BWL TSB

BWL TSB Compendio

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S. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen und Risikomanagement. Sie behandeln Themen wie Bedürfnisse, Unternehmensrisiken, Anspruchsgruppen und verschiedene Managementmodelle, darunter das St. Galler Management-Modell und die Bedürfnispyramide nach Maslow. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis von Unternehmensprozessen, Risikokategorien und strategischen Entscheidungen vertiefen möchten.
Flashcards
139
Students
6
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
06.09.2017 / 27.10.2020

Flashcards

Viele Jungunternehmer überlegen sich, ob sie eine GmbH oder eine AG gründen sollen.

Zeige Stichwortartig mindestens zwei Vor- und Nachteile einer GmbH gegenüber der AG auf.

Vorteile:

  • geringeres Mindestkapital ist erfoderlich (CHF20'000.- gegenüber CHF100'00.-)
  • braucht nur ein Gründungsmitglied (gegenüber drei Aktionäre bei der AG)
  • Gründer können die Rolle der Organe selber übernehmen, es braucht keinen Verwaltungsrat.
  • Einfache, kurze Statuten genügen, bei der AG ist von Gesetzes wegen ein formelles Gründungsverfahren vorgeschrieben.

Nachteile:

  • Gesellschaften müssen namentlich im Handelsregister eingetragen werden; im Gegensatz zur AG fehlt die Anonymität.
  • Geselleschafter der GmbH haften bis zur Höhe der eigenen Kapitaleinlagen.
  • Kreditfähigkeit ist teilweise beschränkt.

Es gibt zwei Formen von Gesellschaften: Personen- und Kapitalgesellschaften.

Nenne die Rechtform für:

  • Kollektivgeselleschaft

Personengesellschaft

Es gibt zwei Formen von Gesellschaften: Personen- und Kapitalgesellschaften.

Nenne die Rechtform für:

  • Aktiengesellschaft

Kapitalgesellschaft

Es gibt zwei Formen von Gesellschaften: Personen- und Kapitalgesellschaften.

Nenne die Rechtform für:

  • Einfache Gesellschaft

Personengesellschaft

Es gibt zwei Formen von Gesellschaften: Personen- und Kapitalgesellschaften.

Nenne die Rechtform für:

  • Kommanditgesellschaft

Personengesellschaft

Es gibt zwei Formen von Gesellschaften: Personen- und Kapitalgesellschaften.

Nenne die Rechtform für:

  • GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

Kapitalgesellschaft

Risikomanagement im Unternehmen lässt sich als Prozess in vier Schritten verstehen, nenne sie:

  1. Schritt Risiken erkennen
  2. Schritt Risiken bewerten
  3. Schritt Risiken bewältigen
  4. Schritt Risiken überwachen

Risikokategorie:

  • Strategische Risiken

Erläuterung:

  • mit der mittel- bis langfristigen Stossrichtung der Unternehmen verbundene Risiken

Mache dazu Beispiele.

  • Nachfrageüberschätzung
  • Konkurrenzeintritt auf bearbeitetem Markt
  • Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen

Risikokategorie:

  • Operative Risiken

Erläuterung:

  • mit der Wertschöpfungskette der Unternehmen verbundene Risiken-Produktionsausfälle.

Mache dazu Beispiele.

  • Höhere Gewalt (Feuer, Wasser, usw..)
  • Schadenersatzzahlungen

Risikokategorie:

  • Finanzrisiken

Erläuterung:

  • mit der Finanzierungs- Investionssituation der Unternehmen verbundene Risiken.

Mache dazu Beispiele.

  • Zinssatzschwankungen
  • Wechselkursentwicklung
  • Konkurs von Schuldnern

Risikokategorie:

  • Soziale Risiken

Erläuterung:

  • mit der Mitarbeitenden, den Kunden und der Gesellschaft im Allgemeinen verbundene Risiken.

Mache dazu Beispiele.

  • Imageverlust
  • Ökologische Risiken
  • Know-how Verluste durch Personalflukuation

Risikokategorie:

  • Quantitative Risiken

Mache dazu Beispiele.

  • Geld Verluste

Risikokategorie:

  • Qualitative Risiken

Mache dazu Beispiele.

  • Imageverlust

Zu welchen Risiken aus dem Unternehmensalltag eines grossen, im Exprotgeschäften tätigen Papierfabrikanten, gehört folgende Kategorie zu:

  • Der Schweizer Franken erfährt eine massive Aufwertung, d.h. er wird im Vergleich zu ausländischen Währungen massiv teuerer.

Risikokategorie:

  • Finanzrisiken

Begründung:

  • Schweizer Produkt wird im Ausland zu teuer. (15-20%)
  • bedeutet eine Auswertung des Schweizer Franken einen Rückgang der Nachfrage.
  • Mengenrückgang im Absatz führt zu geringeren Gesammteinnahmen.

Zu welchen Risiken aus dem Unternehmensalltag eines grossen, im Exprotgeschäften tätigen Papierfabrikanten, gehört folgende Kategorie zu:

  • Eine neue Technologie wird entdeckt und bewirkt, dass unsere Produkte nicht mehr zu von den Kunden erwarteten Qualitätsstandarts angeboten werden können.

Risikokategorie:

  • Strategische Risiken

Begründung:

  • Entwicklung von technologischen Neuerungen kann von einem Unternehmen über eine ausgebaute F&E-Abteilung beeinflusst werden.
  • Falls Konkurrent eine technologische Neuerung auf den Markt bringt, muss die Strategie neu überdacht werden.

Zu welchen Risiken aus dem Unternehmensalltag eines grossen, im Exprotgeschäften tätigen Papierfabrikanten, gehört folgende Kategorie zu:

  • Die Medien berichten, dass eines unserer Verwaltungsratsmitglieder in einen Bestechungsskandal verwickelt sei. Dadurch leidet unser Image in der Bevölkerung.

Risikokategorie:

  • Soziale Risiken

Begründung:

  • Negative Pressmeldungen können das Nachfrageverhalten der Konsumenten negativ beeinflussen.

Zu welchen Risiken aus dem Unternehmensalltag eines grossen, im Exprotgeschäften tätigen Papierfabrikanten, gehört folgende Kategorie zu:

  • Verursacht durch einen landeswiten Stromausfall, stehen unsere Maschinen mehrere Stunden lang still.

Risikokategorie:

  • Operative Risiken

Begründung:

  • Produktionsausfall durch "höhere Gewalt", kurzfristige fixen Kosten und entgangene Einnahmen, zu hohe Kostenbelastung.

Zu welchen Risiken aus dem Unternehmensalltag eines grossen, im Exprotgeschäften tätigen Papierfabrikanten, gehört folgende Kategorie zu:

  • Wir halten eine Beteiligung von 40% des Aktienskapitals eines börsenkotierten Konkurrenz-Unternehemens. Die Aktien verlieren an der Börse massiv an Wert.

Risikokategorie:

  • Finanzrisiken

Begründung:

  • Wertverlust der Beteiligung
  • Wert sinkt der Aktien, wegen Erfolgslosigkeit des Unternehmens.

Zu welchen Risiken aus dem Unternehmensalltag eines grossen, im Exprotgeschäften tätigen Papierfabrikanten, gehört folgende Kategorie zu:

  • Änderungen der gesetzlichen Regelungen betreffend Altersvorsorge erhöhen unsere Personalkosten um 12%.

Risikokategorie:

  • Strategische Risiken

Begründung:

  • Gesetzliche Bestimmungen hat sich Verändert so erhöhen sich die Personalkosten.

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