BWL 1 Semester

1 Semester

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D. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie strategische Planung, Unternehmensphasen, Produktionswirtschaft, Plattformökonomie und Marktmechanismen ab, wobei Methoden wie SWOT-Analyse und Balanced Scorecard sowie Begriffe wie soziale Marktwirtschaft und Stakeholder behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende der BWL, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen erlangen möchten.
Karten
149
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
09.04.2019 / 22.01.2021

Lernkarten

Strukturanalyse nennen Sie 5 Erfolgsfakotren für eine Plattform?

Branche:

Hohe Fragmentierung -> Viele Anbieter vs. viele Nachfrager

Geringe Konzentration -> geringer relativer Markanteil

Intransparenz -> Wer produziert/wer liefer/wer macht was?

Internationales Umfeld -> Regionale Wissensschranken

Hohe Online-Durchdringung -> E-Fähigkeit der Unternehmen

Prozesse: 

Prozessineffizienzen -> z.B. Informationsfindung

Objekte:

Bei standardisierten Produkten -> elektronisch gut beschreibbar

 

Elektronische Plattformen lösen zahlreiche Restriktionen, die im realen Handel existieren. Diese Restriktionen werden als Kerntreiber des elektronischen Handels angesehen. Dabei werden vier Kerntreiber des elektronischen Handels unterschie- den. Nennen und beschreiben Sie diese vier Kerntreiber!

Kapazitäts- begrenzungen:

Im realen Handel sind die Handelsflächen durch räumliche Gegebenheiten und Abgrenzungen begrenzt. Mit Rücksicht auf die limitierte Handelsfläche muss der Marktplatzbetreiber sich für eine Auswahl an Objekten entscheiden, die er zum Handel zulässt.

Vermittlungs- restriktionen

In der Regel stellen Marktplatzbetreiber lediglich den Handelsraum zur Verfügung. Die Vermittlungs- aufgabe im realen Handel konzentriert sich somit darauf, den Kunden einen Überblick über Handelspartner und -objekte zu verschaffen, ohne dass jedoch auf den individuellen Transaktions- wunsch eingegangen wird.

Markt- intransparenz

Aufgrund der vielen Akteure auf der Anbieter- und Nachfragerseite und dem daraus resultierenden unübersichtlichen Gesamt- markt ist es für den Einzelnen nicht oder nur unter sehr hohen (Opportunitäts-)Kosten möglich, sich eine Markt- übersicht zu verschaffen.

Koordinations- ineffizienzen

Anbietern und Nachfragern ist es in der Regel nicht möglich zu allen potenziellen Transaktionspartnern direkte Beziehungen zu unterhalten. Im Ergebnis kann kein idealer Transaktionspartner gefunden werden

Was besagt der Der Gleichgewichtskorridor?

Der Erfolg ist somit abhängig von dem vorliegenden Mengenverhältnis der Anbieter bzw. Angebote und der Nachfrager bzw. Nachfragen

Auf was muss der Betreiber der Plattfrom trotz erreichen der kritischen Masse dennoch beachten? 

Auch nach dem Erreichen der kritischen Masse muss der Plattformbetreiber auf die Wechselwirkungen zwischen Angebot, Nachfrage und Preis achten.

Die Plattform sollte in einem dynmaischen Gleichgewicht bleiben hinsichtlich Nachfrage und Angebot + Preis. 

Neben der quantitativen Ausgeglichenheit spielt auch ein Gleichgewicht hinsichtlich der qualitativen Bedürfnisse eine Rolle. Was ist damit gemeint? 

Koordinationsleistung

Die reine Anzahl der Plattformteilnehmer sagt noch nichts über die Qualität der zugeordneten Transaktionspartner und die Erfüllung ihrer Wünsche hinsichtlich des Transaktionsobjektes aus. Es bleibt daher zu klären, inwieweit die Anspruchniveaus auf beiden Seiten befriedigt werden können.

 

 

Realtransformation

Die reine Anzahl der Plattformteilnehmer sagt noch nichts über die Qualität der zugeordneten Transaktionspartner und die Erfüllung ihrer Wünsche hinsichtlich des Transaktionsobjektes aus. Es bleibt daher zu klären, inwieweit die Anspruchniveaus auf beiden Seiten befriedigt werden können.

Im Anschluss an die Informationsvermittlung steht bei vielen Konsumgütern noch die reale Objektbesichtigung. Für den Fall, dass die Erwartungen aus der elektronischen Objektbeschreibung nicht durch die realen Gegebenheiten bestätigt werden, wird die Ware zurückgeschickt oder nicht mitgenommen

 

 

Als Beispiel kann eine Plattform für Immobilien angeführt werden: Es existieren 250 Wohnungsangebote im Stadtteil X und auch 250 Wohnungsnachfragen nach Wohnungen im Stadtteil X, aber diese passen nicht zusammen, da alle Nachfrager einen Balkon wünschen, keines der Objekte aber einen aufweist.

Folge: Es kommt keine qualitative Vermittlungsleistung zustande.

Welche Probleme haben Plattformen? Bzw in welchen Bereich können solche auftreten?

 

 

 

Koordinationsleistung und Realtransformation

Regelmechanismus zwischen Angebot, Nachfrage und Preis

Quantitative Problemaspekte II: Der Gleichgewichtskorridor

Quantitative Problemaspekte I: Chicken-and-Egg und kritische Masse

Was ist mit Kuratierung gemeint und nenne ein Beispiel

eispiel: Dating-Plattform: OkCupid
Problem: Männer kontaktieren häufig viel zu attraktive Frauen Folge: Frau sind genervt und verlassen die Plattform
Lösung: Kuratierungsalgorithmus, der Frauen in „gleicher Liga“ anzeigt

Durch die Verknüpfung der fünf Basistechnologien entstehen intelligente Netze mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Nenne diese

Künstliche Intelligenz/ Robotik

Big Data

Cyber-Physical- Systems

Semantic Web

Augmented Reality

In der strategischen Plannung finden mehrere Methoden anwendung. Was bedeutet integrierte Methode und nenne 6 Methoden

Integriert“ bedeutet, dass sie i.d.R. mehrere Funktionen erfüllen können, verschiedene einzelne Methoden verknüpfen und z.T. mit theoretischem Wissen verbunden sin

 

 

Erfahrungskurve
BCG-Matrix
Szenario-Technik
Benchmarking
Wertkettenansatz
Branchenstrukturanalyse (Porters Modell der „Five Forces“)SWOT-Analyse
Balanced Scorecard

Einen Anbieter, der erst in der Reifephase einer Marktperiode eintritt, nennt man

Me-too-Anbieter

Zu welchem Bereich gehört der "Transformationsprozess von Produktionsfaktoren in Produkte"?

Produktionswirtschaft

Auf eine "Minimierung der mit der Beschaffung und Bereitstellung von Materialien verbundenen Kosten" zielt das Ziel der

Kostengünstigkeit

Wie unterteilen sich Unternehmen nach der Güterart und Erzeugerstufe?

Sachleistungs- unternehmen

Gewinnungsbetriebe

Urprodukte

Aufbereitungsbetriebe

Zwischenprodukte

Verarbeitungsbetriebe

Endprodukte

Dienstleistungs- unternehmen

In Abhängigkeit von den Gütern, die sie erstellen, können Unternehmen weiter in Sachleistungs- und Dienstleistungsunternehmen unterteilt werden

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Ähnlich wie Menschen durchlaufen auch Unternehmen verschiedene Lebensphasen, die spezifische Entscheidungen und Handlungen bedingen. Nenne die Phasen eines Unternehmens

Gründung, Wachstum, Reife, Degeneration / Revitalisierung

Was bedeutet Transformationsprozess?

In Betrieben wird im Rahmen von Transformations ein Input, wie bspw. menschliche Arbeitskraft und Material, in einen Output, wie bspw. ein Fahrzeug, transformiert

Was besagt das Maximuprinzip?

Gegebener Input, Output maximieren

Was besagt das Minimumprinzip?

Gegebener Output, Input minimieren

Der Begriff der Produktionsfaktoren hat welche synonyme?

 Investitionsgüter oder Ressourcen 

Was sind Märkte? und aus was bestehen diese? Zähle 4 Märkte auf

Märkte bestehen jeweils aus allen Wirtschaftssubjekten (Haushalte, Betriebe -> öffentlich oder privat) , die Güter anbieten und nachfragen, die sich gegenseitig ersetzen können

Arbeitsmärkte

Beschaffungsmärkte

Absatzmärkte

Geld und Kapitalmärkte

Was sind Stakeholder? Nenne Beispiele 

Stakeholder sind alle Wirtschaftssubjekte, die in Beziehung zu dem Betrieb stehen und damit das Handeln beeinflussen und/oder von Handlungen des Betriebes betroffen sind

Staat und Gesellschaft

Eigenkapitalgeber

Kunden

Konkurenten

Fremdkapitalgeber

Lieferanten

Erkläre den Begriff soziale Marktwirtschaft?

Die Soziale Marktwirtschaft versucht, unter Beibehaltung möglichst weitreichender wirtschaftlicher Freiheiten, die Nachteile der freien Marktwirtschaft zu verringern. Um die soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten, muss es dem Staat möglich sein, unter bestimmten Bedingungen in die Freiheit des Individuums einzugreifen.

Restriktionen in der Wirtschaftsordnung. Vergleiche Kapitalistische Marktwirtschaft mit sozialistischer Planwirtschaft

Während viele „Strategie-Methoden“ aus der Praxis, häufig von Unternehmensberatern,entwickelt wurden, befasst sich auch die Forschung mit ihrer Entwicklung und Reflektion. Nenne klassische Planungsmethoden/praktiken in derer Unterteilung

Analysemethoden

z.B. Check-Listen, Kennzahlenrechnung, Benchmarking, Systemanalyse, Szenario-Writing

Prognosemethoden

z.B. Trendextrapolation, Regressionsanalysen, Delphi-Methode

„klassische“Kreativitätsmethoden

z.B. Brainstorming, Delphi-Methode, Morphologische Methoden

Bewertungs- und Entscheidungsmethoden

z.B. Kosten-Nutzen-Analyse, Investitionsrechnung, Scoring-Methoden, Sensivitätsanalyse

Implementierungs- methoden

z.B. Netzplantechnik, Kommunikationstechniken, Motivationstechniken

Kontrolltechniken

z.B. Checklisten, Meilensteintrendanalyse, Kontrollcharts

Was bedeutet integriert hinsichtlich der strategischen Planung?

„Integriert“ bedeutet, dass sie i.d.R. mehrere Funktionen erfüllen können, verschiedene einzelne Methoden verknüpfen und z.T. mit theoretischem Wissen verbunden sind

Nenne integrierte Methoden (8)

Erfahrungskurve
BCG-Matrix
Szenario-Technik
Benchmarking
Wertkettenansatz
Branchenstrukturanalyse (Porters Modell der „Five Forces“)SWOT-Analyse
Balanced Scorecard

Anreizsysteme spielen eine immer wichtigere Rolle in Unternehmen. In welchen Zusammenhang tritt dies in der Mitarbeiterführung auf?

Beeinflussung der Motivation über Gewährung von Anreizen

Was fällt Ihnen zu den Begriffen „Big Data“ und „KI“ ein?

?

Was ist das Ziel der strategischen Planung?

Ziel der strategischen Planung ist, frühzeitig zukunftsweisende Strategien zu identifizieren, um eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern

Es gibt die operative, die taktsiche und die strategische Planung. Welche Zeitperiode dauert jede? 

Operativ bis 1 Jahr

Taktisch 1-5 Jahr

Strategische Planung mehr als 5 Jahre

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