Wirtschaft
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Lernkarten
Definition "Modell"
1.Vereinfachte Abbildung einer bestimmten Wirklichkeit
2. Modelle reduzieren komplexe Zusammenstellungen auf einer übersichtlichen Darstellung
Welche Anspruchsgruppen eines Unternehmens gibt es?
Kunden, Eigentümer, Fremdkapitalgeber (z.B Bank), Mitarbeitende, Lieferanten, Institutionen, Staat, Konkurrenz
Was ist eine Zielharmonie?
Wenn die Förderung des einen Anspruchs gleichzeitig das Ziel der zweiten Gruppe fördert.
Was ist eine Zielneutralität?
Wenn das Ziel einer Anspruchsgruppe die Forderungen einer anderen Anspruchsgruppe nicht beeinflusst.
Was ist ein Zielkonflikt?
Interessen stehen oft in Konkurrenz zueinander, sodass nicht alle Ansprüche immer und in gleich hohem Masse erfüllt werden können.
Was ist eine ökonomische Umweltsphäre?
Dazu zählen die Einflüsse aus der Gesamtwirtschaft auf das Unternehmen z.B die Konjunktur, Inflationsrate oder Wechselkurse.
Was ist eine technologische Umweltsphäre?
Ermöglichen neuen Produktionstechniken eine effizientere Leistungserbringung.
Was ist eine ökologische Umweltsphäre?
Die Einflüsse der Natur (z.B Bodenknappheit, Rohstoffvorkommen, Luftverschmutzung)
Strategische Planung: Was sind Werte?
Als "Werte" werden grundlegende Einstellungen bezeichnet, die dem Handeln der Unternehmensleitung oder dem Unternehmen als Ganzes zugrunde liegt.
Strategische Planung: Was ist eine Vision?
Stellt das generelle Ziel bzw. die Grundmotivation des Unternehmensgründers oder Inhabers dar.
Darin enthalten sind Prognosen Hoffnungen und Ziele: Warum tun wir das, was wir heute tun? Wo wollen wir in 5 bis 10 Jahren stehen?
Strategische Planung: Was ist ein Leitbild?
Dieses fasst die zentralen Werte zusammen, auf welches sich das Verhalten des Unternehmens stützen soll.
Strategische Planung: 1. Analyse der Ausgangslage
Sie muss herausfinden, welche Chancen und Gefahren sich aus Veränderungen der Umwelt ergeben können und welche Stärken und Schwächen das Unternehmen aufweist.
Strategische Planung: Analyse der Ausgangslage
SWOT-Analyse?
S = Strengths - Stärken eines Unternehmens
W = Weaknesses - Schwächen eines Unternehmens
O = Opportunities - Chancen des Umfelds
T = Threats - Gefahren aus dem Umfeld
Strategische Planung: 2. Entwicklung der Unternehmensstrategie
Diese beziehen sich auf das gesamte Unternehmen oder auf Unternehmensbereiche und nicht auf einzelne Produkte.
Wettbewerbsstrategie: Aggressive Preisstrategie
Das Unternehmen versucht durch Tiefstpreise den Wettbewerb für sich zu gewinnen.
(z.B in Märkten)
Wettbewerbsstrategie: Differenzierungsstrategie
Es wird versucht, die eigene Produkte oder Dienstleistungen von denjenigen der Konkurrenz abzuheben.
Wettbewerbsstrategie: Nischenstrategie
Die Kundschaft einer Nische bezieht in ihren Kaufentscheidungen nur einen bestimmten Teil des gesamtangebots der Branche mit ein.
Strategische Planung: Gesamtmarktstrategie
Das Unternehmen stützt seine Strategie auf die gesamte Branche ab. (Preislich, kommunikative oder produktbezogene Massnahmen)
Strategische Planung: Umsetzung der Unternehmensstrategie
Umsetzung der Strategie
Unternehmenskonzept: Leistungswirtschaftlicher Bereich
Ziele, Mittel und Methode?
Ziele -> Marktziele, Produktziele, Imageziele
Mittel -> Bedarf beim Personal, bei Produktionsmittel (Räumlichkeiten, Maschinen Werkzeuge) und bei der Werbung/PR
Methode -> Vorgehen in der Beschaffung der Produktion, der Organisationen, der Werbung/PR
Unternehmensstrategie: Finanzwirtschaftlicher Bereich
Ziele, Mittel und Methode
Ziele -> Gewinnziele, Wirtschaftlichkeitsziele, Liquiditätsziele
Mittel -> Kapitalbedarf, Kapitalstruktur
Methode -> Wege der Kapitalbeschaffung, Möglichkeiten der Gewinnverwendung, Sicherheit der Liquidität
Unternehmenskonzept: Sozialer Bereich
Ziele, Mittel und Methode
Ziele -> Ziele betreffend die Mitarbeitenden die Gesellschaft und die Umwelt
Mittel -> Aufwand für die Entwicklung der Mitarbeitenden, der Gesellschaft und der Umwelt
Methode -> Verhalten gegenüber den Mitarbeitenden, den Anspruchsgruppen und der Umwelt
Strategische Planung: 4. Evaluation
Es findet Umsetzung, Evaluation und Kontrolle sowie allenfalls korrigierende Rückkopplungen zeitlich parallel statt.
1. Kontrolle der zugrunde liegenden Annahmen
2. Kontrolle der Umsetzung
3. Kontrolle der Umsetzung