Begriffserklärungen BWL


J. C.
Diese Lernkarten behandeln betriebswirtschaftliche Grundlagen auf Berufsschulniveau, mit Fokus auf Versicherungen, Marketing und Produktion. Sie erklären verschiedene Versicherungsarten wie Haftpflicht, Kasko und Personenversicherungen, sowie deren Ziele, Risiken und Herausforderungen. Zudem decken sie Marketinginstrumente wie die 4 P's (Produkt, Preis, Platz, Promotion) und Produktionsziele ab, einschließlich Sortimentsgestaltung und Marktanalyse. Ideal für Auszubildende in kaufmännischen Berufen, die betriebswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und anwenden möchten.
Karten
53
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
18.04.2018 / 28.01.2021

Lernkarten

Bonus-Malus-System

Unfallfreie Fahrer - Prämienreduktion (Bonus)

Fahrer mit Unfällen - Prämienerhöhung (Malus)

Regress

Wenn grob-fahrlässig oder strafbar verhalten -> kann Versicherung nach Bezahlung des Schadens einen Teil zurückverlangen

Elementärschäden

Schäden durch Wirken der Natur

Hausratsversicherung (Mobiliarversicherung)

Schäden an beweglichen Gegenständen in der Wohnung/im Haus

Gebäudeversicherung

Schäden an Gebäude und Garagen

Motorfahrzeug-Teilkaskoversicherung

Schäden am eigenen Motorfahrzeug bei Elementärschäden, Feuer, Diebstahl, Glasbruch, Vandalismus, Wildschäden

Motorfahrzeug-Vollkasko

Schäden am eigenen Motorfahrzeug, wie Teilkasko + selbst verursachten Kollisionen

Privathaftpflichtversicherung

Schäden an Dritten (Sach-/Personenschafen)

Verschuldungshaftung

Kausalhaftung

Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung

Schäden an Dritten (Motorfahrzeug-/Personenschaden)

Selbstverschuldete Unfälle

Betriebshaftpflichtveresicherung

Von der Unternehmung verursache Schäden bei Dritten

Angestellte verursacht einen Schaden bei einem Kunden

 

1. Säule

Staatliche Vorsorge

-AHV, IV, EL

-obligatorisch

-finanziert durch Umlageverfahren

 

-Ziel: Existenzsicherung im Alter

-Versicherungsobligatorium

-Finanziert durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer (je 4.2% vom Bruttolohn) + staatlich (MWST, Alkohol- und Tabaksteuer)

-Umlageverfahren: bezahlte Rentenbeträge werden gleichzeitig den Rentenbezüger ausbezahlt (Ausgleichskasse) -> Generationenvertrag

-Herausforderung: Demographischer Wandel, Überalterung -> Rentenzahlung steigen stärker als Prämieneinnahmen (Finanzierungslücke; Defizit)

-Lösungsansätze:

Einflussnahme auf demographische Wandel (Familienpolitik, Immigration)

Erhöhung der Beitragssätze

Verstärkt staatliche Finanzierung (MWST-Erhöhung)

Rentenkürzung

Anheben des Pensionierungsalters

 

2. Säule

Berufliche Vorsoge

-Pensionskasse bzw. BVG

-obligatorisch

-finanziert durch Kapitaldeckungsverfahren

 

-Ziel: Ermöglichung des bisherigen Lebensstandards in Ergänzung zur 1. Säule

-Versicherungsobligatorium

-Finanziert durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer (7-18% vom Bruttolohn)

-Kapitaldeckungsverfahren:

Beiträge werden bis zum Bezug eingespart und angelegt

Auszahlung im Pensionsalter oder Bezug durch regelmässige Rente

-Herausforderung:

sehr tiefe Anlagerendite schmälern Kapitalzuwach bis zum Bezug -> gefährtdet eien genügenden Deckungsgrad

-Lösungsansätze:

Erhöhung der Beitragssätze

Anheben des Pensionsalters

Übergang vom Leistungs- zum Beitragsprimat

3. Säule

private Vorsorge

-privates Sparen

-3a gebunden

-3b frei

-Lebensversichung

-Sonstige Ersparnisse

-freiwillig

-finanziert durch Kapitaldeckungsverfahren

 

-Ziel: Zusätzliche Absicherung zur Schliesseung allfälliger Kostenlücken und zusätzlichen Bedürfnisse

-freiwilliges Sparen

-Persönliche Finanzierung

-staatliche Förderung durch Steuerabzugsfähigkeit

-Herausforderung:

Motivation junger Erwerbstätige

-Lösungsansätze:

Information, Sensibilisierung

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