Management Grundlagen HSLU

Management Grundlagen HSLU T&A

Management Grundlagen HSLU T&A


N. H.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über Managementgrundlagen, insbesondere für Studierende an Universitäten. Sie behandeln verschiedene Führungsstile, Beurteilungsfehler und Organisationsformen, wobei Begriffe wie "führungsstil", "mitarbeiter" und "mehrproduktunternehmen" zentral sind. Zudem werden Konfliktstufen und Verhandlungsstrategien erläutert. Das Learnset eignet sich für angehende Führungskräfte und Manager, die ihre Kenntnisse in Personalführung und Unternehmensorganisation vertiefen möchten.
Karten
41
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.06.2017 / 13.11.2021

Lernkarten

Stützendes Eltern-Ich

+ Schutz, Geborgenheit

+ sorgt sich um andere

- schafft Abhängigkeit

- lässt sich ausnutzen

- schränkt auch ein

Karitativer Führungsstil (II)

Förderung des sozialen Klimas steht vor der Leistungserbringung

Matrix- / Tensororganisation:

eeignet für grosse Mehrproduktunternehmen, die sich in einer

dynamischen Unternehmensumwelt befinden.

Kritisches Eltern-Ich

+ hohe Ansprüche

+ übernimmt Verantwortung

+ rasche Entscheidung

- bevormundet

- unterdrückt

- schränkt andere ein

Persönlichkeitsprofile

Sekundärorganisationen

Für neuartige, komplexe und interpendente Herausforderungen ermöglichen Sekundärorganisationen

(Produkt-,Kunden-, Funktions-, Projekt-, Prozessmanagement) zu zusätzlichen Sichtweisen und mehr

Flexibilität

Natürliches Kind-Ich

+ spontan

+ kreativ

+ vertrauensvoll

- zu impulsiv, denkt nicht an Folgen

- keine Verantwortung

Endgültige Vernichtung des Gegners unter Aufgabe des Selbsterhaltungstriebes.

Sachbezogenes Verhandeln

-Menschen: Menschen und Probleme getrennt behandeln

-Interessen: Interessen in den Mittelpunkt, nicht Positionen

-Möglichkeiten: vor Entscheidung verschieden Wahlmöglichkeiten erarbeiten

-Kriterien: Ergebnisse auf objektiven Kriterien aufbauen

Drohungen werden in Taten umgesetzt. Man

behandelt sich nur noch als Ding. Zuerst nur

Zerstörung der Sachmittel, dann auch Angriffe auf

Personen.

Nikolaus-Effekt:

Eine Beurteilung über Erfolg/Misserfolg kann unterschiedlich ausfallen, jenachdem, in welcher Reihenfolge die Erfolge-/Misserfolge auftraten

Forderungen werden präsentiert und die Gegenpartei

soll zum Nachgeben gezwungen werden, durch

Drohung mit Sanktionen. Um Glaubwürdigkeit zu

erhöhen, wird durch Tat bewiesen, dass man das

Sanktionspotential auszuschöpfen gewillt ist

Führungskreislauf

Antreiber

„Sei stark“

Zeig keine Gefühle, bewahre immer Haltung

=Sicherheit liegt nur in der Unabhängigkeit; Abhängigkeiten und Verletzlichkeiten werden vermieden

 

„Sei perfekt“

Mach bloss keine Fehler

= Kontrolle (über Dinge) verschafft Anerkennung, Fehler sind zu vermeiden

 

„Sei liebenswürdig“

Sei immer liebenswürdig und gefällig

=Zuwendung bekommt man nur wenn man nie Nein sagt

 

„Mach schnell“

Immer vorwärts, immer auf Trab

= Schnell machen damit man nichts Wichtiges verpasst

 

„Streng dich an“

Müh dich ab, nur Schweres ist sinnvoll

= grösste Anstrengung sichert

Ähnlichkeitsfehler:

Dem Beurteiler sympathische Personen werden automatisch als ihm

ähnlich eingestuft.

Primärorganisationen

sind Grundgerüste für Routinearbeiten im Kerngeschäft.

Debatten sind mehrheitlich in Sackgassen gelandet.

Deshalb glauben die Konfliktparteien nicht mehr, dass

sie einander durch Worte erreichen und überzeugen

können.

Benjamin-Effekt:

Eine Person wird, je weniger lange sie am Arbeitsplatz ist, umso strenger

beurteilt. Es wird angenommen, dass die Person am Anfang noch gar nichts weiss.

Erwachsenen-Ich

+ löst Konflikte sachlich

+ geht Ursache auf den Grund

+ entscheidungsfähig, kompromissfähig

- wenig Emotionen

- ist langweilig

Konflikte

Mehr und mehr Kommunikationsstörungen führen zu
Verhärtungen und zu Verkrampfungen

Kooperativer Führungsstil (IV)

Klima offener Kommunikation, Zulassen von Ideen und Kritik,

Mitsprache und Entscheidungsteilhabe der Mitarbeiter, Kultur des gegenseitigen Respekts

Kaum noch Eingehen auf die vorgebrachten Argumente. Recht zu haben und den eigenen Standpunkt in ein gutes Licht zu rücken ist ebenso wichtig wie die inhaltliche Auseinandersetzung.

Der Gegner als Ganzes soll zugrunde gerichtet

werden

Laissez-faire Führungsstil (I)

Geringe Anteilnahme an den Arbeitsabläufen, Reglemente anstelle

von Anweisungen (Führung weist auf Regeln hin), Instruktionen oft unklar, Unpersönlicher Umgang

mit Mitarbeitern, Mitarbeiter sind sich selbst überlassen

Funktionale Organisation

geeignet für kleiner und mittlere Unternehmen mit einem

überschaubaren und homogenen Leistungsprogramm, die sich in einer relativ stabilen

Unternehmenswelt befinden.

Halo-Effekt:

Beim Halo-Effekt (von engl. Heiligenschein) dominiert eine bestimmt

Eigenschaft den Gesamteindruck bzw. überstrahlt andere Eigenschaften oder strahlt auf

andere Eigenschaften ab.

Angepasstes Kind-Ich

+ passt sich an

+ ist bescheiden, kompromissfähig

- Angst, etwas falsch zu machen

- überangepasst

- vermeidet Entscheidung

Übertragung:

Äusseres oder Eigenschaften erinnern an einen andern Menschen. Dies kann

dazu führen, dass Eigenschaften dieses Dritten auf die Bewerberin übertragen werden.

Übergewicht des ersten Eindrucks:

Der erste Eindruck stellt die erste Weiche und hat die

fatale Eigenschaft, sich tiefer einzunisten, als der zweite und der dritte.

Kriterien für gutes Verhandeln

-vernünftige Übereinkunft, Kompromisse

-effiziente Verhandlungen

-Verhältnis zwischen Parteien verbessern; oder zumindest nicht schädige

Während man sich bisher nur über bestimmte

Verhaltensweisen geärgert hat, so wachsen nun die

verschiedenen, als typisch erlebten Muster zu einem

Gesamtbild der Konfliktparteien zusammen

Divisionale Organisation

geeignet für mittlere und grosse Mehrproduktunternehmen, die sich in

einer dynamischen Unternehmenswelt befinden.

Autoritärer Führungsstil (III)

Informationen bündeln sich bei der Führungskraft, Regeln und

Anweisungen bestimmen Arbeitsabläufe, Leistungsorientierung, Distanz zwischen Führung und

Mitarbeiter, Bedürfnisse der Mitarbeiter im Hintergrund, Aufgaben werden ohne Diskussion

delegiert, kein Raum für Eigeninitiative, Alleinentscheidung der Führungsperson

Bedürfnisspyramide

Kränkungen und Beleidigungen sind jetzt beabsichtigt.

Die Auseinandersetzung ist sprunghaft radikal und

brutal geworden. Ev. erste Handgreiflichkeiten.

Holdingorganisation:

geeignet für mittlere und grosse Mehrproduktunternehmen, die sich ein

hohes Mass an strategischer und struktureller Flexibilität erhalten oder verschaffen wollen.

Nennen Sie 3 Punkte, die beim Einsatz der Nutzwertanalyse beachtet werden sollten

Zwingt Sie, Zielkriterien festzulegen und zu gewichten.

Eignet sich zur Alternativen-Bewertung

Ein Kriterium sind immer die Kosten

Eine Alternative ist immer, den Status Quo zu belassen.

Ist sehr anfällig gegenüber Manipulationen

Eine Sitzung ohne

Traktandenliste und vorherige

schriftliche Einladung kann nur

„schief“ rauskommen.

Aktivierte Schemata

Herr Müller ist wirklich ein

netter Typ. Aber Sie wissen ja:

Gleich und gleich gesellt sich

gern.

Ähnlichkeitsfehler

Intelligente und Kritische sind

ehrgeiz

Logischer Fehler

Lernen