Bilanzanalyse nur Formeln

Bilanzanalyse Bibu

Bilanzanalyse Bibu


G. G.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über die wichtigsten Formeln und Kennzahlen der Bilanzanalyse. Sie decken Bereiche wie Rentabilität, Liquidität, Kapitalstruktur und Vermögensstruktur ab, wobei Formeln für Cashflow, Eigenkapitalquote und Anlagendeckungsgrade im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten sind ideal für Finanzanalysten, Controller und Studierende, die ihre Fähigkeiten in der Finanzanalyse vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die finanzielle Gesundheit von Unternehmen zu bewerten.
Flashcards
67
Students
3
Language
German
Category
Finance
Level
Other
Created / Updated
26.12.2016 / 09.03.2020

Flashcards

Strukturbilanz AV

AV lt. Bilanz o. Anlagespiegel

- selbst erstellte immaterielle VG

- entgelt.ich erworberner GOF

+ stille Reserven

Strukturbilanz UV

Vorräte lt. Bilanz

- erhaltene Anzahlungen

+ Forderungen LuL + sonstige

+ evtl. RAP-Aktiv!

+ liquide Mittel (Bank, Kasse, Wertpapiere)

Berechnung RAP

RAP-Aktive

 - Disagio (Damnum)

 - RAP-Passiv

wenn  +   -> kurzfristige Forderungen

wenn  -     -> kurzfristige Verbindlichkeiten

 

Strukturbilanz EK (analytisch)

Bilanzielles EK

- aktiviertes Damnunm (Disagio)

- selbst erststellte immaterielle VG des AV

- aktivierter entgeltlich erworbener GOF

- aktive latente Steuern

+ passive latente Steuern

+ 70% der stillen Reserven

- beschlossene Gewinnausschüttung

+ Gesellschafterdarlehen)

Strukturbilanz FK langfristig

Verbindlichkeiten Restlaufzeit > 5 Jahre (Darlehen, Anleihen)

+ langfristige Rückstellungen (Pensionen)

+ 30% stille Reserven

- langfristiges Gesellschafterdarlehen

+ nicht passivierte langfristige finanzielle Verbindlichkeiten (Leasing, Bürgschaften)

Strukturbilanz FK mittelfristig

Restlaufzeit 1 - 5 Jahre

Strukturbilanz FK kurzfristig

Verbindlichkeiten aus LuL

+ Steuerrückstellungen

+ sonstige Rückstellungen

+ Gewinnausschüttung

- kurzfristiges Gesellschafterdarlehen

+ nicht passivierte kurzfristige Verbindlichkeiten

- erhaltene Anzahlungen

+ evtl. RAP-Passv

CashFlow (Praktikerformel)

JÜ/JF

+ nicht zahlunswirksame Aufwendungen (Afa, Zuführung, langfristige Rückstellung, BE-Minderungen)

- nicht zahlungswirksame Erträge (Zuschreibungen, Auflösung Rückstellungen, BE-Mehrungen)

CashFlow aus Investitionstätigkeit

- Zugänge AV

+ Abgänge (Erlöse) AV

CashFlow aus Finanztätigkeit

- Tilgung lfr. Verbindlichkeiten

- Ausschüttungen

+ Erhöhung v. lfr. Verbindlichkeiten

+ Einlagen (Kapital-Erhöhungen)

CashFlow aus lfd. Geschäftstätigkeit

JÜ/JF

+ Abschreibungen

+ Zuführung zu Rückstellungen

+ BE-Minderungen

+ Verringerung der FO aus LuL

+ Minderung RAP aktiv

+ Erhöhung Verb LuL

+ Erhöhung RAP passiv

+ Minderung aktiver latenter Steuern

+ Erhöhung passiver latenter Steuern

+ Verlust Abgang AV

- Zuschreibungen

- Auflösung Rückstellungen

- BE-Mehrung

- Erhöhung der Fo aus LuL

- Erhöhung RAP aktiv

- Minderung Verb LuL

- Minderung RAP passiv

- Erhöhung aktiver latenter Steuern

- Minderung passiver latenter Steuern

- Gewinn aus AV Abgängen

 

Kapitalflussrechnung

CF aus laufender Geschäftstätigkeit

+ CF aus Investitonstätigkeit

+ CF aus Finanztätigkeit

Gesamt-CashFlow

+ AB - Zahlungsmittel

EB - Zahlungsmittel

Anlagendeckungsgrad I

\({EK{ } \over AV} * 100\)

 

Goldene Bilanzregel => >100%

Anlagendeckungsgrad II

\({EK + lfr. FK \over AV} * 100\)

 

postulat der Fristenkonqruenz erfüllt bei > 100%

Anlagendeckungsgrad III

\({EK + lfr. FK \over AV + UV (eiserner Bestand)} * 100\)

Gesamtleistung

Umsatzerlöse (UE) + BestandsErhöhungen (+/-) + andere aktivierte Eigenleistungen

ordentliches BE

Gesamtleistung

+ so.betr. Erträge

- Material-/Personalaufwand

- Afa 

- sonst. betr. Aufwände

- sonstige Steuern

Umsatzrentabilität (EBit-Marge)

\({oBE (Ebit) \over Umsatz}* 100\)

 

Maß für nachhaltige Ertragskraft

Personalintensität

\({Personalaufwand \over GL (Gesamtleistung)} *100\)

Forderungsumschlagsdauer

\(360/Jahr \over Forderungs-Umschlagshäufigkeit\)

also

\({360\over Umsatzerlöse (brutto)} \over {(Fo)AB+EB\over2}\)

= KD-Zahlungsziel

Vermögensstruktur

Forderungs-Umschlagshäufigkeit

\({Umsatzerlöse (brutto) \over Durchschnitt licher Forderungsbestand}\)

also: 

\(Umsatzerlöse (brutto) \over {(Fo)AB+EB\over2}\)

Ø - Forderungsbestand

\((FO)AB + EB \over 2\)

Anlagenabgang?

AB 31.12. Vorjahr

+ Zugänge

 - Verschleiss (Jahresafa)

- EB 31.12. Geschäftsjahr

Anlagenabgang

 

Anlagenabnutzungsgrad

\({kummulierte Abschreibung \over SAV zu AK/HK (Endbestand)}*100\)

> 50% AV schon relativ alt

 

SAV 1.1. AB

+ Zugänge

- Abgänge

SAV 31.12. EB

Wofür werden Kennzahlen eingesetzt (gebraucht)?

- interne Leistungsbeurteilung:

  können Istzustände erfassen - > verfolgen Steuerung + zeitl. Entwicklung des Unternehmens

- Externe Positionsbestimmung:

  können durch Vergleiche mit branchenähnlichen Unternehmen zu Verbesserungsmöglichkeiten führen

- Qualitätsmanagement:

  können zum Erkenne und Verbessern von Qualitätspromlenen in Produktion dienen

- Öffentlichkeitsarbeit:

  können Leistungsfähigkeit des Unternehmens für Außenstehende dokumentieren

Welche Kennzahlen gibt es?

- absolute: ohne große Berechnung ablesbar => MA-Zahl, Krankentage...

- relative: setzt mehrere Zahlen ins Verhältnis => Beschäftigungsgrad, Krankenquote

- Richtzahlen: statistische Orientierungsgrößen

Cash-Flow Rendite

v. EK: \(CF \over EK \)

v. GK: \(CF \over GK\)

v. Umsatzrate: \(CF \over GL bzw. UE\)

Cash-Flow-Verschuldungsrate

\(CF \over FK\)

bzw.

\(FK \over CF\)

Cash-Flow-Nettoverschuldungsrate (Dynamischer Verschuldungsgrad)

\(Nettoverschuldung \over CF\)

CashFlow I

JÜ + Abschreibungen

CashFlow II

JÜ

+ Abschreibungen

+/- Veränderungen Lfr. Rückstellungen

+/- Veränderungen Wertberichtigungen + Sonderposten

 

CashFlow III

JÜ

+ Abschreibungen

+/- Veränderungen lfr. Rückstellungen

+/- Veränderungen Wertberichtungen und Sonderposten

+ neutrale Aufwendungen

- neutrale Erträge

statischer Verschuldungsgrad

\({FK \over EK}*100\)

=> Leverage-Effekt!

Solange die GK-Rentabilität > als FK-Zinssatz steigt mit zunehmender Verschuldung die EK-Rentabilität

Vermögensstruktur

\(AV \over UV \)

Vermögensstruktur

AV (bzw. UV) - Intensität

Aussage: Marktflexibilität, Kostenstruktur, Sicherheiten

\({AV \over GK(Bilanzsumme)}*100 \)

wenn dieser Wert hoch ist, weiter untersuchen AV-Altersstruktur (AV-Abnutzungsgrad)

 

\({UV \over GK(Bilanzsumme)}*100\) (UV-Intensität=Arbeitsintensität)

 

 

Vermögensstruktur

AV - Ausnutzungsgrad

\(GL o. UE\over AV(ohne FinanzAV)\)

Vermögensstruktur

AV - Altersstruktur (AV-Abnutzungsgrad)

\({kummulierte Abschreibung AV \over (EB)AV z.AK/HK}*100\)

Ausage über zukünftigen Kapitalbedarf, Wettbewerbssituation

 

(EB) = AB+Zugänge - Abgänge

Vermögensstruktur

Investionsdeckung

\(JahresAfa SAV \over Investitionen beim SAV\)

Vermögensstruktur

Abschreibungsquote

\(JahresAfa SAV \over SAV zu AK/HK\)

Vermögensstruktur

Abschreibungsintensität

\(JahresAFA\over kummulierte SAV-Afa\)

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