PKSA Derya Savici
Vorbereitung Prüfung
Vorbereitung Prüfung
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Lernkarten
Ansatzpunkte für die Preisanlayse
- Preisanalyse: Angebotspreis nachvollziebar trasnparent
- Kostenanalyse: Kostenstruktur aller Kosten
- PKSA: Kenntnis Kostenstruktur Lieferant
- Abwehr Preiserhöhung
- Ziel: Abwendung/Reduktion Preiserhöhung, Vorbereitung, Preisverhandlung
- Kostenstruktur Lieferant: Materialkostenanteil (bei Produzenten am höchsten)
Marktformen
Viele Anbieter - Viele Nachfrager: Polypol (Supermarkt)
Viele Anbieter - wenige Nachfrager - Angebotsoligopol (Strommarkt)
Viele Anbieter - Ein Nachfrager - Angebotsmonopol (Briefmonopol, Wasserwerk)
Wenige Anbieter - viele Nachfrager - Nachfrage Oligopol - Molkereien
Wenige Anbieter - wenige Nachfrager - zweiseitiges Oligopol - Flugzeugmarkt
Ein Abieter - viele Nachfrager - Nachfragemonopol (Autobahn)
Ein Anbieter - Ein Nachfrager - Zweiseitiges Monopol (Einziger Hersteller eines BMW Scheinwerfers)
Marktmechanismen
kleines Angebot / viele Nachfrager = Preis steigt
grosses Angebit / wenige Nachfrager = Preis sinkt
Marktgleichgewicht
Angebot und Nachfrage gleich = Marktgleichgewicht
keine Überschussanfrage /Angebotsüberhang
Preiselaszitität
Nachfrageveränderung in % : Preisveränderung in %
elastisch > 1 - Luxusgüter
unelastisch < 0 - Lebensnotwendige Güter
vollkommen unelastisch 0 - notwendige Medikamente
Commodities
- sind austauschbar
- Qualität standardisiert
- Markt sehr transparent
- Menge/Preis einzig relevante Grössen
Käufer- / Verkäufermarkt
- Ist Käufer oder Verkäufer am längeren Hebel?
- Nachfrageüberhang oder Angebotsübergang?
Gleichgewichtsmenge
- absolute Ausgeglichenheit am Markt
- Angebot und Nachfrage gleich
- Keine Angebots- und Nachfrageüberschüsse
Gleichgewichtspreis
- Aboslute Ausgeglichenheit am Markt
- Anbieten möglichst hoher Preis damit noch viel verkauft wird
- Nachfrager: möglichst tiefe Preise
- keine Nachfrage- und Angebotsüberschüsse
Kalkulation im Handel
Ermittlung der Kosten für Leistung / Leistungseinheit
Ziel: Handelskalkulation
Einstandspreise / Selbstkosten / Nettoerläs bestimmen
Zuschlagssätze ermitteln
Gesamtkalkulation
erfasst gesamte Kosten für alle Artikel / Leistungen
Zuschlagssätze aus Einzelkalkulation ableiten
Einzelkalkulation
Erfasst Kosten für bestimmten Artikel /Leistungen
Zuschlagssätze aus Gesamtkalkulation zur Bestimmung Selbstkosten
Kostenarten - Kostenstellen - Kostenträgerrechnung
Kostenartenrechnung
- Grundlage für Kostenstelle- Kostenträgerrechnung
- Welche Kosten in welcher Höhe angefallen?
Aufgaben
- Ableitung Kosten aus Erfolgsrechnung
- Ermittlung kalkulatorischer Zinsen
- Gliederung Einzel- und Gemeinkosten
- Datenbasis Planung und Kontrolle
Kostenstellenrechnung
- Gemeinkosten der Kostenstellen verursachergerecht verteilen
- Basis Zuschlagskalkulation
- dient Kostenkontrolle und Kalkulation
- Kosten mittels BAB auf Kostenstelle
- durch Ermittlung Zuschlagssätze Basis für Zuschlagskalkulation
Kostenträgerrechnung
Wofür Kosten entstanden?
Wie hoch Gesamtkosten für Kostenträger?
Wie hoch Stückkosten?
Kostenträger = Leistung die Kosten verursacht
Kostenhöhe und Kostenstruktur ermitteln
Info für Preispolitik, Entscheidungsrechnung, Planungsrechnung
Bewertung Eigenleistungen, Fertigerzeugnisse - unfertige Erzeugnisse
Herstellerkalkulation
Berechnung Herstell-, Selbstkosten und erzielende Verkauspreise
Vorkalkulation - voraussichtliche Kosten
Nachkalkulation - tatsächliche Kosten nach Beendigung
Zuschlagskalkulation
Kalkulationsschema:
- Herstell- und Selbstkosten, Verkaufspreis berechnen
- Welche Kostenbestandteile?
Herstellkosten (Kosten bis Fertigstellung, Eingang Fertigwarenlager)
- Material- und Feritungskosten
Selbstkosten (Herstell-Vermarktung)
- Vertriebs- und Verwaltungskosten inkl. Material- und Fertigunskosten
Verkaufspreis
- über Selbstkosten um Gewinn zu erzielen
Divisonskalkulation
einfachste Form Kostenträgerstückrechnung
Voraussetzung: -keine Kundenspezifische Wünsche - nur 1 Produkt produzieren
Formel: Kosten der Rechnungsperiode : Menge der Abrechnungsperiode
Divisonskalkulation mit Äquivalenzziffer
- gleichartige Produkte, geringe Unterschiede
- Verschiedene Formen, Grössen und Qualitäten
- gleicher Produktionsprozess - mehr oder weniger beanspruchen
Auswertung der Kalkulation
- Nachkalkulation durchführen mit tatsächlichen Gemeinkostenzuschlagssätzen
- nur Gemeinkosten ändern sich unter dem Jahr
- neuer Gewinn wird ermittelt
Der angemessene Gewinn
- unterschiedlich pro Branche
- übliche Gewinnspanne ggf. bekannt aber Markt sehr dynamisch
Einflussfaktoren
- Marktstruktur
Monopol, grössere Gewinnspanne als wenn viele Anbieter vorhanden.
- Marktlage
Hochkonjunktur / Angebotsverknappung höhere Gewinne
Konjunkturtief weniger Gewinn ggf. nicht kostendeckend
- Grösser der Bestellung
Kleinauftrag höherer Gewinn als bei Grossbestellung
Lieferant mit Erfahrung hohe Zuverlässigkeit (Qualität, Liefertreue etc.)
- Lieferant bei Herstellung aussergewähnliche Risiken eingeht
hohe Gewinnrate durch Risikoübernahme
Produktion völlig neuer Produkte
- dynamischer Lieferant
Technologien in House, Innovativ, effizient
höhere Gewinnspanne
- Lieferant abhängig von Abnehmer
Hilfe bei Beschaffung, finanzielle Hilfe etc. - kleinere Gewinnspanne
Je mehr Hilfe an Lieferant desto weniger Gewinn
Grundlagen Deckungsbeitrag
Wesen Teilkostenrechnung (nur variable Kosten) / Deckungsbeitragsrechnung
- Teilkostenrechnung
Info über Preisuntergrenze, Eigen- und Fremdfertigung, Sortimentsplanung
- Vollkostenrechnung
Durch proportionalisierung Fixkosten können Kosten nicht richtig abgebildet werden
Deckungsbeitrag = Erlöse - variable Kosten
Betriebsgewinn = Deckungsbeitrag - Fixkosten
Teilkostenrechnung Definition und Ziele
Definition
- Kostenrechnungssystem (Teil der Kosten an Leistungen zu rechnen)
- variable Kosten und direkte Kosten
- Fixkosten (Kostenblock, in verschiedene Schichte aufgeteilt)
Ziele
- Info über Preisuntergrenze
- Daten für Make or Buy
- Auswirkung von Sortimentsänderung aufzeigen auf Betriebsergebnis
Deckungsbeitragsrechnung
Verkauserlös - variable Kosten = Deckungsbeitrag
Deckungsbeitrag - Fixkosten = Betriebsgewinn
Variable Kosten - Fixe Kosten - Sprungfixe Kosten
Definition
Variable Kosten (direkte Kosten)
- Veränderung mit Produktmenge
- Kosten je Einheit verändern sich nicht
- Rohstoffe, Abschreibungen je Leistungseinheit, Energieverbrauch, Akkordlohn
Fixe Kosten (indirekte Kosten)
- Keine Veränderung mit Produktmenge
- Gehälter, lineare Abschreibung, Zinsen, Miete
Sprungfixe Kosten
- Für bestimmte Dauer gleich, danach sprunghafter Anstieg - wieder konstant weiter
- Anschaffung zusätzlicher Maschine da zu wenig Kapazität mit 1 Maschine
Deckungsbeitrags Marge (Formel)
(100 : Erlös) x DB = x %
BEP - Break even Point (Formel Anzahl Tage)
Fixkosten : DB = x Tage
oder
Fixkosten : DB Marge = x .-
Methoden der PKSA
Infoquelle BMF
Sekundär- und Primärmarktforschung
Eigen- oder Fremdforschung
Partieller Preisvergleich
- Spzielles Verfahren der Preisstrukturanalyse
- Offenlegung Lieferantenkalkulation und anschliessender Preisvergleich
- Vollkosten- oder Teilkostenbasis
Preisstrukturanalyse
- Ermittlung Anteil Kostenarten an Stückkosten
- Nachvollziehung Lieferantenkalkulation
- Prüfung Angemessenheit Lieferantenkalkulation
Ablauf partieller Preisvergleich
- Weranalytische Vorgehensweise
- Berechnung der Komponenten / Rohstoffeinsatz mit Preisen
- Maschinenstundensatzrechnung (AK,HK, Abschreibungen, Mietzins, Lohnkosten)
- Berechnung Kostenanteile
- Berechnung Wirkung Kostenveränderung auf Einkaufspreis
Lernkurveneffekt - Erfahrungskurve
je mehr Produkte ein Lieferant produziert hat desto günstiger wird es
ca 20% - 30% Rückgang
Lerneffekt Arbeitskräfte
Fixkostendegression
Technologischer Fortschritt, Rationalisierungsmassnahmen
%-Satz kann nur bei Lohnkosten abgezogen werden
Nutzwertanalyse
Einsatzgebiet
- Für Entscheidungen
- Auswahl optimale Lieferanten / Investitionsvorhaben
- neuer Standort
- Integriert qualitativen Aspekt
Definition
- Bewertungsverfahren
- verschiedene Zielkriterien bewerten vergleichen
Schritte
- Zielbestimmung, Festlegung Bewertungskriterien und KO-Kriterien
- Beschreibung Alternativen, Gewichtung Ziele, Zuordnung Gewichtungsverfahren
- Bewertung Alternativen
- Ergebnisermittlung, Rangfolgenermittlung
+ Entscheide transparent
+ schriftliche Entscheidungsfindung (kann in Zukunft nachvollzogen werden)
+ im Team von verschiedenen Personen durchführen - Diskussion
- Subjektiv
- Gewichtung / Punktevergabe nicht messbar
- viele Alternativen, Bewertungskriterien zeitaufwändig
Preisanpassung / Preisgleitformel
- Preisgleitformel Teil-Preisgleitklausel in Lieferverträgen
- Langfristige Verträge in denen Preise stark schwanken können
- Verkäufer Recht vorbehelt Preis anzupassen
- Preisgleitformel legt fest inwiefern Preis angepasst werden kann in Preisgleitklausel
Preisgleitklauseln ohne Formel - unbestimmte Preisgleitklauseln
- immer Absprache mit Parteien wenn Preis angepasst werden soll
Preisgleitklauseln mit Formel - definierte Preisgleitklauseln
- Preisänderung mit Formel anpassen
- Materialpreis, Börsenpreise nehmen
- Lohnkosten - Referenz-Lohngruppe der Tarifverträge
Sensitivitätsanalyse
Planungsinstrument bei Unsicherheit
Auswirkungen unsicherer Einflussgrössen ermitteln für Entscheidung
Analysemöglichkeiten:
- Angebote analysieren
- Preisentwicklungen der Vergangenheit vergleichen
- aktuelle Marktdaten einholen/auswerten
- Lieferantenbefragung
Kostenvergleich bei Kapazitätsstilllegung
Kostenvergleich bei Kapazitätsausbau
Stilllegung:
- Kapazitäten stilllegen um Fixkosten zu senken
- Nur ein Teil der Fixkosten kann gesenkt werden, nie alles!
- Kostenvergleich durch Invstitionsrechnung
Ausbau:
- Umfang ist durch Einschätzung der zu erzielenden Menge und Preis abhängig
Qualitative Faktoren
- Variable Kosten / Fixkosten
- räumliche Gegebenheiten
- Infrastruktur
- Einschätzung technische Weiterentwicklung
- Entsorgungsfaktoren
Absatz bei Eigenfertigung muss gleichmässig sein, da höhere Fixkosten gedeckt werden müssen!
Was ist unter Sekundärmarktforschung zu verstehen?
Die Gewinnung von Informationen aus bereits vorhandenem Datenmaterial
Welches sind die wichtigsten Quellen der sekundären Marktforschung?
Amtliche Statistiken
Statistiken von Verbänden und Instituten
Eigene Statistiken
Was ist unter Primärmarktforschung zu verstehen?
Die Gewinnung von Informationen aus eigener Beobachtung und Befragung.
Welche Erhebungsmethoden stehen bei der Primärmarktforschung zur Verfügung?
Befragung
Beobachtung
Test
Panel
Was ist unter Panel zu verstehen?
Eine fest Anzahl von befragten, die wiederholt, in gleichen Zeitabständen zum gleichen Untersuchungsgebiet befragt werden oder das Verhalten selber aufzeichnen.
Make or Buy Entscheid
- strategische Entscheidung
- wenn andere Unternehmen billiger/günstiger sind - buy
- Kosten, Ausbildung, Qualität, technologische/logistische Voraussetzung berücksichtigen
- fehlendes Know-how, mangelnde Kapazität sind Gründ für Buy-Entscheid
Möglichkkeiten Fremdbezug
Bereich Eigendproduktion:
- Feritgpabrikate
- Werkslager
- eigener Fuhrpark
- Werbeabteilung
- eigene Entwicklung
- Konstruktionsabteilung
- Buchhaltung
Bereich Fremdbezug
- Handelswaren
- Aussenlager
- Spediteur
- Werbeagentur
- eigene Institute
- Ingenieurbüro
- Steuerberater