4. Strategieentwicklung
Strategieentwicklung
Strategieentwicklung
-
- 1 / 37
-
Lernkarten
Welche beiden Komponenten gehören sinnvollerweise zur Vision einer Unternehmung?
- 1. Komponente
- Unternehmensphilosophie Übergeordneter Zweck Was? / Wozu?
- 2. Komponente
- Strategische Intention Grundwerte Wie?
Was ist das Ziel der Strategieentwicklung?
Die zukünftige Entwicklungsrichtung des Unternehmens soll so festgelegt werden, dass für die Kunden einen feststellbarer Nutzen (Wertschöpfung) und für das Unternehmen ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil erzielt wird.
- Welches sind die Vorteile der Ansoff Matrix
- Leicht einzusetzendes Instrument zur strategischen Entwicklung
- Gute Entscheidungsvorbereitung durch die übersichtliche Abbildung strategischer Optionen
- Unmittelbare Handlungsempfehlungen
- Grosse Akzeptanz und hoher Bekanntheitsgrad
Ordnen Sie eine der folgende Diversifikationsformen dem Beispiel zu:
- Vertikale Diversifikation
- Horizontale Diversifikation
- Laterale Diversifikation
Ein Pkw-Hersteller produziert auch Reifen oder Autobatterien.
Vertikale Diversifikation
Wenn Sie vorliegende Leitbilder nach bestimmten Kriterien „testen" würden, welche Kriterien würden Sie dabei aufstellen. Beschreiben Sie die jeweiligen Kriterien.
- Wer sind wir?
- Unternehmenszweck und strategische Intention.
- Was machen wir?
- Umschreibung des Tätigkeitsfelds, Markt oder Kostenführerschaft, strategische Erfolgspositionen.
- Wozu machen wir es?
- Nutzenstiftung für die Kunden/Anspruchsgruppen.
- Wie machen wir es?
- Handlungsleitlinien und Verhaltensgrundsätze, Organisationsstruktur und Managementsysteme.
Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Abnehmerwert, Preis und Kosten für die Differenzierungsstrategien.
Der Abnehmerwert muss sich für die Kunden deutlich von der Konkurrenz abheben. Die Differenzierung muss so gut und wahrnehmbar sein, dass der Kunde bereit ist, einen Mehrpreis zu bezahlen. Damit trotzdem ein ordentlicher Gewinn realisiert werden kann, müssen sämtliche Kostensenkungsmöglichkeiten realisiert werden, welche die Differenzierung nicht beeinträchtigen.
Welche Gründe sprechen für die Anwendung einer Dualstrategie?
Nennen Sie einige Nachteile von diversifizierten Unternehmen.
- erhöhte Komplexitäts- und Koordinationskosten
- Verwaltungskosten der Konzernzentrale
- kostspielige Anpassung der Planungsverfahren, Richtlinien, Personalpolitik, etc..
- Zeitraubende Erläuterung der Strategien durch die SGE-Leiter gegenüber dem Konzern
Was ist unter der „Tyrannei des ODER" (Paradoxien) im Zusammenhang mit der Vision zu verstehen?
Führungskräfte glauben oft, sich für eines von zwei scheinbar gegensätzlichen Konzepten ent-scheiden zu müssen:
Beispielsweise:
- Wandel oder Stabilität
- Kosten oder Qualität
- Kurzfristiger Gewinn oder langfristiges Gewinnpotenzial
Eine ganzheitliche Vision soll ermöglichen, dass Führungskräfte von der Tyrannei des «ODER» den Zugang zu den Möglichkeiten des «UND» finden.
Beschreiben Sie die Vorgehensweise für den Aufbau einer SGE-Strategie.
1. Entwicklung von Strategievarianten.
2. Bewertung der Strategievarianten.
3. Auswahl und Ausarbeitung der SGE-Strategie.
Welche Merkmale hat die segmentspezifische Strategie?
■ Konzentration auf einzelne Leistungsangebote im Rahmen eines breiteren Sortiments.
■ herausragende Kompetenz beim gewählten Segment dient als Anreiz für den Kundenkontakt.
Welche generischen Wettbewerbsstrategien unterscheidet Porter?
Nennen Sie einige Vorteile von diversifizierten Unternehmen.
- Erhöte Stabilitä des Unternehmens
- Verminderte Abhägigkeit von gefärdeten oder unattraktiven Geschäten
- Kapazitäsauslastung (bei Flexibilitä)
- Sicherstellung der Arbeitspläze
- Mölichkeit neue Wachstumsbereiche zu erschliessen (wenn Kerngeschät stabil)
- Finanzielle und sachliche Ressourcen gezielt nutzen und einsetzen
- Ausnivellierte Gewinnschwankungen
- Möglichkeit zur Reinvestierung von nicht ausgeschütteten Gewinnen (Kriegskasse)
Vision und Leitbild werden oft in der Praxis verwirrend nebeneinander oder teilweise konkurrenzierend verwendet. Bringen Sie Klarheit in diese Begriffsverwirrung indem Sie darlegen wie Vision und Leitbild zu verbinden sind.
Eine Vision ist eine Vorstellung von einem allgemeinen Fernziel für das Unternehmensziel.
In einem Leitbild wird die Vision schriftlich für die Mitarbeitenden und die Öffentlichkeit fest-gehalten. Sie besteht aus einer Präzisierung der Vision, schafft Klarheit und dient als Orientierungsgrösse. Zudem fördert sie die Kommunikation und verschafft dem Unternehmen eine Identität. Das Leitbild dient zudem der Imagebildung.
Geben Sie einige Gründe an, weshalb eine Unternehmung eine Vision benötigt.
1. Sie weckt Hoffnung und mobilisiert Kräfte der Mitarbeitenden. Sie wirkt emotional motivierend und fördert dadurch Kreativität und Innovation.
2. Sie erzeugt Energie im Unternehmen, die als Optimismus und Zuversicht spürbar wird.
3. Sie gibt der Arbeit einen neuen Sinn und den Mitarbeitenden das Gefühl, Teil eines erstklassi-gen Unternehmens zu sein.
4. Sie sorgt für eine langfristige Ausrichtung und erzeugt Sicherheit und Stabilität.
5. Sie erleichtert die Konsensfindung innerhalb des Führungsteams.
6. Sie trägt zur Kontinuität des Unternehmens bei und hilft, kurzfristigen Opportunismus zu ver-hindern.
Ordnen Sie eine der folgende Diversifikationsformen dem Beispiel zu:
- Vertikale Diversifikation
- Horizontale Diversifikation
- Laterale Diversifikation
Ein Unternehmen kauft ein Unternehmen, das mit dem bisherigen Geschäft keine Berührungspunkte aufweist.
Laterale Diversifikation
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch
Wie würden Sie konkret vorgehen, wenn Sie das für Ihre Unternehmung erstellte Leitbild umsetzen wollen.
Bauen Sie Ihr Vorgehen in Phasen auf, indem Sie beschreiben was Sie je Phase erreichen möchten und wie (mit welchen Instrumenten) sie dies bewältigen möchten.
- Kommunikation
- Ziel: Leitbild ist den Mitarbeiten-den bekannt
- Sofortmassnahmen und Aktionsprogramme
- Ziel: Commitment und Identifikation sowie Aufbruch zu neuen Ufern.
- Strategieentwicklung
- Ziel: Strategie folgt dem Leitbild und bewegt sich innerhalb den definierten Bandbrei-ten.
- Kontrolle / Überprüfung
- Ziel: Handlungssicherheit auf die Frage: Ist durch Umwelt-einflüsse eine Anpassung notwendig
Was zeichnet eine nachhaltige Strategie aus?
Welche Dimensionen unterscheidet Porter bei der Betrachtung des Wettbewerbsumfeldes?
Welches sind die Nachteile der Ansoff Matrix?
- Unterstellung einer einseitigen Wachstumsorientierung
- Keine Berücksichtigung der Marktteilnehmer durch die Strategieoptionen
- Allgemeine Wachstumsstrategien mitunter stark vereinfacht dargestellt:
- Nur zwei Dimensionen – keine Variationsmöglichkeiten
- Keine allgemein gültigen Regeln zur Auswahl einer Strategie
- Ausgewählte Wachstumsstrategien sind durch ergänzende Analysen zu verifi-zieren
- Erhöte Komplexitä
- Höere Kapitalinvestitionen und Kosten
- Vorwärts- bzw. Rückwärtsintegration kann aufgrund von Eintrittsbarrieren sehr teuer sein
- Mobilitäts- und Austrittsbarrieren können die strategische Flexibilität senken
- Über- oder Unterkapazität kann in Auslastungsproblemen resultieren
- Verminderter Leistungsanreiz (Kundenorientierung fält weg)
Mit welchen 3 Schritten kann ein zukünftiges Unternehmens-Portfolio erarbeitet werden?
1. Schritt Beurteilung des gegenwärtigen Unternehmensportfolios
2. Schritt Bestimmung des zukünftigen Unternehmensportfolios
3. Schritt Zielvorgaben und Ressourcenallokation für die einzelnen SGE
Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Abnehmerwert, Preis und Kosten für die Kostenführerstrategien.
Der Abnehmerwert darf sich für den Kunden nicht in minderwertiger Qualität bemerkbar machen. Es muss gelingen, bei gleich (tiefen) Preisen einen höheren Gewinn zu realisieren. Aus diesem Grund sind systematisch sämtliche Rationalisierungspotenziale (Anwendung der Kostenanalyse in der Wertkette) zu ermitteln und zu realisieren.
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Welche 6 Grundsätze sollten bei der Strategieformulierung beachtet werden?
1. Konzentration der Kräfte
Strategische Stosskraft mit beschräkten Ressourcen.
2. Harmonisierung der Strategie
Verstäkung der strategischen Erfolgspositionen.
3. Ausrichtung der SEP auf kritische Erfolgsfaktoren
Prio 1: Erfüllen «Knock-out-Kriterien» Ziel: Überleben.
Prio 2: Erfüllen «Win-Kriterien» Ziel: Konkurrenzvorsprung.
4. Fähigkeitsorientierte Strategieentwicklung
Ausnüzen der Stäken (Fäigkeiten) des Unternehmens.
5. Timing
Strategische Fenster nutzen (Time to Market).
6. Ausrichtung der Grundstrategie auf die Branchenkräfte
Aufbau einer verteidigungsfähigen Position (Wettbewerbskräfte).
Ordnen Sie eine der folgende Diversifikationsformen dem Beispiel zu:
- Vertikale Diversifikation
- Horizontale Diversifikation
- Laterale Diversifikation
Ein Pkw-Hersteller nimmt Kleinlaster und Wohnmobile in seine Produktpalette auf.
Horizontale Diversifikation
Welche Aktivitäten sollten nach Porter als Kerngeschäfte bestimmt werden?
Damit eine erfolgreiche Unternehmensstrategie auf einem starken Kerngeschäft aufbauen kann, sollen jene Aktivitäten genutzt werden, welche:
- eine hohe Branchenattraktivität
- das Potenzial von dauerhaften Wettbewerbsvorteilen
- strategisch relevante Verknüfungen mit anderen strategischen Geschätseinheiten
- Know-how für zukünftige Diversifikationen
haben.
Welche Merkmale hat die branchenweite Strategie?
■ Abdeckung eines breiten Leistungsangebotes, das alle möglichen Bedürfnisse einer Abnehmergruppe abdeckt.
■ Sortimentsbreite dient als Anreiz für den Kundenkontakt
Was ist eine strategische Mission?
Eine strategische Mission ist die Beschreibung der Existenzgründe eines Unternehmens, welche als Fernziel formuliert ist und den Nutzen für die verschiedenen Anspruchsgruppen umschreibt.
Ordnen Sie eine der folgende Diversifikationsformen dem Beispiel zu:
- Vertikale Diversifikation
- Horizontale Diversifikation
- Laterale Diversifikation
Ein Pkw-Hersteller nimmt Kleinlaster und Wohnmobile in seine Produktpalette auf.
Horizontale Diversifikation
Was versteht man unter Grundwerte im Zusammenhang mit der Vision
Grundwerte sind die tragenden und dauerhaften Grundsätze des Unternehmens, welche durch eine kleine Anzahl Handlungsleitlinien definiert sind.
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Ordnen Sie eine der folgende Diversifikationsformen dem Beispiel zu:
- Vertikale Diversifikation
- Horizontale Diversifikation
- Laterale Diversifikation
Fluggesellschaft betreibt Catering-Unternehmen
Vertikale Diversifikation
Bei welchen der nachfolgenden Wettbewerbsstrategien handelt es sich um zeitbasierte Wettbewerbsstrategien?
Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?
Nennen Sie einige Vorteile der vertikalen Integration.
- Kosteneinsparung in der zusammengefassten Produktion
- Erleichterte Koordination und Kontrolle durch rämliche Näe
- Exakt auf die Bedüfnisse der nachgelagerten Stufe abgestimmte Leistungen
- Anschluss an wichtige Technologien
- Stabilere Geschätsbeziehungen
- Reduzierte Abhägigkeit der vorgelagerten Stufe
- Höher Beschaffungs- und Absatzsicherheit
- Höhere Eintrittsbarrieren für Konkurrenten