13.11.2024


J. E.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Personalwesen, insbesondere im Kontext von Leistung, Beurteilung und Personalentwicklung. Sie decken Themen wie Zielvereinbarungen, Arbeitszeugnisse, Kündigungsgespräche und verschiedene Beurteilungsmethoden ab. Das Learnset richtet sich an Fachkräfte im Personalmanagement, die ihre Kenntnisse in der Mitarbeiterbewertung und -führung vertiefen möchten, sowie an Führungskräfte, die effektive Personalstrategien umsetzen wollen.
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Autres
Créé / Mis à jour
10.11.2024 / 08.12.2024

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Personalpolitik

In der Personalpolitk werden die im Unternehmen langfristig geltenden Grundsätzen und Werthaltungen als die obersten Leitlinien für das Personalmanagement definiert:
>> Eingliederung der Personalpolitik in die Unternehmenspolitik

- Lohnpolitik (Lohngestaltung) & Sozialpolitik (betriebliche Sozialleistungen)

- Mitbestimmungs- und Mitwirkungspolitik (Mitbestimmungsgrad der MA an Unternehmensentscheidungen)

- Personalmarketing (Mitarbeitergewinnung und bindung)

- Arbeitsorganisation (Strukturen und Prozesse im Unternehmen)

Aufgaben des Personalmanagements

Personal gewinnen:
- Personalplanung
- Personalsuche
- Personalauswahl
- Personaleinführung 

Personal erhalten
- Lohn und Sozialleistungen
- Arbeitszeitmodelle
- Mitwirkungsrechte

Personal fördern
- Personalbeurteilung
- Personalentwicklung

Personal verabschieden
- Auflösung des Arbeitsverhältnisses
- Personalaustritte

Assesment Center

- diagnostisches Verfahren -> besonderen Stärken und Schwächen besser einschätzen können
- typische Arbeitssituationen und Herausforderungen simuliert -> Verhalten im zukünftigen Arbeitsplatz zu prognostizieren

Interview
Präsentation
Diskussion
Fallbearbeitung
Rollenspiel
Postkorb

Assessment Vor und Nachteile

Vorteile
- Bewerber in verschiedenen Situationen erleben
- höhere Neutralität bei der Bewerberauswahl
- Arbeitsalltag wird simuliert

Nachteile
- Vorbereitung und Durchführung: aufwending, kosten- und zeitintensiv
- künstlich geschaffenen Situationen (Ergebnisbeurteilung mit Vorsicht 
- Konkurrenten -> besonderen Stresssituation

Einfürhung von neuen MA; Hauptziel, Ebene, Intergration

Hauptziele:
- Intergration erleichtern
- Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit sichern , allenfalls beschleunigen

2 Ebene zu berücksichtigen:
- fachliche Ebene > Sachthenen kennen, für Kompetenzen optimal einsetzen zu können (Produkte / Methoden)
- soziale Ebene > Unternehmenskultur oder Umgangsweise im Kollegenkreis

Intergrationsmassnahmen:
- Vorbereitung 1. Arbeitstag und Begleitung
- Erstellung Einführungsprogramms
- Die Durchführung des Probezeitgesprächs 

Spezielle Lohnformen

Leistungslohnart

Sozialversicherung in der CH

Lohnkomponeten

Grundlohn: Fixer Anteil, der für eine bestimmte Funktion bezahlt wird 
Variable Vergütung: Anerkennungsprämien für ausserordentliche Leistungen oder Bonus als Erfolgsanteil
Zusatzleistungen: Sozial und Vorsorgebeiträge oder Fringe Benefits (Vergünstigung)

5 Dimensionen der Lohngerechtigkeit

Ziele einer Lohnpolitik

- Leistungsanreize für MA schaffen
- Gute MA halten und gewinnen
- Identifikation mit dem Unternehmen steigern
- Forderungen nach Lohngerechtigkeit steigern
- Lohnkosten optmieren

Flexible Arbeitszeitmodelle

Erwartungen an die Arbeitszeitgestaltung von Anspruchsgruppen

- Kunden: längere Schalteröffnungszeiten und schnelles Beantworten ihrer Anfrage
- Mitarbeitenden: flexible Arbeitszeitlösungen
- Kapitalgeber / Unternehmensleiung: Erreichung der Unternehmensziele 
- Staat: verschiedene Bestimmungen zum Schutz der Arbeitnehmenden (Arbeits-und Ruhezeiten)

Beurteilungsformen

- Vorgesetztenbeurteilung: "Bottom up" Ansatz > MA beurteilt Vorgesetzte in Bezug auf Ihr Führungsverhalten
- Kollegenbeurteilung: im Team beurteilen und gemeinsam besprechen
- 360 Grad Beurteilung: weitere Anspruchgsgruppen (interne, externe Kunden, andere Führungskräfte) beurteilen anhang vorgegegeben Kriterien
- Selbstbeurteilung: für Reflektion des eigenen Verhalten fördern

Funktion des Beurteilungssystems

Beurteilung -> Zielformulierung

SMART Formel:
- specitif > spezifisch
- measurable > messbar
- achievable > erreichbar
- reasonable > realistisch
- time bound > terminiert

Beurteilung -> Zielarten

  • Quantitative Ziele = konkrete, messbare Zahlen (z. B. Verkaufszahlen).
  • Qualitative Ziele = eher verhaltensbezogen, schwer zu messen, daher oft durch indirekte Hilfsmittel bewertet (z. B. Kundenfeedback).

Erarbeitung von Zielvereinbarungen -> 4 Vorgehensschritte der Mbo

Zielvorstellung: MA und VO formulieren für sich Zielvorstellungen 
Zielvereinarbung: Gegenseitig Zielvorstellungen präsentieren und Gemeinsamkeit finden und festlegen 
Leistungserbringung: MA ist selber verantwortlich für das Vorgehen des Zielerreichung. Zwischenbesprechungen -> mit VO Fortschrittt prüfen
Leistungsbeurteilung: Soll-Ist Vergleich -> für zukünftige Zielformulieren, Zielanpassungen, Massnahmen 

Vor- und Nachteile des MbO (Management by Objectives)

Vorteil:
- Förderung des Leistungmotivation 
- Anerkennungs- und Selbstverwirklichungsbedürfnisse werden befriedigt
- Schaffung von Kriterien für leistungsgerechte Entlohnung

Nachteil:
- Gefahr von überhöhtem Leistungsdruck
- Zeitaufwendiger und kostspieliger Zielbildungs,planungs und kontrollprozess
- klare und langfristig gültige Ziele lassen sich oft schwer formulieren

Beurteilungsgespräch führen : Ziel & Organsisation

Ziel: 
- persönliche Anerkennung und Wertschätzung
- Verbesserungen und Weiterentwicklung
- Motivation für künftige Leistungen & Erfolge

Organisatorische Punkte:
- Gesprächstermin und vorbereitung
- Gesprächsort und dauer

Ziele einer Personalentwicklungspolitik

- Wettbewerbsfähigkeit
- Flexibilität
- Motivation
- Mitarbeiterpotenziale

Personalentwicklungskonzept

Personalportfolio 

  • Arbeitstiere: Gute Leistung, aber kein Potenzial für Weiterentwicklung.
  • Leistungsschwäche/Mitläufer: Schlechte Leistung und kein Potenzial.
  • Stars: Beste Leistung und viel Potenzial für höhere Aufgaben.
  • Problemfälle: Schlechte Leistung, aber Potenzial zur Verbesserung.

Planung und Schulung einer Schulungsmassnahmen

Auflösungsarten

  • Kündigung bei unbefristeten Arbeitsverträgen
  • Ablauf bei befristeten Arbeitsverträgen
  • Im gegenseitigen Einverständnis
  • Aufhebungsvertrag
  • Natürliche Personalabgänge

 

4 Auflösungsarten eines Arbeitsverhältnisses

Kündigungsgespräch führen

Vorbereitung: 
- Kündigungsfristen abklären gem. Arbeitsvertrag oder OR
- Kommunikation an Team und auf Reaktion vorbereiten

Wenn MA kündigt:
- Kündigunsgtünde
- Feedbackgelegheit -> wertvolle Hinweise auf Schwachstellen

Wenn VO an MA kündigen muss:
- Verlust von Selbstachtung und Selbstwertgefühl
- Soziale Verantwortung: Begleitung -> Auswirkung auf Image als Arbeitgeber
- Gespräch mit Team führen

Rechte beim Austritt

- Anteiliger 13. Monatslohn oder Gratifikation
- Ferientageabrechnung
- Versicherungen und Lohnausweis
- Aufbewahrungsplicht und Datenschutz
- Arbeitszeugnis 

Arbeitszeugnis: Arten, Inhalt, Auskunft

3 Arten:
- Vollzeugnis oder qualifizierte Zeugnis: Art, Dauer, Leistungen und Verhalten
- einfache Zeugnis oder Arbeitsbestätigung: Art und Dauert beschränkt
- Lehrzeugnis für Lehrabgänger

Inhalt:
- wohlwollend formuliert sein
- wahr
- nicht im beruflichen Fortkommen hindern

Auskunft über:
- Persönliche Daten
- Werdegang im Betrieb
- Aufgabebeschreibung
- Beurteilung von Leistung und Verhalten
- Austritt

Lehrvertrag OR 344-346a 

Besondernheiten OR 344a -> zwingend schriftlich; noch unmündig -> sign von Eltern

Zwingender Inhalt:
- Lohn: nicht zwingend vom Gesetz vorgeschrieben,im GAVS sind Vorschriften
- Probezeit: 1-3 Monate, kann bis 6 Monate verlängert werden
- Arbeitszeit: schulische Bildung eingeschlossen werden; Höchstarbeitszeit, Nacht- und Sonntagsarbeit
- Ferien: mind 5. bis zum 20. Geburtstag; nach OR 329a und 345a III

Étudier