B2_Anspruchsgruppen (S. 69-79)
Beschreibung zu Schlüsselbegriffen im Lehrbuch Capaul, R.; Steingruber, D: «Betriebswirtschaft verstehen». Berlin. Cornelsen. 2013. Lernkarten formuliert von Bilall Miftari, 4n-SF-WR 2018, Kantonsschule Schaffhausen.
Beschreibung zu Schlüsselbegriffen im Lehrbuch Capaul, R.; Steingruber, D: «Betriebswirtschaft verstehen». Berlin. Cornelsen. 2013. Lernkarten formuliert von Bilall Miftari, 4n-SF-WR 2018, Kantonsschule Schaffhausen.
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Cartes-fiches
Anspruchsgruppen, auch Stakeholder genannt, sind Personen, Gruppen oder Organisationen, welche die unterschiedlichsten Erwartungen und Ansprüche an ein Unternehmen haben. Das Unternehmen seinerseits stellt auch Ansprüche an die Anspruchsgruppen. Anspruchsgruppen sind: Kapitalgeber, Kunden, Mitarbeitende, Öffentlichkeit/NGO's, Staat, Lieferanten und Konkurrenz
Sie stellen dem Unternehmen finanzielle Mittel zur Verfügung, damit diese notwendige Investitionen tätigen kann.
Wenn ein Kapitalgeber dem Unternehmen ein Darlehen gewährt, wird dieser als Fremdkapitalgeber bezeichnet. Der Fremdkapitalgeber wird auch Gläubiger genannt.
Wenn ein Kapitalgeber durch seine Investition ein Teil des Unternehmens erwirbt, wird dieser als Eigenkapitalgeber oder Shareholder genannt. Bei Aktiengesellschaften nennt man diesen auch Aktionär.
Zu der Öffentlichkeit gehören die BewohnerInnen eines Landes, Organisationen und die Medien, welche die Tätigkeiten des Unternehmens beobachten und kritisch hinterfragen.
Grundsätzlich ist jeder Verein ohne Gewinnabsichten im weiteren Sinne eine "nichtstaatliche Organisation". Im Englischen wird von Non-Governmental-Organisation (NGOs) gesprochen. Nichtregierungs-Organisationen haben unterschiedliche Aktivitätsschwerpunkte, wie z.B. Umweltschutz (Greenpeace), Arbeitnehmerschutz (Gewerkschaft Unia) oder Artenschutz (WWF)
Darunter versteht man den Bund, Kantone und Gemeinden. Der Staat verlangt Steuern und finanziert damit das Verkehrssystem und den Rechtsschutz.
Sie liefern dem Unternehmen die notwendigen Rohstoffe, Halbfabrikate, Produkte und Dienstleistungen, welche für die Erstellung seiner Güter benötigt werden.
Sie bietet dieselben oder ähnliche Produkte oder Dienstleistungen auf dem Markt an und buhlt um dieselbe oder ähnlichen Kundengruppen. Das Unternehmen beobachtet die Akivitäten der Konkurrenz genau, um das eigene Leistungsangebot kontinuierlich verbessern zu können.
Ist jener Personenkreis, welcher die Produkte oder die Dienstleistungen des unternehmens kauft.
Sie leisten mit ihrer Arbeitskraft einen wichtigen Beitrag bei der Erstellung von Produkten und Dienstleistungen.
Der Arbeitsfrieden bedeutet, dass die Arbeitnehmer nur als letzte Massnahme Streiken werden. Die Arbeitgeber verzichten dafür auf die Aussprerrung.
Der Arbeitgeber erwartet von dem Arbeitnehmer einen flexiblen Arbeitseinsatz, je nach Arbeitsfall, übers Jahr hinweg.
Die verschieden Anspruchsgruppen verfolgen verschiedene Ziele . Stellt man diese Ziele gegenüber, können sich drei Situation ergeben. Situation 1: Zwei Ziele Verstärken sich gegenseitig. Beispiel: Der Staat und die Eigenkapitalgeber erhoffen sich möglichst grosse Gewinne. Der Staat, weil er sich höhere Steuereinnahmen und der Eigenkapitalgeber, weil er sich eine höhere Dividende verspricht.
Die verschieden Anspruchsgruppen verfolgen verschiedene Ziele . Stellt man diese Ziele gegenüber, können sich drei Situation ergeben. Situation 2: Es kann entweder das eine oder das andere Ziel erreicht werden bzw. nicht beide Ziele gleichzeitig im vollen Umfang. Die beiden Ziele stehen im Konflikt zueinander. Beispiel: Mitarbeiter fordern höhere Löhne und Eigenkapitalgeber eine hohe Dividende.
Zielneutralität
Die verschieden Anspruchsgruppen verfolgen verschiedene Ziele . Stellt man diese Ziele gegenüber, können sich drei Situation ergeben.Situation 3: Zwei Ziele haben keinen Einfluss aufeinander. Sie stehen neutral zueinander.Beispiel: Die Konkurrenz fordert ein faires Verhalten und der Staat fordert Steuereinnahmen.