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N. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Finanzierung und Prinzipien der Sozialversicherungen, insbesondere im Kontext der Schweizer Vorsorge. Sie behandeln Themen wie Säulen, Prämien, Leistungen und die Bedeutung von Rentensystemen, Umlageverfahren und Kapitaldeckungsverfahren. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Personen, die sich auf die Zulassungsprüfung für Treuhänder oder Personaladministration vorbereiten, da sie die wichtigsten Konzepte und Prinzipien der Sozialversicherungen verständlich darstellen.
Cartes-fiches
11
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
23.11.2018 / 09.08.2022

Cartes-fiches

Was ist der Altersquotient?

Es gibt das quantitative Verhältnis der über 65-Jährigen zu den 20-64-Jährigen wieder.

z.B. 1900 10:1 (10Erw.:1Renter) 2000 4:1 Prognose 2050 2:1

Was ist das Äquivalenzprinzip?

Das Äquivalenzprinzip wird auch Gleichwertigkeitsprinzip genannt.

Privatversicherungen: Hohes Risiko = hohe Prämie

Wie funktioniert die Finanzierung nach dem Ausgaben-Umlagenverfahren? Und wie wird diese genannt, wenn ein Ausgleichsfonds dazwischengeschaltet wird?

In einer Periode erzielten Einnahmen zur Finanzierung der in derselben Periode fälligen Ausgaben. Es findet keine Kapitalbildung statt, sonder eine Umverteilung.

Um gewisse Schwankungen aufzufangen, wird ein Ausgleichsfonds dazwischengeschaltet. Man spricht dann von einem modifizierten Ausgaben-Umlaufverfahren.

(Bei der AHV)

Für was ist die Berufliche Vorsorge da?

Wie wird Sie finanziert?

In welche zwei Berieche kann die 2. Säule unterteilt werden?

Die 2. Säule soll die Weiterführung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermöglichen.

Die Finanzierung erfolgt nach dem Kapitaldeckungsverfahren.

  • BVG-Obligatorium = gesetzlich vorgeschriebene Mindestleistungen
  • Überobligatorium = verbesserte Leistungen, durch Arbeitgeber entschieden.

Was für eine Messgrösse ist das Bruttoinlandprodukt BIP?

Wert aller Güter und Dienstleistungen an, die in einem Jahr innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft (im Inland) hergestellt werden.

Das Gewicht der Sozialversicherungen im Rahmen unserer Volkswirtschaft zeigt sich bei der Gegenüberstellung der Sozialversicherungseinnahmen und -ausgaben mit dem BIP.

Die entsprechende Verhältnisse werden durch Soziallast- und Sozialleistungsquote ausgedrückt.

Die Sozialversicherungen sind von welchen zwei wesentlichen Faktoren abhängig?

demografische Entwicklung

ist eine Wissenschaft, die mit Strukturen und die Entwicklung der Bevölkerung beschreiben (Geburtenrate, Zu- und Abwanderungen, Altersaufbau etc.)

wirtschaftliche Entwicklung

gesunde Sozialversicherungssystem hängt starkt von gesunden Wirtschaftswachstum ab.

  • Entwicklung Bruttoinlandprodukts BIP
  • Ausmass Produktivitätssteigerung
  • Beschäftigunglage auf Arbeitsmarkt
  • Finanzlage Bund, Kantonen und Gemeinden (Staatsverschuldung)
  • Entwicklung Finanz- und Kapitalmärkte

Einzelne Faktoren sind durch Wechselwirkungen eng miteinder verbunden.

Wie sieht das Drei-Säulen-Konzept aus?

1. Säule

  • Staatliche Vorsorge
  • Sicherung des Existenzbedarf
  • Ergänzungsleistungen (EL)
  • AHV/IV  (Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung)
  • Ausgaben-Umlageverfahren

2. Säule

  • Berufliche Vorsorge
  • Erhalt des bisherigen Lebensstandards
  • Überobligatorium
  • Obligatorium BVG
  • Kapitaldeckungsverfahren

3. Säule

  • Private Vorsorge (Selbstvorsorge)
  • Freiwillige Ergänzungen der Säule 1 und 2
  • Frei = Säule 3b
  • Gebunden = Säule 3a
  • Kapitaldeckungsverfahren

 

Welche Säule ist für die Existenssicherung zuständig und erklären sie ihn?

Die Renten der AHV/IV sollen die Existenzsicherung gewährleisten, d.h., sie sollen den absoluten notwendigen Lebensbedarf decken.

Wer mit den zustehenden Renten und seinem Vermögen, den Unterhalt nicht bestreiten kann, hat Anrecht auf Ergänzungsleistungen.

Welche wichtigen Prizipien gibt es im Bereich der Sozialversicherungen?

Vorsorgeprinzip

Staat sichert den Lebensunterhalt. Zuweisung von gesetzlich geregelten Sozialleistungen.

Fürsorgeprinzip

Bedürftige Hilfeleistungen in  ihrer Notlage. (erforderliche Mittel durch allgemeine Besteuerung.)

Kausalprinzip

Für jede Ursache (z.B. Krankheit, Arbeitslosigkeit) System mit eigener Finanzierung und Rechnung.

Finalprinzip

Tatbestand der Einkommenseinbusse. Die Ursach ist im Hintergrund. Wichtig Einkommenssicherung.

Subsidiärprinzip

Eigenleistung vor Fremdleistung. Sozialstaatliche Leistungen setzten dort an, wo die Sozailhilfe zur Verbesserung der Lebensumstände nicht mehr ausreicht.

Äquivalenzprinzip

= Gleichwertigkeitsprinzip in Privatversicherung Anwendung.

  • Risikogerecht abgestufte Prämie (Hohes Risiko = hohe Prämie)
  • Versicherungstechnisch Gleichwertig zwischen Prämie und zugesicherte Leistungen

Versicherungsprinzip

tritt bei privaten Versicherungen besonders deutlich zutage. Alle Versicherten bilden eine Art Gefahrengemeinschaft. Versicherte beteiligen sich mit einer bestimmten Prämie. Diese dient der finanziellen Bewältigung eines eingetretenen Schadenfalls. Die Höhe der Prämie richtet sich nach dem individuellen Risiko, mit dem einzelne Versicherte die Gemeinschaft belasten.

Wie lauten die unterschiedlichen Arten von Solidarität?

Versicherungssolidarität

Zusammenhalt innerhalb Risikogemeinschaft (Gesunden und Kranken bei der Krankenversicherung)

Vertikale Solidarität

Solidarität zwischen höheren und tieferen Einkommen

Horizontale Solidarität

Ausgleich verschiedene sozialen Gruppen (ledige und verheiratet oder Männer und Frauen)

Generationensolidarität

Ausgleich Jungen und Alten (Umlageverfahren)

Regionale Solidarität

Ausgleich Bewohnern verschiedener Regionen eines Lands (interkantonaler Lastenausgleich)

Was ist das Rentenwert-Umlageverfahren? Bei welcher Versicherung wird sie verwendet?

Kombination Umlage- und dem Kapitaldeckungsverfahren. Wird von der Unfallversicherung angewendet.

Kurzfristige Leistungen (Taggelder, Bezahlung von Heilungskosten) => Umlageverfahren

langfristige Leistungen (Renten = gesamten Leistungsfalls benötigt) => ausgeschieden und als Deckungskapital bereitgestellt.

Étudier