Supply Chain Management

Fragen zum gesamten Stoff

Fragen zum gesamten Stoff


B. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Supply Chain Management und richtet sich an Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie die Optimierung von Geschäftsprozessen, die Bedeutung der Logistik und die Auslagerung logistischer Aufgaben ab. Unternehmen können durch die Nutzung dieser Karteikarten ihre Produktions- und Beschaffungsstrategien verbessern, Kosten senken und die Qualität ihrer Leistungen steigern. Besonders nützlich sind die Beispiele und Kriterien zur Optimierung des Warenflusses und der Wertschöpfungsnetze.
Flashcards
7
Students
4
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
08.03.2017 / 07.06.2021

Flashcards

Welche Gründe sprechen für eine Auslagerung logistischer Aufgaben bzw. Leistungen?

  • Einsparung von Kosten für den Stillstand der Transportmittel bzw. -systeme
  • Fokussierung auf das Kerngeschäft (z.B. Herstellung von Waren)
  • Freisetzung bzw. Optimierung der eigenen logistischen Mittel und Ressourcen
  • Vermeidung der Risiken für leere Lager- und Transportflächen
  • Verzicht auf die Anschaffung und Bewirtschaftung einer eigenen Transportflotte
  • Versicht auf die Einrichtung und Bewirtschaftung eigener Lagersysteme

In Zusammenarbeit mit Logistikoutsourcing können folgende Vorteile genannt werden. Welche zwei und nenne jeweils ein Beispiel dazu?

Leistungssteigerung

  • Besser kalkulierbare Durchlaufzeiten bei allen Aufträgen
  • Einsatz modernster Informations- und Kommunikationssysteme
  • Höhere Lieferqualität

Kostensenkung

  • Geringere Kosten für Transportsysteme und Fahrzeugflotte
  • Logistisch erfahrenes, kostenbewusstes Personal
  • Prozessoptimierung bei der Beschaffung, Distribution und Lagerbewirtschaftung

Erklären Sie die Bedeutung und die Elemente des Begriffs "E-Business".

E-Business ist die integrierte Ausführung aller automatisierbaren Geschäftsprozesse eines Unternehmens mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie."

Automatisierbare Geschäftsprozesse sind Arbeitsabläufe, die weitgehend ohne menschliches Zutun oder Eingreifen automatisch über ein ICT-System abgewickelt werden können. Geschäftsprozesse werden innerhalb eines Unternehmens (Intranet) und zwischen zwei Unternehmen wie auch Kunden, Lieferanten (Extranet/Internet) verbunden.

Supply Chain als Wertschöpfungsnetz: Nenne 5 Kriterien die zur Optimierung eines Wertschöpfungsnetzes herangezogen werden können.

  • Durchlaufzeiten
  • Einhaltung der Qualitätsstandards
  • Geschwindigkeit des Daten- und Informationsaustauschs
  • Lagerbestände
  • Lagerkosten
  • Lieferfristen
  • Liefertreue
  • Logistikkosten
  • Produktentwicklungszeiten
  • Produktqualität
  • Transportkosten

Welche fünf betrieblichen Teilbereiche der Logistik können in den meisten Unternehmen unterschieden werden?

Zusatzwissen: genauere Beschreibung!

  • Beschaffungslogistik
    regelt den Warenfluss vom Beschaffungsmarkt über die Zuliefer- und Lagerwege zur Produktion
  • Produktionslogistik
    regelt den Warenfluss innerhalb der Produktion, wo die eingesetzten Wekstoffe zu Halb- und Fertigfabrikaten verarbeitet werden
  • Distributionslogistik
    regelt den Warenfluss von der Produktion über die Auslieferungslager und Verteil- bzw. Vertriebskanäle zum Absatzmarkt
  • Ersatzteillogistik
    stellt die optimale Verfügbarkeit von Ersatzteilen sicher
  • Entsorgungslogistik
    regelt den Fluss der Retouren udn produktionsbedingten Abfällen zur Entsorgung oder Wiederverwendung bzw. Wiederverwertung

Wird die Logistik als unternehmensübergreifende Querschnittsfunktion verstanden, umfasst ise Prozesse auf mehreren Prozessebenen in verschiedenen Unternehmensbreichen und über das eigene Unternehmen hinaus. Welche drei Ebenen werden unterschieden und nenne ein Beispiel dazu?

Managementprozesse

z.B. Unternehmensplnaung, kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KPV)

Geschäfts-/ Kernprozesse

z.B. Sortiments- und Prisgestaltung, Montage der Bauteile, Kundenpflege, strategische Beschaffung, Logistikmanagement

Unterstützungsprozesse

z.B. Marktforschung, Infrastruktur, Umwelt und Sicherheit, Berufsbildung

Je nach den strategischen Zielen des Unternehmens stehen unterschiedliche Beschaffungsziele im Vordergrund. Nenne vier Beispiele dazu!

  • Alternative Beschaffungsmöglichkeiten sichern
  • Autonomie erhalten
  • Beschaffungskosten reduzieren
  • Flexibilität der Produktion ermöglichen
  • Fremdbezugsanteil erhöhen
  • Lieferbreitschaft und -treue sicherstellen
  • Liquidität erhalten
  • Bezogene Pordukte und Leistungen verbessern
  • Lieferqualiät sichern
  • Rabatte und Sonderpreise nutzen
  • Versorgung der Produktion (bzw. der Kunden) sicherstellen
  • Wirtschaftliche Beschaffung gewährleisten

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