SIU Modul 4 - Finanz- und Rechnungswesen

SIU Modul 4 - Finanz- und Rechnungswesen

SIU Modul 4 - Finanz- und Rechnungswesen


F. R.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte des Finanz- und Rechnungswesens auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf Begriffe, Formeln und Berechnungen, insbesondere im Zusammenhang mit Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern. Die Lernkarten erklären auch wichtige Finanzkennzahlen wie Liquiditätsgrade, Anlagedeckungsgrade und Eigenfinanzierungsgrade sowie deren optimale Anteile. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis der Finanzanalyse und -planung vertiefen möchten.
Karten
30
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
11.03.2017 / 01.06.2025

Lernkarten

Nennen Sie die goldene Bilanzregel.

- kurzfristige Verbindlichkeiten müssen mit (kurzfristigem) Umlaufvermögen gedeckt werden können.

 

- langfristige Verbindlichkeiten (Hypotheken) müssen mit langfristigem Geld (Anlagevermögen) gedeckt werden können.

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Verkaufsabteilung

- Kostenstelle

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Energiekosten

- Kostenart

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Spiegelschrank

- Kostenträger

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Montageabteilung

- Kostenstelle

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Rohstoffe

- Kostenart

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Energiekosten

- Kostenart

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Abschreibungen

- Kostenart

Entscheiden Sie pro genannten Begriff, ob es sich um eine Kostenart, Kostenstelle oder um einen Kostenträger handelt:

- Duschkabinen

- Kostenträger

1. Erklären Sie den Begriff Liquiditätsgrad 2 (Quick ratio)

2. Wie lautet die Formel? 

3. Wo liegt der Richtwert für den Liquiditätsgrad 2?

 

1. Die Liquidität 2. Grades gibt an, inwieweit die Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten decken.

Sie ist ein Maß dafür, ob ein Unternehmen in der Lage ist, seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu bezahlen. Bei einem Wert kleiner als 100%, wird ein Teil der kurzfristigen Verbindlichkeiten nicht durch kurzfristig zur Verfügung stehendes Vermögen gedeckt. Dadurch kann ein Liquiditätsengpass entstehen. Die Liquidität 2. Grades sollte daher zwischen 100% und 120% liegen. Liegt sie darunter deutet dies auf Probleme bei der Wertschöpfung, eine Fehlkalkulation der Produkte oder eine zu hohe Lagerhaltung von Halb- und Fertigerzeugnissen hin, weil diese noch nicht verkauft werden konnten.

2. =  (flüssige Mittel + kurzfristig Forderungen) x 100 / kurzfristiges Fremdkapital 

3. Dieser liegt zwischen 100% und 120% betragen.

1. Erklären Sie den Begriff Liquiditätsgrad 1 (Cash ratio)

2. Wie lautet die Formel?

3. Wo liegt der Richtwert für den Liquiditätsgrad 1?

1. Die Liquidität 1. Grades gibt an, inwieweit die flüssigen Mittel das kurzfristige Fremdkapital decken.

Sie erlaubt eine Analyse darüber, inwieweit ein Unternehmen seine derzeitigen kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen allein durch seine liquiden Mittel erfüllen kann. Diese „Barliquidität“ sollte zwischen 5% und 10% sein, um kurzfristige Verbindlichkeiten schnell bedienen und den Skontoabzug nutzen zu können.

 

2. = flüssige Mittel x 100 / kurzfristiges Fremdkapital

 

3. 5% - 35%

 

Erstellen Sie eine Deckungsbeitragsrechnung.

Warenertrag

- var. Kosten

= Deckungsbeitrag

- fixe Kosten

= Betriebsgewinn

Nennen Sie die Formel für die Berechnung der "kritischen Absatzmenge"?

(Schnittpunkt zweier Produkte)

Kritische Menge:

(Fixkosten 1 - Fixkosten 2) / var. Stückkosten 2 - var. Stückkosten 1)

Nennen Sie die Formel für den Fremdfinanzierungsgrad (Anteil Fremdkapital) und deren optimaler Anteil in %.

Fremdkapital x 100 / Gesamtkapital (Bilanzsumme)

ca. 65 - 50%

Nennen Sie die Formel für den Eigenfinanzierungsgrad (Anteil Eigenkapital) und der optimale Anteil in %.

Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital

ca. 35 - 50%

Nennen Sie die Formel für den Anlagedeckungsgrad 1 und der optimale Anteil in %.

Eigenkapital x 100 / Anlagevermögen

ca. 75 - 100%

Nennen Sie die Formel für den Anlagedeckungsgrad 2 und der optimale Anteil in %.

(Eigenkapital + langfr. Fremdkapital) x 100 / Anlagevermögen

mind. 100% (ca. 120%)

Nennen Sie die Formel für den Liquiditätsgrad 1 (cash ratio) und der optimale Anteil in %.

Sofort verfügbare Mittel (flüssige Mittel + kotierte Wertschriften) x 100 / kurzfristiges Fremdkapital

ca. 20 - 35%

Nennen Sie die Formel für den Liquiditätsgrad 2 (quick ratio) und der optimale Anteil in %.

(Sofort verfügb. Mittel + Forderungen) x 100% / kurzfristiges Frmdkapital

mind. 100%

Nennen Sie die Formel für den Liquiditätsgrad 3 (current ratio) und der optimale Anteil in %.

Umlaufvermögen (sofort verfügb. Mittel + Ford. + Vorräte) x 100 / kurzfristiges Fremdkapital

ca. 200%

Nennen Sie die Formel für die Rendite des Eigenkapitals und der optimale Anteil in %.

Unternehmungsgewinn x 100 / durchschnittliches Eigenkapital

ca. 8 - 15%

Nennen Sie die Formel für die Umsatzrendite (bzw. EBIT Marge) (= Reingewinnmarge) und der optimale Anteil in %.

Betriebsgewinn x 100 / Nettoerlös (=Umsatz)

Betriebsgewinn = vor Abzug vor Zinsen und Steuern

ca. 2 - 8%

Nennen Sie die Formel für die Cashflow-Marge und der optimale Anteil in %.

Cashflow x 100 / Nettoerlös (=Umsatz)

Cashflow= Reingewinn + Abschreibungen + Aufwand für neu gebildete langfristige Rückstellungen

ca. 5 - 20%

Erklären Sie folgende Begriffe:

- EBITDA

- EBIT

- EBT

- EBITDA

Das  Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

- EBIT

Das Ergebnis vor Zinsen uns Steuern

- EBT

Den betrieblichen Erfolg ohne Steuerbelastungen

Erstellen Sie eine 3-stufige Erfolgsrechnung

Nennen und erklären Sie folgende Begriffe:

Fremdfinanzierungsgrad

Eigenfinanzierungsgrad

Intensität des Umlaufvermögens

Nennen und erklären Sie folgende Begriffe:

Rendite des Eigenkapitals

Umsatzrendite (Reingewinn-Marge)

Cashflow-Marge

Nennen und erklären Sie folgende Begriffe:

Anlagedeckungsgrad 1

Anlagedeckungsgrad 2

Anlageintensität

Nennen und erklären Sie folgende Begriffe:

Liquiditätsgrad 1

Liquiditätsgrad 2

Liquiditätsgrad 3

Nenne den Sinn und Zweck der Investitionsrechnung.

Eine Unternehmung muss investieren, damit sie nicht in die Gefahr läuft, stehen zu bleiben oder von anderen Unternehmen überholt zu werden. Investieren wird in die Zukunft um:

Marktanteil zu gewinnen

Image zu verbessern in der Bevölkerung

Umsatz und Kundenfrequenzen zu steigern

Fachwissen des Personals zu schulen

Lernen