Vorbereitung BP


J. M.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Finanzbuchhaltung, Lohnabrechnung, Steuern und Rechtskunde auf Berufslehrniveau ab. Sie behandeln Themen wie Vorratsführung, Verrechnungssteuer, interkantonales Steuerrecht und Steuervergehen, wobei Schwerpunkte auf Steuerobjekten, Steuerdomizilen und Methoden zur Vermeidung von Doppelbesteuerung liegen. Besonders nützlich sind sie für Auszubildende in kaufmännischen Berufen, die sich mit steuerlichen und buchhalterischen Grundlagen vertraut machen müssen.
Flashcards
354
Students
4
Language
German
Category
Finance
Created / Updated
30.09.2020 / 29.05.2025

Flashcards

Rechtskunde

Einzelfirma und Gesellschaften

Einfache Gesellschaft

Gem. Art. 530 Abs.1 OR

EG = Zusammenschluss von zwei oder mehreren Personen auf vertraglicher Basis, um mit gemeinsamen Kräften oder Mittelm einen gemeinsamen Zweck zu verfolgen. 

z.B. ARGE!

Merkmale:

  • Wird nicht ins HR eingetragen
  • Kann nicht über eine eigene Firma verfügen
  • keine Rechte erwerben, keine Pflichten begründen, Gesellschafter haften jeder für sich, betrieben wird je ein Gesellschafter
  • verfügt über kein eigenes Vermögen 

Rechtskunde

Einzelfirma und Gesellschaften

Kollektivgesellschaft

gem. Art. 552 OR 

KG - mehrere natürliche Personen, ohne Beschränkung ihrer Haftung ggüber den Gesellschaftsgläubigern, sich zum Zwecke vereinigen, unter einer gemeinsamen Firma ein Handels-, ein Fabrikations- oder ein anderes nach kaufm. Art geführtes Unternehmen zu betreiben. Die Gesellschafter müssen sich im HR eintragen lassen. 

Nur natürliche Personen als Gesellschafter

Gesellschafter haften unbeschrenkt und solidarisch für den ungedeckten teil der Schulden mit Privatvermögen

KG hat eine eigene Firma - KLG

Trotzdem ist KG keine Jur Person und besitzt keine Rechtspersöhnlichkeit. 

Rechtskunde

Einzelfirma und Gesellschaften

Verein

Gem Art. 60 ZGB

Verein - nicht wirtschaftlich

Muss ins HR, wenn revisionspflichtig oder wenn kaufmännisch betrieben.

 

 

Rechnungswesen

Abschlüsse

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Gem. OR 959c sind wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag im Anhang offenzulegen. 

Gem Fer Rahmenkonzept 28 gibt es buchungspflichtige Ereignisse und nicht zu buchende Ereignisse.

Buchungspflichtig - der Auslöser war bereits am Bilanzstichtag da.

nich zu buchende - die Ursache tritt erst nach dem Bilanzstichtag ein

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Fremdfinanzierungsgrad

Debt Ratio

Fremdkapital/Gesamtkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Eigenfinanzierungsgrad

Equity ratio

Eigenkapital/Gesamtkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Finanzierungsverhältnis

Fremdkapital/Eigenkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Selbstfinanzierungsgrad

Self-financing ratio

Gewinnreserven/Eigenkapital

 

Gewinnreserven = zurückbehaltene Gewinne, nicht Kapitalreserve!

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Intensität des Umlaufvermögens

Umlaufvermögen/Gesamtvermögen

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Intensität des Anlagevermögens

Percentage of fixed assets

Anlagevermögen/Gesamtvermögen

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Investitionsverhältnis

Umlaufvermögen/Anlagevermögen

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Liquiditätsgrad 1

Flüssige Mittel/Kurzfristiges Fremdkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Liquiditätsgrad 2

Quick ratio

Flüssige Mittel + Forderungen/Kurzfristiges Fremdkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Liquiditätsgrad 3

Current ratio

Umlaufvermögen/Kurzfristiges Fremdkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Liquiditätsstaffel

Flüssige Mittel

-Kurzfristiges Fremdkapital

=

Unterdeckung Stufe 1

+Forderungen

=Überdeckung 2. Stufe

+Vorräte 

=Überdeckung 3. Stufe (Nettoumlaufvermögen)

ist = Resultat Anlagedeckungsstaffel

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Anlagedeckungsgrad 1

Fixed assets coverage 1

Eigenkapital/Anlagevermögen

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Anlagedeckungsgrad 2

Fixed assets coverage 2

Eigenkapital+Langfristiges Fremdkapital/Anlagevermögen

 

Goldene Bilanzregel, Muss grösser, als 100 % sein!

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Bilanzbezogene Analyse

Anlagedeckungsstaffel

Eigenkapital

-Anlagevermögen

=Überdeckung 1. Stufe

+Langfristiges Fremdkapital

=Überdeckung 2. Stufe

(Nettoumlaufvermögen)

Ergebnis ist gleich wie bei Liquiditätsstaffel

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

Rentabilität des Eigenkapitals

Return on equity, ROE

Gewinn/Eigenkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

Rentabilität des Gesamtkapitals

Return on assets, ROA

Ebit/Gesamtkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

Rentabilität des investierten Kapitals

Return in invested capital, ROIC

EBI/Investiertes Kapital

Gewinn+Zinsen/Von den Kapitalgebern investiertes Kapital

Zinsen = auf dem FK

Investiertes Kapital = Finanzielles Fremdkapital + Eigenkapital

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

Bruttogewinnmarge

Gross profit margin

Bruttogewinn/Umsatz

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

EBIT-Marge

EBIT margin

Ebit/Umsatz

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

Reingewinnmarge

Profit margin(return on sales)

Gewinn/Umsatz

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

Deckungsbeitragsmarge

Contribution margin

Deckungsbeitrag/Umsatz

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Erfolgsbezogene Analyse

Du Pont Kennzahlensystem

Gesamtkapitalrendite  = Oben Ebit-Marge x Unten Kapitalumschlag

Oben: Ebit-Marge = Oben Ebit/Unten Umsatz

Ebit = oben Deckungsbeitrag - unten Fixkosten(ohne Zins)

Deckungsbeitrag = umsatz-Variable Kosten

Unten

Kapitalumschlag = oben Umsatz/ unten Kapital(Vermögen = Bilanzseite)

Kapital = oben Umlaufvermögen+ unten Anlagevermögen

Umlaufvermögen = Flüssige Mittel + Forderungen+Vorräte

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Cashflow Analyse

Cashflow/Investitionsverhältnis 

cash flow/investment ratio

Cashflow/Nettoinvestition 

Nettoinvestition - Resultat aus dem Investitionsteil der Geldflussrechnung

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Cashflow Analyse

Gewinn/Cashflow Verhältnis

Net income/cash flow ratio

Gewinn/Cashflow

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Cashflow Analyse

Verschuldungsfaktor

Debt coverage factor

Effektivverschuldung/Cashflow

Effektivverschuldung =

Fremdkapital(Kurz und Langfristig)

- Flüssige Mittel

-Kurzfristige Forderungen

= Effektivverschuldung

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Cashflow Analyse

Zinsdeckungsfaktor

Interest coverage factor

Cashflow vor Zinsen/Zinsen

= Cashflow + Zinsen/Zinsen

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Cashflow Analyse

Cashflow Marge

cashflow margin

Cashflow/Umsatz

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Cashflow Analyse

Cash-burn-rate

Flüssige Mittel/cashdrain

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Debitorenumschlag

Accounts receivable turnover

Kredit Warenertrag/durchschnittlicher Debitorenbestand

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Debitorenfrist

Collection period

360/Debitorenumschlag

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Lagerumschlag

Inventory turnover

Warenaufwand/durchschnittlicher Warenvorrat

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Lagerdauer

Duration of storage

360/Lagerumschlag

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Kreditorenumschlag

Accounts payable turnover

Kredit-Wareneinkäufe/durchschnittlicher Kreditorenbestand

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Kreditorenfrist

Accounts payable period

360/Kreditorenumschlag

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Gäbige Formel wenn Ausland und Inland Debitoren mit unterschiedlichen Fristen

Export Frist 60 Tage = 60 % vom Deb.Bestand

Inland Frist 30 Tage = 40 % vom Deb.Bestand

Lösung: 60 x 0.6 = 36 Tage bei Export, 30 x 0.4 = 12 Tage bei Inland = durchschnittliche Debitorenfrist 48 Tage

Rechnungswesen 

Bilanz und Erfolgsanalyse - Aktivitätsanalyse

Kapitalumschlag

Asset turnover

Umsatz/durchschnittliches Kapital (Bilanzseite)

Misstm, wieviel Umsatz mit dem eingesetzten Kapital erzielt wird, sollte möglichst hoch sein

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