D17_Leasing (S. 398-404)

Beschreibung zu Schlüsselbegriffen im Lehrbuch Capaul, R.; Steingruber, D: «Betriebswirtschaft verstehen». Berlin. Cornelsen. 2013. Lernkarten formuliert von Anh Nam Le Giang, 4n-SF-WR 2018, Kantonsschule Schaffhausen.

Beschreibung zu Schlüsselbegriffen im Lehrbuch Capaul, R.; Steingruber, D: «Betriebswirtschaft verstehen». Berlin. Cornelsen. 2013. Lernkarten formuliert von Anh Nam Le Giang, 4n-SF-WR 2018, Kantonsschule Schaffhausen.


U. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen des Leasings und seine verschiedenen Formen, insbesondere für Schüler der Mittelschule. Sie behandeln die Rollen von Leasinggeber und Leasingnehmer, die Unterschiede zwischen Finanzierungsleasing und operativem Leasing, sowie spezifische Anwendungen wie Immobilienleasing und Mobilienleasing. Die Karteikarten eignen sich für Schüler, die die Grundlagen des Leasings verstehen und die verschiedenen Vertragsformen sowie deren praktische Anwendungen kennenlernen möchten.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
17.04.2018 / 05.08.2024

Cartes-fiches

Leasing

Leasing bedeutet ''mieten'' oder ''pachten''.

Leasingnehmer

Der Leasingnehmer mietet eine Sache wofür der Leasingnehmer eine Gebühr (Leasingrate) bezahlen muss.

Leasinggeber

Der Leasinggeber überlässt dem Leasingnehmer für einen gewissen Zeitraum eine bewegliche (Mobilien) oder unbewegliche (Immobilien) Sache zur freien Nutzung.

Innominatvertrag

Verträge, welche als solche gesetzlich nicht geregelt sind.

Mobilienleasing

Beim Mobilienleasing handlet es sich um Mobilien, die gemietet werden können z.B Büroeinrichtungen, Maschinen etc.

Immobilienleasing

Beim Immobilienleasing handlet es sich Immobilien, die gemietet werden können z.B Liegenschaften, Grundstücke etc.

direktes Leasing

Beim direkten Leasing, auch Herstellerleasing genannt, wendet sich der Hersteller bzw. der Lieferant direkt an den Leasingnehmer. Da bei dieser Leasingform keine weiteren Parteien involviert sind, handelt es sich um eine Zwei-Parteien-Beziehung.

indirektes Leasing

Beim indirekten Leasing wählt der Leasingnehmer das gewünschte Leasingobjekt beim Hersteller/Lieferanten aus. Als Leasinggeber fungiert in diesem Fall nicht der Hersteller/Lieferant selbst, sondern eine Leasinggesellschaft oder eine Bank. Diese erwirbt das Leasingobjekt beim Hersteller/Lieferanten und überlässt es dem Leasingnehmer im Rahmen eines Leasingvertrags.

Investitionsgüterleasing

Als Investitionsgüterleasing gilt das Leasing von Gütern, welche für den Geschäftsgebrauch eines Unternehmens eingesetzt werden und die ausschliesslich gewerblichen Zwecken dienen z.B Maschinen, Fahrzeuge, Mobilien und Immobilien

Amortisation

Prozess, in dem anfängliche Aufwendungen für ein Objekt mit dadurch entstehenden Erträgen abgezahlt werden.

Konsumgüterleasing

Konsumgüterleasing ist das Leasing von Gütern, die zu privaten Zwecken benötigt werden z.B Möbel und Haushaltsapparate

Finanzierungsleasing

Beim Finanzierungsleasing strebt der Leasingnehmer eine lange Nutzung an einem meist sehr kapitalintensiven Investitionsgut an. Er sucht nach langfristigen Finanzierungsformen. Der Finanzierungsleasing-Vertrag zeichnet sich durch eine lange, unkündbare Vertragdauer (in der Regel 3-5 Jahre) aus. Während dieser Zeit wird durch die regelmässige Leasingraten häufig eine 80-100% Amortisation des Leasingobjekts angestrebt.

Operatives Leasing

Beim Operativen Leasing wird das Leasinggut entweder jederzeit kündbar oder für eine kurzfristige, während dieser Zeit unkündbaren Dauer, zur Nutzung überlassen. Bei dieser Form ist der Gegenstand nach Ablauf der Vertragsdauer noch nicht vollständig amortisiert und muss vom Leasinggeber weiterverwertet werden.

Sale-and-Lease-Back

Bei dieser Form verkauft der Leasingnehmer seine Mobilien und Immobilien an eine Leasinggesellschaft und least dieselben sogleich wieder zurück. Diese Form wird häufig eingesetzt, um Liquiditätsengpässe zu überwinden.

Étudier