Controlling

Lernkarteien, Begriffe

Lernkarteien, Begriffe


S. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Controlling auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Definitionen, Formeln und Kennzahlen. Sie decken Themen wie Kostenanalyse, Cashflow-Management, strategische Planung und die Koordination von Unternehmensprozessen ab. Besonders nützlich für Studierende und Berufstätige im Bereich Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis von Controlling vertiefen und praktische Anwendungen erlernen möchten.
Flashcards
162
Students
4
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
01.10.2018 / 08.02.2022

Flashcards

Kennzahlen Definition

- komprimierte Darstellung

- komplexe Sachverhalte

- eingeschränkte Aussagekraft

Weiterentwicklung Synonym

Performance Measurement

Kennzahlen Erscheinungsformen

- Absolute Kennzahlen

- Relative Kennzahlen

- Monetäre Kennzahlen

- Nicht-monetäre Kennzahlen

- Objektbezogene Kennzahlen

- Funktionsbezogene Kennzahlen

Absolute KZ Beispiele

- Einfache Zahlen

- Krankheitsbedingte Fehltage

- ECTS-Punkte Studium

Relative KZ Beispiele

- durch Division dargestellt

- meist in % ausgedrückt

- Wählerstimmen einer Partei

- Vermietungsquote

 

Monetäre KZ Beispiele

- Geldeinheiten dimensionierte Sachverhalte

- Liquiditäts oder Renditekennzahlen

- Kassenbestand

- Eurowerte

Nicht-monetäre KZ Beispiele

- Sachverhalte, die nicht in Geldeinheiten ausgedrückt werden können

- Qualitäts oder Kundenzufriedenheitskennzahlen

- Geschwindigkeitsmessung

Objektbezogene KZ Beispiele

- Erkenntnisinteressen, die auf Unternehmensbereich gerichtet sind

- Organisationsaufbau

- Prozessablauf

- Kostenstellen

- GMK-Kostenzuschlag

Funktionsbezogene KZ Beispiele

- Beitrag der KZ als Controllinginstrument

- Zusammenhang mit Steuerungs- und Lenkungsfunktion

- Vorgaben, Planzahlen, Abweichungsanalaysen

- Vertriebskosten

- Unternehmensfunktion

Haupt-Datenquellen für Kennzahlen

- Aufzeichnungen und Auswertungen des exterenen und internen Rechnungswesens

- Finanzbuchhaltung

- KLR

Wertorientierte Kennzahlen

- Shareholder Value

- Maximierung der Rückflüsse für die Anteilseigner

Kritik buchhalterischer Wertansatz

- Willkürlichkeit des ausgewiesenen Gewinns

- Periodenbezogenheit

- Keine Risikoberücksichtigung

Kennzahlen der Unternehmensbewertung

- EVA (Economic Value Added)

- CVA (Cash Value Added)

- DCF (Discounted Cashflow)

Gewichtete Kapitalkosten WACC

- Weighted Average Costs of Capital

Ermittlung

- Spezifischer Risikofaktor

- Eigenkapitalrisikoprämie

- Eigenkapitalkostensatz (CAPM = Capital Asset Pricing Model)

- Gesamtkapitalkostensatz

WACC Schema

Schwankung Aktienrendite

/ Schwankung Marktrendite

= Risikofaktor

* durchschnittliche Marktrisikoprämie

= Risikoprämie EK

+ Rendite risikolose Anlagen

= Eigenkapitalkosten

* Eigenkapitalquote

= gewichtete Eigenkapitalkosten

+ gewichtete Fremdkapitalkosten

= Gewichtete Gesamtkapitalkosten

Cashflow Definition

- Vergangenheitsbezogen

- Einzahlung und Auszahlungen der Zukunft

-> Einzahlungen und Auszahlungen = Erhöhung oder Verminderung des Zahlungsmittelbestandes

Brutto Cashflow Schema

Jahresüberschuss

+ Zinsaufwand

+ Abschreibungen

+ Steuern

+/- Saldo der Rückstellungen

= BRUTTO Cashflow

 

Free Cashflow Schema

Brutto Cashflow

- Investitionen

= Free Cashflow

Netto Cashflow Schema

Free Cashflow

- Zinsaufwendungen (für FK)

= Netto Cashflow

Netto Cashflow Definition

- Ertragswert Methode

- Befriedigung der Eigenkapitalgeber durch vorhandene Zahlungsmittel

- Equitiy Ansatz

 

Discounted Cashflow DCF Definition

- abgezinste Zahlungsüberschüsse

- zukünftige Free Cashflows der Planungsperiode wird mit den Kapitalkostensatz abgezinst

EVA Definition

- Differenz zwischen dem mit dem eingesetzten Kaptial erzielten Erfolg und Kapitalkosten

- Gegenüberstellung Gesamtkapitalrendite und Gesamtkapitalkostensatz = Spread

- EVA = NOPAT - Gesamtkostensatz * Investiertes Kapital)

- EVA = realisierte Rendite - Kaptialkosten * eingesetztes Kapital

NOPAT Definition

- Net Operating Profit after Tax

- operatives Ergebnis nach Steuern und vor Zinsen

Kennzahlensysteme

- Selektive Kennzahlen

- EFQM System

- DuPont System

- Balanced Scorecard, Werttreiberhierarchien

Selektive Kennzahlen Definition

- System ausgewählter Kennzahlen mit strategischer Bedeutung

- Identifikation, Selektion und Anwendung verdichteter Kennzahlen

- unabhängig von Strategie und Operative Ebene = daher wenig aussagekräftig

DuPont System

- Prototyp klassischer Kennzahlensysteme

- Return on Investment

- Kritik, das es auf ROI reduziert wird

ROI Schema

ROI = Kapitalumschlag * Umsatzrendite

Aufgliederung

Kapitalumschlag (Umsatz * Vermögen)

Umsatzrendite (Gewinn * Umsatz)

ZVEI Kennzahlensystem

 

- Zentralverband Elekrotechnik und Elektroindustrie e.V.

- Zentrale Größe Eigenkapitalrentabilität

- 11 Untergruppen, 200 Kennzahlen definiert

- Vergleichswerte zu Mitgliedsfirmen

Werttreiberhierarchien Definition

- Identifizierung von Kennzahlen

- Sachverhalte mit hoher Erfolgsrelevanz abbilden

- Werttreiber = Faktor, der aktiv beeinflussbar ist

- finanzielle oder operative Sachverhalte

- Darstellung des Zusammenhangs in 2 Dimensionen

- Werttreiberbaum

Balanced Scorecard Definition

- innovativ

- monetäre und nicht monetäre, strategische, operative Kennzahlen

- Abbildung der Strategiewirkung auf operative Kennzahlen

- Finanzperspektive (Wie wirken sich Erwartungen aus)

- Prozessperspektive (Wie müssen interne Prozesse sein)

- Kundenperspektive (Wie treten wir ggü den Kunden auf)

- Potenzialperspektive (Wie fördern wir Wachstum, Veränderungen)

Balanced Scorecard Durchführung

1. Stufe: Übersetzen der Vision und der Strategie in ein ausgewogenes Zielsystem

2. Stufe: Strategie kommunizieren und weiter konkretisieren

3. Stufe: Verankerung der Strategie in der Planung

4. Stufe: Lernen und Anpassen, Analyse der Ergebnisse und Anpassen der Strategie

EFQM System Definition

- Kennzahlen mit Fokus auf Qualität in Führung und Prozessergebnissen

- European Foundation for Quality Management

- 5 Befähigerkriterien (Führung,Mitarbeiter, Strategie, Partnerschaften/Ressourcen, Prozesse/Produkte/DL) jeweils zu 10%

- 4 Ergebniskritierien (Mitarbeiterbezogene Erkenntnisse 10%, Kundenbezogenen Erkenntnisse 15%,Gesellschaftsbezogene Erkenntnisse 10%, Schlüsselergebnisse 15%)

Bilanzanalyse Definition

- Analyse der Daten des Abschlusses und des externen Rechnungswesens

- vergangensheitsorientiert

- qualitative und quantitative Aussagen über

* Vermögen

* Finanz

* Ertrag

* Risiko

Bilananalyse Ablauf

- Vorbereitung

- Aufbereitung

- Durchführung

Bilanzanalyse Vorbereitung

Daten aus

- Jahresabschluss

- GUV

- Anhang

- Anlagenspiegel

- terminierte Forderungs- und Verbindlichkeitsliste

- Lagebericht

- Kapitalflussrechnungen

Bilanzanalyse Aufbereitung

Analyse über zwei Perioden

- Bestände-Differenz-Bilanz

- Bewegungsbilanz

- zweckdienliche Cashflow Rechnung

Bilanzanalyse Durchführung

- Finanzanalystische Bilanzanalyse mit Bestandteilen

(Kapitalverwendung, Kapitalherkunft, Fristenkongruenz)

- Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse

(Ertragskraft, Ergebnisquellen)

- Liquiditätsanalyse

(Liquiditätsgrade, Cashflow Analyse)

Finanzwirtschaftliche Kennzahlen Vermögensstruktur

- Vertikale Strukturvergleiche

(Vermögens- und Schuldposten im Verhältnis)

- Horizontale Strukturvergleiche

(Vermögens- und Schuldposten zueinander)

Intensität Definition

Verhältniszahl der Kapitalbindung in der Vermögensstruktur

Anlagenintensität Formel

Anlagevermögen

-----------------------       *100

Gesamtvermögen

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