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BWL Buch

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N. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Betriebswirtschaftslehre (BWL) mit Fokus auf Unternehmen, deren Organisation und ethisches Handeln. Sie decken Themen wie Unternehmensstruktur, Ressourcenmanagement, Marktanalyse und Anspruchsgruppen ab, wobei auch spezifische Konzepte wie Kernkompetenzen, Unternehmensethik und das St. Galler Management Modell behandelt werden. Ideal für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen vertiefen möchten, um strategische Entscheidungen zu treffen und nachhaltige Unternehmensstrategien zu entwickeln.
Karten
86
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
22.12.2023 / 23.09.2024

Lernkarten

Bedürfnis

Es ist ein Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen. Die Beseitigung des Mangels nennt man Bedürfnisbefriedigung. = Mangelgefühl

Effektivität

Die Wirksamkeit der eingesetzten Ressourcen anhand der erzielten Preisen am Markt beurteilen.

Wie gut man Ziele erreicht. (Nur der Kunde definiert was Qualität ist – ist eine Form der Effektivität)

Messgrösse: Kennzahlen Wirtschaftlichkeit und Gewinn/Rentabilität

Effizienz

Die Beziehung zwischen erbrachter Leistung und Ressourceneinsatz wird beurteilt. Dies mit möglichst wenig Ressourcenverbrauch

Mit möglichst wenig Ressourcen Verbrauch

Messgrösse: Produktivität

Kaufkraft

Fähigkeit eines Menschen, Güter zu erwerben; Zahlungsfähigkeit

Management

Entscheidungen treffen und dafür Verantwortung übernehmen über die begrenzten Ressourcen für die Erreichung der unternehmerischen Ziele.

Management wird nach Effektivität, Effizienz und Stabilität beurteilt.

Normen 

Normen sind wie Regeln, die uns sagen, wie man Dinge richtig macht. Sie sind wie ein Maßstab, an dem wir uns orientieren, um sicherzustellen, dass etwas gut gemacht wird. Normen helfen, Dinge einheitlich und sicher zu gestalten.

Ökonomisches Prinzip

Wird auch Wirtschaftlichkeitsprinzip oder Input-Output-Relation genannt

Wertschöpfungsprozess

Input durchläuft einen Transformationsprozess, der dafür sorgt, dass der Output mehr Wert ist. Der Prozess vom Input sollte weniger Wert haben als der Output.

Dispositive Arbeit

Leitende Tätigkeiten: wie Planung, Organisation, Entscheidung und Kontrolle zur optimalen Kombination der Produktionsfaktoren.

Weshalb benötigen wir Modelle?

Sie dienen zur Veranschaulichung von Konzepten, damit man es besser verstehen kann; vereinfachtes Bild der Wirklichkeit (man sieht Zusammenhänge)

VWL

Volkswirtschaftslehre befasst sich aus der Vogelperspektive mit gesamtwirtschaftlichen Vorgängen und Zusammenhängen.

BWL

Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich aus der Froschperspektive mit dem einzelnen Unternehmen und dessen unmittelbarer Umwelt.

Definition Unternehmen

ist eine eigenständige, rechtliche und wirtschaftliche Einheit, die Sachgüter und Dienstleistungen anbietet

Definition Betrieb

Ist die örtliche Produktionsstätte, d.h. eine technisch-organisatorische Wirtschaftseinheit, die dem Zweck der Sachgüter und Dienstleistungen dient.

Definition Firma

Sie ist im rechtlichen Sinne der Name des Unternehmens, unter dem die Geschäfte getätigt werden

Existenzbedürfnisse

Es sind grundlegende Bedürfnisse, die notwendig sind, um das physische Überleben und das Wohlbefinden einer Person zu gewährleisten. Zudem sind sie darauf ausgerichtet, das menschliche Leben durch Nahrung, Kleidung und eine einfache Wohnung zu sichern

Wahlbedürfnisse = Grundbedürfnisse

Der Mensch trifft eine Auswahl aus verschiedenen Bedürfnissen, sind aber nicht lebensnotwendig. Es geht darum sich einen Lebensstandard anzugleichen (Bsp. Auto, Reisen)

Individualbedürfnisse

Können vom einzelnen aufgrund seiner alleinigen Entscheidung befriedigt werden (Bsp. Ich kaufe mir selbst ein Sandwich)

Kollektivbedürfnisse

Befriedigung hängt vom Interesse und von der Entscheidung einer Gemeinschaft ab (Bsp: Für ein Studium braucht es Leute (Konsens) - ein Kollektiv , um das Bedürfnis zu befriedigen

Bedarf

Summer der mit Kaufkraft ausgestatteten Bedürfnisse (Bsp: Finanzielle Mitel reichen für ein Mittelklassewagen)

Nachfrage

Wirksam werden des Bedarfs auf dem Markt

Angebot 

Ein Unternehmen bietet Güter auf dem Markt an.

Herstellung

Ein Unternehmen stellt wirtschaftliche Güter her

Wirtschaftliche Güter = beschränkt vorhandene Güter

Sie werden beschränkt vorhandene Güter genannt, weil sie knapp und begehrt sind; nicht kostenlos (Bsp: Nahrungsmittel, Auto)

Freie Güter

unbegrenzte Verfügbarkeit, kostenlos

(Bsp: CH ist Wasser ein freies Gut)

Materielle Güter (Sachgüter oder Waren)

Es sind Güter, welche angefasst werden können. 

Immaterielle Güter

Güter, welche nicht angefasst werden können (Bsp: Beratung)

Konsumgüter

Güter, die von privaten Haushalten (Konsumenten) verwendet werden. (Bsp: Kleider)

Investitionsgüter

Güter, die im Unternehmen verwendet werden (Bsp: Maschine)

Dienstleistung

Güter, die gleichzeitig mit der Herstellung verbraucht werden (Bsp: Arbeit des Friseurs)

Rechte

Gesetzlich geschütztes Recht, ein bestimmtes Gut zu produzieren oder (unter einem bestimmten Namen) zu verkaufen. (Bsp: Patente, Lizenzen)

Minimumprinzip

Ein vorgegebenes Ergebnis ist mit dem gerinstmöglichen Mitteleinsatz zu erreichen (Bsp: Lisa möchte eine Reise nach Italien zum günstigsten Preis buchen)

Maximumprinzip

Mit einem vorgegebenen Mitteleinsatz ist das grösstmögliche Ergebnis zu erzielen (Bsp: Lisa hat mit dem 1000CHF gespartem Geld, möglichst lange in Italien Ferien machen)

Wertschöpfung

Unternehmen befriedigen die Bedürfnisse der Konsumenten, indem sie Waren und Dienstleistungen bereitstellen und anbieten. Im Prozess der Erstellung, der Weiterverarbeitung und durch den Handel wird der Wert dieser Güter gesteigert. Diese Wertzunahme wird als «Wertschöpfung» bezeichnet, d.h. es wird Mehrwert geschaffen.

Ökonomische Ziele (Profit)

Mithilfe verschiedener Kennzahlen wird gemessen, wie erfolgreich ein Unternehmen bei der Herstellung von Produkten und Dienstleistungen innerhalb der Zeitperiode ist.

Soziale Ziele (People)

Unternehmen sind auf motivierte Mitarbeiter angewiesen, wenn es erfolgreich sein möchte. Soziale Ziele wie gerechte Entlohnung, Arbeitsplatzsicherheit, Mitspracherecht und freiwillige Sozialleistungen spielen unter diesem Aspekt eine wichtige Rolle.

Ökologische Ziele (Planet)

Ökologische Ziele werden für Unternehmen immer zentraler, deshalb ist eine zunehmende Sensibilisierung für Umweltbelange unerlässlich, um einen aktiven Umweltschutz zu betreiben.

Produktion

Sie ist ein Kombinationsprozess, in dem betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren (INPUT) zu absatzreifen Sachgütern oder Dienstleistungen (OUTPUT) transformiert (PROZESS) werden.

Grundmodell der Wertkette nach Porter

Unternehmensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Technologieentwicklung, Beschaffung, Eingangslogistik, Produktion, Ausgangslogistik, Marketing & Vertrieb, Kundenservice

Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren

Mithilfe der Produktionsfaktoren (INPUT) wird die volkswirtschaftliche Gesamtleistung (OUTPUT) erstellt.

- Boden (Naturkapital) - Grund und Boden, Energie, Rohstoffe, Patente

- Kapial (Sachkapital) -  Maschinen, Gebäude, Werkzeuge, Patente

- Arbeit (Humankapital) - Ausbildung, Know-How, Lohnarbeit

Étudier