Rechnungswesen, Buchungssätze

QV 2016 B-Profil, 3. Serie

QV 2016 B-Profil, 3. Serie


S. S.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen des Rechnungswesens und Buchungssätze auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf die korrekte Verbuchung von Transaktionen, die Berechnung der Mehrwertsteuer (MWST) und die Handhabung von Eigenkapital, Warenertrag und verschiedenen Aufwänden. Besonders nützlich für angehende Buchhalter und Kioskbetreiber, die ihre finanziellen Transaktionen präzise erfassen und verwalten müssen.
Karten
17
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
25.02.2018 / 21.01.2019

Lernkarten

01. R.B. erhöht den Kapitaleinsatz bei seinem City-Kiosk, indem er mit privaten Geldmitteln (verbuchte) eine Lieferantenrechnung über CHF 3500.- inkl. 8.0% MWST begleicht.

Verb. L+L. - Eigenkapital 3500.-

02. R.B. bestellt bei der Swisslos verschiedene Lotteriescheine im Wert von CHF 1630.-.

keine Buchung!

03. Die Liegenschaftsverwaltung stellt dem City-Kiosk Rechnung für Mietnebenkosten in der Höhe von CHF 325.-.

Raumaufwand - Verb. L+L. 325.-

04. R.B. bezieht aus seinem Kiosk Waren für den privaten Gebrauch zum Preis von CHF 98.20 inkl. 2.5% MWST. Verbuchen Sie

a) den Wert der LEistung

b) die MWST

a) Eigenkapital - *WarenErtrag 95.80 Fr.

*Der Besitzer verkauft sich selber eine Ware. 

b) Eigenkapital - Umsatzsteuer 2.40 Fr.

05. Die verbuchte Schuld über CHF 4800.- inkl. 2.5% MWST gegenüber dem Lieferanten SweetStar wird gemäss Vereinbarung in ein Darlehen umgewandelt, zahlbar in zwei Jahren.

Verbindl. L+L - Passivdarlehen 4800.-

06. R.B. kauft gegen Rechnung neue Lagerstelle für den internen Geschäftsgebrauch zum Nettopreis von CHF 2180.- inkl. 8.0% MWST. Verbuchen Sie

a) den Wert der Leistung

b) die MWST

Mobiliar - Verb. L+L 2018.50 Fr.

Vorsteuer - Verb. L+L 161.50 Fr.

07. Geschäftsspesen über CHF 122.35, die sich der Kioskbetreiber R.B. bar vergüten liess, wurden mit dem Buchungssatz "Lohnaufwand an Kasse 122.35" verbucht.

Korrigieren Sie, falls notwendig, die Buchung.

Übrig. BetriebsA - LohnA 122.35

auch möglich 2 Buchungen: 

Kasse - LohnA 

Übrig. BetriebsA - Kasse

08. R.B. kauft bar für den Kiosk Gebührenmarken für Abfallsäcke im Wert von CHF 20.-.

Energie- und Entsorgungsaufwand - Kasse 20.-

09. Die Bareinnahmen im Kiosk betragen CHF 1523.90 und werden verbucht.

Kasse - WarenErtrag 1523.90

10. Die Rechnung gemäss Geschäftsfall Nr. 6 (vgl. Seite 6) wird durch Banküberweisung bezahlt.

Nach telefonischer Rücksprache konnte R.B. nachträglich einen Skonto von 2 % abziehen. Verbuchen Sie.

a) die Verminderung des Werts der Leistung -2%

b) die Verminderung der MWST -2%

c) die Nettozahlung 98%

a) Verb. L+L. - Mobiliar 40.35

b) Verb. L+L. - Vorsteuer MWST 3.25

c) Verb. L+L - Bank 2136.40

11. R.B.bezahlt ab dem Bankkonto des Geschäfts eine private Parkbusse, welche er vor zwei Wochen in Luzern erhalten hat. Sie lautet auf CHF 40.-.

Eigenkapital - Bank 40.00 Fr.

12. Die Transportkosten von CHF 125.- inkl. 8.0% MWST im Zusammenhang mit dem Einkauf von Kioskartikeln gehen zu Lasten des City-Kiosks und werden durch Banküberweisung bezahlt.

Der Rechnungseingang wurde nicht erfasst. Verbuchen Sie.

a) den Wert der Leistung

b) die MWST

WarenA - Bank 115.75 Fr.

Vorsteuer MWST - Bank 9.25 Fr.

13. P.B., welche im Kiosk aushilft, bezieht verschiedene Zeitschriften zum Preis von CHF 25.70 inkl. 2.5% MWST. Der Kaufpreis wird mit ihrem Lohn verrechnet.

LohnA - WarenErtrag 25.05 Fr.

LohnA - Umsatzsteuer 0.65 Fr.

14. Ein Quartierbewohner, welche vor einiger Zeit vom City-Kiosk ein Darlehen über CHF 5000- erhalten hat, zahlt CHF 1000.- als Teilrückzahlung und CHF 150.- als Zinszahlung auf die Bank des Kioskbetriebs ein. Verbuchen Sie

a) die Teilrückzahlung

b) die Zinszahlung

Bank - Aktivdarlehen 1000.- Fr.

Bank - FinanzErtrag 150.- Fr.

15. Die vor zwei Jahren für 15 000.- exkl. 8.0% MWST angeschaffte Kioskeinrichtung wird linear mit jährlich 10% abgeschrieben. Verbuchen Sie die zweite Jahresabschreibung.

Abschreibung - Mobiliar 1500 Fr.

16. Der Wert der Warenvorräte des City-Kiosks hat per Ende Geschäftsjahr um CHF 5000.- abgenommen. Verbuchen Sie die entsprechende Vorrats-Bestandsänderung.

Warenaufwand - Warrenvorräte 5000.-

17. Der Jahresgewinn des City-Kiosks von R.B. beträgt CHF 28 000.- und wird dem Eigenkapital gut geschrieben.

Erfolgsrechnung - Eigenkapital 28 000.- Fr.

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