BWL und VWL
Fragen und Antworten
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Lernkarten
Was ist das St.Galler Managementmodell ???
Das St.Galler Managmenetmodell bildet die Unternehmung in Ihrem Umfeld ab und analysiert seine Beziehungen zu den Anspruchsgruppen. Das Modell hilt, Probleme und Wechselwirkungen zu erkennen, und gibt Hinweise auf ganzheitliche Problemlösungen.
Umweltsphären
Die Umwelt hat einen grossen Einfluss auf die unternehmerische Ziele
- Gesellschaft
- Natur (Ökologie)
- Wirtschaft(Ökonomie)
- Technologie
Anspruchsgruppen
Anspruchsgruppen sind verschiedene Gruppen von Menschen oder Organisationen, die von der unternehmerischen Tätigkeit betroffen sind.
- Mitarbeiter
- Eigentümer
- Staat
- Kunden
- Lieferanten
- NGO z.B Gewerkschaft
Interaktionsthemen
Interaktion=Wechselbeziehung zwischen Personen und Gruppen die eine Diskussion zwischen Unternehmungen und Anspruchsgruppen zu Anlass geben.
- Anliegen und Interesse
- Normen und Werte
- Ressourcen
Ordnungsmomente
Die Schaffung der Ordnung verlangt Entscheidung in dreierlei Hinsicht
- Strategie WAS? die richtigen Dinge tun
- Strukturen WIE? die Dinge richtig tun
- Kultur WOZU? Sinngebung für die Unternehmung
Unternehmungsprozesse
Ausgehend vom Gedanken der unternehmerischen Wertschöpfung sind drei Prozesskategorien zu erkennen.
- Managementprozesse (Gestaltung und Lenkung des Unternehmens)
- Geschäftsprozesse (Kernaktivität)
- Unterstützungsprozesse (IT-Management oder Rechtsabteilung)
Entwicklungsmodi
Nichts ist so beständig wie der Wandel
- Optimierung (schrittweise kontinuierliche Verbesserung aller Aspekte der unternehmerischen Tätigkeit)
- Innovation, Erneuerung ( Einführung von neuer Technologie oder Entwicklung eines neuen Produkts)
Die Zielformulierung
Der Zielsetzungsprozess wird auf allen Managementstufen vollzogen
Man unterscheidet zwischen zwei Gruppen von Zielen
- Formalziele
- Sachziele
Formalziele
Formalziele sind den Sachzielen übergeordnete Ziele. Sie betreffen den Erfolg den unternehmerischen Handelns und werden auch Erfolgsziele genannt.
Dazu gehören Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Gewinn und Rentabilität
Sachziele
Beziehen sich auf die konkreten unternehmerischen Tätigkeiten
- Leistungsziele (Produktziele,Marktziele etc.)
- Finanzziele ( Liquidationsziele, Ertragsziele, Sicherheitsziele etc.)
- Sozial Ziele (Mitarbeiterbezogene Ziele, Gesellschaftsbezogene Ziele etc.)
Die SMART-Formel
S=specific-Konkret = Wenn der Schwerpunkt eindeutig ist
M=measurable-Messbar = Wenn möglich einen Masstab führen z.B. Absatzmengen, Umsatz oder Produktivitätszahlen
A=achievable-Realistischerweise erreichbar= Nur Ziele die aufgrund der eignung der Mitarbeiter passen
R=result-oriented=Ergebnisorientiert= Nicht Wie sonder Was in Form eines Ergenisses von einer künftigen Situation
T=time-related=Termingebundene= Ein genauer Zeitpunkt oder ein Zeitraum für die Zielerreichung setzen und kontrollieren.
Quantitative Ziele
Quantitative Ziele zeichnen sich durch einen quantifiezirbaren Leistungsstandard aus, wie z.B Rentabilitätsziele
(Prozentanteil des Gewinns am eingesetzten Kapital)
Qualitative Ziele
Qualitative Ziele sind schwer Messbar weil sie sehr schwierig Leistungsstandards herfor bringen.
qualitative Ziele genen in richtung Image des Unternehmens, Kundenorientierung , Flexibilität und so weiter
zum Beispiel: Wir werden Kundenanfragen innerhalb von maximal 36 Stunden beantworten
Marktkapazität
Die Marktkapazität umschreibt das Aufnahmervermögen des Marktes von der Bedarfsseite her ohne Rücksicht auf Kaufkraft
Marktpotenzial
Das Aufnahmevermögen des Marktes bei optimaler Einsetzung der Marketinginstrumente aller Anbieter unter Berücksichtigung der Kaufkraft
Marktvolumen
Umfasst die gesamthaft getätigten Absätze und Umsätze von allen Anbietern in einer bestimmten Zeitperiode für ein bestimmtes Produkt oder eine Produktgruppe
Marktanteil
Bezeichnet den prozentuallen Anteil eines Unternehmens am gesamten Marktvolumen
Sättigungsgrad
Bezeichnet den prozentualen Anteil des Markvolumens am Marktpotenzial
Frei Güter
Freie Güter sind nicht knapp und sind kostenlos für alles zugängliche wie zum Beispiel:
Wasser, Sonne, und Luft
Wirtschaftsgüter
Wirtschaftsgüter werden in Materielle Güter und Immaterielle Güter getrennt
Materielle Güter
Konsumgüter
- Verbrauchsgüter (Erd-Oel)
- Gebrauchsgüter (Hammer und Werkzeuge)
Investitionsgüter
- Güter mit dem man etwas Herstellen kann wie zum Beispiel Maschinen die produzieren
Immaterielle Güter
Dienstleistung
- Treuhand
- Versicherungen
Rechte
- Patente
Wertschöpfung
Der materielle Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung drück sich im Preis aus.
Jeder betriebliche Leistung ist so viel Wert, wie sie kostet. Die gesamte Wertschöpfung, die durch ein Produkt oder einer Dienstleistung erziehlt wird, entspricht somit dem Verkaufspreis.
Wertschöpfung des Unternehmens = Verkaufspreis - Vorleistung
Ökonomisches Prinzip
Das ökonomische Prinzip ist ein grundlegendes Prinzip des Wirtschaftens. Es heisst auch Wirtschaftlichekeitsprinzip und besagt folgendes:
Maximumprinzip: Mit vorhanden Mitteln soll ein Maximales Ergenis erziehlt werden.
Beispiel: Der Landwirt handel so nach dem Maximumprinzip, wenn er Gemüse so anbaut, dass sein Ackerboden über den ganzen Sommer hinweg verschiedene Ernten und damit einen maximalen Ertrag ermöglicht.
Minimumprinzip: ein gewünschtes Ergebnis soll mit einem minimalen Einsatz an Mitteln erreicht werden.
Beispiel: Kunden handeln mit dem Minimumprinzip, wenn sie tomaten bei einem Händler kaufen, der sie am günstigsten Verkauft.
Optimumprinzip: Wenn das Verhältnis zwischen In und Output möglichst günstig sein soll. Es ist eine Kombination zwischen Maximum und Minimumprinzip
Beispiel: Ein Landwirt, der das von ihm produzierte Gemüse auf dem Wochenmarkt direkt verkauft, handelt nach dem Optimumprinzip, falls sein Aufwand/Ertragsrechnung besser abschneidet, als wenn er seine Produkte einem Grossverteiler liefern würde.
Unternehmensleitbild
Das Leitbild ist eine schriftiliche Erklärung des Unternehmens über anzustrebende angfristige Ziele, Werte und Verhaltensgrundsätze an das sich das Unternehemen orientieren will.
Das Leitbild ist nach innen und nach aussen gerichtet.
Nach innen: soll ein Leitbild Orientierung geben und die Mitarbeinden motivieren.
Nach aussen: soll ein Leitbild zeigen, wofür das Unternehmen steht, und das Image bei Kunden, Kapitalgebern und in der Öffentlichkeit fördern.
Ziele: welche wirtschaftliche Ziele hat das Unternehemen
Identität: was charakterisiert das Unternehmen
Verhaltensgrundsätze: wie Verhalten wir uns als Unternehemen
die Vision als die Beschreibung eines idealen Zustandes in der Zukunft
Was bedeutet das BIP ?
Das Bruttoinlandprodukt umfasst den Geldwert der Güterproduktion in dem Unternehmen und im Staat
Was heisst Inflation ?
Man spricht von einer Geldentwertung wenn es Preissteigerung gibt aber das Geld hat keinen hohen Wert gegenüber den Gütern
Was heisst Deflation ?
Das gegenteil von der Inflation ist die Deflation wenn das allgemeine Preisniveau sinkt und die Menschen das Geld horten und wenig ausgeben.
Was ist ein Angebotsüberschuss ?
Liegt der Preis über dem Marktgleichtgewicht, wird zu wenig gekauft und zu viel angeboten Dies bezeichnet man als Angebotsüberschuss
Was ist ein Nachfrageüberschuss
Liegt der Preis unter dem Marktgleichgewicht, wird zu viel nachgefragt, aber zu wenig produziert. So ist es ein Nachfragüberschuss
Preiselastizität
Bei lebensnotwendigen Gütern wie z.B Brot ist der Preis unelastisch
Bei nicht lebensnotwendigen Gütern oder bei Gütern wo es alternativen gibt ist der Preis elastisch z.B Butter auf Margarine
Konjunkturzyklus
Merkmale Konjunkturaufschwung
Aufschwung
Hochkonjutur Boom
Abschwung
Rezession