Prüfung 27.05.2020 ASU
ASU-Begriffe
ASU-Begriffe
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Cartes-fiches
Der Begriff bildet das Fundament, auf dem überhaut erst eine eigenständige Praxis aufgebaut werden kann, diese sind sozial konstruiert
Jurisdiction
- «schwieriger Schüler» vs. Schüler in Schwierigkeit» à Verhalten wird interpretiert
- Aussage einer Interpretation oder Beobachtung vs. Hintergrundinformationen
Diagnose
- «Doppelte Bedrohung» durch geringe bzw. gar nicht qualifizierte Personen: Professionelles Handeln nicht möglich, da kein Fachwissen + nach aussen hin wird Bild vermittelt, dass diese Tätigkeiten auch ohne Ausbildung praktizierbar ist
- Abhängigkeit von Aktivitäten anderer Proffessionen:
- non-kooperative Professionalität
- konflikthaftes Professionsverhältnis
- kooperierende Professionen
Schlussfolgerung
- Abhängigkeit von Aktivitäten anderer Proffessionen:
- non-kooperative Professionalität
- konflikthaftes Professionsverhältnis
- kooperierende Professionen - Z.B Schweigepflicht, da Schulleitung oder Lehrpersonen Bericht verlangen
Handlung
- Institution Schule als EINE Einrichtung
- Vielfältige Anforderung an die Professionalität schulischer Akteure
- Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung
Kooperative Professionalität
- Schulleitung bzw. Lehrkräfte verstehen sich als «allzuständig für sämtliche Arbeitsaufgaben»
- Institution Schule als «monoprofessionelle Einrichtung»
- Solche Verhältnisse werden
- von Sozialarbeitenden meist negativ whargenommen, mit zunehmender Qualifikation der Schulsozialarbeitenden steigt die Unzufriedenheit
- von Lehrpersonen teilweise auch als positiv wahrgenommen, da die Delegation von Aufgaben als Entlastung wahrgenommen wird
- SSA kann keine einegen Professionalität entfalten
- «Sozialarbeiterische Professionalität kann unter solchen Bedingungen bestenfalls eingeschränkt ausgeübt werden, da selbst definierte Zuständigkeiten als Grundvoraussetzung professionellen Arbeiten nicht oder nur eingeschränkt gegeben sind
Subordiantionsmodelle
Der Begriff ist gekennzeichnet durch den Bezug auf andere, auf gemeinsam zu erreichende Ziele bzw. Aufgaben, sie ist international, kommunikativ und bedarf des Vertrauens. Sie setzt eine gewisse Autonomie voraus und ist der Norm von Reziprozität verpflichtet
- Wichtige Strategie für die Entwicklung von Schule und Unterricht
Kooperation
Folgende Arbeitsbedingung können als solches wirken: Die Anforderungsvielfalt erfasst die3 qualitative Vielfalt der auffallenden Aufgaben. Das Qualifikationspotential der Arbeitstätigkeit beschreibt den möglichen Kompetenzzuwachs bzw -verlust durch die Art der Tätigkeit. Beim Entscheidungsspielraum/Tätigkeitsspielraum wird nach Möglichkeiten gefragt, Entscheidungen zu treffen, die Arbeit selbständig einzuteilen und bei der Erledignung der Aufgaben über verschiedene Ausführungsvarianten entscheiden zu können. Partizipationsmöglichkeiten erfassen den Grad, in dem Eigeninitiative, Mitsprache und Beteiligung möglich sind
Organisationale Ressourcen
Folgende Arbeitsbedingungen werden so bezeichnet. Ein positives Sozialklima beinhaltet gegenseitiges Interesse, Vertrauen und Offenheit im Umgang mit anderen Personen bei der Arbeit. Soziale Unterstützung, wie beispielsweise gegenseitige Hilfeleistungen gehört zu den wichtigsten stressreduzierenden bzw. gesundheitsschätzenden Ressourcen
Soziale Ressourcen
Kooperation zwischen Angehörigen verschiedener pädagogischer Professionen
Merkmale
- Gemeinsamer Ziel- bzw. Aufgabenbezug
- Autonomie im Sinne von Entscheidungs- und Handlungsräumen
- Vertrauen, Handeln auf gleicher Augenhöhe und gegenseitige Wertschätzung
- Wir-Gefühl fördern
- Institutionalisierte Formen der Kooperation
Herausforderungen
- Konkrete gemeinsame Zielsetzung für die interprofessionelle Zusammenarbeit schwieriger bestimmbar
- Interessenkonflikte zwischen Lehrkräften und Fachkräfte der Sozialen Arbeit
- Einschränkungen der eigenen pädagogischen Fachlichkeit und der Handlungsautonomie
- Schwierigkeiten aufgrund unterschiedlicher institutioneller Einbindung, divergierender professioneller Selbstverständnisse oder hierarchischer Positionierung
Interprofessionelle Kooperation
Inklusive Unterrichtsarbeit von sonderpädagogisch und für den Unterricht an allgemeinbildenden Schulen ausgebildeten Lehrkräften
Intraprofessionelle Kooperation
Zusammenarbeit von Angehörigen der gleichen Profession z.B im Lehrerkollegium
Professionelle Kooperation
Wissen aufeinander bezogen, gemeinsame Wissensbasis, gemeinsame Problemlösung --> hohes enges Vertrauen, individuelle Autonomie kann eingeschränkt werden
Ko-Konstruktion
- Untergeordnete Zergliederung eines Speichers in Bereiche, die von Programmen oder Daten belegt sind
- Die Aufspaltung der Gesellschaft in «Parallelgesellschaften» oder die Vereinzelung der Menschen (Individualisierung)
- Die Dissoziazion der Wahrnehmung oder allgemeiner: der Identität, des Selbst oder des Ichs einer Person
Fragmentierung
Es besagt, dass Lehrpersonen für iohre berufliche Tätigkeit Autonomie reklamieren, Eingriffe von Aussenstehenden zurückweisen und eine Gleichbehandlung aller Lehrenden fordern
Autonomie-Paritäts-Muster
Man versteht darunter eine Überzeugung oder ein Gefühl, das Menschen prädisponiert, in einer bestimmten Art und Weise auf Dinge, Menschen und Ereignisse wertend zu reagieren
Einstellung
Auseinandersetzung eines Menschen mit sich und seiner Umwelt mit dem Ziel kompetenten und verantwortlichen Handelns.
Bildungserfolg