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L. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Systeme, Modelle und die Digitalisierung, wobei Farben und RGB-Werte zur Visualisierung genutzt werden. Besonders relevant sind Themen wie die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, strategische Wettbewerbsfaktoren und die Auswirkungen von Industrie 4.0. Die Karteikarten richten sich an Studierende der BWL, die ein tiefes Verständnis für betriebliche Phänomene und deren Management erlangen möchten.
Karten
21
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.04.2021 / 03.06.2022

Lernkarten

Definition BWL 

Wirtschaftswissenschaften: Beschreibung, Erklärung, Prognose & Gestaltung von 

  • Gesamtwirtschaftlichen Phänomenen (VWL)
  • Einzelwirtschaftlichen Phänomenen (BWL) 

Die BWL beschäftigt sich mit realen Problemen & deren Lösungen, -> Realwissenschaft (anwendungsorientierte WIssenschaft) 

Aufgabe der BWL

Sich mit der Entscheidung über knappe Güter in Berieben zu befassen 

In welche zwei Bereiche lassen sich die BWL aufteilen. 

Allgemeine BWL

  • Beschäftigt sich mit Funktionsbereichen eines Unternehmens (Beschaffung, Produktion, Personalwesen, Rechnungswesen) 
  • Funktionell gegliedert

Spezielle BWL

  • Betrachtet einzelne Wirtschaftszweige (Industrie, Handels, Versicherungsbetriebslehre) 
  • Institutionell gegliedert 

Was sind Modelle?

Vereinfachtes, strukturgleiches Abbild der Wirklichkeit

 

Wozu werden Modelle benutzt? 

Gewinnung, Formulierung & Überprüfung betrieblicher Erkenntnisse 

 

Beschreibungsmodelle

  • Betriebswirschaftliche Erscheinungen werden beschrieben 

Bsp: betriebliches Rechnungswesen (Erfassung Geld- und Leistungsströme in Betrieben)

Erklärungsmodelle

  • Ursachen betrieblicher Sachverhalte werden erklärt

Bsp: Eingesetzte Modelle zur Bedarfsprognose in der Materialwirtschaft

Entscheidungsmodelle

Zusammenführung von Entscheidungsvariablen (Beeinflussbare Größen, Nebenbedingungen)

Basis für Entscheidungen

 

Bsp: Ermittlung der optimalen Bestellmenge

Sektoren der Wirtschaft

Zuordnung der wirtschaftlichen Tätigkeiten einer VWL nach verschiedenen Sektoren

  • Primäre Sektor - Landwirtschaft -
  • Sekundäre Sektor (Industrie) - Weiterverarbeitung der Rohstoffe -
  • Tertiäre Sektor - Erbringung von DL -

Wie bleibt ein Unternehmen Wettbewerbsfähig?

 

Aufbau & Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit = Dynamischer Prozess + Verbunden mit Zukunftsaspekt

Strategisches Dreieck

 

Dynamik zwischen Unternehmen, Kunde & Konkurrenz macht die permanente Suche nach einem Gleichgewicht zwischen den 3 Kraftzentren unverzichtbar. 

  • Ermittlung Wettbewerbskräfte  in einer Branche anhand Branchenanalyse

  • Entwicklung von grundlegenden Wettbewerbsstrategien zur Erlangung von Vorteilen

Strategische Wettbewerbsfaktoren

Wettbewerb vollzieht sich in verschiedenen Dimensionen (strategische Wettbewerbsfaktoren)

 

Zeit (entscheidender Wettbewerbsfaktor)

  •  Schnelles Erfüllen der Kundenwünsche
  • Schnelles Reagieren auf Veränderungen des Marktumfeldes (Wettbewerbsvorteile)

Anforderungen an Unternehmen 

Wachsende Anforderungen an Unternehmen durch Veränderung aus technischen, wirtschaftlichen & sozialen Entwicklungen 

  • Globalisierug 
  • Preisverfall durch Kostendruck
  • Wissensmanagement
  • Marktdynamik
  • Wertewandel
  • Dereglulierung des Wettbewerbs
  • steigende Anspürche der Kunden 
  • kürzere Produktlebeszyklen
  • schnellere technologische Entwicklung 

Digitalisierung

 

Wandel wird noch stärker durch technische Innovationen der KI, Robotik, umfassender

Vernetzung & Digitalisierung geprägt sein. 

  • Verzahnung von Industrie 4.0 mit Logistik 4.0 sowie Arbeiten 4.0 steht im Mittelpunkt 

Arbeiten 4.0

Arbeiten 4.0 = räumlich dezentralisiertes Arbeiten, Veränderung der Anforderungsprofile der MA

& effizientere Kommunikation zwischen Unternehmen

Erkläre den Begriff "System" ?

Mehrere interagierende Elemente zusammengesetztes Ganzes, in dem ständige Wechselwirkungen

bestehen.

Offen, Dynamisch,  Komplex

Offen = System hat Beziehungen nach aussen

Dynamisch = System verändert sich mit der zeit

Komplex = System ist nicht vollständig überschaubar 

5 Fehler in vernetzten Systemen

  • Falsche Zielbeschreibung
  • Unvernetzte Situationsanalyse
  • Tendenz zur Übersteuerung
  • Unbeachtete Nebenwirkungen
  • Irreversible Schwerpunktbildung

Mustererkennung in Systemen 

Mustererkennung basiert auf der Erfassung von Schlüsselkomponenten

2 Dinge gehören zur Mustererkennung:

  • Datenreduktion auf die wesentlichen Schlüsselkomponenten 
  • Vernetzung dieser Komponenten

Systembeziehungen eines Unternehmens

Identifikation zahlreicher Elemente innerhalb & außerhalb des Systems

  • Innerhalb = Beschäftigten oder einzelne Abteilungen, die unterschiedliche Erwartungen & Ansprüche an das Unternehmen haben
  • Außerhalb = Elemente aus dem gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen & technologischen UN-Umfeld, die Einfluss auf das Unternehmen nehmen

Stakeholder

= Personen, Gruppen, Institutionen oder Organisationen, die einen Bezug zu einem

Unternehmen haben und versuchen, dessen Zielbildung & Handlungen zu beeinflussen

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