1. Semester


C. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Finanz- und Rechnungswesens, geeignet für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Bilanz, Ertrag, Aufwand, und die Buchung von Geschäftsfällen ab, wobei auch spezifische Konzepte wie Warenaufwand, Warenertrag, und Fremdkapital behandelt werden. Besonders nützlich für Studierende und Berufstätige im Finanzbereich, die ihr Verständnis von buchhalterischen Prozessen vertiefen möchten.
Flashcards
78
Students
5
Language
German
Category
Finance
Level
Other
Created / Updated
19.08.2015 / 08.06.2017

Flashcards

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Kassa / Bank

 

Erfolgsunwirksam

Aktiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Zinsaufwand / Post

Erfolgswirksam

Aufwand

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Debitoren / Warenertrag

Erfolgswirksam

Aktiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Reparatur / Kasse

Erfolgswirksam

Aufwand

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Bank / Debitoren

Erfolgsunwirksam

Aktiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Kreditoren / Warenaufwand

Erfolgswirksam

Passiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Bank / Zinsertrag

Erfogswirksam

Aktiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Mietaufwand / Liegenschaftsertrag

Erfolgsunwirksam

Aufwand

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Immobilien / Eigenkaital

Erfolgsunwirksam

Aktiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Mobiliar / Kreditoren

Erfolgsunwirksam

Aktiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Hypothek / Bank

Erfolgsunwirksam

Passiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Bank / Darlehen

Erfolgsunwirksam

Aktiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Abschreibungen / Einrichtungen

Erfolgswirksam

Aufwand

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Werbung / Kreditoren

Erfolgswirksam

Aufwand

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Warenertrag / Debitoren

Erfolgswirksam

Ertrag

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Sind die folgenden Buchungen erfolgswirksam? Kreuzen Sie an.

Geben Sie zusätzlich an, wie das Konto im Soll zugeornet werden kann (Aktiven, Passiven, Aufwand, Ertrag)

Kreditoren / Post

Erfolgsunwirksam

Passiven

17. Doppelter Erfolgsnachweis

Ordnen Sie die folgenden Begriffe korrekt ein.

Aktiven, Warenaufwand, Kreditoren, Raumaufwand, Erfolgsrechnung vom 1.1. - 31.12.xx, Lohnaufwand, Eigenkapital, Kassa, Aufwand, Bank, Debitoren, Zinsertrag, Betriebsverlust, Bruttogewinn, Anlagevermögen, Fremdkapital, Ertrag, Büroaufwand, Dividende, Umlaufvermögen, Warenertrag, Bilanz per 31.12.xx, Immobilien, Abschreibungen, Vorräte, Passiven.

Bilanz per 31.12.xx

Aktiven (links):

Umlaufvermögen

Kassa

Bank

Debitoren

Vorräte

Anlagevermögen

Immobilien

Passiven (rechts):

Fremdkapital

Kreditoren

Dividende

Eigenkapital

 

Erfolgsrechung vom 1.1.  31.12.xx

Aufwand (links): 

Warenaufwand

Bruttogewinn

 

Lohnaufwand

Raumaufwand

Büroaufwand

Abschreibungen

Ertrag (rechts):

Warenertrag

Bruttogewinn

 

Zinsertrag

Betriebsverlust

23. Aktiengesellschaft

Die Bilanz der Blitz AG zeigt vereinfacht nachstehendes Bild. Was fällt Ihnen dabei auf? Besteht allenfalls ein Handlungsbedarf?

Aktiven:

Umlaufvermögen 50'000

Anlagevermögen 150'000

Total Aktiven 200'000

Passiven:

Fremdkapital 250'000

Eigenkapital

Aktienkapital 100'000

Verlustvortrag -150'000

Total Passiven 200'000

Die Bilanz zeigt eine Überschuldung, denn das Fremdkapital ist grösser als die Aktiven. Der Verlustvorrtrag übersteigt das Aktienkapital (gesetzliche Gewinnreserven sind keine vorhanden). In diesem Fall muss der Verwaltungsrat den Richter benachrichtigen, der grundsätzlich den Konkurs eröffnet.

25. Abschreibungen

Welchen Zweck verfolgt man mit den Abschreibungen?

Richtige Vermögensermittlung: Anlagevermögen soll in der Bilanz in der richtigen Höhe dargestellt werden, d.h. buchhalterische Berücksichtigung von Wertverminderungen bspw. durch Abnützung, Alter, Demodisierung, Zerstörung.

Richtige Erfolgsermittlung: Die Anschaffungskosten werden, im Umfang der jeweiligen Entwertung der Sachgüter, auf die einzelnen Rechnungsperioden verteilt.

Gewinnung flüssiger Mittel: Über den Verkauf der Produkte (die  Abschreibungen sind im Verkaufspreis einkalkuliert) werden flüssige Mittel gewonnen, die zum Ersatz der Anlage verwendet werden können.

25. Abschreibungen

Welche Abschreibungsverfahren kennen Sie und worin liegt der Unterschied?

Lineare Abschreibung:

Abschreibungsbetrag bleibt jedes Jahr gleich hoch, Basis der Abschreibung ist der Anschaffungswert

 

Degressive Abschreibung:

Der Abschreibungsbetrag wird von Jahr zu Jahr kleiner, Basis der Abschreibungen ist im ersten Jahr der Anschaffungswert und in den Folgejahren der Buchwert.

25. Abschreibungen

Das Konto Maschinen hat einen Bestand von CHF 20'000.-

Das Konto Wertberichtigung Maschinen einen Bestand von CHF 16'000.-

Die Maschine wird am 1.7.xx für CHF 6'000 verkauft. Die Zahlung erfolgt auf die Bank.

1. Zeigen Sie wie die Konti in der Schlussbilanz per 31.12.xx dargestellt wurden und benennen Sie die entsprechenden Totale.

2. Verbuchen Sie den Verkauf der Maschine vom 1.7.xx

Bilanz unter den Aktiven als Anlagevermögen

Maschine         CHF20'000 Anschaffungswert

WB Maschinen CHF15'000 Kumulierte Abschreibung

                       CHF  4'000 Buchwert der Maschine am 31.12.xx

1.7.xx

Verkauf Maschine auf Bank: Bank              / Maschine        6'000

Auflösung WB                    : WB Maschine / Maschine      16'000

Gewinn aus Veräusserung   : Maschine       / a.o.G.a.V.AV   2'000

26. Debitorenverluste und Delkredere

Was sind Debitorenverluste?

Debitorenverluste sind Ausfälle von Forderungen und werden über das Minus-Ertragskonto Debitorenverluste verbucht.

26. Debitorenverluste und Delkredere

Was ist ein Delkredere?

Unter dem Konto Delkredere werden Ende Jahr jeweils die mutmasslichen Debitorenverluste verbucht.

27. Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen

In der Erfolgsrechnung werden Ertrag und Aufwand eines bestimmten Zeitraums (meistens 1 Jahr) einander gegenübergestellt. Deshalb dürfen nur Erträge und Aufwände erfasst werden, die diese Zeitperiode betreffen. Werde Beträge verbucht, welche in eine andere Rechnungsperiode gehören oder fehlen Beträge, welche die laufende Rechnungsperiode beeinflussen, müssen diese periodengerecht über die korrekten Konti erfasst werden.

Wie nennt man die erwähnten Konti und wo werden sie in der Bilanz eingegliedert?

Aktive Rechnungsabgrenzung auch transitorische Aktiven (TA) Umlaufvermögen am Schluss

Passive Rechnungsabgrenzung auch transitorische Passiven (TP) Kfr. FK vor krf. Rückstellungen

27. Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen

Was sind Rückstellungen, schreiben Sie die allgemeine Definition in einem Satz auf?

Rückstellungen sind Verbindlichkeiten (Fremdkapital), deren Höhe und/oder Fälligkeit am Bilanzstichtag ungewiss, aber schätzbar sind.

27. Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen

Nennen Sie die Buchungssätze samt Betrag der folgenden Geschäftsfälle für den Jahresabschluss am 31.Dezember xx.

1.

Am 28.2.xx haben wir ein Darlehen von CHF 300'000 zum Zinssatz von 4.5% aufgenommen. Der Zins ist jeweils für ein abgelaufenes halbes Jahr zu leisten. Buchen Sie den Marchzins.

2.

Mieter unserer Liegenschaft haben im Dezember die fälligen Mieten im Betrage von CHF 12'000 noch nicht überwiesen.

3.

Wir haben im Dezember unser Büroräumlichkeiten neu streichen lassen und erhalten am 22. Dezember dafür eine Rechnung im Betrage von CHF 5'000.

4.

Aus Unachtsamkeit haben wir das Grundwasser verschmutzt. Deshalb müssen wir mit einem Gerichtsverfahren und einer Schadenersatzforderung rechen. Wir schätzen den Betrag auf ca. CHF 250'000

5.

Ein Kunde von uns begleicht seine Rechnung im Betrage von CHF 50'000 mittels Banküberweisung.

1. Zinsaufwand / Passive Rechnungsabgrenzung 4'500

2. Aktive Rechnungsabgrenzung / Immobilienertrag 12'000

3. Raumaufwand / Kreditoren 5'000

4. Prozessaufwand / Rückstellungen 250'000

5. Bank / Debitoren 50'000

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Welche drei Konten sind bei der Erfassung des Warenverkehrs betroffen?

Warenvorrat

Warenaufwand

Warenertrag

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Wareneinkäufe werden zu Einstandspreisen erfasst. Ordnen sie die folgenden Begriffe so untereinander ein, damit als Resultat der Einstandspreis erscheint.

Einstandspreis, Nettoeinkaufspreis, Rabatt, Bezugskosten, Skonto, Bruttoeinkaufpreis

   Bruttoeinkaufspreis

-  Rabatte

-  Skonto

    Nettoeinkaufspreis

+  Bezugskosten (z.B. Transport, Zoll...)

    Einstandspreis

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Es gibt zwei Methoden zur Führung der Warenkonten.

1. Warenvorrat als ruhendes Konto

2. Laufende Lagerführung

Geben Sie den Buchungssatz für eine Zunahme sowie für eine Abnahme des Konto Warenvorrates für beide Verbuchungsmethoden an.

1. Warenvorrat als ruhendes Konto

Zunahme: Warenvorrat / Warenaufwand

Abnahme: Warenaufwand / Warenvorrat

2. Laufende Lagerführung

Zunahme: Warenvorrat / Kreditoren, Bank etc.

Abnahme: Debitoren, Bank etc. / Warenertrag

               Warenaufwand / Warenvorrat

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Fügen Sie nachfolgende Begriffe korrekt in die entsprechenden Konten ein.

Verkäufe brutto, Rabatte von Lieferanten, Skonti an Kunden, Versandkosten zuslasten des Verkäufers, Skonti von Lieferanten, Vorratszunahme (Bestandesanpassung), Einkauf brutto, Saldo Nettoerlös, Rabatte an Kunden, Rücksendungen von Kunden, Rücksendungen an Lieferanten, Saldo Warenaufwand, Bezugskosten

Konto Warenaufwand

Soll (+):

Einkäufe brutto

Bezugskosten

Haben (-):

Rabatte von Lieferanten

Skonti von Lieferanten

Rücksendungen an Lieferanten

Vorratszunahme 

Saldo Warenaufwand

 

Konto Warendertrag:

Soll (-):

Rabatte an Kunden

Skonti an Kunden

Versandkosten zulasten des Verkäufers

Saldo Nettoerlös

Haben (+):

Verkäufe brutto

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Die nachfolgenden Geschäftsfälle wurden erfasst und verbucht.

1. Warenvorrat / Bilanz 4'500.00

2. Warenaufwand / Kreditoren 17'000.00

3. Warenaufwand / Kasse 3'000.0

4. Kreditoren / Warenaufwand 1'000.00

5. Debitoren / Warenertrag 27'000.00

6. Kreditoren / Warenaufwand 1'500.00

7. Warenertrag / Debitoren 1'000.00

8. Warenvorrat / Warenaufwand 2'000.00

a) Wie hoch ist der Saldo des Warenvorrates?

b) Wie hoch ist der Einstandswert der eingekauften Waren?

c) Wie hoch ist der Einstandswert der verkauften Waren?

d) Wie hoch ist der Saldo Warenaufwand?

e) Wie hoch ist der Saldo Warenertrag?

a) Saldo Warenvorrat

1. Warenvorrat (Anfangsbestand) 4'500.00

8. Zunahme Warenvorrat (Endbestand) 2'000.00

Total Saldo Warenvorrat 6'500.00

b) Einstandswert der eingekauften Waren

2. Warenaufwand Krediteinkauf 17'000.00

3. Warenaufwand Bareinkauf 3'000.00

4. - Warenaufwand bspw. Rücksendungen -1'000.00

6 - Warenaufwand bspw. Rabatte oder Skonti -1'500.00

Total Einstandswert der eingekauften Waren 17'500.00

c) d) Einstandswert der verkauften Waren = Saldo Warenaufwand

Total Einstandswert der eingekauften Waren 17'500.00

8. Warenvorratszunahme ergibt Abnahme beim Warenaufwand -2'000.00

Total Einstandswert der verkauften Waren resp. Saldo Warenaufwand 15'500.00

e) Saldo Warenertrag

5. Warenertrag Kreditverkauf 27'000.00

7. Warenertrag Rücksendugen, Rabatte oder Skonti -1'000.00

Total Saldo Warenertrag (Nettoerlös, Umsatz) 26'000.00

 

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Was verstehen wir unter dem Bruttogewinn?

Differenz zwischen Warenertrag und Warenaufwand, das heisst nach Verbuchung der Bestandesänderung

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Berechnen Sie den Bruttogewinn und den Betriebserfolg = 2-stufige Erfolgsrechnung

(Warenertrag 150, Warenaufwand 70, Lohnaufwand 45. Verwaltungsaufwand 15, Abschreibungen 20)

Bruttogewinn = Warenertrag - Warenaufwand

Bruttogwinn = 150 - 70 = 80

Betriebserfolg = Bruttogwinn - Lohnaufwand - Verwaltungsaufwand - Abschreibungen

Beriebserfolg = 80 - 45 - 15 - 20 = 0

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Berechnen Sie den Bruttogewinnzuschlag und die Bruttogewinnquote auch Handelsmarge genannt.

(Bruttogewinn = 100, Warenaufwand = 170, Warenertrag = 270)

Bruttogewinnzuschlag = (100% x Bruttogewinn) / Warenaufwand = (100 x 100) / 170 = 58.8%

Handelsmarge = (100% x Bruttogewinn) / Warenertrag = (100 x 100) / 270 = 37%

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Einstandspreise können infolge Erhöhungen der Materialpreise, veränderte Personalkosten beim Lieferanten, geänderte Wechselkurse, Entwicklung im IT-Bereich, Lieferantenwechsel etc. schwanken. Dies hat zur Folge, dass die Einstandspreise pro Stück nicht immer gleich hoch bleiben. Auf welche Arten können Einstandspreisschwankungen in der Warenbuchhaltung berücksichtigt werden?

Durchschnittlicher Einstandspreis: nach jeder Lieferung wird der neue durchschittlich EP berechnet

FIFO: first in - fist out

HIFO: Highest in - Highest out

LIFO: last in - last out

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Was versteht man unter Inventurdifferenzen, geben Sie Beispiele und wie werden diese verbucht?

Inventurdifferenzen sind Abweichungen zwischen den Beständen, die durch konkretes Zählen im Lager ermittelt wurden (Inventur) und den Beständen laut Buchhaltung.

Inventurdifferenzen können durch Fehlerhafte Buchungen, Diebstahl oder Schwund entstehen.

Ein allfälliges Inventarmanko wird mit dem Buchungssatz: Warenaufwand / Warenvorrat verbucht.

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Wie werden Vorrätte im Allgemeinen gemäss Obligationenrecht bewertet?

Allgemein gilt OR 960a Abs. 1: Aktiven werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten eingebucht. Bei Vorräten und nicht fakturierten Dienstleistungen kommt es zu Wertberichtigung, wenn der Veräusserungswert unter Berücksichtigung, noch anfallender Kosten die Anschaffungs- bzw. Herstellkosten unterschreitet.

31. Einkauf, Verkauf und Vorräte

Setzen Sie folgende Begriffe in das Kalkulationsschema ein.

(Selbstkosten, Materialkosten, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Fertigungskosten, Herstellkosten)

   Materialkosten

+ Fertiungskosten

= Hersellkosten

+ Verwaltungs- und Vertriebskosten

= Selbstkosten

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