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Lernende 30 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 07.03.2019 / 15.06.2019
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Das Lebensalter spielt in der Entwicklungspsychologie eine große Rolle. Welche Aussagen sind zutreffend? 

Das chronologische Alter ist keine physikalische, sondern eine psychologische Größe

Alter ist im eigentlichen Sinne keine echte unabhängige Variable, wird aber in entwicklungspsychologischen Designs häufig als solche betrachtet.

Alter geht mit zugrundeliegenden Entwicklungsprozessen einher, erklärt diese aber nicht

Der Fokus auf Altersvariation vernachlässigt die interindividuellen Unterschiede zwischen Altersgleichen

Lebensalterbezogene Entwicklungsreihen erwecken den falschen Eindruck einer festen Bindung von Veränderungen an das Alter.

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Klassische bzw. traditionelle Entwicklungstheorien postulieren:

Entwicklung bedeutet in jeder Lebensphase Gewinn (Aufbau) und Verlust (Abbau)

Entwicklungsprozesse sind unumkehrbar.

Entwicklung verläuft zielgerecht und auf einen Endzustand hin

Entwicklung verläuft universell.

Der Mensch ist aktiver Gestalter seiner eigenen Entwicklung

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Relevante Begriffe in Piagets Theorie:

Zentrifugierung

Volumenkonstanz

Ich-Identität

Egoismus

Objektpermanenz

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Die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne nach Paul Baltes lässt sich folgendermaßen charakterisieren:

Entwicklung ist durch eine hohe intraindividuelle Plastizität gekennzeichnet.

Das Erwachsenenalter nimmt bei der Definition der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne einer Vorrangstellung ein.

Die Erforschung von Entwicklung setzt eine idiographische Perspektive voraus.

Entwicklung variiert in Abhängigkeit von historischen, kulturellen, gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen.

Entwicklung sollte nicht nur psychologisch, sondern auch multidisziplinär erforscht werden.

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Mead unterschied zwischen „I“ und „ME“.

Das „ME“ stellt die konventionelle, strukturelle und über die Zeit vergleichsweise stabile Komponente des „Selbst“ dar.

Das „ME“ repräsentiert als generalized other letztendlich Gesellschaft an sich.

Das „ME“ ist reflexiv und nicht unmittelbar zugänglich.

Die Dynamik des „I“ führt zu einer Restrukturierung des „ME“

Das „ME“ ist empirisch nicht erfassbar

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Welche Aussagen sind im Kontext von Eriksons Theorie falsch?

Identitätsfindung ist für Erikson mit krisenhaftem Erleben verbunden

Das mittlere Erwachsenenalter ist laut Erikson vom Bedürfnis geprägt, Werte für kommende Generationan zu schaffen, weiterzugeben und abzusichern.

c. Erikson wendet sich in mancherlei Hinsicht von Freud ab. So schreibt er Entwicklung nicht in Form von psychosexuellen, sondern psychosozialen Phasen

Der Beginn des Erwachsenenalters ist durch den Konflikt zwischen Solidarität und Isolierung geprägt.

Das dritte entwicklungspsychologisch relevante Thema (im 4. und 5. Lebensjahr) wird durch die Pole Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl charakterisiert

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Display rules..

regeln die sprachbasierte Kommunikation

dienen der Regulation des nonverbalen, spezifisch mimischen Ausdrucks

dienen der Regulation von Gefühlen

sind in ihren Inhaltsbereichen universell gültig

dienen der Optimierung der Selbstdarstellung in sozialen Situationen

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Identitätsentwicklung nach Marcia, zutreffend: 

Nach Marcia zeichnet sich das Moratorium durch hohe Exploration aus, ohne das es zu einem Commitment kommt.

Für Marcia findet Identitätskonstruktion in thematischen Kontexten oder Domänen statt, die er bei seiner Untersuchungsmethode auch berücksichtigt.

Marcia diagnostizierte über die Zeit hinweg einen Abfall des Status der Identitätsdiffusion.

Marcia arbeitete hauptsächlich mit Fragebögen.

Marcia ging bei seiner Forschung von der Theorie Eriksons zum Thema Identität aus.