Betriebskunde

Kapitel 1/ Unternehmen, Anspruchsgruppen, Umweltsphären

Kapitel 1/ Unternehmen, Anspruchsgruppen, Umweltsphären


F. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Betriebswirtschaftslehre, insbesondere im Bereich der Unternehmensführung und Anspruchsgruppen. Sie decken Themen wie Umweltsphären, Zielbeziehungen und die Erwartungen verschiedener Anspruchsgruppen wie Kunden, Mitarbeitern und Investoren ab. Besonders nützlich für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaft, die ihr Verständnis für Unternehmensdynamiken und Stakeholder-Management vertiefen möchten.
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4
Langue
Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
31.05.2021 / 06.12.2022

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Wieviele Anspruchsgruppen gibt es?

Es gibt 8 Anspruchsgruppen

Zähle die Anspruchsgruppen auf.

Fremdkapitalgebende, Institutionen, Konkurrenz, Lieferbetriebe, Eigenkapitalgebende, Kundschaft, Staat, Mitarbeitende

Erwartungen

a) der Kundschaft an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an die Kundschaft.

a) Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Erfüllung ihrer Bedürfnisse und Wünsche

b) Regelmässiger kauf der angebotenen Leistungen.

Erwartungen

a) der Lieferbetriebe an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an die Lieferbetriebe.

a) Regelmässige Bestellungen zu guten Preisen, pünktliche Bezahlung der Rechnung

b) pünktliche Lieferungen, Ware in einwandfreier Qualität

Erwartungen

a) der Mitarbeiter an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an die Mitarbeiter.

a) Sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze,  Einhaltung der Gesetze

b) Motivation, gute Arbeit, Zuverlässigkeit

Erwartungen

a) der Eigenkapitalgebenden an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an die Eigenkapitalgebenden.

a) Gewinn, Wertzuwachs des Unternehmens

b) Unbeschrenkt zur Verfügung gestelltes Kapital

Erwartungen

a) der Fremdkapitalgebenden an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an die Fremdkapitalgebenden.

a) Pünktliche Zinszahlungen und Rückzahlung bei Ablauf (möglichst hoher Zins)

b) Kapital für beschränkte Zeit zu tiefen Zinsen (möglichst tiefer Zins)

Erwartungen

a) der Staat an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an den Staat.

a) Arbeitsplätze, Einhaltungen aller Gesetze, Steuern

b) Schutz vor Eigentum, gute Rahmenbedingungern

Erwartungen

a) der Konkurrenz an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an die Konkurrenz.

a) Fairer Wettbewerb, gleiche Interressen gemeinsam durchsetzen

b) Fairer Wettbewerb, gleiche Interressen gemeinsam durchsetzen

Erwartungen

a) der Instituzionen an das Unternehmen und

b) des Unternehmen an die Institutionen

a) Erfüllung ihrer spezifischen Interressen, transparente Informationspolitik

b) Faire Berichterstattung in medien, keine unangemessene Forderungen

Welche drei Zielbeziehungen gibt es?

  • Zielharmonie
  • Zielneutralität/ Zielindifferenz
  • Zielkonflikt

Was ist die Zielharmonie?

Beschriebung, Folge, Beispiel

Erwartungen entsprechen dein unternehmerischen Zielen.

Folge: gut erüllbar

Mitarbeitende wollen sich weiterbilden. Das unternehmen will möglichst gut qualifizierte Mitarbeitende haben.

Was ist Zielneutralität/ Zielindifferenz?

Beschriebung, Folge, Beispiel

Erwartungen betreffen die unternehmerischen Ziele nicht.

Folge: kein Entscheid nötig

Das Geschäft schliesst um 18:30 Uhr. Mitarbeiter Fritz will dreimal pro Woche um 20:00 Uhr zum Fussballtraining

Beschreibe den Zielkonflikt.

Beschriebung, Folge, Beispiel

Erwartungen wiedersprechen den unternehmerischen Zielen.

Folge: Entscheid nötig

Das Geschäft verlangt von Fritz Überstunden zu arbeiten, Fritz will jedoch pünktlich in seinem Training sein.

Wenn sich die Erwartungen der Unternehmung und einer Anspruchsgruppe gegenseitig entsprechen, spricht man von:

Welche Umweltsphären gibt es?

  • ökonomische Umweltsphäre
  • ökologische Umweltsphäre
  • technologische Umweltsphäre
  • soziale Umweltsphäre

Das Geschäft plant eine Kleinserie an Skateboards selber aus Karton und Keflar (Kunststoff) herzustellen. Soetwas gibt es auf dem Markt noch nicht. Peter ist Spezielist für Faserverbundwerkstoffe und baut sie.

Am letzten Samstag im Monat treffen sich die Geschäftsgrünger mit allen interessierten kunden zum gemeinsamen "Skaten und Chillen" im Skillpark in Winterthur.

Die drei Gründer rechnen damit, dass sie bei einem Jahresumsatz von CHF 150000 weder Gewinn noch Verlust erzielen.

lena Benz freut sich über eine neue Entwiklung: es werden Aperoteller hergestellt mit einer Aussparung, in die man das Glas einstecken kann und somit eine Hand freibekommt.

Durch die höheren Lebenshaltungskosten entscheiden sich immer  mehr Kunden, auf die Angebote von Lena Benz zu verzichten.

Lena verwendet bei ihren Veranstaltungen in der Regel Einweggeschirr. Dieses ist fast ausschliesslich rezyklierbar.

Da die kleinen haushalte Anteilsmässig zunehmen, wird der Partyservice von Lena häufiger für kleinere Privatgesellschaften gebucht.

(Umweltsphäre) Das Ansteigen der Schneefallgrenze zwingt die Wintersportorte, das Hallensportangebot auszuweiten.

(Umweltsphäre) Auch dieses Jahr hinkt der teuerungsausgleich dier Inflation hinterher. Daher erwarten die Detailhändler sinkende Verkaufszahlen für das erste Quartal.

Étudier