Unternehmensführung

Analyse der Ist-Situation des Unternehmens und des Marktumfeldes Mission, Vision, Leitbild und Corporate Governance Formulierung und Implementierung der Unternehmenspolitik aus U-Zielen und U-Strategien Entwicklung einer Logistik-Politik und -strategie aus der Unternehmenspolitik Führungs- und Organisationsmodelle, Managementtechniken Strategieumsetzung / Change Management

Analyse der Ist-Situation des Unternehmens und des Marktumfeldes Mission, Vision, Leitbild und Corporate Governance Formulierung und Implementierung der Unternehmenspolitik aus U-Zielen und U-Strategien Entwicklung einer Logistik-Politik und -strategie aus der Unternehmenspolitik Führungs- und Organisationsmodelle, Managementtechniken Strategieumsetzung / Change Management


A. A.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über moderne Unternehmensführung und Managementkonzepte. Sie decken Themen wie Strategie, Organisation, Führung, Marketing, und Qualitätsmanagement ab, wobei verschiedene Führungsstile und Managementmodelle im Fokus stehen. Besonders nützlich sind sie für Führungskräfte, Manager und Studierende, die ihre Fähigkeiten in der Unternehmensführung verbessern und strategische Entscheidungen treffen möchten.
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Allemand
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Autres
Créé / Mis à jour
10.06.2018 / 04.05.2021

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Marketing-Mix: Produktgestaltung 2/2 werden welche Kriterien beachtet?

Produktkern bietet dem Käufer den Grundnutzen:

Produktdesign vermittelt Zusatznutzen

  • Form (Design)
  • Verpackung
  • Marke
  • Umweltbeeinflussung

Zusatzleistungen (Zusatznutzen)

  • Beratung beim Kauf
  • Lieferung und Installation
  • Schulung und Beratung
  • Ersatzteilversorgung, Wartung, Reparaturdienst
  • Garantiedienst

Marketing-Mix:Bestimmungsfaktoren der Preisbildung werden welche drei Bereiche berücksichtigt?

Kunde

Kosten

Konkurrenz

  • Wieviel ist der Kunde bereit für das Produkt zu bezahlen?
  • Wie hoch sind die Kosten, die es zu decken gilt (langfristig und kurzfristig)?
  • Wie gross ist die Konkurrenz im Markt? Zu welchem Preis bieten die Mitbewerber das Produkt an?
  • Bei v.a. marktbasierten Preisen gilt es die Kosten z.B. mit Hilfe des sog. "Target-Costing" in den Griff zu bekommen

 

Marketing-Mix: Konditionenpolitik welche Fragestellung wird hier gekärt?

Die Konditionenpolitik umfasst die Entscheidungen über das Entgelt für Produkte und/oder Dienstleistungen, die ein Unternehmen anbietet, sowie dien Entscheidungen über die damit verbundenen Bezugsbedingungen.

Die Konditionenpolitik gliedert sich in mehrere Elemente, nämlich?

  • Preispolitik
  • Rabattpolitik
  • Transportbedingungen
  • Absatzfinanzierung
  • Zahlungsbedingungen
  • Kundendienst.

Marketing-Mix: Distributionspolitik

Distribution: Gestaltung und Steuerung der Überführung eines Produktes vom Produzenten zum Verbraucher.

Einflussfaktoren auf die Absatzmethode haben?

  • Produktbezogene Faktoren (Lagerfähigkeit, …)
  • Kundenbezogene Faktoren (Bedarfshäufigkeit, Zahl, …)
  • Konkurrenzbezogene Faktoren (Absatzwege, …)
  • Unternehmensbezogene Faktoren (Größe, …)
  • Absatzmittlerbezogene
  • Faktoren (Kapazität, …)
  • Umweltbezogene Faktoren

Marketing-Mix: Kommunikationspolitik

Ziel der Kommunikationspolitik ist es, Informationen über Produkte und die Unternehmung den gegenwärtigen und potentiellen Kunden sowie der an der Unternehmung interessierten Öffentlichkeit zu übermitteln, um optimale Voraussetzungen zur Befriedigung der Bedürfnisse zu Schaffen

Instrumentarium:

  • Public Relations
  • Werbung
  • Verkaufsförderung und persönlicher Verkauf
  • Sponsoring

 Marketing besteht aus Strategisches und operatives Marketing.

Welche Bereiche werden beim Strategischen Marketing berücksichtig?

  • Marktbearbeitung
  • Segmentierung Ansoff-Matrix
  • Wettbewerbstrategie Produktezyklus
  • Markenstrategie Portofolio

Marketing besteht aus Strategisches und operatives Marketing.

Welche Bereiche werden beim Soperativen Marketing berücksichtig?

  • Produkt
  • Preis
  • Vertrieb
  • Kommunikation

Bedeutung und Wirkungsweise der BSC?

Die Balanced Scorecard dient als Führungsinstrumentzur Ausrichtung der Organisation an strategischen Zielen in den unterschiedlichen Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter).

Anders als die klassischen Kennzahlensysteme, lenkt die BSC den Blick über die unterstellten Ursache-Wirkungs-Zusammenhängeauch auf nicht-finanzielle Indikatoren und auf die menschlichen Aspekte, die die Treiber für die Ergebnisse sind.

Welche vier Bereiche werden im BSC analysiert, und welche Fragen werden dabei beantwortet?

Finanzperspektive: Kennzahlen zum Erreichen der finanziellen Ziele.

  1. Umsatz pro Vertriebsmitarbeiter: Unterstützt das Wachstum des Unternehmens, nicht notwendigerweise die Profitabilität.
  2. Kosten pro Stück: Unterstützt das Kostenbewusstsein, hohe Volumina, steht aber der Qualität entgegen.

Kundenperspektive: Kennzahlen zum Erreichen der Kundenziele.

  1. Kundenzufriedenheit: Unterstützt kundenorientiertes Verhalten, nicht notwendigerweise kurzfristigen Gewinn, schwierig zu messen.
  2. Zeit zwischen Kundenanfrage und Antwort: Unterstützt zeitgerechtes Reagieren auf Kundenanfragen

Interne bzw. Prozessperspektive: Kennzahlen zum Erreichen interner Prozess- und Produktionsziele.

  1. Prozessqualität: Unterstützt die ausgelieferte Qualität, nicht notwendigerweise einen effektiven und effizienten Produktionsprozess.
  2. Prozessdurchlaufzeit: Unterstützt schnelle DLZ, geringe Kapitalbindung und wenig Zwischenlager. Kann mittels Process Performance detailliert ausgewertet werden.

Mitarbeiterperspektive, Potenzial: Kennzahlen zum Erreichen der (langfristigen) Überlebensziele der Organisation.

  1. Umsatzverhältnis neuer Produkte zu alten Produkten: Unterstützt schnelle Produktinnovation.
  2. Fluktuation von Leistungsträgern aus der Organisation: Unterstützt die langfristige Beschäftigung von Leistungsträgern in der Organisation, fördert Leistungsdifferenzierung, kann Querdenker blockieren.

Welche 4 Fragen werden in der jeweiligen Bereiche geklärt?

  1. Start Ziel
  2. Messgrösse
  3. Zielwert
  4. Massnahme

Welches Kennzahlensystem wird auch Verwendet? Skript Seite 53

Du Pont Schema

Im Mittelpunkt dieses Kennzahlensystems steht die Gesamtkapitalrendite (auch Return on Investment oder kurz: ROI), also die Ertragsrate des eingesetzten Kapitals. Oberstes Ziel der Unternehmensführung ist somit nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Maximierung des Ergebnisses pro eingesetzte Kapitaleinheit. Die Orientierung an der Schlüsselgröße ROI soll im Sinne eines Performance Managements eine wertorientierte Unternehmensführung ermöglichen. Alle heutigen Kennzahlsysteme basieren auf dem Grundgedanken des Du-Pont-Schemas.

Abgeleitet aus der Unternehmenspolitik und -zielen können konkret die

• Logistikpolitik und Logistikziele (das WAS?)

und anschließend die entsprechenden

• Logistikstrategien (das WIE?)

entwickelt werden.

Voraussetzung für eine funktionierende Logistikstrategie ist eine ?

 

 

 

• Logistikplanung/(-Strategie) mit Strategie-Input aus der Unternehmens-Strategie

• Exakte Kenntnis der Kundenanforderungen (Produkte, Märkte, Kosten, Qualität, Service)

• Systemisches Logistikverständnis (vom Kunden zum Kunden-Orientierung)

• Umsetzungsorientierte Strategien und Pläne

Im  Unternehmens(Sach-)ziele werden welche 4 Ziele verfolgt?

  1. Leistungsziele
  2. Finanzziele
  3. Führungs- und Organisationsziele
  4. Soziale  und  ökologische Ziele

Im Logistik(Sach-)ziele werden welche 5 Ziele verfolgt?

  1. Kostenziele
  2. Risikoziele
  3. Qualitätziele
  4. Soziale und ökologische Ziele

Nenne mir die Grundvoraussetzungen für eine Logistikstrategie?

  • Logistikplanung/ -strategie basiert auf Unternehmensstrategie
  • Kenntnis der internen und externen
  • KundenanforderungenSystemisches Logistikverständnis (Zusammenhänge) über die Unternehmensgrenzen
  • Strategische Alternativen losgelöst vom IST-Zustand
  • Umsetzungsorientierte Strategien und Pläne

Logistik-Strategie –Inhalte und Ziele wären?

Logistik-Ziele abgeleitet aus der Unternehmensstrategie Strategische Stoßrichtungen (Konzepte / Massnahmen)

Logistikleistungen und -kosten  Umsetzungsplan (Ressourcen / Termine / Verantwortung)

Mögliche Zielsetzungen aus Sicht der Logistik?

  • Konsequente Marktorientierung der gesamten logistischen Dienstleistungen
  • Reduzierung der gesamten Logistik-Kosten
  • Verbesserung der Reaktionsfähigkeit, Reduzierung von Durchlaufzeiten, Lagerbestände und des Time-To-Market.
  • Reduktion der Wertschöpfung in der Logistik (Zusammenarbeit mit externen Partnern)

Innerbetriebliche Logistik-Teilsysteme nach dem Produktlebenszyklus wären welche 5 Abläufe?

  • Entwicklungslogistik (Produktidee )
  • Beschaffungslogistik (Beschaffen nach Mengengerüst)
  • Produktionslogistik (Leistungserstellungsprozess)
  • Distributionslogistik (Händler-/ Kundenlieferungen)
  • Entsorgungslogistik (Produktauslauf und -rücknahme)

Entwicklungslogistik: Die Wesentliche Einflussfaktoren für Verbesserung von Qualität, Kosten und Zeit wären?

Entwicklungspartnerschaften: Einbindung von Entwicklungs-Know-how ausserhalb der Unternehmensgrenzen (z.B. von Lieferanten, Engineering-Partner, Verbände, Hochschulen).

Produktdatenmanagement: Nutzung von gemeinsamen Teile-oder Produktdaten in der gesamten Supply Chain (inkl. Kunden und Lieferanten) durch standardisierten Datenaustausch (z. B. einheitliche IT-Systeme wie ERP-, CAX-, und Dokumentenmanagementsysteme).

Variantenmanagement:Verwendung von gleichen Baugruppen und Einzelteilen für ein Endprodukt zur Senkung der Komplexität in der Entwicklung, Beschaffung, Lager, Produktion und im Service.

Tatsache ist: 70% bis 80% der späteren Herstellkosten werden in der Phase der Produkt-entwicklung (Design-/ Konstruktionsphase) festgelegt

Mögliches Beispiel für die Produktion, CAD zu Deutsch rechnerunterstütztes Konstruieren.

Bezeichnet die Unterstützung von konstruktiven Aufgaben mittels EDV zur Herstellung eines Produkts (Beispielsweise Auto, Flugzeug, Bauwerk, Kleidung).

Verwendete man anfangs CAD-Anwendungen primär für die Herstellung von Fertigungs- bzw. Herstellungsunterlagen.CAD dient dem Erzeugen von digitalen Konstruktionsmodellen unterschiedlicher Ausprägung, welche die Informationen bereitstellen, aus denen das gewünschte Produkt hergestellt werden kann (via Techn. Zeichnung, NC-Weitergabe etc.).

Beschaffungslogistik / Ziele wären?

Hohe Versorgungssicherheit

  • Hohe Dispositions-und Planungssicherheit gewährleisten
  • Lieferanten einbinden (z. B. integrierte Planung, Rahmenvertrag)

Marktgerechte Lieferqualität

  • Qualitätsstandard und Spezifikationen einhalten (QSV)
  • Lieferantenbewertung und -entwicklung

Niedrige Beschaffungskosten

  • Weltweite Beschaffungsmärkte nutzen, Logistikkosten senken
  • Optimale Bedarfsabstimmung und -ermittlung (Absatzmarkt)

Niedrige Lagerlogistikkosten

  • Hohe Planungssicherheit (intern mit Verkauf / Produktion)
  • Einsatz von Lager-und Logistikkonzepten (JIT, Kanban, VMI)

Nenne mir die drei Grund Beschaffungsstrategien ?

Global Sourcing

  • Aktiveren des weltweiten Beschaffungsmarktes, um global Qualitäts-, Kosten-und Innovationsvorteile zu nutzen.

Single Sourcing

  • Bewusster Aufbau von langfristigen Partnerschaften, um sämtliche in der Supply Chain enthaltenen Potenziale im Rahmen einer Win-Win-Strategie nachhaltig zu nutzen.

Modular Sourcing

  • Bezug kompletter Systeme und Baugruppen zur Senkung der Kosten und Komplexität z. B. bei der Produktentwicklung, Beschaffung, Lagerhaltung, Produktion.

Nenne mir die drei weiteren Beschaffungsstrategien?

LocalSourcing

  • Konzentration auf regionale, nahe Märkte (z. B. deutschsprachiger Raum), um z. B. hohe Flexibilität bei Bedarfsänderungen und enge Zusammenarbeit in Projekten zu erhalten.

Dual-Multiple Sourcing

  • Bewusster Aufbau von zwei oder mehreren Lieferanten für ein Beschaffungsgut oder Warengruppe, um Versorgungsrisiken zu managen oder den Wettbewerb zu nutzen.

Just in Time / Kanban / Vendor Managed Inventory (VMI)

  • Enge Verbindung / Integration von Lieferanten in den Warenfluss, um hohe Flexibilität bei niedrigen Beständen zu erhalten.

Nenne mir die drei Produktionslogistik Ziele?

Generelle Ziele:

  • Niedrige Herstell-und Logistikkosten
  • Niedrige Durchlaufzeiten
  • Marktgerechte Produktqualität

Prozessqualität verbessern:

  • Kontinuierliche Prozessverbesserung (Betriebsmittel / Mitarbeiter)
  • Transport-, Kommissionier-und Einlagerzeitensenken

Voraussetzung: Aktiver Informationsaustausch

  • Abgestimmte Produktionsplanung mit Verkauf und Beschaffung

Nenne mir drei Fertigungsverfahren? Folie 100

  1. Werkstattsfertigung
  2. Gruppenfertigung
  3. Linienfertigung

Distributionslogistik -Aufgaben und Ziele wären?

Generelle Ziele:

  • Niedrige Distributions-Logistikkosten
  • Kurze Liefer-bzw. -durchlaufzeitenbei hoher Termintreue
  • Marktgerechte Termin-und Mengenflexibilität

Prozessqualität verbessern:

  • Kontinuierliche Prozessverbesserung (Betriebsmittel / Mitarbeiter)
  • Transport-, Kommissionier-und Einlagerzeitensenken

Voraussetzung: Aktiver Informationsaustausch

  • Abgestimmte Produktionsplanung mit Verkauf und Beschaffung

Nenne mir 4 Methodische Grundlagen zur Entwicklung von Logistikstrategien?

  • ABC-Analyse

  • ABC-XYZ-Analyse (für Logistikkonzept JIT)

  • Portfoliomethoden (Beschaffung / Verkauf, Marketing)

  • Produktlebenszyklus-Analyse

Nenne mir 3 Logistikkonzepte und die Erklärung dazu?

JIT: Es wird geliefert, was benötigt wird

Kanban: Es wird geliefert, was verbraucht wurde

VMI: Es wird geliefert, was verbraucht wurde, der Lieferant übernimmt die komplette Lagermanagementverantwortung

Vorteile

Niedrige Lagerbestände, hohe Verfügbarkeit und Flexibilität, kurze Durchlaufzeiten, niedrigere Gesamtkosten

Erkläre mir VMI Konzept?

Beim VMI übernimmt der Lieferant die Verantwortung für die Bestände seiner Produkte beim Kunden.

In der klassischen Form des VMI ermittelt der Kunde seinen Verbrauch (z.B. durch Verkaufsdatenerfassung und übermittelt diese Daten an den Lieferanten, der den Zeitpunkt bestimmt, zu dem weitere Lieferungen erfolgen.

Für diese Lieferung wird aber keine besondere Bestellung des Kunden benötigt.

Die nachgelagerten kaufmännischen Prozesse (Rechnungsstellung, Zahlung) werden durch VMI nicht verändert.

Management und Leadership heisst?

Management ist das Arbeiten im Organisationssystem

Leadershipist das Arbeiten am Organisationssystem

Nenne mir die Management aufgaben.

Institution (oberste Führung) als Prozess (Handlungen und Verhalten) von Planung, Entscheidung, Anordnung und Kontrolle aller notwendigen Tätigkeiten in einem Unternehmen

Nenne mir die Aufgaben vom einem Leadership.

• Menschen in einem System zielgerichtet und dauerhaft positiv entwickelt
• im Interesse der Zukunft den Wandel wagt und Menschen dafür befähigt
• die nötige Gestaltung und Entwicklung der Organisation vorantreibt
• Menschen emotional und mental für seine Vision bewegen kann
• sich selbst regelmässig reflektiert und selbstkritisch ist

Nenne mir die 4 Führungsmodelle.

Führung durch Zielvereinbarungen (by Objectives/ P. Drucker) jeder Mitarbeitende ist verantwortlich für die Zielerreichung

Führung durch Abweichungskontrolle (by Exception) der Vorgesetzte greift nur in Ausnahmefällen ein, sonst Delegation

Führung durch Delegation (by Delegation / Harzburger Modell)von Aufgaben / Kompetenzen (selbstständiger Aufgabenbereich)

Führung durch Systemsteuerung (by System) durch klare, vorher festgelegte Geschäftsabläufe (Anweisungen)

Führung durch Zielvereinbarungen (byObjectives) heisst?

  • Erarbeitung gemeinsamer Zielsetzungen, den Weg und die Ressourcen bestimmt der Aufgabenträger
  • Voraussetzungen:top-down-Ansatz der Ziele auf die Ebene, festgelegte Aufgabenbereiche und Verantwortung, offene Bewertungsmassstäbe
  • Vorteil:Förderung der Initiative, Kreativität, Verantwortung, Entlastung der Führung, Schaffung von Kriterien für leistungsgerechte Entlöhnung
  • Nachteil:schwierige Formulierung der operationalen Ziele für alle Ebenen, zeitaufwändiger Prozess

Führung durch Abweichungskontrolle (byException) heisst?

  • der Vorgesetzte greift nur in Ausnahmefällen ein, wenn Grenzen überschritten, sonst Delegation (relativ restriktiv, Routinearbeiten z. B. Verwaltungsorganisation)
  • Voraussetzungen: klare Regeln und Zuständigkeiten, Mitarbeiter kennen die Organisationsanweisungen
  • Vorteile: Effektvolle Arbeit der Führung, Transparenz von Abweichungen bzw. Krisensituationen
  • Nachteile: Kreativität und Initiative bleibt der Führung vorbehalten, Ausrichtung nur auf negative Abweichungen („nonewsaregoodnews“)

Führung durch Delegation (byDelegation) heisst?

  • systematische und dauerhafte Delegation eines gesamten Aufgabenbereiches (Aufgabe, Kompetenz, Verantwortung)
  • Voraussetzung: Stellenbeschreibung, Bestimmung von Ausnahmefällen, transparente Ziele, Messparameter, partizipativeFührung
  • Vorteile: Entlastung der Vorgesetzten, Förderung der Eigeninitiative, Entscheidungsfindung auf sachgerechter Stufe
  • Nachteile:PartizipativeFührung wird schwierig; Gefahr, dass nur uninteressante Arbeit delegiert wird, hohes Konfliktpotenzial

Führung durch Systemsteuerung (bySystem) heisst?

  • durch klare, vorher festgelegte Geschäftsabläufe (Anweisungen), hohe Selbstregulierung durch z. B. IT-unterstützte Systeme (z. B. ERP-Systeme bei der Produktionsplanung, Rechnungsprüfung und -freigabe).
  • Voraussetzung:leistungsfähiges Planungs-und Steuerungssystem, zielorientierte Organisation, entscheidungsdezentralisierte Organisation
  • Vorteile: autom. Steuerung von Routinearbeiten durch IT, Berücksichtigung der Parameter der Subsysteme, beschleunigte Prozesse
  • Nachteile: hohe Komplexität, hoher Zeit-und Ressourcenaufwand für die Entwicklung und Implementierung.

Führungstill bedeutet?

Der Führungsstilist die Art und Weise, wie ein Vorgesetzter seine Mitarbeitenden führt. Einfluss nimmt sowohl das durch das Leitbild vorgegebene Führungsmodell („Management by„), aber auch die Persönlichkeit der Führungspersonen.

Nenne mir zwei Führungsstile?

Führungsstile nach Kurt Lewin

  • Autoritäre Führung (ohne Einbezug der Mitarbeiter)

  • Demokratische Führung (Einbezug, Diskussion, Fehlerkultur)

  • Laisser-faire-Führung („gewähren lassen“, viele Freiheiten)

Führungsstil nach Blake / Mouton

Einordnung der Führungsstile in einen Raster (ManegerialGrid) mit zwei Dimensionen:

  • Aufgabenorientierung (sach-rationale Aspekte)

  • Mitarbeiterorientierung (sozio-emotionale Aspekte)

Nenne mir die 4 Organisationsformen?

  • Funktionale Organisation

  • Stablinien Organisation

  • Spartenorganisation oder divisionale Organisation

  • Matrixorganisation

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