Versicherungslexikon

Versicherungslexikon

Versicherungslexikon


Sue Sue
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen und spezifischen Begriffe im Bereich der Versicherungen und Finanzanlagen. Sie decken Themen wie Anlagefonds, Versicherungsverträge, Kosten, Erträge und rechtliche Rahmenbedingungen ab. Besonders nützlich sind sie für Versicherungsberater, Finanzanalysten und Anleger, die ihr Wissen über Versicherungsprodukte und Anlageoptionen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
85
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
18.09.2015 / 18.09.2015

Cartes-fiches

Abredeversicherung

Bei einer Abredeversicherung bietet der Versicherer dem Versicherten im Rahmen des Unfallversicherungsrechts die Möglichkeit, die Nicht-Berufsunfallversicherung durch besondere Abrede zu verlängern. Ihr Zweck ist die Weiterversicherung, wenn die obligator

Abschluss

Zustandekommen des Versicherungsvertrages durch Annahme des Antrages durch den Versicherer.

Abschlusskosten

Kosten, welche durch das Zustandekommen eines Versicherungsvertrages entstehen, wie z.B.

Abschreibungsbetrag

Betrag, um welchen der Neuwert eines Gegenstandes infolge Abnützung oder Alterung gekürzt wird.

Absicherungsfonds

Anlagefonds, die den Anlegern die Möglichkeit geben, an der positiven Entwicklung der Finanzmärkte teilzuhaben, aber gegen nachteilige Marktschwankungen, die über eine bestimmte Prozentzahl hinausgehen, weitgehend abgesichert zu sein.

Absicherungskosten

Kosten, die entstehen, wenn ein Portefeuille mittels dynamischer oder statischer Absicherung gegen Kursverluste geschützt werden soll. Bei Portefeuilles mit dynamischer Absicherung entstehen primär Ankaufs- und Verkaufskosten bei der Verschiebung von Geld

Absicht

Der versicherungsrechtliche Begriff Absicht umfasst nicht nur den Willen des Täters zur Verursachung des versicherten Schadens (Tatwille), sondern auch seinen Willen, dass die Schadensfolgen eintreten (Erfolgswille).

Abtretung

Auch Zession genannt. Die Abtretung ist ein (schriftlicher) Vertrag zwischen altem und neuem Gläubiger, die, wenn sie wirksam ist, zum Gläubigerwechsel führt. An Stelle des bisherigen Gläubigers tritt ein anderer. Es kann auch von einem Wechsel der Versic

Affidavit

Bei Anlagefonds schweizerischen Rechts wird bei Ertragsausschüttungen (Zinsen/Dividenden) grundsätzlich die eidgenössische Verrechnungssteuer von 35% abgezogen. Für Anleger mit Domizil im Ausland werden die Ertragssausschüttungen ohne Verrechnungssteuerab

AFG

Anlagefondsgesetz

AFV

Anlagefondsverordnung

AFV-EBK

Anlagefondsverordnung Eidg. Bankenkomm.

Agio

Das Agio ist die prozentuale Differenz zwischen dem aktuellen Börsenkurs und dem ausschüttungsbereinigten Inventarwert zuzüglich letzte Ausschüttung (anteilsmässig).

AHV

Alters- und Hinterlassenenversicherung

AIV

Arbeitslosen- und Insolvenzversicherung

Aktien

Wertpapier, das ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Als Teilhaber hat der Aktionär Mitgliedschaftsrechte (Stimmrecht, Informationsrecht) und Vermögensrechte (Recht auf Anteil am Gewinn, Bezugsrecht).

Aktienfonds

Anlagefonds, die ihr Vermögen hauptsächlich in Aktien investieren. Wichtigste Kategorien: Länder- und Regionenfonds, Emerging-Market-Fonds, Nebenwertefonds, Branchen- und Themenfonds, Indexfonds. Auch Equity Funds genannt.

Aktienindex

Kennziffer zur Beobachtung der Kursentwicklung der Aktien der Börse. Die tägliche Veränderung der Aktienkurse und somit der Kennziffer ermöglicht es, die Tendenz an der Börse zu verfolgen. In der Schweiz ist der wichtigste Aktienindex der Swiss Performanc

Aktiven

In der Bilanz auf der linken Seite aufgeführte Guthaben oder Vermögenswerte einer Unternehmung. Gegenstück Passiven.

Aktivgeschäft

Bankgeschäfte, welche ihren Niederschlag auf der Aktivseite Aktiven der Bilanz finden. Insbesondere sind dies alle Arten von Kreditgewährungen wie Blankokredite, gedeckte Kredite, Hypotheken etc.

Allgemeine Versicherungsbediengungen

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) regeln die für alle Vertragsparteien in gleicher Weise gültigen Bestimmungen. Sie sind ein integrierter Bestandteil des Versicherungsvertrages. Bei der Ausgestaltung der AVB sind die Gesellschaften an das Bun

All-in-Fee

Fondsvermögen belastet. Darin eingeschlossen sind insbesondere Aufwendungen für Kauf, Verkauf und Verwahrung der Wertpapiere sowie alle sonstigen Kosten (Druck der Prospekte, Jahres- und Halbjahresberichte, Kosten der Revisionsstelle und Kurspublikationen

Altersguthaben

Im Rahmen der beruflichen Vorsorge wird jedem Versicherten ein bestimmter Prozentsatz seines koordinierten Lohnes gutgeschrieben, sog. Altersgutschriften, die das Altersguthaben bilden. Das Altersguthaben setzt sich zusammen aus den individuellen Altersgu

Altersgutschriften

Die Altersgutschriften sind jener Teil des Vorsorgeaufwandes, welcher angespart wird. Sparbeiträge leisten sowohl die Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber. Die Altersgutschriften gemäss BVG werden in Prozenten des versicherten Lohnes jährlich berechnet.

Altersrenten

Altersrenten oder auch Leibrenten genannt werden in jährlichen, halbjährlichen, vierteljährlichen oder monatlichen Raten ausbezahlt und zwar so lange, als die versicherte Person lebt. Bei Altersrenten mit Rückgewähr werden beim Tod der versicherten Person

Anamnese

Krankenvorgeschichte der zu versichernden Person für die gesundheitliche Risikoprüfung.

Anerkannter-Experte

Person, die das Eidg. Diplom als Pensionsversicherungsexperte besitzt oder durch das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) als solcher anerkannt worden ist sowie eine juristische Person, die solche Experten beschäftigt. Der Experte prüft die Sicherheit d

Anlagefonds

Ein Anlagefonds ist ein Vermögen, das auf Grund öffentlicher Werbung von einer Vielzahl voneinander unabhängiger Anleger zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage aufgebracht und von einer Fondsleitung nach dem Grundsatz der Risikostreuung (Diversifikation) fü

Anlagefondsgesetz

In der Schweiz regeln das Bundesgesetz über die Anlagefonds (AFG) sowie die zugehörigen Verordnungen von Bundesrat und Aufsichtsbehörde (Eidgenössische Bankenkommission, EBK) die Beziehungen zwischen Anleger, Fondsleitung und Depotbank.

Anlagefondsverordnung

Verordnung des Bundesrates über die Anlagefonds (AFV) vom 19. Oktober 1994, die Ausführungsbestimmungen zum Anlagefondsgesetz enthält.

Anlagefondsverordnung Eidg. Bankenkomm.

Verordnung der Eidgenössischen Bankenkommission über die Anlagefonds (AFV-EBK) vom 27. Oktober 1994, die Ausführungsbestimmungen zum Anlagefondsgesetz enthält.

Anlagegrundsätze

Die Anlagegrundsätze charakterisieren und spezifizieren den Fonds. Der Anleger erhält Informationen über die im Portefeuille gehaltenen Wertpapiere, die Anlagewährung, die geografische Reichweite der Anlagen sowie die Risikostreuung des Fonds.

Anlagehorizont

Die Zeit, für die ein Anleger einen Teil seines Vermögens investieren will.

Anlageinstrumente

Die verschiedenen Anlagekategorien, z.B. Aktien, Obligationen und Geldmarktpapiere.

Anlagepolitik

Die Anlagepolitik beschreibt das Vorgehen, wie das Anlageziel erreicht werden soll (Titelauswahl, Kauf- und Verkaufszeitpunkte, Anteil liquider Mittel etc.).

Anlagestragiefonds

Anlagefonds, welche die offiziellen Anlagestrategien der jeweiligen Anbieter für die verschiedenen Risikoklassen nachbilden. Anlagestrategiefonds investieren weltweit in verschiedenen Anlageinstrumenten, je nach Risikoklasse werden Aktien beziehungsweise

Anlagevorschriften

Anlagevorschriften sind gesetzliche Bestimmungen, die die Anlage des Vermögens der Lebensversicherungsgesellschaften und der Personalvorsorgeeinrichtungen nach den Kriterien Sicherheit, Rendite und Liquidität regeln. Zu diesem Zweck kann der Gesetzgeber e

Anlagewährung

Währung, in der ein Anlagefonds seine Anlagen tätigt. Nicht zu verwechseln mit der Referenzwährung und der Rechnungswährung.

Anleger

Mit dem Kauf von Anteilen erwirbt der Anleger das Recht auf eine seinem Anteil entsprechende Beteiligung am Vermögen und am Ertrag des Fonds.

Anleihen

Obligationen

Étudier