Managementlehre Teil3

Einführung in die Managementlehre

Einführung in die Managementlehre


S. K.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Rolle von Unternehmen in der Gesellschaft, mit Fokus auf Diversity, soziale Verantwortung und Governance. Sie beleuchten die Dimensionen von Diversity, deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg und die Voraussetzungen für ein effektives Diversity Management. Zudem werden die Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Regierungen sowie verschiedene Ansätze zur sozialen Verantwortung und deren Strategien diskutiert. Diese Karteikarten richten sich an Studierende und Fachkräfte, die ein tieferes Verständnis für die gesellschaftliche Verantwortung und die strategische Integration von Diversity in Unternehmen erlangen möchten.
Flashcards
22
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
22.02.2018 / 22.02.2018

Flashcards

Relevanz der historischen Hintergrunds

- "Erbe" wirtschaftlichen Handelns in der Managerfähigkeit

- bereits begangene und bekannte Fehler vermeiden

- Beispiele, an sich Unternehmen heute noch Orientieren können

Integrierende Ansätze

Systemtheorie: Unternehmen als offene oder geschlossene Systeme bestehend aus Subsystemen --> untersucht wird Interaktion d. Subsysteme mit dem Ziel Synergien zu erkennen und zu nutzen

 

Kontingenz-Theorie: situativer Ansatz, der dem zentralen Grundsatz folgt, das keine allgemeingültigen Aussagen über den Zusammenhang von Variablen möglich sind --> statt statistischen Modellen sollen best practice Ansätze verfolgt werden

Governance Leistungen

a) verbindliche Regelungen (z.B. politische Entscheidungen): haben Verpflichtungscharakter und zwar unabhängig davon, ob und wie sie durchgesetzt oder eingehalten werden (Implementierung u. Compliance)

b) Kollektivgüter: Gemeinschaftgüter, öffentliche Güter aufrgund

-Nicht-Ausschließbarkeit u. freiem Zugang

Governance

 

institutionalisierte Modi der sozialen Handlungskoordination = Herstellung verbindlicher Regelungen und Bereitstellung kollektiver Güter, unabhängig wie sie durchgesetzt und eingehalten werden

Strategien für soziale Verantwortung

-defensiv Unternehmen erfüllt gesetzliche Auflagen, aber mehr nicht

- ausgeglichen: Unternehmen erfüllt legale + gesetzliche Auflagen und etwas darüber hinaus

- proaktiv: Unternehmen sieht sich als Teil der Gesellschaft + leistet Beitrag

Pro/Contra soziale Verantwortung

Pro: Verursacher lösen Probleme

Contra:

- zu großer gesellschaftlicher Einfluss

- Ablenkung v. Hauptaufgaben

 

soziale Verantwortung Definition + Aspekte

= Bündel an Verpflichtungen, die Unternehmen haben, um die Gesellschaft, in der sie angesiedelt sind, zu schützen und zu verbessern

 

Aspekte der sozialen Verantwortung:

-Stakeholder

- natürliche Umwelt

- sozialer Frieden

- Erhaltung der Erden für nachfolgende Generationen

Gründe für den Anstieg von Diversity

- Gesetzgebung, gesetzliche Auflagen

-wachsende Erkenntnis, dass Diversity die Qualität der Mitarbeiterschaft in der Regel erhöht

-Wandel in der Demographie der Erwerbstätigkeiten

- Globalisierung

Zusammenhang von Diversity und unternehmerischem Erfolg

- Ressourcenargument: Diversity lockt qualifizierte Arbeitskräfte ->besseres Humankapital

- Kreativitätsargument: neue Ideen und neue Perspektiven

-Flexibilitätsargument: flexibler auf externe Einflüsse reagieren

- Kosten-Argument: geringe Personalfluktuation und Ausfallzeiten

- Marketingargument: besseres Verständnis verschiedener Marktsegmente

- Problemlösungsargument:

 

Einfluss von Unternehmen auf Regierungen

- persönliche Argumente

- Lobbying: Personen/Gruppen, die Interesse von Unternehmen final repräsentieren

- Spenden

- Gefälligkeiten

Einfluss von Regierung auf Unternehmen (soziale Verantwortung)

- direkte Regulierung: Regierung versucht Unternehmen zu beeinflussen: Gesetze und Regelungen

- indirekte Regulierung: ethisches Verhalten durch steuerliche Erleichterung anreizen

Diversity

Management der Vielfalt

Ziel: erfolgsrelevante Aspekte der Vielfalt im Unternehmen identifizieren und den Nutzen von individuellen Eigenschaften erschließen

Quantitative Ansätze

Management Science: Mathematisierung v. Unternehmensprozessung zur Gewinnung präziser Daten --> konkrete Ergebnisse liefern + Manager bei Entscheidungsfindung u. Problemlösung unterstützen

Operations Management: weniger mathematisch, versucht mittel Simulationen Leistungserstellung und Organisation effizienter zu gestalten

Kritik: unrealistische Annahmen, Tunnelblick --> falsche Schlussfolgerungen und individuelles Verhalten ist schwer zu mathematisieren

Probleme bei expliziten Leistungslöhnen

- Messung und Zurechnung individueller Outputs bei komplexeren Arbeitsabläufen

-Leistungsmessung verursacht Kosten

- externe Einlüsse dürfen nicht zu groß sein, da Individualleistung sonst nicht zugeordnet werden kann

- evtl Fluktuation + Ausfälle der Mitarbeiter

Probleme bei impliziten Leistungslöhnen

 

Zufallseinflüsse = Hauptproblem, denn individuelle Leistungen können geschmälert werden oder unverhältnismäßig hervorgehoben werden

- stark heterogene Teilnehmerstrukut sorft dafür, dass Beförderungsturnier bereits von Beginn an entschieden ist --> fehlende Anreizwirkung

Internes Umfeld (Unternehmen in der Gesellschaft)

- Eigentümer

- Vorstand

- Angestellt

- Physische Umwelt

- Kultur

Arbeitsumfeld (Unternehmen in der Gesellschaft)

- Wettbewerber

- Kunden

- Lieferanten

- Strategische Partner

- Regulierung

Makro-Umfeld ((Unternehmen in der Gesellschaft)

- technologische Dimension

- ökonomische Dimension

- soziokulturelle Dimension

- politisch, rechtliche Dimension

- internationale Dimension

Voraussetzungen für Diversity Management in Unternehmen

 

- Verständnis

- Empathie

- Toleranz

- Kommunikationsbereitschaft

Effekte von Diversity in Organisationen

- Wettbewerbsvorteile: höhere Produktivität, geringere Abwesenheitszeiten und geringerer Turnover

- Konlikte können aufgrund von Missverständnissen und nicht angemessenem Verhalten entstehen

Dimensionen von Diversity (Demographie)

- Alter

- Geschlecht

- Ethnie

Diversity = Organisations & Multikultur

Organisationskultur: Mix aus Werten, Annahmen, Gebräuchen, die Mitarbeitern helfen zu verstehen, worfür Unternehmunf steht

Multikultur: weites Feld aller Aspekte, die Unterschiede in Werten betreffen

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