Vorbereitung BP


J. M.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Finanzbuchhaltung, Lohnabrechnung, Steuern und Rechtskunde auf Berufslehrniveau ab. Sie behandeln Themen wie Vorratsführung, Verrechnungssteuer, interkantonales Steuerrecht und Steuervergehen, wobei Schwerpunkte auf Steuerobjekten, Steuerdomizilen und Methoden zur Vermeidung von Doppelbesteuerung liegen. Besonders nützlich sind sie für Auszubildende in kaufmännischen Berufen, die sich mit steuerlichen und buchhalterischen Grundlagen vertraut machen müssen.
Flashcards
354
Students
4
Language
German
Category
Finance
Created / Updated
30.09.2020 / 29.05.2025

Lernkarten

Recht

SCHKG

Ort und Zeit der Betreibung - Betreibungsferien, Rechtsstillstand, Fristen

Gem. Art. 56 SCHKG

Gelten folgende geschlossene Zeiten, in denen keine Betreibungshandlungen vorgenommen werden dürfen, alle Fristen aber weiterlaufen:

zwischen 20 und 7 Uhr

an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen

An Betreibungsferien - 7 Tage vor und nach Weihnachten und Ostern und vom 15. 07 bis 31.07

Gegen einen Schuldner, der Rechtsstillstand geniesst

Rechtsstillstand gem Art. 57 - 62 SCHKG

Zivil Militär Schutzdienstleistende, wenn 30 Tage am Stück gedient 2 Wochen Art. 57

Todesfall in der Familie 2 Wochen Art. 58

Betreibung von Erbschaftsschulden nach dem Tod des Erblassers 2 Wochen Art. 59

Gegen einen Verhafteten, der keine Vertretung hat bis er eine hat Art. 60

Schwererkrankter Schuldner auf bestimmte Zeit Art. 61

Im Falle einer Epidemie oder eines Landesunglücks Art. 62

Für Alimente gilt kein Rechtsstillstand 

Gem Art. 63 wenn Ende einer Frist während der Betreibungsferien, so neues Ende Frist am 3. Tag nach Ende Betreibungsferien, Samstage, Sonntage und gesetzliche Feiertage nicht mitgezählt

 

 

 

Recht

SCHKG

Betreibungsverfahren

Einleitungsverfahren

Betreibungsbegehren - gem Art. 67 SCHKG wird vom Gläubiger eingeleitet, da muss die Adresse und Name des Gläubigers und Schuldners stehen, die Forderung, Summe, Zinsfuss, Zeit ab der der Zins berechnet wird und gem Gesetz auch die Kopie der Forderung. 

Recht

SCHKG

Betreibungsverfahren

Fortsetzung der Betreibung

Gem. Art. 38 SCHKG ist das Betreibungsverfahren mit der Zustellung des Zahlungsbefehls eröffnet

Gem. Art. 69 SCHKG - Inhalt des Zahlungsbefehls.

Gem. Art. 88 SCHKG hat der Gläubiger ab dem Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls ein Jahr Zeit, um die Betreibung fortzusetzen. 

 

Recht

SCHKG

Betreibung auf Pfändung

Verfahrensabschnitte:

Einleitungsverfahren - Pfändung - Verwertung - Verteilung

Wer wird auf Pfändung betrieben : Schuldner, die nicht der Konursbeteeibung unterliegen (nat. Personen)

Was wird grundsätzlich nie auf Konkurs, sondern auf Pfändung betrieben:

Forderungen an eine öffentliche Kasse oder öffentlich-rechtliche Frpderungen

Prämien der obligatorischen UVG

Alimente

Ansprüche auf Sicherheitsleistung

wenn Forderung nicht pfandgesichert ist. 

Pfändung - Art. 89 - 91 SCHKG

Unpfändbare Gegenstände (=Kompetenzstücke) Art. 92 SCHKG

Beschränkt pfändbares Einkommen Art. 93 SCHKG

 

Recht

SCHKG

Betreibung auf Konkurs

Stellt das Betreibungsamt nach Zustellung des Fortsetzungsbegehren fest, dass der Schuldner der Konkursbetreibung untersteht, wird dem Schuldner und dem Gläubiger eine Konkursandrohung zugestellt. Art. 159 SCHKG

FIBU

BEBU

Mehrstufige Fertigung

BAB oben von links nach rechts: Kosten Kostenstellen Kostenträger

Kostenstellen - Materialstelle, Fertigungsstelle etc

Kostenträger  - Zwischenerzeugnisse, Erzeugnisse in Arbeit, Fertigerzeugnisse, Verkaufte Erzeugnisse

BAB von oben nach unten links: EM, Gem, Kosten, Total, MGK, FGK nach Abteilungen, HKP Fertigungsstufe 1, Umstrukturierung Verbrauch Zwischenerzeugnisse zu Erz. i.A nach Abteilungen, HKP Fertigungsstufe 2, HK Fertige Erzeugnisse, HK verkaufte Erzeugnisse, VVGK, SK, Bä UFE und FE, Nettoerlös, Ist-Betriebsgewinn. 

FIBU

BEBU

Eigenleistungen

Aktivierbare Eigenleistungen werden zu Herstellkosten bewertet und als Aktiven höchstens zu diesem Wert erfasst. 

Werden im BAB im Bereich der Kostenträger unter Fertigerzeugnisse zu HKFE abgezogen vom Zwischenergebnis HKFE, HKV ist um die HKFE von der Eigenleistung tiefer und das Ergebnis ist um diese Leistung tiefer. 

FIBU

BEBU

Erfolgsrechnung in Berichtsform

Absatz-ER(Umsatzkostenverfahren)

Umsatzkostenverfahren

Das Umsatzkostenverfahren ist eine Absatzerfolgsrechnung, bei der zur Berechnung des Bruttoergebnisses nicht die produzierten sondern nur die abgesetzten Mengeneinheiten berücksichtigt werden. Aus diesem Grund wird im Gegensatz zum Gesamtkostenverfahren weder die Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen als Ertrag erfasst noch die dafür angefallenen Kosten als Aufwendungen verbucht.

Absatz-ER:

Nettoerlös

-HKV

=Ist-Bruttogewinn

- VVGK

Ist-Betriebserfolg BEBU

- + SA

=Betriebgewinn FIBU

 

FIBU

BEBU

Erfolgsrechnung in Berichtsform

Produktions-ER(Gesamtkostenverfahren)

Gesamtkostenverfahren

Das Gesamtkostenverfahren stellt eine Produktionserfolgsrechnung dar, wobei die Erträge und Aufwendungen hinsichtlich der hergestellten Mengeneinheiten verwendet werden. Folglich werden auch die Erhöhungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen als Erträge erfasst bzw. Bestandesminderungen von den Umsatzerlösen abgezogen.

Produktions-ER nach Kostenarten(KA) - Links im BAB die Liste bei FIBU-BEBU:

Nettoerlös

+- Bä UFE

+-Bä FE

= Produktionsertrag

-RohmaKo

-Personalko

-Sonstige BetrKo

-Kalk.Abschr

-Kalk.Zinsen

=Ist-BetrGe BEBU

-SA

=BetrGe FIBU

Nach Kostenstellen:

ab Prod.Ertrag

-RohmaKo

-KS1

-KS2

-KS3

=Ist-Bruttogewinn

-KS VVGK

=Ist-Betr.Ge BEBU

Nach Kostenträger ab PRd.Er

-HKP

=Ist-BruttoGe

-VVGK

=ISt-Betrerfolg BEBU

FIBU

BEBU

Erfolgsrechnung in Berichtsform

Ein- und mehrstufige Deckungsbeitragsrechnungen mit und ohne Schlüsselung der Fixkosten

Schema:

Nettoerlös

-VarKo

=Deckungsbeitrag 1

-den einzelnen Produkten zurechenbare Fixkosten

=Deckungsbeitrag 2

-Den Produktgruppen zurechenbare Fixkosten

=Deckungsbeitrag 3

-nicht zurechenbare Fixkosten

=Betriebserfolg

FIBU

BEBU

Produktionsdifferenzen

Die Produktionsdifferenzen zeigen die Diffferenz zwischen der erfassten HK und den Standart-HK auf die entsprechneden Kostenträger.

Unterteilung Produktionsdifferenzen: Mengenabweichungen (Differenz Standart- und Ist-Menge)

FIBU

BEBU

Deckungsdifferenzen

Deckungsdifferenzen:

Volumenabweichung oder Verbrauchsabweichung

Verbrauchsabweichung = Mehr oder Minderkosten ggü Budget

Volumenabweichung = +/- Leistungsverrechnung gegenüber Budget

FIBU

Kalkulation

Grundlagen der Kalkulation - Kalkulatiionsschemen

Kalulationsschema bildet die Grundlage für die Kalkulation, ist ein standartisierter Aufbau. 

 

FIBU

Kalkulation

Kalkulationsschema je Einheit im Warenhandel

s. Kalkulationsschema im Warenhandel

FIBU

Kalkulation

Kalkulationsschema im Dienstleistungsunternehmen

S.Bild

FIBU

Kalkulation

Kalkulationsschema im Produktionsunternehmen

FIBU

Kalkulation

Entscheidungs und nicht- entscheidungsrelevante Kosten

Entscheidungsrelevant sind Kosten, die nur im Falle einer Entscheidung anfallen

nicht Entscheidungsrelevante Kosten - Kosten, die unabhängig von Entscheidung anfallen würden oder Kosten, die bereits vor der Entscheidung angefallen sind. 

Z.B. Entscheidung mit dem Auto gehen oder den Zug nehmen? Relevante Kosten - Benzin, anteiliger Verschleiss. Nicht relevante Kosten - Abschreibung, Versicherung, KFZ Steuer

Typische Beispiele für entscheidungsrelevante Kosten:

  • Sollen für das Projekt XY neue Mitarbeiter (befristet) eingestellt werden, oder kann das Projekt outgesourct werden?
  • Ist es preiswerter, ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen oder ein fabrikneues Fahrzeug zu leasen?

 

FIBU

Kalkulation

Divisionskalkulation

Beispiel Divisionskalkulation:

Selbstkosten je LE = Total Kosten/Total produzierte(=verkaufte Einheiten)

Zweistufige Divisionskalkulation:

Selbstkosten je Einheit = Total Produktionskosten/Total produzierte Einheiten + Total VVGK/Total verkaufte Einheiten

FIBU

Kalkulation

Vor, Zwischen und Nachkalkulation

In Hinblick auf den Zeitpunkt gibts es die vor, nach und zwischenkalkulation

Vorkalkulation - für Offertenpreise

Zwischenkalkulationen - für Überwachung vom Kostenvortschritt bei längeren Aufträgen

Nachkalkulation - Kostenkontrolle, Gewinnung aktueller Daten für künftige Vorkalulationen. 

FIBU

Kalkulation

Voll und Teilkostenkalkulation

Bei der Vollkostenkalkulation werden den einzelnen Kostenträgern die vollen Kosten zugerechnet.

Die für unternehmerische Entscheidungen so wichtigen Preisuntergrenzen ergeben sich aufgrund der Teilkostenkalkulation, welche den einzelnen Kostenträgern nur die direkt verursachten Kosten belastet. Beide Kalkulationsarten ergänzen einander in sinnvoller Weise. 

FIBU

Kalkulation

Stückkostendegression

Stückkostendegression (Größendegression): Mit zunehmender Produktionsmenge sinken die Stückkosten, da sich die fixen Kosten auf eine größere Menge verteilen

FIBU

Kalkulation

ISO-Deckungsbeitragskurve

 

Die Iso-Deckungsbeitragskurven sind ein Instrument für die Planung der Verkaufspreise der Erzeugnisse. Isos heißt gleich. Eine Iso-Deckungsbeitragskurve formuliert eine Vielzahl von Alternativen nach Verkaufspreis und Absatzmenge, die alle den gleichen Deckungsbeitrag je Zeitraum ergeben. Das ergibt sich aus der folgenden Zeichnung. Genau gesagt ist der Iso-Deckungsbeitrag die dazugehörige Flächenfunktion.

Jeder Punkt auf dieser Iso-Deckungsbeitragskurve repräsentiert das gleiche Volumen von € 200,– Deckungsbeitrag je Zeitraum – sei es je Tag, Monat, Quartal oder Jahr. Eine solche Kurve hat den Charakter einer Verteidigungslinie für die Deckungsbeiträge. Sie wäre zu erstellen zunächst in Form eines Selbstgesprächs des Controllers. Er bildet Alternativen auf der Basis einer bestehenden Situation oder aufgrund der Zuordnung eines Deckungsziels für den Artikel gemäß folgenden Zahlenbeispiels für die gezeigte Iso-Kurve. Dabei sind die Produktkosten konstant gesetzt (ceteris paribus); also ist Verkaufspreis je Stück und Deckungsbeitrag je Stück simultan die Bezeichnung der Ordinate.

 

FIBU

Planungsrechnung

Ablauf und Organisation des Planungsprozesses

Vision, Strategie, Mission

Strategisch oder rollend

Zielsetzung, Konzept, Analyse, Beurteilung

Forecast

FIBU

Planungsrechnung

Inhalte und Zusammenhänge von Teil und Gesamtplänen

Teilpläne werden von verschiedenen Abteilungen erstellt, z.B Absatz und Umsatzplan, Produktionsplan, Materialplan, Kapazitätsplan, Personalplan, Gemeinkostenplan, Investitionsplan, Finanzierungsplan

Die Planungsstelle fasst alle Teilpläne zu folgenden Gesamtplä- nen zusammen:

  • • Plan-Erfolgsrechnung
  • • Plan-Bilanz•
  •  Plan-Geldflussrechnung

 

FIBU

Planungsrechnung

Absatzplan

Ausschöpfung Absatzpotenzial, Definition Grenzen Absatzmöglichkeiten, siehe Bild

FIBU

Planungsrechnung

Produktionsplan

Zeigt die für die Leistungserstellung notwendigen Ressourcen an. 

Ausgehend von den Absatzmengen wird der Materialbedarf sowie der Kapazitätbedarf (Personal, Kapital) ermittelt. 

Abhängig vom Produktions verfahren (z.B. lagergesteuerte Produktion oder rein absatzorien tierte Produktion) werden die Schwerpunkte auf optimale Kapazitätsauslastung und/oder minimale Mittelbindung im Lager gelegt.

FIBU

Planungsrechnung

Investitionsplan

Der Investitionsplan enthält die geplanten Käufe von Anlagevermögen, die zur Erbringung der vorgesehenen Produktionsmengen erforderlich sind. Er enthält auch die Desinvestitionen, d. h. die Verkäufe von nicht mehr benötigtem Anlagevermögen.

FIBU

Planungsrechnung

Finanzierung

Der Finanzierungsplan zeigt die Verwendung des Free Cashflows für Gewinnausschüttungen, Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten oder Kapitalherabsetzungen. Bei einem negativen Free Cashflow gibt der Finanzierungsplan Aufschluss über die Deckung der Finanzierungslücke durch Aufnahme von Eigen- oder Fremdkapital.

FIBU

Planungsrechnung

Personal

Die Personalplanung übernimmt den Personalbedarf gemäss Kapazitätsbedarfsrechnung und ergänzt die Werte mit dem Per sonalbedarf aus anderen Unternehmensfunktionen (Marketing, Verkauf, Forschung und Entwicklung, Finanzen und Administration etc.). Eine Personalplanung wird mengenmässig (Personalbe darf oder Stellenbedarf) und darauf basierend wertmässig (Perso nalkosten) erarbeitet.

Bei der Planung des Personalbedarfs wird zwischen bestehenden Stellen und zusätzlich beantragten Stellen differenziert, um eine transparente Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Der mengenmässige Personalbedarf wird in Personenjahren (d.h. gewichtet mit Stellenprozenten) sowie Anzahl tatsächlichen Personen dargestellt. Die Personalbedarfsplanung wird auf Ebene der Kostenstellen erarbeitet. Die Planungsstelle sorgt für die einheitlich zu verwendenden Prämissen wie prozentuale Lohnanpassungen und Sozialversicherungssätze.

FIBU

Planungsrechnung

Gemeinkosten

In der Gemeinkostenplanung werden verschiedene Gemeinkos ten wie Unterhalt und Reparaturen, Reisekosten, Werbekosten, Telekommunikation, Büromaterial auf Ebene Kostenstelle erhoben. 

Bei der Erhebung der Gemeinkosten wird zwischen direkt beeinflussbaren Positionen (z.B. Reisekosten) und indirekt zugerechneten Positionen (z.B. anteilige Miet und Infrastrukturkos ten) unterschieden. Die Planungsstelle sorgt für nachvollziehbare Kostensätze, Mengengerüste und Umlageverfahren bei indirekt zugerechneten Positionen.

Indirekt zugerechnete Gemeinkostenpositionen sind u.a.:

Miet und Infrastrukturkosten (Abrechnung z.B. nach m2)

Informatikkosten Infrastruktur, Office, Netzwerk, Kommunikation (Abrechnung nach verschiedenen Leistungseinheiten,

z.B. Anzahl Accounts, belegter Speicherplatz etc.)

Informatik BusinessApplikationen (Abrechnung z.B. nach Anzahl User, wobei UserProfile unterschieden werden können)

PersonalNebenleistungen wie Verpflegung, Vergünstigungen etc. (Abrechnung z.B. nach Anzahl Personal)

FIBU

Planungsrechnung

Beschaffungsplan

Der Beschaffungsplan ist das Ergebnis einer mengenmäßigen, termingerechten und an der Wirtschaftlichkeitausgerichteten Planung der Beschaffung von Betriebsmitteln, Arbeitskräften, Dienstleistungen sowie Hilfs- und Betriebsstoffen. Der Beschaffungsplan ist eng mit den anderen Teilplänen des Betriebes wie Fertigungspro-gramm-, Produktions- und Bereitstellungsplänen verknüpft. Rechnerische Grundlage für den Beschaffungsplan sind die Planwerte der Fertigungsprogramm-, Produktions-und Lagerpläne, wobei die absehbare Entwicklung mit einzubeziehen ist.

FIBU

Planungsrechnung

Gesamtpläne - Geldflussrechnung

Die buchhalterischen Auswirkungen der obigen Teilpläne werden in den Gesamtplä- nen zusammengefasst, was nebst der Organisation des Planungsprozesses die Haupt- aufgabe des Rechnungswesens darstellt. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Plan-Geldflussrechnung  zu. Sie umfasst alle Einnahmen und Ausgaben einer Periode, gegliedert in Betriebs-, Investitions- und Finanzierungsbereich, und zeigt als Saldo die Ver- änderung der flüssigen Mittel.

Die Plan-Geldflussrechnung wird in der Praxis auch Finanzplan oder Liquiditätsbudget genannt

 

FIBU

Planungsrechnung

Gesamtpläne - Erfolgsrechnung

Die Plan-Erfolgsrechnung Â gibt als weiterer Gesamtplan einen Überblick über sämtliche Eigenkapitalveränderungen, welche durch die Geschäftstätigkeit in der Planperiode verur- sacht werden, und zeigt als Saldo den Erfolg.

Die Plan-Erfolgsrechnung wird auch Erfolgsbudget genannt.

FIBU

Planungsrechnung

Gesamtpläne - Bilanz

Die Plan-Bilanz am Ende der Planperiode ergibt sich automatisch.

FIBU

Investitionsrechnung

Statische Methoden - Kostenvergleich

Mit dem Kostenvergleich wird ein Vergleich der in einer Periode (i.d.R. 1 Jahr) anfallende Kosten zweier oder mehrerer Investitionsprojekte durchgeführt. 

Dieser Vorgang ist sinnvoll bei Investitionen, wo kein Erlös vorausgesagt werden kann. 

 

FIBU

Investitionsrechnung

Berechnung Durchschnittskapital

Ohne Liq Erlös:

Kapitaleinsatz/2

Mit Liq Erlös

(Kapitaleinsatz+Liq Erlös)/2

Bei Land (=wird nicht abgeschrieben) - Kapitaleinsatz = Durchschnittskapital

Mit UV Erhöhung:

(Kapitaleinsatz inkl. UV-Erhöhung+Liq Erlös+UV-Erhöhung)/2, oder vereinfacht (Kapitaleinsatz+Liq Erlös)/2 + UV Ergöhung, da UV-Erhöhung nicht abgeschrieben wird, der Wert bleibt Konstant. 

FIBU

Investitionsrechnung

Gewinnvergleich

Der Gewinnvergleich bezieht die Erlöse mit in die Rechnung ein und stellt die zu erwartenden Jahresgewinne der verschiedenen Investitionen einander gegenüber. 

Berechnung nach der B A Z Formel

Erlös

/Betriebskosten

/Abschreibungen

/Zinsen auf dem Durchschnittskapital

=Gewinn

FIBU

Investitionsrechnung

Statische Methoden - Renditeberechnung

Rendite = (Gewinn + Zinsen)/durchschnittlicher Kapitaleinsatz

Wird in % dargestellt

FIBU

Investitionsrechnung

Statische Methode - Payback oder Amortisationsrechnung

Wiedergewinnungszeit = Kapitaleinsatz/Cashflow

oder 

Kapitaleinsatz/Kostenersparnis

Cashflow = Erlös-Betriebskosten, kein A oder Z mehr

Rückflusszahl = Nutzungsdauer/Wiedergewinnungszeit

Wenn der Cashflow über die Jahre unregelmässig ausfällt, muss die Payback-Rechnung als Staffel gelöst werden.

Kapitaleinsatz      Cashflow

FIBU

Investitionsrechnung

Dynamische Methoden - Kapitalwertverfahren

Kapitalwert = Barwert aller Cashflows - Kapitaleinsatz

Net Present Value

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