Avanti


P. R.
Diese Lernkarten behandeln Geschäftsprozesse und deren Management auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf Leistungsdarstellungsprozesse, Kundenprozesse und Innovationsprozesse, wobei Themen wie Marketing Mix, Vertriebssysteme und Marktforschung im Mittelpunkt stehen. Besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis von Geschäftsabläufen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
22
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
26.11.2017 / 26.10.2019

Cartes-fiches

Was sind Geschäftsprozesse?

Umfassen alle marktbezogenen Unternehmenstätigkeiten die einen Kundennutzen schaffen und damit die Wertschöpfung des Unternhemens erzielen. 

Geschätprozesse sind in drei Kategorien unterteilt, nenne sie

  • Kundenprozesse, führen Kunden zu Kaufentscheidungen
  • Leistungsdarstellungsprozesse, erbringen Kundenleistung
  • Innovationsprozesse, führen zu besseren Kundenleistungen

Geschäftsprozesse -> Kundenprozesse -> Marketing und Vertrieb: Was bringt eine Marktforschung??

besondere Merkmale des Marktes, Kundenbedürfnisse und Kundenverhalten erkennen. Um Markt besser bearbeiten zu können. Kundengruppe verstehen und Feedback anerkennen.

 

 

Bildung von Marktsegmenten: Welche Kriterien umfasst die Marktsegmentierung + Beispiele?

Konsumverhalten

  • Ess- und Trinkgewohnheiten
  • Art der Freizeitgestaltung
  • Wohn- und Bekleidungsstil
  • Urlaubsgewohnheiten

Demografische Merkmale

  • Alter
  • Geschlecht
  • Einkommen/Vermögen
  • Ausbildung/Beruf

Geografische Merkmale

  • Gebiet (Staat, Kanton, Region)
  • Sprache
  • Bevölkerungsdichte

Sozialpsychologische Merkmale

  • Lebensstil
  • Werthaltung
  • Kontaktfreudigkeit

Methodern der Marktforschung: In welche zwei Hauptkategorien von Marktfoschrung wird unterschieden?

Primärdaten, direkt an der Quelle erhoben durch Befragung, Beobachtung oder Experimente bei Kunden, Lieferanten oder Konkurrenten. Aussagekraft ist hoch, jedoch Kostspielig!

Sekundärdaten, werden aus bereits vorhandenen unternehmensinternen oder externen Datenbeständen gewonnen und für spezifische Fragestellung aufbereitet. Vergleichsweise kostengünstig, allerdings eingeschränkte Aussagekraft

Geschäftsprozesse -> Kundenprozesse -> Marketing und Vertrieb: Erläutere den Marketing Mix (4xP)?

Umfasst die Marktbedürfnisse - Marketing Mix:

Prdukt-Mix (Product)

  • Marke
  • Service
  • Sortiment
  • Produktmerkmale

Preis - Mix (Price)

  • Preis
  • Konditionen
  • Kredite

Distributions-Miox (Place)

  • Vertriebssysteme
  • Logistikleistungen

Kommunikations-Mix (Promotion)

  • Persönlicher Verkauf
  • Verkaufsförderung
  • Werbung

 

Marketing Mix -> Produkt Mix: Erläutere die Merkmale und deren Inhalt?

Produktmerkmale, Bsp. Auto (Ausstattung, Design, Kombi mit viel Platz etc.)

  • Eigenschaften
  • Design
  • Qualität
  • Verpackung

Sortiment, Sortimentsbreite

  • viele verschiedene Produktarten = breites Sortiment, bsp. Galaxus
  • geringe anzahl Produkte = schmales sortiment

Sortiment, Sortimentstiefe

  • viele Varianten derselben Produktart = tiefes Sortimenet, bsp. Weinhändler
  • wenig Produktvarianten = flaches Sortiment

Marke

  • Wortmarken: Toblerone, Persil
  • Bildmarken: Mercedes Stern, Nike Zeichen

Garantie/Sericeleistungen

  • Bieten Kunden einen Mehrwert über das Produkt hinaus
  • Dazu gehören auch zusatzleistungen wie heimlieferung, installationen etc.
  • Hier bietet sich Spielraum zur Abgrenzung der Konkurrenzprodukten!

Marketing Mix -> Preis Mix: Welche Faktoren beeinflussen die Preisgestaltung?

Externe Faktoren

  • Wirtschaftslage
  • Konkurrenz
  • Preisstabilität

Interne Faktoren

  • Kostenstruktur
  • Marketingziele
  • Lebenszyklus des Produktes

Kostenstruktur, legt untere schwelle des Preisgestaltungsspielraums fest

Preissensibilität setzt eine Obergrenze. über Preisschwelle nimmt Nachfrage schnell stark ab

Marketing Mix -> Distributions-Mix: Welche Vertriebssysteme gibt es und wie funktionieren sie?

Direktes Vertriebssystem

  • Unternehmen verkauft Produkt direkt an den Kunden über eiegene Verkaufsstellen, Reisende, Fabrikverkauf (Outlet), Telefonverkauf
  • Vorteile: Steuerung des Marktgeschehens und die Kundenbeziehung
  • Nachteile: Hohe Kosten für eigenes Vertriebssystem, flächendeckende Versorgung ist schwierig

Indirektes Vertriebssystem

  • Bei indirekten Vertriebssystemen werden zusätzliche Handelsstufen eingeschaltet
  • Einstufiges Handelssystem: Grossverteiler Migros oder Coop
  • Mehrstufiges Handelssystem: AMAG als Grossist im Autohandel, Garagen als Einzelhändler

 

Marketing Mix -> Distributions-Mix: Wie funktioniert Franchising und nenne 2 Beispiele von Firmen?

Unternehmen übergibt selbstständigen Partner das Recht mit seinen Produkten unter seinem Namen ein Geschäft zu betreiben. Verkaufspreise und Warenpräsentationen und Marketing sind meistens vertraglich vereinbart.

McDonalds, Starbucks, The Body Shop

Marketing Mix -> Kommunikations-Mix: Wer wird damit angesprochen und was wird dadurch beeinflusst?

Kundenzielgruppen, beeinflusst wird Meinungen, Erwartungen, Kaufverhalten

Umfasst:

  • Verkauf
  • Werbung
  • Verkaufsförderung
  • Public Relation (PR)

Marketing Mix -> Kommunikations-Mix: Womit beschäftig sich der Verkauf?

Ziel ist der Verkaufsabschluss. Zum Verkaufsabschluss gehört systematische Pflege von Kundenbeziehungen (Customer Relationship Management)

Marketing Mix -> Kommunikations-Mix: Wie wichtig ist Werbung und was umfasst sie im Kommunikations Mix?

Wichtigstes Mittel der Marketingkommunikation.

Produktwerbung, Produkt wird gepusht und gegenüber Konkurrenz besser platziert, kaufaktiviertung wird generiert

Imagewerbung, Einstellung der Kundenzu einem bereits auf dem Markt exestierenden Produkt verändern, festigen. Idee: Wenn du dazu gehören willst, brauchst du das Produkt :-)

Marketing Mix -> Kommunikations-Mix: Wie steigert man die Verkaufsförderung??

  • Kunden: Spezialaktionen, Gratismuster, Degustationen, Kundenwettbewerbe, bsp. Black Friday
  • Handel: Schulung des Verkaufspersonals

Marketing Mix -> Kommunikations-Mix: Was ist PR und umfasst sie und welche Aktivitäten gibt es?

Public Relations, Beziehungen nach aussen

Im Gegensatz zur Werbung nicht auf Verkaufsförderung , sondern wendet sich an die breite öffentlichkeit

  • Pressekonferenzen, GV
  • Sponsoring
  • Event Marketing
  • Publikationen (Broschüren etc.)
  • Homepage

Geschäftsprozesse -> Leistungsdastellungsprozesse-> Mit was setzten sie sich auseinander?

Mit Beschaffungsprozessen und den Produktionsprozessen. Logistikprozesse verbinden Leistungserstellungsprozesse mit den Kundenprozessen

Geschäftsprozesse -> Leistungsdastellungsprozesse-> Beschaffungsprozesse umfasst welche wichtigen themen und was ist das Ziel?

  • Beschaffungsplanung
  • Beziehungspflege
  • Einkauf
  • Qualitätssicherung

Ziel ist rechtzeitige Bereitstellung in der erforderlichen Menge und Qualität

Geschäftsprozesse -> Leistungsdastellungsprozesse-> Beschaffungsprozesse, was sind die Einflussgrössen der Beschaffungsplanung?

  1. Absatzplanung
  2. Produktionsplanung
  3. Lagerplanung

Geschäftsprozesse -> Leistungsdastellungsprozesse-> Prduktionsplanung, auf was kommt es an bei der Produktionsplanung?

  1. Ablaufplanung, Wie durchlaufen einzelne Kundenaufträge die Produktion?
  2. Kapazitätsplanung, Wie werden die vorhandenen Kapazitäten optimal ausgelastet?
  3. Zeitplanung, Wie werden die einzelnen Produktionsschritte terminiert und koordiniert?
  4. Kostenplanung, wie können wir am kostengünstigsten produzieren?

Just in Time: Es wird jederzeit nur so  viel produziert wie notwendig. Lagerstände beleiben möglichst klein. Beispiel Autoherstellung

Geschäftsprozesse -> Leistungsdastellungsprozesse-> Logistikprozesse, man unterscheidet zwischen und was sind typische Logistikaufgaben?

  1. Eingangslogistik, Lieferanten zu Produktion
  2. Ausgangslogistik, Prduktion zu Kunden

 

  1. Sicherstellen der Transportprozesse
  2. Management der Lagerhaltung, Planen, Steuern und Controlling der Lagerbewirtschaftung

über moderne IT Systeme gesteuert: Supply Chain Management

Geschäftsprozesse -> Leistungsdastellungsprozesse-> Innovationsprozesse: Warum ist Innovation so wichtig und wie kann man Innovationen erreichen?

ist der überlebensfaktor für Unternehmeungen um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein!

Durch Forschung und Entwicklung:

  • Forschung: Entwicklung neuer Produkte oder neuer Produktionsverfahren
  • Entwichlung: Weiterentwicklung bestehender Produkte und Prozesse

Geschäftsprozesse -> Leistungsdastellungsprozesse-> ökologiemanagement: Aus welchen drei Kernpunkten besteht das Management?

  • ökologiepolitik, oberste Zielsetzungen , verbindlicher Rahmen, Selbstverpflichtung
  • ökologiekonzept, konkrete, umsetzbare und vebindliche Massnahmen. vermeiden, vermindern, verwerten, entsorgen
  • öko-controlling, bilanzen, analysen

Étudier