KOMMG1
Kommunikationsfragen
Kommunikationsfragen
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Cartes-fiches
In welchen phasen verläuft das Gespräch?
Das Gespräch verläuft in 3 Phasen:
Gesprächsvorbereitung (wird der organisatorische Rahmen bestimmt (Teilnehmerkreis, Termin, Raum, Sitzordnung) und die innere Vorbereitung
Gesprächsdurchführung (Gesprächseinstieg, Gesprächsführung und Gesprächsabschluss)
Gesprächsnachbearbeitung (Gesprächsauswertung, Gesprächsnotiz und Selbstreflexion)
Erklären Sie die 4 Phasen der Gesprächsführung.
Standpunkte klären (schwieriges/wichtiges offen ansprechen, andere Standpunkte akzeptieren)
Hintergründe beleuchten (gemeinsame und unterschiedliche Interessen klären, Handlungsspielraum für Lösungen abstecken)
Entscheidungen fällen (Lösungsvarianten besprechen, abwägen, gemeinsam eine Lösung finden, objektive, realistische und praktikable Lösungen bevorzugen)
Vereinbarungen treffen (weiteres Vorgehen vereinbaren, Massnahmen als Aufträge definieren, Ergebnisse zusammenfassen)
erklären Sie den typischen Ablauf eines Verkaufsgesprächs
Im Zentrum steht der Kunde. Es muss alles an den Bedürfnissen des Kunden gerichtet sein. Es unterscheiden sich 4 Phasen eins Verkaufsgesprächs:
Gesprächseröffnung (erster Eindruck, Begrüssung)
Beratung (Herzstück des Verkaufsgesprächs, Kaufmotive ergründen, Angebot unterbreiten)
Kaufentscheid (Kaufbereitschaft erkennen, Abschlusstechniken; Alternativtechnik, direkter und indirekter Abschluss)
Verabschiedung (Entscheid bestärken, positive Gesprächsabschluss, Visitenkarte)
Was muss bei einem Verkaufsgespräch bei der Gesprächsnachbearbeitung beachtet werden?
Gesprächsnachbearbeitung:
Relevante Kundendaten erfassen
Informationsfluss intern/extern
Lagerbestand ändern
Versprochene zusätzlich Infos/Abklärungen einhalten
Kundenbindung stärken, Nachfragen nach dem
Was sind die Ursachen für Einwände bei einem Verkaufsgespräch?
Drei Ursachen für die Einwände:
Produkt/Dienstleistung überzeugt den Kunden nicht (Preis, Geschmack)
Der Verkäufer überzeugt den Kunden nicht (nicht kompetent, unsympathisch)
Kunde lässt sich nicht überzeugen
Welche Einwände werden unterschieden
Typische Einwände:
Berechtigte Einwände
Unberechtigte Einwände (unbegründete Folgerungen)
Als Einwand getarnter Vorwand (Unentschlossen, Durckausübung für bessere Konditionen)
Prüfeinwand (Fachwissen testen)
Scheineinwand (Ausrede)
Imponier Einwand (Besserwisserei)
Wie sollten die Einwände behandelt werden
Einwandbehandlung:
Aktiv zuhören
Offene Fragen stellen
nicht argumentieren
Welche Alternativen gibt es bei der Preiverhandlung?
Preisverhandlung:
Preis Reduktion ist nicht immer gut, da man so wie sagt, dass das Produkt diesen Preis nicht wert hat.
Preis relativieren (weitere Angebote machen, die teurer sind)
Budgetfrage stellen (Preisvorstellung fragen)
Zugeständnisse in anderer Form (kostenlose Zusatzprodukte)
Angebot reduzieren (anstelle des Preises, das Angebot reduzieren)
erklären Sie, was sie bei einer Reklamation nicht machen sollen?
Reklamationen müssen richtig angegangen werden, da es ein Potenzial für gezielte Verbesserungen geben kann.
Nicht den anderen die Schuld geben
Auf Argumentationen verzichten
Nie die Schuld beim Kunden suchen
Erklären Sie den richtigen Prozess für die Reklamationsbehandlung
Phasen der richtigen Reklamationsbehandlung
Zuhören und verstehen (Verständnis zeigen)
Erwartungen ermitteln (Entschuldigen, konkret Fragen)
Vereinbarung treffen (Vereinbarung, eingehalten werden, treffen und fair für beide)
Sich bedanken (bedanken, nochmals entschuldigen)
Versprechungen einhalten (so schnell wie möglich erledigen, nachfragen)
Das Feedback ist ein Zwingendes Führungsmittel, weil`?
Positive Leistungen und Verhaltensweisen durch Lob und Motivation verstärkt
Negative Leistungen und Verhaltensweisen korrigiert und einen Lern- Entwicklungsprozess auslöst
Das Verständnis und die Toleranz in Arbeitsbeziehungen verbessern
Missverständnisse verhindert
Konstruktive Zusammenarbeit fördert
Das Feedback sollte schnellstmöglich erfolgen
Nennen Sie die vier Elemente des Kurz-Feedbacks
gesamt-Rückmeldung (Rückmeldung über die Gesamtleistung/Situation)
Positive Beobachtungen
Negative Beobachtungen
Empfehlungen (Empfehlung für die Zukunft)
Nennen Sie die vier Regeln des Feedbacksgeben
Konstruktiv (respektvoll, offen, klar und in ich-Botschaft)
Zeitnah
Subjektiv (eigene Wahrnehmung, Ich-Botschaften)
Fair (angemessenen Ton, aufrichtige Haltung)
Nennen Sie die vier Regeln des Feedback empfangen
Keine Rechtfertigungen (wertfrei zur Kenntnis nehmen)
Aktiv zuhören (mehr über sich selbst zu erfahren)
Nachfragen (bei Unklarheiten)
Eigene Schlüsse ziehen (kritisch hinterfragen)
wie erfolgt ein Kritikgespräch und was muss beachtet werden
Wird bei Fehlverhalten/ mangelhafte Leistungen durchgeführt
Da müssen Leistungsverbesserungen mit sich ziehen / rasche Lösungssuche
Muss schriftlich gehalten werden und in die Personalakten
Basiert auf Fakten und konkrete Ergebnisse
Konsequent am Thema bleiben, Standortgespräche führen
erklären Sie die Konfliktdynamik
Die Hauptursache für Konflikte in der Zusammenarbeit sind die Kommunikationsstörungen:
Konfliktdynamik wird in drei Phasen eingeteilt. Man spricht von einer Eskalation:
Phase 1 – win-win (eine selbstständige und einvernehmliche Lösungsmöglichkeit besteht nach wie vor, Am Anfang)
Phase 2 – Win-Lose (Hilfe von aussen notwendig, Sehen nur Sieger und Verlierer, Gegeneinander, Konflikt fortgeschritten)
Phase 2 Lose-Lose (professionelle Hilfe zwingend notwendig)
Aus welchen drei Positionen muss der Konflikt betrachtet werden
Konflikt aus drei Positionen betrachten:
Meine Sicht
Die Sicht der anderen Konfliktpartei
Die Sicht des neutralen Beobachters:
Wie wird ein Konfliktgespräch durchgeführt
Gesprächseröffnung (Struktur, Zielrichtung und Konflikt ansprechen, Gesprächsregeln definieren)
Sichtweise klären
Lösungsfindung (Konfliktlösung muss die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen)
Vereinbarungen (Abmachungen, Termin für Folgegespräch)
Gesprächsabschluss (offene Punkte, Erwartungen und Zielerreichung gemeinsam klären, Bedanken und Verabschieden, Selbstreflexion)
Was ist die Rhetorik?
Rhetorik ist die Kunst des Redens und die Kunst durch Reden zu überzeugen.
Welche Gestaltungsmittel gibt es?
Verbal (Atem, Stimmbildung)
Nonverbal (Körpersprache, Kleidung und Umgangsform)
Visualisierung (Darstellung von Texten, Grafiken, Tabellen, Folien und Diagrammen)
Persönlichkeit (Ausstrahlungskraft, persönliche Einstellung)
Was versteht man unter die Persönlichkeit in einer Präsentation ?
Eine Präsentation ist dann gelungen, wenn der Inhalt und die Art und Weise der Präsentation mit der Persönlichkeit der präsentierenden Person übereinstimmt.
Wie wird der Atem bewusst wahrgenommen?
Ermöglicht Sprechen
Entspannung bei Stress (mindert Lampenfieber)
Beeinflusst Wirkung gegenüber Dritten
Öffnet Körperhaltung
wie soll die Stimme bei einer Präsentation eingesetzt werden?
Lautstärke
Sprachtempo
Sprechpausen
Betonung
Dialekt
welche Rhetorische Stilmittel gibt es?
Vergleiche/ Beispiele
Anekdoten
Zitate
Humor
Provokation
Welche Körpersprache gibt es in einer Präsentataion?
Körperhaltung
Gestik
Mimik
Blickkontakt
Raum
Was macht eine Schlechte Vorbereitung einer Sitzung aus?
Hauptsache wir haben darüber gesprochen
Teilnehmer wissen nicht weshalb die Sitzung stattgefunden hat.
erklären Sie die Sitzungsvorbereitung?
Warum? (Notwendigkeit prüfen)
Wozu? (Sitzungsziel definieren)
Wer? (Teilnehmerkreis definieren)
Was? (Themen in der Einladung bekannt geben)
Weshalb sollte eine Sitzung einberufen werden?
Informationsaustausch
Problemlösung
Entscheidungsfindung
Konfliktlösung
Wie behaltet man ein konstruktives Sitzungsklima?
Zeitmanagement (pünktlich beginnen und aufhören, für Disziplin sorgen)
Verbindlichkeit (weiteres Vorgehen/Aufträge schriftlich halten für alle zugänglich)
Verhaltensregeln für die Sitzung (Kommunikation untereinander fair gestalten)
Konstruktiv kommunizieren (mit Störungen und schwierigen Teilnehmer konstruktiv umgehen)
erklären Sie die 3 Phasen des Moderationsprozess
Phase 1 Einstieg (Sitzungseröffnung, Erwartung, Ziele und Regeln, Zeitplan, Vorgehensweise, Protokoll)
Phase 2 Arbeiten (Sammeln, Auswählen, Bearbeiten, Planen)
Phase 3 Aussteigen (positiver Abschluss, offene Punkte, Rückblick, Ausblick und Verabschiedung)
Welche Moderationstechniken können eingesetzt werden?
Vorstellrunde (Steckbrief, Paarinterview, Erwartungsabfrage)
Ideensuche (Brainstorming, Kartenabfrage, Abfrage auf Zuruf)
Meinungsbildung (Punktabfrage, Matrixdiagramm)
Themenbearbeitung (Problemanalyse, Zwei-Felder-Schema, Szenariotechniken)
Umsetzung (Massnahmenplan)
Feedback (Stimmungsbarometer Blitzlicht)
Welche Protokolle werden bei der Nachbearbeitung einer Sitzung gemacht?
Beschlussprotokoll
Kurzprotokoll (Argumente festgehalten)
- Wörtliches Protokoll (Gericht/ Parlament
Wie wird die Planung und Durchführung der Schulungsmassnahmen gemacht?
Schulungsbedarf
Konzeption (massgebliche Ziele, Inhalte, Lehrmethoden)
Organisatorische Vorbereitung (Einladung, Schulungsort, Medien/Hilfsmittel, Unterlagen für die Teilnehmenden)
Durchführung (Einstieg, Schulungsthema, Schulungsziele, Ablauf der Schulung)
- Evaluation (Zielerreichung, Erfolgskontrolle- während der Schulung, Nach der Schulung
Wann entsteht ein Schulungsbedarf?
Lücke zwischen erwarteten Kompetenzen und den bestehenden Kompetenzen. Diese Lücke soll durch gezielte Schulungsmassnahmen geschlossen werden.
Kompetenzen
Veränderungen
Befragungen
Individuelle Entwicklungsmassnahmen
Welche Lehrmethoden gibt es?
Vortrag/Input/Referat (Theoretisches Wissen, Erfahrungen, Erkenntnissen, max. 20 min)
Lehrgespräch (den Lerninhalt mit gezielten Fragen selbst erarbeiten)
Peer Tutoring (Gegenseitig unterrichten)
Gruppenarbeit
Fallstudie
Praxissimulation
Rollenspiel (bestimmte Rolle schlüpfen)
welche Teilnehmertypoligien gibt es?
Positive
Redeselige
Uninteressierte
Erhabene
Alleswissende
Ablehnende
Streitsüchtige
Schüchterne
Ausfragende
Welche Nachbearbeitung gibt es bei einer Schulung?
Feedbackrunde / Fragebogen
Tests
Praxistransfer
Kosten-Nutzen-Analyse
Nennen Sie die Merkmale einer Gruppe
Ein gemeinsames Ziel haben
Einen gemeinsamen Prozess durchlaufen
Bei dem sie gemeinsame Normen und Wertvorstellungen entwickeln
Sich unterschiedlichen Rollen innerhalb der Gruppe herausbilden
Ein Wir-Gefühl entsteht, das den Zusammenhalt untereinander fördert
erklären Sie den Synergieeffekt?
Die Gesamtleistung ist grösser als die Summe der Einzelleistungen (2+2=5)
Voraussetzungen dafür sind Teamgrösse (3-8 Personen) und individuelle Teamfähigkeit.
erklären Sie die Gruppendynamik Phasen
Forming (sich orientieren (Kennenlernphase) (sich finden, Unklarheiten, Unsicherheiten)
Storming (sich auseinandersetzten (Konfliktphase) (Unterschiede, Machtansprüche)
Norming (sich finden (Konsens- und Kompromissphase) (gemeinsame Regeln, Gruppenzusammenhalt)
Performing (Ergebnisse erzielen (produktive Arbeitsphase)