Betriebswirtschaft verstehen

Das St. Galler Managementmodell

Das St. Galler Managementmodell


M. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Sie decken Themen wie Unternehmensformen, Wirtschaftskreisläufe, Produktionsfaktoren, Ziele und Güterarten ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge aufbauen möchten. Die Karteikarten helfen dabei, wichtige Konzepte wie Wertschöpfung, ökonomische Prinzipien und Bedürfnisse zu verstehen und anzuwenden.
Karten
38
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.11.2017 / 14.09.2024

Lernkarten

Was ist ein Bedürnis?

Ein Bedürfnis ist das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen. Die Beseitigung des Mangels nennt man Bedürfnisbefriedigung.

Was ist ein Existenzbedürfnis?

Existenzbedürfnisse sind ausschliesslich darauf ausgerichtet, das menschliche Leben durch Nahrung, Kleidung und eine einfache Wohnung zu sichern.

Was ist ein Wahlbedürfnis?

Wahlbedürfnisse sind nicht unmittelbar lebensnotwendig. Sie zielen darauf ab, sich einem allgemein vorhandenen Lebensstandard anzugleichen oder diesen zu übertreffen.

Was ist ein Sicherheitsbedürfnis?

Gesetze, fester Job, Versicherung, Ordnung

Was ist ein soziales Bedürfnis?

Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Kommunikation

Was ist ein Wertschätzungsbedürfnis?

Status, Wohlstand, Karriere, Macht, Siege

Was ist ein Selbstverwirklichungsbedürfnis?

Idividualität, Talententfaltung, Kunst, Güte

Was versteht man unter Kaufkraft?

Fähigkeit eines Menschen, Güter zu erwerben; Zahlungsfähigkeit

Was versteht man unter freien Gütern?

Freie Güter sind unbegrenzt verfügbar und kostenlos. z.B. luft, Sonnenlicht, Wüstensand

Was versteht man unter wirtschaftlichen Gütern?

Wirtschaftliche Güter sind begrenzt verfügbar und nicht kostenlos. z.B. Nahrungsmittel, Autos, Beratungsdienste

Was versteht man unter materiellen Gütern? (Sachgüter oder Waren)

Materielle Güter sind Güter, welche angefasst werden können.

Was versteht man unter immateriellen Gütern?

Immaterielle Güter können nicht angefasst werden. z.B. Ernährungsberatung, Bankberatung

Was versteht man unter Konsumgütern?

Güter, die von privaten Haushalten (Konsumenten) verwendet werden.

Was versteht man unter Investitionsgütern?

Güter, die im Unternehmen verwendet werden. z.B. Stanzmaschine

Was versteht man unter Dienstleistungen?

Güter, die gleichzeitig mit der Herstellung verbraucht werden.

Was versteht man unter Rechte?

Gesetzlich geschütztes Recht, ein bestimmtes Gut zu produzieren oder zu verkaufen.

Welches sind die zwei Ausprägungen des ökonomischen Prinzips?

Minimumprinzip - Maximumprinzip

Wie lautet die Definition des Minimumprinzips?

Ein vorgegebenes Ergebnis ist mit dem geringstmöchlichen Mitteleinsatz zu erreichen.

Was lautet die Definition des Maximumprinzips?

Mit einem vorgegebenen Mitteleinsatz ist das grösstmögliche Ergebnis zu erzielen.

Was ist Wertschöpfung?

Die Differenz zwischen dem Verkaufserlös und dem Wert der eingesetzten Waren oder Dienstleistungen (Vorleistung) ist die Wertschöpung des Unternehmens.

Was versteht man unter ökonomischen Zielen (Profit)?

Die ökonomischen Ziele sollen den Erfolg eines Unternehmens sicherstellen.

Was versteht man unter sozialen Zielen (People)?

Soziale Ziele betreffen das Wohlergehen der von der unternehmerischen Tätigkeit betroffenen Personen.

Was versteht man unter ökologischen Zielen (Planet)?

Ökologische Ziele beinhalten Vorgaben, die auf Ressourcen- und Umweltschonung abzielen.

Was ist eine Zielharmonie?

Die Verfolgung eines Ziels fördert die Erfüllung eines des anderen Ziels.

Was ist eine Zielneutralität?

Die Erfüllung einer Zielsetzung hat keinen Einfluss auf die Erreichung eines anderen Ziels.

Was ist ein Zielkonflikt?

Die Erfüllung einer Zielsetzung beeinträchtigt die Erreichung des anderen Ziels.

Was sind die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren?

Arbeit, Boden/Natur, Kapital

Welche weiteren Produktionsfaktoren sind sonst noch wichtig?

Nebst den traditionellen Produktionsfaktoren werden Information und Bildung in Anbetracht der weltweiten Vernetzung durch das Internet immer wichtiger.

Welche zwei Wirtschaftskreisläufe gibt es?

Den einfachen Wirtschaftskreislauf und den erweiterten Wirtschaftskreislauf.

Wer gehört zum einfachen Wirtschaftskreislauf?

Private Haushalte und Unternehmen

Wer gehört zum erweiterten Wirtschaftskreislauf?

Private Haushalte, Unternehmen, Staat, Banken und das Ausland.

Was ist die definition eines Unternehmens?

Ein Unternehmen ist eine eigenständige, rechtliche und wirtschaftliche Einheit, die Sachgüter und Dienstleistungen anbietet.

Was ist ein Betrieb?

Ein Betrieb ist eine örtliche Produktionsstätte.

Was ist eine Firma?

Eine Firma ist im rechtlichen Sinne der Namen des Unternehmens, unter dem die Geschäfte getätigt werden.

Welches sind die drei Wirtschaftssektoren?

Primärer (Rohstoffgewinnung), Sekundärer (Fabrikation, Verarbeitung), Teritärer (Dienstleistung)

Wer ist der Eigentümer bei eines Privatunternehmens?

Privatpersonen oder private Unternehmen.

Wer ist Eigentümer eines öffentlichen Unternehmens?

Staat (Bund, Kanton, Gemeinde)

Wer ist Eigentümer eines gemischtwirtschaftlichen Unternehmens?

Sowol Private als auch der Staat.

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