Schlüsselbegriffe


Nathalie Bandi
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln zentrale Themen wie Geldmenge, Güter, Einkommen, Preise und Arbeitslosigkeit, wobei auch die Rolle der Nationalbank und Banken sowie die Berechnung des BIP im Fokus stehen. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein besseres Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Karten
160
Lernende
25
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
04.04.2013 / 19.05.2024

Lernkarten

Friktionelle Arbeitslosigkeit

Entsteht auf Grund von Scuhprozessen infolge Stellenwechsel

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Das Angebot stimmt in qualitativer, regionaler, branchenmaessiger Hinsicht nicht mit der Nachfrage ueberein.

Sockelarbeitslosigkeit

(auch natuerliche Arbeitslosigkeit) umfasst den Umstand, dass nach jedem konjunkturellen Einbruch ein Sockel an Arbeitslosen zurueck bleibt (arbeitslos bleibt). Sie setzt sich aus struktureller und friktioneller Arbeitslosigkeit zusammen.

Arbeitsproduktivitaet

Leistung (Wertschoepfung, produzierte Einheiten) pro Mitarbeiter in einer gewissen Zeit oder pro Arbeitsstunde.

Automatische Stabilisatoren

Insbesondere die Steuereinnahmen, die Arbeitslosenunterstuetzung und die Schuldenbremse sorgen dafuer, dass die Veraenderung des Staatsbudgets automatisch antizyklisch wirkt.

Beveridge-Kurve

Stellt die Arbeitslosen in Beziehung zu den offenen Stellen. Sie zeigt die Entwicklung der Sockelarbeitslosigkeit.

Binnenmarktprogramm der EU

Durch die Realisierung von vier Freizuegigkeiten (Gueter, Dienstleistungen, Kapital und Personen) soll der Handel erleichtert und der Wohlstand gesteigert werden.

Break-even-point

Preis/Mengenkombination bei der weder Gewinn noch Verlust entsteht. (Gewinnschwelle/Nutzschwelle/DB)

Bretton-Woods-System

System von fixen Wechselkursen. Jedes Mitgliedsland definiert seine Waehrung in Gold oder Dollar die amerikanische Nationalbank verpflichtet sich, alle Dollarguthaben auf Verlangen zum abgemachten Kurs in Gold einzuloesen.

Bruttoinlandprodukt BIP

Wert aller im Laufe eines Jahres im Inland erbrachten Wertschoepfungen, bewertet zu Marktpreisen.

Bruttoinvestitionen

Derjenige Teil der Wertschoepfung, der fuer die Produktionsanlagen, Lagerzunahmen oder oeffentliche Einrichtungen verwendet wird. Die Bruttoinvestitionen werden in Bauinvestitionen und Vorratsveraenderungen unterteilt. (Bruttoinvestitionen - Ersatzinvestitionen (Abschreibungen) = Nettoinvestitionen)

Buchgeld

Jederzeit in Bargeld umwandelbare Bank- und Postcheckguthaben (Transikonten), die dem bargeldlosen Zahlungsverkehr dienen.

Coase-Theorem

Dank klar geregelten Eigentumsrechten koennen externe Effekte ausgebuegelt werden.

Cournotscher Punkt

Zeigt den gewinnoptimalen Preis und die Menge beim Monopol.

Crowding-Out-Effekt

Durch staatliches Handeln werden privatwirtschaftliche Aktivitaeten verdaenkt. Z.B.: Verdraenung von privaten Investitionen durch angestiegene Zinsen als Folge der Staatsverschuldung.

Deflation

Gegenstueck zur Inflation è Genereller Rueckgang des Preisniveaus ueber laengere Zeit.

Depression

Lang anhaltende Konjunkturphase, welche durch hohe Arbeitslosigkeit, geringe Kapazitaetsauslastung und sinkende Loehne und Preise gekennzeichnet ist.

Devisen

Von Inlaendern gehaltene, auf fremde Waehrung lautende Guthaben

Devisenwap

Verkauf von Devisen per Kasse und gleichzeigter Kauf auf Termin oder umgekehrt.

Dirketinvestitionen

Gruendung, Erwerb oder Beteiligung an / von Tochergesellschaften oder Filialen im Ausland.

Disinflation

Disinflation bezeichnet eine Verminderung der Inflation jedoch nicht ein Sinken des Preisniveaus (Deflation). Disinflationspolitik iel darauf ab, die Inflationsrate in einer Volkswirtschaft zu reduzieren.

Effizienz

Aus knapen Ressourcen das Beste herausholen. Maximierung der Wohlfahrt einer Gesellschaft durch eine optimalen Einsatz der Ressourcen.

Effizienzlohntheorie

Lohnerhoehungen wirken einerseits kostensteigernd, andererseits wirken sie durch Anreize zu hoeheren Leistungen auch kostensenkend. Diese Theorie erklaert, weshalb Unternehmungen nicht unbedingt an tieferen Loehnen interessiert sind und deshalb Arbeitslosigkeit nicht abgebaut werden kann.

Elastizitaet

Masszahl fuer die prozentuale Veraenderungen einer abghaengigen Groesse im Verhaeltnis zur prozentualen Veraenderung einer unabhaengigen Groesse.

Preiselastizitaet der Nachfrage

Relative Veraenderung der nachgefragten Menge infolge einer relativen aenderung des Preises.

Preiselastizitaet des Angebotes

Relative Veraenderung der angebotenen Menge infolge einer relativen aenderung des Preises.

Einkommenselastizitaet

Relative aenderung der Nachfrage infolge einer realtiven aenderung des Einkommens.

Ertragsegestzt

Wird der Einsatz eines Produktionsfaktores bei Konstanz der Menge der uebrigen Faktoren erhoeht, so nimmt der Ertrag zunaechst mit steigenden, dann mit fallenden Grenzertraegen zu, bis schlussendlich der Gesamtertrag sinkt, der Grenzertrag also negativ wird.

Expansive Geldpolitik

Einsatz der geldpolitischen Instrumente der Nationalbank der Vergroesserung der Geldmenge (Geldmenge waechst staerker als das Produktionspotenzial).

Exportquote

Anteil der Ausfuhren eines Landes in Prozent des BIP.

Externe Effekte

Kosten oder Nutzen, die bei der Produktion oder im Konsum entstehen, jedoch nicht vom Verursacher getragen werden muessen.

Finanzausgleich

uebertragung zwischen staatlichen Koerperschaften zum Ausgleich zwischen Finazkraft und Finanzbedarf oder als Abgeltung fuer die uebernahme von uebergeordneten Aufgaben.

Fiskalimpuls

Veraenderung des strukturellen Saldos der Staatsverschuldung im Verhaeltnis zum BIP. Zeigt die Wirkung (expansiv oder restriktiv) der Finanzpolitik.

Fiskalquote

Steuern und Sozialversicherungsbeitraege in Prozent des BIP.

Fixe Wechselkurse

Bei fixen Wechselkursen sorgen die Nationalbanken durch Kaeufe oder Verkaeufe von Devisen dafuer, dass die Wechselkurse innerhalb einer Bandbreite bleiben. Wechselkurssystem, bei dem die Kurse der beteiligten Waehrungen innerhalb eienr gewissen Bandbreite gegeneinander fixiert sind.

Flexible Wechselkurse

Von flexiblen Wechselkursen spricht man, wenn sich der Wechselkurs durch Angebot und Nachfrage - ohne Intervention der Natioanlbank - bildet.

Geldmenge

Bestand an Bar- und Buchgeld, das sich im Umflauf befindet. Bestehend aus Geldmenge M1, M2, M3.

Geldmenge M1

Jederzeit fuer Zahlung verwendbares Mittel. Dazu gehoeren Bargeld, die Sichtguthaben und die Einlagen auf Transaktionskonti des Publikums bei Banken und der Post.

Geldmenge M2

Geldmenge M1 plus Spareinlagen

Geldmenge M3

Geldmenge M2 plus Termineinlagen

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