Betriebsorganisation

Karteikarten zur Prüfungsvorbereitung auf den Küchenmeister.

Karteikarten zur Prüfungsvorbereitung auf den Küchenmeister.


S. S.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Betriebsorganisation und richten sich an fortgeschrittene Lernende. Sie konzentrieren sich auf Planung, Zielsetzung und verschiedene Methoden wie Gegenstromplanung, deduktive und induktive Planung. Zudem werden Themen wie Benchmarking, Produktlebenszyklus und strategische Planung behandelt. Unternehmen und Mitarbeiter profitieren von diesen Karteikarten, da sie wertvolle Einblicke in effiziente Planungsprozesse und Unternehmensstrategien bieten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
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Langue
Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
13.12.2016 / 16.01.2023

Cartes-fiches

Was beinhaltet das Unternehmensleitbild? (6 Beispiele)

- Aufgabe und Vision

- Identität der Mitarbeiter

- Werte des Unternehmens

- Potential des Unternehmens

- Strategie des Unternehmens

- Hinweise zur Umsetzung in der praktischen Arbeit

Für wen wird ein Unternehmensleitbild erstellt?

Stakeholder

Wer oder was sind die "Stakeholder"?

Anteilseigner, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Forschungs- und Entwicklungspartner

Was sind die Bestandteile der Unternehmenspolitik?

Personalpolitik, Produktpolitik, Finanzpolitik, Kontrahierungspolitik (Preispolitik), Kommunikationspolitik (Werbung)

Was ist eine "Corporate Identiy?

Unter dem Oberbegriff "Corporate Identity" werden ale charakteristischen Merkmale eines Unternehmens zusammengefasst. Sie kann auch als Selbstbild des Unternehmens bezeichnet werden. Mit diesen Merkmalen grenzt es sich von anderen Unternehmen ab.

Was ist das Corporate Design?

Das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Es wird auch als visuelle Identität bezeichnet. Das Unternehmen erarbeitet Vorgaben für das einheitliche Layout aller Firmendokumente, eine einheitliche Arbeitskleidung oder eine einheitliche Einrichtung. In einer solchen Richtlinie können folgende Vorgaben ferstgelegt sein:

- Logo

- Farbschema

- Hausschrift und Schriftthema

Was ist Corporate Behaviour?

Zur Corporate Identity gehören auch die Verhaltensweise der Mitarbeiter gegenüber den Kunden und Lieferanten und den Koillegen. Dieser Teil der Corporate Identity wird als "Coporate Behaviour" bezeichnet. Am Verhalten der Mitarbeiter zeigt sich, ob die Grundsätze der Corporate Identity des Unternehmens in die Tat umgesetzt werden.

Was ist die Corporate Communication?

Neben dem visuellen Erscheinungsbild und den Verhaltensweise der Mitarbeiter spielt die Unternehmenskommunikation eine sehr wichtige Roll. Dazu zählen Kommunikationsformen und Sprachregelungen. Ein einheitliches Erscheinungsbild des Unternehmens soll nicht nur in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Werbeung, sondern prinzipiell bei jeder Kommunikation nach innen oder außen vermittelt werden.

Nach welchen Grundsätzen müssen Ziele formuliert werden?

  • Jedes Ziel muss spezifisch, eindeutig und verständlich formuliert werden. Die Formulierung darf keine Missverständnisse zulassen.
  • Die Formulierung eines Ziels darf noch keine Beschreibung der Lösung beinhalten.
  • Ein Ziel muss messbar sein. Wenn ein Ziel nicht direkt messbar ist, müssen Hilfsgrößen herangezogen werden.
  • Ein Ziel soll realisitsch gesteckt werden, dass ers zwar fordert, aber nicht von vornherein demotiviert.
  • Ein Ziel soll verbindlich dokumentiert werden. Die Beteiligten müssen das Ziel akzeptieren.
  • Für jedes Ziel muss ein realistischer Termin gesetzt werden.
  • Ziele können zueinander in einem Zeitkonflikt stehen. Deshalbn müssen sie in eine Reihenfolge eingeordnet werden. Es muss immer klar sein, welches Ziel Priorität hat.

Welche Zielbeziehungen gibt es?

  • antinom: Zwei Ziele schließen einander kategorisch aus
  • konkurrierend: Zwei Ziele lassen sich nicht gleichzeitig mit Erfolg erreichen.
  • indifferent: Zwei Ziele beeinflussen einander übrerhaupt nicht.
  • komlementär: Zwei Ziele ergänzen einander.

Nenne die Merkmale der Planung!

Planung ist...

  • ...ist zukunftsbezofgen
  • ...findet in Unsicherheit statt.
  • ...dient dem rationalen Lösen von Problemen.
  • ...dient dem Gestalten in der Zukunft.
  • ...liefert Informationen für späteres Handeln.
  • ...ist ein Prozess, der in mehreren Phasen abläuft.

Nenne die drei zetilichen Planungshorizonte, deren Zeitraum und beschreibe diesen!

  • "stategisch" • mehr als fünf Jahre • langfristig, grundlegende Ziele
  • "taktisch" • etwa ein bis fünf Jahre • mittelfristig, Teilziele der strategischen Ziele
  • "operativ" • weniger als ein Jahr • kurzfristig, Steuerung der Prozesse

Was sind die Anforderungen an eine strategische Planung?

  1. Die Aktivität des Unternehmens soll an konkrete Ziele ausgerichtet sein.
  2. Das Unternehmen soll sich auf wichtige Ziele konzentrieren.
  3. Die entscheidungen und Maßnahmen der Unternehmensführung sollen langfristig vorbereitet werden.
  4. Die Mitarbeiter sollen über die Entscheidungen und Maßnahmen informiert werden.
  5. Die Mitarbeiter sollen zum Handeln motiviert werden.
  6. Die Handluing der einzelnen Organisationseinheiten sollen koordiniert werden.
  7. Kontrolle und Abrechnung der Ergbnisse sollen bereits bei der Planung vorbereitet werden.

Nenne die Phasen eines Produktlebenszyklus!

  1. Entwicklungsphase: Das Unternehmen steckt eigene Ressourcen in die Entwicklung ders Produkts. Es wird noch kein Umsatz erzielt.
  2. Einführungsphase: Das Unternhmen wendet Geld und Arbeit für das Marketing auf. Es beginnt mit dem Verkauf des Produkts. Die Umsätze steigen an und allmählich wird der Break- even- Punkt erreicht , an dem mit dem Produkt erstmals ein Gewinn erzielt wird.
  3. Wachstumsphase: Nach dem Break- even Punkt wächst der Marktanteil und das Produkt wird immer erfolgreicher. Am Wendepunkt der Umsatzkurve endet die Wachstumsphase.
  4. Reifephase: In dieser Phase steigt der Umsatz noch leicht bis zum Maximum an. Am Ende der Reifephase ist die Sättigung erreicht.
  5. Sättigungsphase: Hier fällt der Umsatz bis zu einem Punkt, an deem mit dem Produkt kein Gewinn mehr erzeilt wird.
  6. Degenerationsphase: Das Produkt läuft aus und wird am Ende der Phase aus dem Programm genommen. Eventuell müssen während einer Nachalaufophase noch Leistungen erbracht werden. Im Idealfall kann das alte Produkt durch ein neues ersetzt werden.

Beschreibe Benchmarking!

Benchmarking ist eine systematische und vergleichende Analyse von Produkten und Prozessen nach einem festgelegtem Schema. Es kann innerhalb des eigenen Unternehmens, eines Konzerns, einer Branche oder auch branchenübergreifend durchgeführt werden.

Wasi ist ein externes Benchmarking?

Beim externen Benchmarking misst sich ein Untrernehmen an den besten Mitbewerbern aus der Branche. Dabei kann zum Beispiel ermittelt werden, wer:

  1. mit seinen Produkten Branchenführer ist.
  2. die technische Entwicklung dominiert.
  3. die Erfolgsmethoden (best practice) einsetzt.
  4. die höchste Kundenzufreidenheit erreicht.
  5. mit den niedrifgsten Kosten produziert.
  6. mit seinen Produkten oder Dienstleistungen die Qualitätsstarndards setzt.

Wie heißt die Portfoliomatrix, welche die Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens anhand des relativen Marktanteils und dem Marktwachstum in vier Zonen einteilt?

Boston Consulting Group (BCG)

Wofür stehen die vier Buchstaben des Akronyms "SWOT" bei dser Unternehmensanalyse?

  • S: Strenght • interne Stärken
  • W: Weakness • interne Schwächen
  • O: Opportunites • externe Chancen
  • T: Threats • externe Risiken

Beschreibe die induktive und deduktive Planung!

Planungen können grundsätzlich auf zwei Arten durchgerführt werden. In einer induktiven Planung ist die Vorgehensweise, dass man vom Speziellen auf das Allgemeine folgert. Die entgegengesetze Vorgehensweise ist die Deduktion bzw. deduktive Planung.

Die induktive Entwicklung verläuft von der kurzfristigen zur langfristigen Planung. Dabei werden zuerst Planungen für kurze Planungszeiträume ausgearbeitet und dann Planungen für längere Planungszeiträume darauf aufgebaut.

Die deduktive Planung verläuft genau in der Gegenrichtung. Es werden zuerst strategische Planungen für sehr lange Planungszeiträume aufgestellt und daraus die Planungen für kürzere Zeiträume abgeleitet.

Nenne die Vorgehensweise bei der induktiven Planung!

Bottom-up-Mehtode:
Alle Vorgänge, Tätigkeiten und Teilabschnitte der Planung werdebn ungeordnet gesammelt und notiert. Die Projektstruktur entsteht von unten nach oben. Die Zusammenfassung erfolgt durch die Sammlung dieser Teile unter bestimmten Oberabschnitten. Dadurch entsteht ebenfalls eine Projektstruktur. Nach der Zusammenfassung wird diue Struktur von oben nach unten geprüft und dann definert man Arbeitspakete und Vorgänge.

Welche Vor- und Nachteile hat die induktive Planung?

Vorteile:

  • Potential für Kreativität
  • Methoden der Ideenfindung können gut eingebracht werden

Nachteile:

  • Evnetuell große Anzahl von Vorschlägen
  • Hoher Zeitaufwand

Welche Vor- und Nachteile hat die deduktive Planung?

Vorteile:

  • klare Zuordnung der Vorgänge und gute Anpassung an die bestehenden Projekt- oder Aufbauorganisation

Nachteile:

  • eingeschränkte Mitbestimmung durch Mitarbeiter
  • kaum mögliche Nutzung von Kreativitätstechniken da kleine Zeitfenster

Nenne die Vorgehensweise bei der deduktiven Planung!

Die Top-Down-Methode:

Die einzelnen Elemente einer Planung werden von oben nach unten immer feiner zerlegt. Zur Verfeinerung definiert man Teilziele, die noch weiter in Detailziele unterteilt werden können. Anschließend definiert man Arbeitspakete und Vorgänge. Bei kleineren Projekten ist beides gleichzusetzen. Bei größeren Projekten unterteilt sich ein Arbeitspaket in noch kleinere Teile.

Beschreibe die Gegenstromplanung!

Die Top-Down und die Bottom-up-Methode können sich in Gegenstromplanung ergänzen. Sie soll die Nachteile der beiden beschriebenen Methoden ausgleichen. Die Gegenstromplanung beginnt mit der Top-Down-Methode. Dann erfolgt in Gegenrichtung eine Konkretisierung mit der Bottom-up-Methode. Die Gegenstromplanung ist insgesamt sehr zeitintensiv. Sie gleicht zwar die Nachteile der beiden anderen Methoden aus, dafür fehlen aber auch die spezifischen Vorteile.

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