BWL und VWL

Fragen und Antworten

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S. P.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) auf Berufsschulniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Ziele, Preise, Wertschöpfung und Unternehmensleitbilder, sowie ökonomische Prinzipien und Marktmechanismen. Praktische Beispiele und Definitionen helfen, die Theorie zu verstehen. Ideal für Schüler und Berufstätige, die ihr Wissen in BWL und VWL vertiefen möchten, um betriebswirtschaftliche Zusammenhänge besser zu begreifen und in der Praxis anwenden zu können.
Karten
32
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
12.07.2017 / 24.02.2026

Lernkarten

Was ist das St.Galler Managementmodell ???

Das St.Galler Managmenetmodell bildet die Unternehmung in Ihrem Umfeld ab und analysiert seine Beziehungen zu den Anspruchsgruppen. Das Modell hilt, Probleme und Wechselwirkungen zu erkennen, und gibt Hinweise auf ganzheitliche Problemlösungen.

Umweltsphären

Die Umwelt hat einen grossen Einfluss auf die unternehmerische Ziele

  • Gesellschaft
  • Natur (Ökologie)
  • Wirtschaft(Ökonomie)
  • Technologie

Anspruchsgruppen

Anspruchsgruppen sind verschiedene Gruppen von Menschen oder Organisationen, die von der unternehmerischen Tätigkeit betroffen sind.

  • Mitarbeiter
  • Eigentümer
  • Staat
  • Kunden
  • Lieferanten
  • NGO z.B Gewerkschaft

Interaktionsthemen

Interaktion=Wechselbeziehung zwischen Personen und Gruppen die eine Diskussion zwischen Unternehmungen und Anspruchsgruppen zu Anlass geben.

  • Anliegen und Interesse
  • Normen und Werte
  • Ressourcen

Ordnungsmomente

Die Schaffung der Ordnung verlangt Entscheidung in dreierlei Hinsicht

  • Strategie WAS? die richtigen Dinge tun
  • Strukturen WIE? die Dinge richtig tun
  • Kultur WOZU? Sinngebung für die Unternehmung

Unternehmungsprozesse

Ausgehend vom Gedanken der unternehmerischen Wertschöpfung sind drei Prozesskategorien zu erkennen.

  • Managementprozesse (Gestaltung und Lenkung des Unternehmens)
  • Geschäftsprozesse (Kernaktivität)
  • Unterstützungsprozesse (IT-Management oder Rechtsabteilung)

Entwicklungsmodi

Nichts ist so beständig wie der Wandel

  • Optimierung (schrittweise kontinuierliche Verbesserung aller Aspekte der unternehmerischen Tätigkeit)
  • Innovation, Erneuerung ( Einführung von neuer Technologie oder Entwicklung eines neuen Produkts)

Die Zielformulierung

Der Zielsetzungsprozess wird auf allen Managementstufen vollzogen

Man unterscheidet zwischen zwei Gruppen von Zielen

  • Formalziele
  • Sachziele

Formalziele

Formalziele sind den Sachzielen übergeordnete Ziele. Sie betreffen den Erfolg den unternehmerischen Handelns und werden auch Erfolgsziele genannt.

Dazu gehören Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Gewinn und Rentabilität

Sachziele

Beziehen sich auf die konkreten unternehmerischen Tätigkeiten

  • Leistungsziele (Produktziele,Marktziele etc.)
  • Finanzziele ( Liquidationsziele, Ertragsziele, Sicherheitsziele etc.)
  • Sozial Ziele (Mitarbeiterbezogene Ziele, Gesellschaftsbezogene Ziele etc.)

Die SMART-Formel

S=specific-Konkret = Wenn der Schwerpunkt eindeutig ist

M=measurable-Messbar = Wenn möglich einen Masstab führen z.B. Absatzmengen, Umsatz oder Produktivitätszahlen

A=achievable-Realistischerweise erreichbar= Nur Ziele die aufgrund der eignung der Mitarbeiter passen

R=result-oriented=Ergebnisorientiert= Nicht Wie sonder Was in Form eines Ergenisses von einer künftigen Situation

T=time-related=Termingebundene= Ein genauer Zeitpunkt oder ein Zeitraum für die Zielerreichung setzen und kontrollieren.

Quantitative Ziele

Quantitative Ziele zeichnen sich durch einen quantifiezirbaren Leistungsstandard aus, wie z.B Rentabilitätsziele

(Prozentanteil des Gewinns am eingesetzten Kapital)

Qualitative Ziele

Qualitative Ziele sind schwer Messbar weil sie sehr schwierig Leistungsstandards herfor bringen.

qualitative Ziele genen in richtung Image des Unternehmens, Kundenorientierung , Flexibilität und so weiter

zum Beispiel: Wir werden Kundenanfragen innerhalb von maximal 36 Stunden beantworten

Marktkapazität

Die Marktkapazität umschreibt das Aufnahmervermögen des Marktes von der Bedarfsseite her ohne Rücksicht auf Kaufkraft

Marktpotenzial

Das Aufnahmevermögen des Marktes bei optimaler Einsetzung der Marketinginstrumente aller Anbieter unter Berücksichtigung der Kaufkraft

Marktvolumen

Umfasst die gesamthaft getätigten Absätze und Umsätze von allen Anbietern in einer bestimmten Zeitperiode für ein bestimmtes Produkt oder eine Produktgruppe

Marktanteil

Bezeichnet den prozentuallen Anteil eines Unternehmens am gesamten Marktvolumen

Sättigungsgrad

Bezeichnet den prozentualen Anteil des Markvolumens am Marktpotenzial

Frei Güter

Freie Güter sind nicht knapp und sind kostenlos für alles zugängliche wie zum Beispiel:

Wasser, Sonne, und Luft

Wirtschaftsgüter

Wirtschaftsgüter werden in Materielle Güter und Immaterielle Güter getrennt

Materielle Güter

Konsumgüter

  • Verbrauchsgüter (Erd-Oel)
  • Gebrauchsgüter (Hammer und Werkzeuge)

Investitionsgüter

  • Güter mit dem man etwas Herstellen kann wie zum Beispiel Maschinen die produzieren

 

Immaterielle Güter

Dienstleistung

  • Treuhand
  • Versicherungen

Rechte

  • Patente

Wertschöpfung

Der materielle Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung drück sich im Preis aus.

Jeder betriebliche Leistung ist so viel Wert, wie sie kostet. Die gesamte Wertschöpfung, die durch ein Produkt oder einer Dienstleistung erziehlt wird, entspricht somit dem Verkaufspreis.

Wertschöpfung des Unternehmens = Verkaufspreis - Vorleistung

Ökonomisches Prinzip

Das ökonomische Prinzip ist ein grundlegendes Prinzip des Wirtschaftens. Es heisst auch Wirtschaftlichekeitsprinzip und besagt folgendes:

Maximumprinzip: Mit vorhanden Mitteln soll ein Maximales Ergenis erziehlt werden.

Beispiel: Der Landwirt handel so nach dem Maximumprinzip, wenn er Gemüse so anbaut, dass sein Ackerboden über den ganzen Sommer hinweg verschiedene Ernten und damit einen maximalen Ertrag ermöglicht.

Minimumprinzip: ein gewünschtes Ergebnis soll mit einem minimalen Einsatz an Mitteln erreicht werden.

Beispiel: Kunden handeln mit dem Minimumprinzip, wenn sie tomaten bei einem Händler kaufen, der sie am günstigsten Verkauft.

Optimumprinzip: Wenn das Verhältnis zwischen In und Output möglichst günstig sein soll. Es ist eine Kombination zwischen Maximum und Minimumprinzip

Beispiel: Ein Landwirt, der das von ihm produzierte Gemüse auf dem Wochenmarkt direkt verkauft, handelt nach dem Optimumprinzip, falls sein Aufwand/Ertragsrechnung besser abschneidet, als wenn er seine Produkte einem Grossverteiler liefern würde.

Unternehmensleitbild

Das Leitbild ist eine schriftiliche Erklärung des Unternehmens über anzustrebende angfristige Ziele, Werte und Verhaltensgrundsätze an das sich das Unternehemen orientieren will.

Das Leitbild ist nach innen und nach aussen gerichtet.

Nach innen: soll ein Leitbild Orientierung geben und die Mitarbeinden motivieren.

Nach aussen: soll ein Leitbild zeigen, wofür das Unternehmen steht, und das Image bei Kunden, Kapitalgebern und in der Öffentlichkeit fördern.

Ziele: welche wirtschaftliche Ziele hat das Unternehemen

Identität: was charakterisiert das Unternehmen

Verhaltensgrundsätze: wie Verhalten wir uns als Unternehemen

die Vision als die Beschreibung eines idealen Zustandes in der Zukunft

Was bedeutet das BIP ?

Das Bruttoinlandprodukt umfasst den Geldwert der Güterproduktion in dem Unternehmen und im Staat

Was heisst Inflation ?

Man spricht von einer Geldentwertung wenn es Preissteigerung gibt aber das Geld hat keinen hohen Wert gegenüber den Gütern

Was heisst Deflation ?

Das gegenteil von der Inflation ist die Deflation wenn das allgemeine Preisniveau sinkt und die Menschen das Geld horten und wenig ausgeben.

Was ist ein Angebotsüberschuss ?

Liegt der Preis über dem Marktgleichtgewicht, wird zu wenig gekauft und zu viel angeboten Dies bezeichnet man als Angebotsüberschuss

Was ist ein Nachfrageüberschuss

Liegt der Preis unter dem Marktgleichgewicht, wird zu viel nachgefragt, aber zu wenig produziert. So ist es ein Nachfragüberschuss

Preiselastizität

Bei lebensnotwendigen Gütern wie z.B Brot ist der Preis unelastisch

Bei nicht lebensnotwendigen Gütern oder bei Gütern wo es alternativen gibt ist der Preis elastisch z.B Butter auf Margarine

Konjunkturzyklus

Merkmale Konjunkturaufschwung

Aufschwung

Hochkonjutur Boom

Abschwung

Rezession

 

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