Entscheidungsorientiertes Management
Entscheidungsorientiertes Management (FOM)
Entscheidungsorientiertes Management (FOM)
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Cartes-fiches
Nennen Sie die vier Grundlegenden Eigenschaften des Homo Oeconomicus
Zweckrationales Handeln
Vollkommene Markttransparenz
Unendliche Reaktionsgeschwindigkeit
Gewinn-/Nutzen-Maximierung
Nennen Sie drei Vorteile die für die Erstellung eines Entscheidungsbaumes sprechen.
Grafische Darstellung um komplexe Entscheidungen darzustellen
Einfache Entwicklung von Szenarien möglich
Beste und schlechteste Alternative eines Szenarios kann ermittelt werden
Nennen Sie zwei Nachteile die gegen die Erstellung eines Entscheidungsbaums sprechen.
Bei vielen Alternativen und Möglichkeiten kann der Baum schnell unübersichtlich werden
Der Baum ist eine einfache Kosten-Nutzen-Chance Rechnung
Was wird unter Rückschaufehler verstanden?
Der Rückschaufehler beschreibt das Phänomen, dass Menschen sich, nachdem sie den Ausgang von Ereignissen erfahren, systematisch falsch an ihre früheren Vorhersagen erinnern. Sie verzerren ihre ursprünglichen Schätzungen in Richtung der tatsächlichen Ausgänge.
Beschreiben Sie kurz die BCG-Matrix (Boston Consulting Group Matrix)
BCG-Matrix dient der Analyse, Bewertung und Ausrichtung von strategischen Geschäftseinheiten unter Berücksichtigung unternehmerischer Prioritäten.
y- Achse: Marktwachstum (externe Dimension) / x-Achse: relativer Marktanteil (interne Dimension)
- Questionsmarks: niedriger Marktanteil, schnelles Marktwachstum --> Selektionsstrategie
- Stars: hoher Marktanteil, hohes Marktwachstum --> Investitionsstrategie um relativen Marktanteil zu halten
- Cashcows: hoher Marktanteil, langsames Marktwachstum --> Abschöpfungsstrategie
- Poor Dogs: niedriger Marktanteil, langsames Marktwachstum --> Desinvestitionstrategie
Beschreiben Sie kurz die Maximierung des Erwartungswertes.
Diejenige Alternative ist optimal, deren gewichtete Ergebniswerte aller Umweltsituationen die größte Summe und damit den maximalen Erwartungswert aufweist.
Was ist das 7-S Modell?
Das 7 S Modell basiert auf der Erkenntis, dass ein Unternehmen mehr ist als nur eine Struktur.
Die 7 Elemente werden in harte Elemente (greifbar und im Unternehmen konkret dargelegt) und weiche Elemente (kaum greifbar und schwer zu beschreiben bzw. zu beeinflussen) unterschieden.
Nennen Sie die 7-S Faktoren
Strategy - Strategie des Unternehmens (Passgenauigkeit, Umsetzung)
Structure - Struktur des Unternehmens (Organigramm)
Systems - Systeme des Unternehmens (Prozessorganisation)
Style / Culture - Unternehmenskultur, Führungsstil
Staff - die Mitarbeiter des Unternehmens (Personalstruktur, Fluktuation)
Skills - Fähigkeiten (Kernkompetenzen)
Shared Values - Vision des Unternehmens (Unternehmensphilosophie)
Nennen Sie die vier Faktoren der SWOT-Analyse
Strengths - Stärke
Weaknesses - Schwäche
Opportunities - Möglichkeiten/Chancen
Threats - Risiken
Welche Alternative wird nach dem Erwartungswert gewählt?
Umweltsituation 1 (pj=0,3) Umweltsituation 2 (pj=0,7)
Alternative A 2 12
Alternative B 9 6
Alternative A = 0,3 x 2 + 0,7 x 12 = 9
Alternative B = 0,3 x 9 + 0,7 x 6 = 6,9
Höchster Erwartungswert Alternative A.
Welche Antwort(en) ist/sind richtig?
Was besagt die Krelle-Regel?
Der Eintritt jeder Umweltsituation ist gleich wahrscheinlich (1/n) und die Ergebnisse werden jeweils mit einem Unsicherheitspräferenzfaktor „w“ bewertet. Es entscheidet die maximale Summe aus den Ergebnissen jeder Alternative über die Umweltsituationen.
Was ist das Theorem von Bayes?
Eine Formel zur Errechnung von Wahrscheinlichkeiten aus anderen Wahrscheinlichkeiten
Beschreiben Sie kurz "Urteilsheuristiken"
"Strategien“, die Problemlösungen ermöglichen sollen, zu denen kein mit Sicherheit zum Erfolg führender Algorithmus bekannt ist.
„Daumen-“ oder „Faustregeln“, dienen der kognitiven Entlastung.
Sie ermöglichen es, schnell und auf der Grundlage bruchstückhaften Wissens Schlussfolgerungen zu ziehen, die – obwohl nicht zwingend logisch – in vielen Kontexten angemessen und nützlich sind.
Beschreiben Sie kurz die Pessimismus-Regel
Berücksichtigung der jeweiligen Minima und Maxima der Alternativen in dem beide mit dem Pessimissmus-Optimismus-Faktor gewichtet werden, der die subjektive Risikoneigung ausdrückt
Die optimale Alternative weist den maximalen Geamtwert auf
Pessimismus-Optimismus-Faktor α (0< α <1).
Max. Ergebnis/Alternative wird mit α gewichtet, das min. Ergebnis mit (1- α ).
Bewertung:
- Kompromiss zwischen Minimax- und Maximax-Regel
- Hurwicz-Kriterium zur Gewichtung subjektiv
Welche Zahlenmenge wählen Sie nach der Minimax-Regel?
- Zahlenmenge 1: (9, 13, 25, 300)
- Zahlenmenge 2: (11, 18, 37, 65)
- Zahlenmenge 3: (10, 30, 95, 1000).
Die Zahlenmenge 2. Bei ihr ist die kleinste Zahl die 11. Die 11 ist größer als die jeweils kleinste Zahl der beiden übrigen Zahlenmengen 9 und 10.