HWZ BKO-D13 Interne Kommunikation

HWZ BKO-D13 Interne Kommunikation

HWZ BKO-D13 Interne Kommunikation

Christian Röthlisberger
Lernen

Christian Röthlisberger
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die interne Kommunikation im Unternehmen, insbesondere auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Mitarbeiterbefragungen, Kommunikationsmanagement, Kultur und die Rolle der Führungskräfte. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte in der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Wirkungen und Strategien der internen Kommunikation auseinandersetzen möchten.
Karten
96
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
16.07.2017 / 11.04.2021

Lernkarten

Definition

Interne Kommunikation umfasst alle Aktivitäten der Botschaftsübermittlung ... auf unterschiedlichen hierarchischen Ebenen.

Problemstellung

  • Synchronisierung
  • Konvergenz
  • Harmonisierung
  • Integration

Unternehmensorientierte Ziele

  • Unternehmensziele- und Strategie unterstützen
  • Management & Menschen sichtbar machen
  • Unternehmenswert steigern
  • Lernende Organisation zu sein
  • Wissen und Verständnis fördern
  • Konflikte und Krisen minimieren
  • Reputation und Wahrnehmung stärken

Mitarbeiterorientierte Ziele

  • Motivation und Zufriedenheit steigern
  • Wissen und Weiterbildung fördern
  • Persönliche Entwicklungen unterstützen
  • Effizienz und Verbesserungen steigern
  • Austausch und Dialog stimulieren
  • Zwischenmenschliche Beziehungen aktivieren
  • Stolz auf das Unternehmen erzeugen

Grundsätze und Prinzipien

  • Offenheit
  • Ehrlichkeit / Authentizität
  • Schnelligkeit
  • Vollständigkeit
  • Dialogbereitschaft
  • Feedbackkultur
  • Respekt / Vertrauen
  • Innovation & Kreativität
  • Risikobereitschaft

Rolle der Mitarbeitenden

  • Wirtschaftsfaktor
  • Botschafter
  • Wertvolle Ressource
  • Risiken
  • Chancen
  • Potentieller Wettbewerbsvorteil
  • Code of Conduct

Zielgruppen und Akteure

  • Familien, Freunde
  • Mittlers Management
  • Mitarbeiter
  • CEO, VR, GL
  • Medien, Öffentlichkeit
  • Alumni und Pensionierte

Zielgruppen Segmentierung

  • Soziodemographisch
  • Psychographisch
  • Verhaltensbezogen
  • Organisational
  • Situational

Soziodemographisch

  • Alter
  •  Bildung
  •  Dauer Arbeitsverhältnis

Psychographisch

  • Kommunikationsbedürfnisse
  • Werte
  • Ebene des Engagement

Verhaltensbezogen

  • Leistung
  • Kommunikation/Mediennutzung
  • Gruppenverhalten (z.B. Teamleiter)

Organisational

  • Hierarchische Position
  • Kommunikationsrolle
  • Kundenkontakt

Situational

  • Betroffenheit
  • Ereignisbezogen (z.B. Einsteiger)
  • Projektbezogen

Segmentierung

Abwärts Mechanismus

  • Top Down
  • CEO Messages
  • Ergebnisse
  • Weisung

Top Down Push Kanäle

  • Email/Blog
  • Video/TV
  • MA-Zeitung
  • Linieninfo
  • Meetings und Tagungen

Aufwärts-Mechanismen

  • Bottom-Up
  • Chats
  • Vorschlagswesen
  • Wettbewerbe
  • Social Media

Bottom Up Pull Kanäle

  • Intranet
  • Nachfragen
  • Pausenraum
  • Events
  • Magazine
  • Ideenmanagement

Online Medien und Mittel

  • Intranet & TV
  • Apps
  • Social Media
  • Internet
  • Online-News

Offline Medien und Mittel

  • Face-to-Face & Events
  • Magazine
  • Boards
  • Handbücher

Planung und Konzepte

  • Analyse
  • Sollbild
  • Strategie
  • Umsetzung
  • Evaluation

Analyse

  • Ausgangslage
  • Bedürfnisse
  • Umfragen
  • Evaluationsresultate
  • SWOT

Sollbild

  • Ziele
  • Stakeholder
  • Nutzen
  • Scope/Ausmass

Strategie

 

  • Hürden zum Sollbild
  • Stossrichtung
  • Wahl der Mittel
  • Tonalität

Umsetzung

  • Massnahmen
  • Budget Zeitplan
  • Verantwortung/Organisation

Evaluation

  • Erfolgskontrolle
  • Feedback
  • Umfragen
  • Betriebsklima/Stimmung

Strategiestruktur

  • Wer – Objekt?
  • Wem – Zielgruppe?
  • Was – Botschaft?
  • Wie – Massnahmen?
  • Wo – Areal?
  • Wann – Timing?

Hierarchie von Kommunikationsbotschaften

  1. Kommunikative Leitidee (von Gesamtkommunikation
  2. Kernaussagen  (Nach Zielgruppen Differenziert)
  3. Einzelaussagen (Nach Kommunikationskontakten Diff.)

SWOT

Hauptherausforderungen Int KOmm

  • Informationsflut versus Informationslücken
  • Gleichzeitigkeit und Erreichbarkeit (Ad-hoc Publizität)
  • Konvergenz zwischen internen / externen und unterschiedlichen Medien
  • Interaktivität und Dialog
  • • Formelle versus informelle Kanäle

Rolle / Aufgaben der Internen Kommunikation bei Fusionen / Übernahmen / Börsengänge

  • Vertraulichkeit erschwert Vorbereitung
  • Ankündigung: D-Day
  • Ad hoc Publizität: Hürde
  • Synchronisierung aller Parteien
  • Nachbereitung: kontinuierlich & langfristig
  • Integration: Change & „Kultur“-Management
  • Glaubwürdigkeit & Führungskommunikation zentral
  • Tools

Integrationsmöglichkeiten

  • Stufenweise Integration
  • Schnittstellen funktionen

Tools bei umstrukturierung

  • Video-Botschaften
  • Ad hoc Intranets
  • E-Mail-Botschaften
  • Gemeinsame Mitarbeiterzeitung
  • Face-to-Face Townhall Meeting
  • Integrations-/Change Management

Zusammenfassung: Fusionen / Übernahmen Integration

  • Kulturelle Unterschiede als Hemmschuh
  • Schritt für Schritt mit klarem Fahrplan
  • Starke Führungspersönlichkeiten gefragt
  • Glaubwürdigkeit und Authentizität notwendig
  • Neue, gemeinsame Medien-Kanäle aufbauen

Kulutr Branding, Rebranding, Leitbild

Rolle / Aufgaben der Internen Kommunikation

  • Neue Marke – neue Werte vermitteln
  • Interne Akzeptanz fördern
  • Aufbruchsstimmung erzeugen
  • Mitarbeiternutzen aufzeigen
  • Brand-Ambassadoren/-Champions einsetzen
  • Employer Brand entwickeln
  • Leitbild / Corporate Purpose vermitteln
  • Tools

Tools für Kultur

  • Mitarbeitende als Markenbotschafter
  • Emotionen erzeugen
  • Werte aufzeigen
  • Leitbild entwickeln und
  • kommunizieren
  • Message House

Message House

Einführung von Kultur/Leitbild

  • Initiierung
  • Entwurf
  • Überprüfung
  • Überarbeitung/Verabschiedung
  • Kommunikation

Unternehmenskultur

  • Grundgesamtheit gemeinsamer Werte, Normen und Einstellungen, welche die Entscheidungen, die Handlungen und das Verhalten der Organisationsmitglieder prägen
  • Eng definierte Kultur: die Mehrheit der Mitarbeitenden bewegt sich innerhalb der definierten Bandbreite.
  • Breiter definierte Kultur: praktisch alle Mitarbeitenden bewegen sich innerhalb der definierten Bandbreite
  • In starken Kulturen wird Verhalten u.U. sanktioniert, welches der Kultur widerspricht.

Vorteile Kultur

  • Effizienzsteigerung
  • Differenzierung/Identifikation
  • Motivation
  • Finanzieller Erfolg

Lernen