BWL 1 Semester
1 Semester
1 Semester
-
- 1 / 149
-
Flashcards
Wie wird die Kombination von Produktionsfaktoren (Input) zur betrieblichen Leistungserstellung (Output) bezeichnet bzw was resuliert daraus?
Produktion bzw. Fertigung
Was beschreiben Produktionsfunktionen?
beschreiben den Zusammenhang zwischen Input und Output eines Produktionsprozesses
Was versteht man unter dem Begriff Produktionswirtschaft?
wird die unternehmerische Funktion der Planung, Gestaltung, Steuerung, Koordination und Kontrolle des gesamten Leistungserstellungsprozesses verstanden
Was betrifft hauptsächlich die Fertigung?
Welche Probleme betrffen hauptsächlich die Produktionswirtschaft?
Im Vordergrund der Produktionswirtschaft stehen verschiedene wirtschaftliche Entscheidungsbereiche
Zähle diese auf
Fertigungs-bzw. Produktionsprogramm,
Produktionsmenge
Fertigungstyp
Fertigungsverfahren
Fertigungstiefe
Kapazitätsrahmen
Produktionswirtschaftlicher Ablauf, Innerbetrieblicher Standort und Instandhaltungsplanung
Entscheidungen über die erforderlichen Betriebsmittel und Arbeitskräfte im Rahmen einer Kapazitätsplanung erfolgen innerhalb:
Wann muss der Entscheidungsbereich Produktionsmenge flexibel reagieren können um welche Kosten zu minimieren?
Bei Absatzschwankungen muss die Produktion flexibel auf diese Veränderungen reagieren können, um Zins-, Lager-und Kapazitätskosten minimieren zu können
Der Entscheidungsbereich "Fertigungstyp" entscheidet über? und wie wird im näheren unterschieden?
Entscheidung über die Größe einzelner Fertigungseinheiten in Abhängigkeit von der herzustellenden Menge. Hier wird zwischen Einzel-(Unikatsfertigung, z. B. Fährschiff) und Mehrfachfertigung (Massenfertigung) unterschieden
Das Fertigungsverfahren unterscheidet zwischen?
Werkstattfertigung-, Fließfertigung-, Gruppen-und Baustellenfertigung
Was besagt die Fertigungstiefe?
Entscheidung darüber, wie hoch der Eigenanteil eines Unternehmens an der Erstellung eines Produktes bzw. an der Wertschöpfung sein soll (Make-or-buy-Entscheidung )
Nenne Produktionswirtschaftliche Ziele
Die Produktivitätals Quotient aus Faktorertrag zum Faktoreinsatz stellt die zentrale Zielgröße der Produktion dar
Minimierung der Durchlauf-bzw. Produktionszeiten: Je kürzer Durchlaufzeiten sind, desto flexibler können Unternehmen auf Absatzschwankungen reagieren
Termintreue: Verzögerte Auslieferungen können kostspielig werden (z. B. Konventionalstrafe)
Minimierung der Produktionskostenund Maximierung der Kapazitätsauslastung
Verbesserung der Qualitätund der Zuverlässigkeitbzw. Verringerung der Fehlerquote
Verbesserung der Umweltqualitätvon Produktionsprozessen und Produkten: Bei der ökologieorientierten Produktgestaltung geht es u. a. um die Einsparung von Ressourcen
Schaffung humaner Arbeitsbedingungen im Produktionsbereich: Ziele zur »Humanisierung der Arbeit« richten sich u. a. auf eine Erhöhung der wahrgenommen Wichtigkeit eigener Arbeit
Was hat die Betriebsgrößenplanung zum Ziel?
Die Betriebsgrößenplanung hat die Festlegung des Kapazitätsvolumens bzw. der Kapazitätsgrenze, d. h. der maximalen Stückzahl zu fertigender Produkte, zum Ziel
Wann können kleinere Betriebe erfolgreicher sein als größere Betriebe?
Kleinere Betriebe können im Vergleich zu großen Konzernen erfolgreich sein, wenn ihre Organisation flexibler ist, Verwaltungsaufwand geringer ist, Produkte innovativer etc.
Welche Kostensenkungspotentiale erfassen die EconomiesofScale
Die EconomiesofScaleerfassen Kostensenkungspotenziale, die durch Betriebsgrößeneffekte zu erreichen sind (z. B. günstigere Materialpreise durch größere Verhandlungsmacht, Fixkostendegression)
Welche Kostensenkungspotentiale erfassen EconomiesofScope
werden Kostenvorteile durch Verbund-bzw. Synergie-Effekte bezeichnet(z. B. eine Entwicklungsabteilung für mehrere Produkte, gemeinsame Nutzung von Vertriebskanälen, auch die Fähigkeit von Unternehmen, Wissen und Erfahrung zwischen ähnlichen Wertschöpfungsprozessen zu übertragen
Was zeigt der Erfahrungskurven-Effekt
auch Lerneffekt) besagt, dass mit einer Verdopplung der im Zeitablauf kumulierten Fertigungsmengen die auf die Wertschöpfung bezogenen Stückkosten eines Produkts potenziell um einen konstanten Anteil zurückgehen
Was ist Marketing im Bezug auf Unternehmensführung?
Marketing ist ein Konzept zur Führung einer Unternehmung, das darauf ausgerichtet ist, durch Schaffung
eines einzigartigen Kundennutzens Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Das Marketing als Führungskonzept einer Unternehmung hat sich aus der klassischen Funktion »Absatz« bzw. der »Absatzpolitik« entwickelt
Was betriebliche Funktion nimmt die Absatzpolitik ein?
Es dient der marktlichen Verwertung von Prodkuten
Welche Instrumente stehen im Rahmen des Marketing als Unternehmensführung zur Verfügung?
Produktpolitik(z. B. Produktgestaltung), die Preispolitik(z. B. Preisfestsetzung), die Kommunikationspolitik(z. B. Werbung) und die Distributionspolitik(z. B. Wahl der Absatzwege) zur Verfügung
Was sind die zentralen Elemente des Marketings?
Kunden-und Wettbewerbsorientierung sind die zentralen Elemente des Marketing
Was sind Käufermärkte bzw Verkäufermärkte? Was wurde mit der Zeit immer wichtiger?
Während die 1950er Jahre durch sogenannte Verkäufermärktegeprägt waren, die sich durch einen Nachfrageüberhang und Produktionsengpässe auszeichneten, haben wir es heute fast ausschließlich mit sogenannten Käufermärktenzu tun, auf denen wegen eines Angebotsüberhanges der Absatz zum zentralen Engpass geworden ist. Aus diesem Grund wurde der Einsatz des absatzpolitischen Instrumentariums immer wichtiger für den Erfolg eines Unternehmens.
Wie kann ein Markt abgrenzt werden (eindeminesional/mehrdimensional?
Art und Anzahl der Akteure (z. B. Business-to-Consumer-Märkte, Jugendmärkte)
Art der ausgetauschten Güter (z. B. Telekommunikationsmarkt)
Zeitliche Existenz (z. B. Markt für Sommerreisen)
Entwicklungspotenziale (z. B. Wachstumsmärkte)
Wirtschaftsstufe in der vertikalen Branchenkette (z. B. Zulieferermärkte)
Grad der Vollkommenheit
Machtstellung von Anbietern und Nachfragern (z. B. Verkäufermärkte)
Art und Schwierigkeit des Zutritts (z. B. offene Märkte)
Grad der Legalität (z. B. schwarze Märkte)
Regionalität (z. B. Exportmärkte)
Welche Entscheidungen umfasst die Produktpolitik?
alle Entscheidungen für eine kundengerechten Gestaltung eines wettbewerbsfähigen Leistungsangebots
- Entwicklung neuer Produkte (Produktinnovationen)
- Produktgestaltung und Qualität
- Produktvariationen und -differenzierungen
- Schaffen von Markenprodukten (Markenpolitik)
- Verpackung (Verpackungspolitik)
- Gestaltung eines Produktprogramms
Was definiert die lang bzw- kurzfristige Preisuntergrenze?
Die Herstellkosten
Was definiert die Preisobergrenze?
Die Zahlungsbereitschaft der Kunden
Wie kann ein Vetrieb unterschieden werden bzw. welche Vertriebsarten gibt es?
Wie differenzieren sich diese?
Direktvertrieb, Einstufiger indirekter Vertrieb, Mehrstufiger indirekter Vertrieb
Diese differenzieren an der Breite?Länge des Absatzweges.
Direktvertrieb -> Endverbraucher
eiV -> Einzelhändler -> Endverbraucher
miV -> Großhändler -> Einzelhändler > Endverbraucher
Was versteht man unter Distriution bzw. Vertrieb?
alle Aktionen zu verstehen, die die Verfügungs-macht über Güter von einem Wirtschaftssubjekt auf ein anderes übergehen lassen
Was umfasst die Kommunikationspolitik?
Alle Maßnahmen die dazu dienen die Produkte an die Zielgruppen darzustellen
Marketingziele / Kommunikationsziele
Ableitung von Werbezielen
Beschreibung der Zielgruppen
Bestimmen der Werbestrategie -> Auswahl der Werbemittel und Werbeträger
-> Gestaltung der Werbebotschaft
Festlegung und Verteilung des Werbebudjets
Werbeerfolgskontrolle
Welche Aufgaben hat die Logistik?
- Transport und Verpackung
(Transportvariante, Transportabwicklung, Lage der Versandorte)
- Auftragsabwicklung
(Aufgaben der administrativen Erledigung von Aufträgen
- Lagerung
(Optimaler Lagerbestand, Lagersystem, Anzahl und Standort der Lager
Welche Bereiche überlagert die Logistik als betriebliche Querschnittsfunktion?
Beschaffung, Fertigung und Absatz
Was umfasst die betriebliche Funktion der Finanzierung?
Es umfasst sämtliche Maßnahmen der Beschaffung und Rückzahlung finanzieller Mittel sowie die Gestaltung der Geschäftsbeziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Kapitalgebern
Was sind finanzielle Mittel (liquide Mittel) und wo können diese beschafft werden?
Finanzielle Mittel (liquide Mittel) sind Bargeldbestände, Bankguthaben, Giralgeld (Buchgeld) und Wertpapiere, die auf Finanzmärkten (Geld-und Kapitalmärkten) beschafft werden können
Nenne die Ziele der Finanzierung?
- das Erreichen einer angemessenen Rendite (Ziel: Shareholder Value)
- die Minimierung der Kapitalkosten (Ziel: Kapitalkostenminimierung )
- der Erhalt der Fähigkeit einer Unternehmung
- jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können (Ziel: Liquiditätssicherung)
Was besteht bei Illiquidität?
Insolvenz
Was ist die grundsätzliche Aufgabe der Finanzwirtschaft bzw. des Finanzmanagements?
Für die Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichts der Unternehmung, d. h. für eine nachhaltige Sicherung der Zahlungsfähigkeit, zu sorgen
Was bedeutet der Begriff Kapital?
Kapital ist der zentrale finanzielle Bestandsbegriff und ist der wertmäßige Ausdruck aller dem Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Sach-und Finanzmittel
In welche vier Kategorien von Zahlungs-bzw. Finanzströmen kann unterschieden werden?
Kapital bindende Ausgaben (z. B. Ausgaben zur Bezahlung eingesetzter Produktionsfaktoren)
Kapital freisetzende Einnahmen (z. B. Verkaufserlöse)
Kapital zuführende Einnahmen (z. B. Einnahmen durch die Aufnahme von Beteiligungskapital)
Kapital entziehende Ausgaben (z. B. Zins-und Dividendenauszahlungen)
Was sind Gründe für eine Finanzierung (Finanzierungsanlass)?
Gründungsfinanzierung
Wachstumsfinanzierung
Übernahmefinanzierung
Sanierungsfinanzierung
Die Rechtsstellung bezügl des Kapitalgebers wird wie unterschieden..ob?
Eigenfinanzierung
Fremdfinanzierung