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Lernende 5 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 04.02.2018 / 25.09.2018
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normal <-> Abnormal 

statistische norm 

funktionale norm 

soziale norm 

  • statistische Norm — abnorm = selten
  • funktionale Norm — abnorm = schädlich
  • soziale Norm — abnorm = gesellschaftlich abweichend
    • kann positiv wie auch negativ abweichend sein, aber auch bei negativ abweichend, muss es nicht krank/gestört sein
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Ebenen der klassifikatorischen Diagnostik 

  • Symptom — Einzelne Zeichen einer Störung
    • sind nicht unbedingt abnorm oder gar krankhaft
  • Syndrom — Muster von gehäuft gemeinsam auftretenden Symptomen
    • typische Symptomkombinationen sind nicht unbedingt ursächlich verbunden
    • obligate Kernsymptome die vorhanden sein müssen
    • fakultative Begleitsymptome die nicht immer auftreten müssen
  • Diagnose — Krankheitsbezeichnung, definiert durch Symptome, Syndrome und Zusatzkriterien (Verlauf, Dauer etc)
    • Zuordnung des psychopathologischen Bildes zu Krankheitsbezeichnung
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Relevante Stichworte in Psychopathologie 

  • Differentialdiagnostik — Abgrenzung von Störungen die ein überlappendes Erscheinungsbild haben
  • Epidemiologie — Verteilung von Störungen und Determinanten ihres Auftretens
  • Prävalenz — Häufigkeit einer Störung
    • zu einem bestimmten Zeitpunkt — Punktprävalenz
    • innerhalb eines bestimmten Zeitraums — zB Lebenszeitprävalenz
    • Ätiologie — Analyse von Störungsursachen
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Psychotrope Substanzen

— Stoffe die zentralnervös auf den Organismus wirken und Wahrnehmung, Denken, Fühlen, Handeln beeinflussen

  • Überwinden Blut-Hirn-Schranke, beeinflussen synaptische Übertragung im ZNS
  • Wirkung, teilweise, positiv
    • somatische Ebene
    • psychische Ebene
    • soziale Ebene
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Substanzkonsum - Was ist normal?

Gesellschaftliche Einflüsse 

— Regelmässigkeit, Menge (Durchschnitt/Maximum), Situation, Konsequenzen, Kontrollierbarkeit, Tempo

Gesellschaftliche Einflüsse

  • Unterscheidung legal/illegal —> gesellschaftspolitisch bedingt
    • fiskalische Kriterien von Staat und Wirtschaft nehmen Einfluss
    • spiegelt nicht: Gefährlichkeit, Bürden of disease
    • beeinflusst — Prävalenzraten und Sicht auf Betroffene
      • viele wahren die Grenzen zum Illegalen —> was legal ist wird mehr konsumiert
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Störungen durch Substanzkonsum 

Substanzübergreifende Merkmale 

  • Positive Effekte —> Konsumsteigerung bis hin zum Kontrollverlust
  • Zentrale gemeinsame Störungsmerkmale
    • Psychische Abhängigkeit — Craving
    • Körperliche Abhängigkeit — Toleranz und Entzug
      • wer viel Trinkt braucht mehr Alkohol um gleiche Wirkung wie andere zu erreichen
    • Folgeprobleme — somatisch, psychisch, sozial
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Störungen durch Substanzgebrauch 

Diagnosen durch Konsum / Substanzinduziert 

  • Störung durch/Infolge Substanzkonsum
    • Schädlicher Gebrauch -- Störungsunspezifisch 
    • Abhängigkeit -- Substanzunspezifisch 

 

  • Substanzinduzierte Störungen
    • Akute Intoxikation -- Störungsspezifisch 
    • Enzugssyndrom -- Substanzspezifisch
    • Substanzinduziertes 
      • delir 
      • psychotische Störung 
      • amnestisches Syndrom 
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Substanzabhängigkeit nach IDC-10 - Kriterien 

— Mindestens 3 Kriterien während letztem Jahr erfüllt

  • Starker Wunsch oder Zwang Substanz einzunehmen
  • Schwierigkeiten, Konsum zu kontrollieren
  • substanzspezifische Entzugssymptome oder Konsum, um Entzugssymptome zu verhindern
  • Toleranzentwicklung
  • Eingeengter Fokus auf die Substanz — Vernachlässigung anderer Verpflichtungen, Aktivitäten, Interessen
  • fortdauernder Gebrauch der Substanz wider besseres Wissen und trotz eintretender schädlicher Folgen