FOM
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Lernkarten
- Typische Verlaufsformen
- Gleichmäßig fallender Verlauf:
- Zu Beginn zu pessimistisch prognostiziert, mit zu großen Puffern geplant.
- Realistischer Planen.
Fortschrittsgrad-Messtechniken (Projektmanagement)
- Statusschritt-Technik (auch: Meilenstein-Technik)
- 50-50-Verfahren
- 0-100-Verfahren
- Mengen-Proportionalität
- Sekundär-Proportionalität
- Schätzung
- Zeit-Proportionalität
Fortschrittsgrad Definition (Projektmanagement)
- Der Fortschrittsgrad FGR ist die Maßangabe in Prozent [%] für die Zielerreichung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
- Plan-Fortschrittsgrad FGRPlan: %-Angabe für die zum Stichtag geplante Zielerreichung
- Ist-Fortschrittsgrad FGRIst: %-Angabe für die tatsächliche Zielerreichung am Stichtag
- Der Ist-Fortschrittsgrad entspricht dem Begriff Fertigstellungsgrad, der nach DIN 69901 als Verhältnis der zu einem Stichtag erbrachten Leistung zur Gesamtleistung definiert ist.
- Der Fertigstellungswert FW ist nach DIN 69903 die dem Fertigstellungsgrad entsprechenden Kosten eines Vorgangs oder Projekts.
- Der Fertigstellungswert FW ist allgemein der dem Ist-Fortschrittsgrad (Fertigstellungsgrad) entsprechende Anteil der geplanten Gesamtkosten einer Betrachtungseinheit.
- Synonyme: Arbeitswert, Earned-Value, Soll-Kosten
- Berechnung: Fertigstellungswert (FW) = geplante Gesamtkosten * FGRIst (Fortschrittsgrad)
Standard-Delphi-Verfahren
- Ablauf
1. Auswahl der Schätzer
2. Der Schätzleiter schildert den Schätzern das Projektvorhaben und übergibt ein Formular, auf dem die einzelnen Arbeitspakete aufgelistet sind
3. Jeder Schätzer füllt das Formular aus; Fragen werden nur mit dem Projektleiter besprochen. Kein Austausch zwischen den Schätzern
4. Auswertung der Schätzungen durch den Schätzleiter
5. Falls Schätzwerte stark voneinander abweichen, werden diese markiert und mit einem Kommentar versehen.
6. Das kommentierte Formular wird erneut zur Überarbeitung an die Schätzer verteilt
7. Die Schritte 3-6 werden wiederholt (ca. 2-3 Durchläufe), bis die gewünschte Annäherung der Ergebnisse erreicht ist, oder der Schätzleiter die Ergebnisse akzeptiert
8. Der Durchschnittswert der letzten Überarbeitung der Ergebnisse aller Aufgabenpakete stellt das Schätzergebnis dar.
- Ablaufunterschiede zum Standardverfahren
- Vor dem Ausfüllen der Formulare diskutieren die Schätzer unter der Moderation des Schätzleiters über die zu erstellende Schätzung
- Nach der Schätzung diskutieren die Schätzer miteinander über die ggf. abweichenden Schätzungen
- Die Schätzer überarbeiten ihre Ergebnisse selbständig und übergeben die neue Schätzung an den Schätzleiter
- Falls die Schätzung immer noch zu stark abweicht, findet eine erneute Diskussion statt und die Schätzrunde wird wiederholt
- Vor- und Nachteile
- Vorteile
- Einbeziehung eines breiten Erfahrungswissen mit vielen Faktoren
- Unsicherheiten werden deutlich
- Keine Dominanz durch einen Teilnehmer der Gruppe beim Standard-Delphi
- Die Einzelschätzungen konvergieren üblicherweise im Laufe des Verfahrens
- Vorteil Standard-Delphi
- Trend zur Gruppenkonformität wird beim Standard-Delphi durch die Anonymität vermieden
- Nachteil
- Die Einzelschätzungen konvergieren fälschlicherweise im Laufe des Verfahrens
- Dies kann auch eine „Demokratisierung des Irrtums“ bedeuten!
- Projektkalkulation
- Einzelschätzung
- Teamschätzung
- Delphi-Verfahren (Standard und Breitband)
- Schätzklausur
- Planungspoker (Agiles Verfahren)
- Analogie
- Prozentsatzmethode
- Parametrische Gleichungen
- Analogie
- Prozentsatzmethode
- Projektkalkulation
- Einzelschätzung
- Teamschätzung
- Delphi-Verfahren (Standard und Breitband)
- Schätzklausur
- Planungspoker (Agiles Verfahren)
- die schrittweise Gliederung des Projekts in überschaubare Arbeitsschritte
- die logische Verknüpfung der Arbeitsabläufe zum Ablaufplan die Ermittlung der Termine und der zeitlichen Spielräume
- die Analyse der Ursachen und der Auswirkungen bei Abweichungen vom geplanten Ablauf
- das Schaffen von Handlungsalternativen für die Projektleitung zur Steuerung des Projekts
- Bei der objektorientierten Gliederung zerlegt man den Projektgegenstand in seine materiellen und immateriellen Gegenstände bzw. Objekte (Komponenten, Baugruppen und Einzelteile etc.).
- Entscheidet man sich für eine rein objektorientierte Gliederung, ist die Produktstruktur bzw. der Produktstrukturplan eine Teilmenge des Projektstrukturplans
- Hinzu kommen Arbeitspakete für Aktivitäten, deren Ergebnis kein Produkt (für den Kunden) darstellt:
- Planung
- Konfigurationsmanagement
- Übergaben, Abnahmen, Abstimmungen
- Der funktionsorientierte PSP ist eine tätigkeitsorientierte Darstellung (d.h. nach der Verrichtung) der notwendigen Teilaufgaben für die vollständige Bearbeitung des Projektgegenstandes.
- Für jede Teilaufgabe müssen die notwendigen Tätigkeiten erarbeitet und dokumentiert werden.
- Übergeordnete Tätigkeiten wie z.B. Projektmanagement-Aktivitäten und eventuell erforderliche Qualifizierungsaktivitäten sind hinzuzufügen.
- Ausgangspunkt für eine funktionsorientierten Projektstrukturierung ist die funktionale Differenzierung der Gesamtaufgaben. Im Zentrum der Betrachtung liegen die Aufgaben des Projekts.
- Demgemäß verwendet man hier oft (substantivierte) Verben, um die Arbeitspakete zu benennen.
- Gliederungskriterium sind die einzelnen Phasen des Vorgehens- bzw. Phasenmodells, anschließend die zugehörigen Prozesse bzw. Aktivitäten.
- Trotz der Phasenorientierung handelt es sich um keinen Ablaufplan.
- In der Regel sind in Projekten die Projektstrukturpläne gemischtorientiert. Rein objektorientierte oder verrichtungsorientierte PSPs findet man eher in Lehrbüchern.
- Initialisierung
- Definition
- Planung
- Steuerung
- Abschluss
- Projektlenkungsausschuss
- Lenkungsausschuss trifft wesentliche Entscheidungen
- Definiert Projektziele
- Projektleitung
- Führung des Projekts / Verantwortlichkeit
- Aufgabenverteilung / Weisungsbefugnis
- Teilprojektleitung
- Arbeitspaketverantwortung
- Projektteam
- Rollenübernahme
- fristgerechte Durchführung von Arbeiten
- Ziele müssen messbar sein (S.M.A.R.T.)
- Zielpriorisierung (Muss / Kann / Soll)
- Ergebnis-/Endziele, Projekt-/Vorgehensziele & Teilziele
- Termin-, Kosten-, Leistungs- & soziale Ziele
- Definieren und Ausrichten
- Ziele des Risikomanagements?
- Existente Vorgaben für das Risikomanagement?
- Risiken identifizieren
- Welche Risiken könnte es geben? (Risikokatalog)
- Risiken bewerten, priorisieren & analysieren
- Häufigkeit? Signifikanz?
- Auswirkungen?
- Wichtigste Risiken?
- Maßnahmen planen
- Was können/wollen wir tun?
- Wie kann Risiko bewältigt werden?
- Risiken behandeln
- Maßnahmen durchführen
- Risiken verfolgen und kontrollieren
- Wie erfolgreich sind die Maßnahmen?
- Wie verändern sich die Risiken?
- Sind die Prozessmodelle für das Projektmanagement.
- Strukturieren Projekte in Phasen.
- Beschreiben die Aufbau- und Ablauforganisation von Projekten.
- Wasserfall:
- Lineares Vorgehensmodell
- Sequentielles Modell
- Jede Phase baut auf vorheriger auf und kann nur einmal durchlaufen werden
- Schwierig bis keine Anpassungen im Verlauf möglich
- Spiralmodell:
- Nicht-lineares Vorgehensmodell / risikogetriebenes Modell (Risikobewertung wichtig!)
- Phasen werden mehrfach durchlaufen
- Jede Phase stellt einen iterativen Zyklus durch dieselben Schritte dar
- Änderungen können zu jeder Zeit vorgenommen werden
- Gliedert das gesamte Projekt planvoll und systematisch in einzelne Arbeitspakete / Teilprojekte.
- Vollständige hierarchische Darstellung aller Elemente:
- Prüfung auf Vollständigkeit, Beherrschung der Komplexität, Transparenz, Grundlage für weitere Pläne (Ablauf, Termine, Ressourcen, Kosten)
- Grundlage für die Steuerung des Projekts
- Projektmanagement nicht vergessen!
- Projektplanung, Projektkommunikation, Projektdokumentation, Projektkontrolle und -steuerung, Änderungswesen, Projektqualitätssicherung, Projektabschluss
- Bottom-Up-Schätzverfahren
- Einzelschätzung
- Eine Person führt die Aufwandsschätzung durch
- Teamschätzung
- Mehrere Personen führen Aufwandsschätzung durch, Mittelwert = Ergebnis
- Delphi-Verfahren (Standard)
- Systematische, mehrfache Befragung von mindestens zwei Experten, Mittelwert = Ergebnis
- Delphi-Verfahren (Breitband)
- Systematische, mehrfache Befragung von mindestens zwei Experten und Austausch der Werte zur Diskussion/Korrektur
- Schätzklausur
- Expertenschätzung in Gruppediskussionsform
- Planungspoker
- Menge der Arbeit wird vom Team geschätzt (Aufwand wird in Story Points gemessen)
- Top-Down-Schätzverfahren
- Analgie
- Schätzung anhand von bereits abgeschlossenen Projekten
- Prozentsatzmethode
- Schätzung des Aufwands nach Abschluss der ersten Phase
Erklären Sie die Verfahren zur Ablauf- und Terminplanung.
- Arbeitspakete zerlegen und Vorgangsliste erstellen
- Anordnungsbeziehungen untersuchenAblaufplan (Netzplan) gibt an in welcher Reihenfolge was zu tun ist (Logisch-kausale Reihenfolge)
- Zeit-/Terminplan (Gantt-Chart) ergibt sich aus dem Ablaufplan unter Berücksichtigung der Dauer der Arbeitspakete
Nennen Sie die unterschiedlichen Methoden der Fortschrittsmessung
- Statusschritt-Technik (Meilenstein-Technik)
- 50-50 Verfahren0-100 Verfahren
- Mengen-Proportionalität
- Sekundär-Proportionalität
- Schätzung
- Zeit-Proportionalität
- (MTA) Trendanalyse zukünftiger Meilensteine
- Methode zur Überwachung des Projektfortschritts
- Meilensteine und regelmäßige Berichtszeitpunkte werden benötigt
- Am Berichtszeitpunkt berichtet AP-Verantwortlicher über voraussichtlichen Termin zur Fertigstellung des nächsten Meilensteins
- Ist eine agile Arbeitsmethode bei der die Arbeitspakte in Sprints eingeteilt werden.
- Ein Sprint geht maximal 30 Tage und der Inhalt wird vom Team festgelegt.
- Product Owner verhandelt mit Team als Projektverantwortlicher
- Induktive Erstellung vom Arbeitspaket zum Projektziel (Summe der Mikroschätzungen = Projektsumme)
- Aufgabensammlung
- Aufgabenstrukturierung
- Aufbau der Projektstruktur
- Ergänzung um fehlende Angaben