TIM/PM

TIM/PM

TIM/PM


C. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Projektmanagement und Netzplantechnik auf Universitätsebene. Sie behandeln zentrale Themen wie Projektorganisation, Teamzusammenarbeit, Zielsetzung und Risikomanagement, wobei auch spezifische Methoden und deren Vor- und Nachteile beleuchtet werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Projektleiter, die ihr Verständnis für effektive Projektsteuerung und Teamdynamiken vertiefen möchten.
Karten
225
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
17.03.2019 / 17.03.2019

Lernkarten

Was passiert beim "Performing"? (Teambildungsprozesses)

  • Situation

    • Konflikte zwischen einzelnen Teammitgliedern lösen sich auf

    • Rollenverhalten wird teamorientert

    • Energie wird auf die gemeinsame Arbeit gelenkt

    • => Aufgabenmanagement

Welche Eigenschaften/Kriterien sollten die Teammitglieder haben damit ein Team möglichst effizient und effektiv arbeitet?

  • Kommunikationsfähigkeit

  • Initiative, Engagement, Begeisterungsfähigkeit

  • Integrationsfähigkeit

  • Kontaktfähigkeit

  • Sensibilität, Selbstkontrolle, Verantwortungsbewusstsein, persönliche Integrität

  • Konfliktbewältigungsfähigkeit, Streitkultur

  • Lösungsfähigkeit, ganzheitliches Denken

  • Loyalität, Solidarität, Hilfsbereitschaft

Wie lauten die drei Team Basics?

  • Skills (Fähigkeiten)

  • Commitment (Verpflichtung)

  • Accountability (Zurechenbarkeit)

Was trifft auf die Skills im Rahmen der Team Basics zu?

  • Fähigkeiten der Teammitglieder ergänzen sich

    • Technische  / funktionale Fähigkeiten

    • Problemlösungs- und Entscheidungsfindungs-Fähigkeiten

    • Interpersonale Fähigkeiten

      • Effektive Kommunikation

      • Konstruktive Konfliktlösung

  • Gemeinsamer Zugriff auf Informationen

    • Zentrales Informationssystem mit gemeinsamem Zugriff

  • Gute cross-funktionale Zusammenarbeit

    • Sorgfältige Auswahl des Teamführers auf Basis von people skills

    • Teamtraining

    • Möglichst Co-Location der Teammitglieder

Was trifft auf das Commitment im Rahmen der Team Basics zu?

  • Verpflichtung auf eine gemeinsame Mission und dieselben Leistungsziele

    • Mission und Ziele kommen oft von außerhalb

    • Team soll Mission / Leistungsziele diskutieren, konkretisieren und voll dahinterstehen

    • Leistungsziele müssen Outputziele und SMART sein

  • Verpflichtung auf einheitliche Vorgehensweise

    • Teamarbeit: Aufteilung, Wer ist verantwortlich für was?

    • Administration & Logistik: Zeitplanung / Vorbereitung von Meetings, Reisen, etc.

    • Verhaltensregeln

    • Entscheidungsfindung

    • Fortschrittskontrolle

Was trifft auf die Accountability im Rahmen der Team Basics zu?

  • Kleine Zahl von Mitgliedern

  • Gemeinsame und gegenseitige Verantwortung

    • Alle Teammitglieder haben das Recht, von den anderen deren individuelle und Teamleistungbeiträge einzufordern

    • Jedes Teammitglied hat das Recht, den Fortschritt der Teamarbeit gegen die Mission und Leistungsziele zu vergleichen

    • Starkes Gefühl im Team, dass nur das Team zusammen es schaffen kann

  • Klare Verantwortlichkeit des Teams für den Projekterfolg

    • What gets measured gets done!

    • Bedingt Post-Launch Analyse

Was ist für die Zusammenarbeitsqualität wichtig?

  • Kommunikation und Information

  • Aufgabenkoordination

  • Ausgewogenheit der Beiträge

  • Gegenseitige Unterstützung

  • Arbeitsnormen bezüglich des Arbeitseinsatzes

  • Zusammenhalt

Was ist für die Kommunikation und Information im Rahmen der Zusammenarbeitsqualität wichtig?

  • Häufigkeit

  • Formailiserungsgrad

  • Struktur

  • Offenheit

Was ist für die Aufgabenkoordination im Rahmen der Zusammenarbeitsqualität wichtig?

  • Gemeinsames Ziel

  • Abstimmung verteilter Aufgaben

Was ist für die Ausgewogenheit der Beiträge im Rahmen der Zusammenarbeitsqualität wichtig?

  • Nicht gleich viel einbringen

  • Entsprechend den Fähigkeiten ausgewogen in das Team integriert

Was ist für die gegenseitige Unterstützung im Rahmen der Zusammenarbeitsqualität wichtig?

  • Kooperation und nicht Wettbewerb

  • Informationsteilung

  • Perspektivenübernahme

  • Beiträge respektieren

Was ist für die Arbeitsnormen bezüglich des Arbeitseinsatzes im Rahmen der Zusammenarbeitsqualität wichtig?

  • Engagement und Einsatz

  • Priorisierung der Teamaufgabe

Was ist für den Zusammenhalt im Rahmen der Zusammenarbeitsqualität wichtig?

  • Gegenseitige Anziehung der Teammitglieder auf persönlicher Ebene

  • Commitment zur Aufgabe (Teamgeist, group pride)

  • Soziale und methodische Kompetenz

  • Präferenz für Teamarbeit

  • Homogenität im Wissens- und Fähigkeitsstand

  • Teamzielqualität

    • Klarheit

    • Überschaubarkeit

    • Akzeptanz

    • Kontinuität

  • Teamziel-Commitment

    • Persönliche Verplichtung

    • Identifikation mit Team-Ziel

  • Feedback: häufig, zeitnah, konstruktiv

  • Entscheidungsstruktur: Beteiligung an Entscheidung

What does project management in offshore wind mean?

  • Configuration management and definition of responsibilities is essential

    • Several interfaces between technical components and it’s suppliers

  • Risk management decides over success of a project

Why risk management?

 

  • Decrease of cost uncertainty and risks

  • Risk categories

    • Foreseeable risks

    • Unforeseeable risks

What is the bow-tie method?

  • Cause
  • Event
  • Consequence

What are risk impact categories?

  • Low

  • Medium

  • High

What are risk response strategies?

  • Avoid

  • Mitigate

  • Accept

Was sind Merkmale von Großprojekten?

  • Singularität

  • Komplexität

  • Spezifischen Zielsystem

    • Leistung

    • Kosten

    • Termin

  • Mehrzahl Projektunternehmer

Was sind die vier wichtige Erfolgsfaktoren bei Großprojekten?

  • Realistisch und robustes Zielsystem

  • Zieladäquates Basiskonfiguration

  • Beobachtung und Gestaltung des sozio-politischen Umfelds

  • Ausreichende Projektmanagement-Kapazitäten

Was sind die Management Empfehlungen für "Realistisch und robustes Zielsystem"?

  • Zeitfenster öffnen und schließen

  • Optimistisches und pessimistisches Zielszenario (Benchmarking)

  • Zielkorridore statt Zielpunkte

  • Fixierung von End- und Etappenzielen

  • Errichtungs- und Betriebsziele

Was sind die Management Empfehlungen für "Erfolgsfaktor zieladäquate Basiskonfiguration"?

  • Risiko Limitierung (Größe, Komplezität, Innovationsgrad)

  • Entwicklung alternativer Basiskonfigurationen

  • Projekt-Dekomposition (Shopping-Mall neben Flughafen)

  • Schaffung von Notausgängen (lebensfähiger Torso)

  • Überlappung Planung/Ausführung

  • Überlappung Erstellung/Nutzung

Was sind die Management Empfehlungen für "Erfolgsfaktor Beobachtung und Gestaltung sozio-politisches Umfeld"?

  • Berücksichtigung des sozio-politischen Umfelds bei der Zielbildung und der Basiskonfiguration

  • Sensibilisierung der Projektleitung für Stakeholdermanagement (Projektleiter als Champion)

  • Kommunikation mit sozio-politischem Umfeld (Projektmarketing)

  • Sozio-politisches Umfeld als “countervailing power”

Was sind die Management Empfehlungen für "Erfolgsfaktor ausreichende Kapazität für Projektmanagement"?

  • Frühestmögliche Errichtung der Projektgesellschaft

  • Nutzung der Outsourcing-Option

  • Projektvolumen adäquate Management-Kapazitäten

  • Frühzeitige EInschaltung Auftragnehmer

  • Überlappende Kompetenz/Verantwortung für Planung und Ausführung

  • Champions an der Spitze

  • Keine Politiker in Aufsichtsgremien

Was sind die vier Sphären des Erfolgsfaktor Beobachtung und Gestaltung sozio-politisches Umfeld?

  • Sphäre 1: Merkmale und Entwicklung Projekt

  • Sphäre 2: Einfluss Projektunternehmer

  • Sphäre 3; Einfluss der Auftraggeber

  • Sphäre 4: Einfluss lokaler/regionaler/nationaler Akteure

Lernen