Lohnrechnen

G1 - Teil2

G1 - Teil2


A. S.
Diese Lernkarten erklären die Grundlagen des Lohnrechnens für Lernende in der Berufslehre, insbesondere die Unterscheidung zwischen beitragspflichtigem und nicht beitragspflichtigem Lohn sowie die Berechnung von Überstunden und Monatsstunden. Sie gehen auf die verschiedenen Vorsorgesysteme wie die staatliche und berufliche Vorsorge ein, erklären deren Ziele und Organe und zeigen, wer die Kosten für Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen trägt. Ideal für Auszubildende, die ihre Kenntnisse in Lohnabrechnungen und Sozialversicherungen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
15
Utilisateurs
24
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
02.02.2017 / 12.04.2026

Cartes-fiches

Wie viel ist die Arbeitszeit laut L-GAV - Std. pro Woche.

3 Optionen möglich

  • 42 h / Woche
  • 43.5 h / Woche - Saisonbetrieb
  • 45 h / Woche - Kleinbetriebe

Wie berechnet man Monatsstunden Soll bei einer 42 h / Woche

42 h x 52 Wochen = 2`184 h : 12 Monate = 182 h / Monat

Wie berechnet man die Auszahlung von Überstunden ?

 z.B.

8,4 Überstunden, 42 h / Woche, Monatslohn CHF 4`500,-

42 h x 52 Wochen = 2`184 h : 12 Monate = 182 h / Monat

CHF 4`500,- : 182 h = CHF 24,73 / h -> x 8.4 h = CHF 207,73

Was ist die 1. Säule

Staatliche Vorsorge

Welche Organe sind in der Staatlichen Vorsorge (1 Säule)

AHV / IV / EO

Welches Ziel verfolgt die Staatliche Vorsorge

Existenzsicherung

Was ist die 2. Säule

Berufliche Vorsorge

Welche Organe sind in der Beruflichen Vorsorge (2 Säule)

BVG / PK

Welches Ziel verfolgt die Berufliche Vorsorge

Fortsetzung der gewohnten Lebenserhaltung

Wie lange gilt eine premienfreie Nachdeckung der NBU nach Beendigung der Anstellung?

Kann diese verlängert werden?

31 Tage

Ja - mittels Abredeversicherung max 180 Tage

Wer trägt die Kosten der BU ?

der Arbeitgeber zu 100%

Ab wann ist die NBU obligatrisch?

bei einer Arbeitszeit von 8 Stunden pro Woche

oder

32 Stunden pro Monat

Wer zahlt die NBU ?

Die Prämie wird vom Lohn abgezogen und vom Arbeitgeber an die entsprechende Versicherung überwieden.

Nenne mind. 4 Beispiele die zum Beitragspflichtigen Lohn gehören (AHV-Bruttolohn)

  • Fixer Monatslohn
  • Ferien- und Feiertagsentschädigung
  • 13. Monatslohn
  • Entschädigung für Überstunden
  • Mutterschaftsentschädigung
  • Umsatzanteile
  • ...

Welche Entschädigungen und Zulagen gehören nicht zum beitragspflichtigen Lohn.

Nenne mind. 3 Beispiele

  • Familienzulage
  • Taggelder der Kranken- und Unfallversicherung
  • Entschädigung der Berufswäsche, -kleider und -werkzeug
  • Berufliche Reisekosten
  • Berufliche Aus- und Weiterbildungskosten
  • ...

Étudier