SOP SS14

Strategie, Organisatoin, Prozesse

Strategie, Organisatoin, Prozesse


M. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Standard Operating Procedures (SOP) für Bauunternehmen, insbesondere im Kontext von Risikomanagement und strategischer Planung. Sie decken Themen wie Rating, Kennzahlen, Risikobewertung und Marktstrategien ab, wobei auch spezifische Aspekte wie die Blue-Ocean-Strategie und die Balanced Scorecard (BSC) behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte in der Bauwirtschaft, die ihre Kenntnisse in Unternehmensführung, Risikomanagement und strategischer Planung vertiefen möchten.
Karten
60
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
18.07.2014 / 28.08.2014

Lernkarten

Bennen und erläutern Sie jeweils 4 Merkmale / Fähigkeiten / Konzepte, die in der "Welt des roten Ozeans" erfolgswirksam sind

  • zentrale Frage: "Tun wir die Dinge richtig?"
  • Verbesserung der operativen Projektarbeit
  • effizienter als der Wettbewerber sein
  • Erzeugung von Stabilität
  • frontaler Wettbewerb
  • Konfrontation, Kampf, Kompromiss

Bennen und erläutern Sie jeweils 4 Merkmale / Fähigkeiten / Konzepte, die in der "Welt des blauen Ozeans" erfolgswirksam sind

  • zentrale Frage: "Tun wir die richtigen Dinge?"
  • Verbesserung der Unternehmenspositionierung am Markt
  • neue Ideen und Möglichkeiten entwickeln, neuen Markt erfinden, Innovationen treiben
  • Nischenstrategien
  • die Andersartigkeit suchen, Differenzierung

Erläutern Sie den wesentlichen Unterschied zwischen einer Stakeholder-Orientierung und einer Shareholder-Orientierung.

Die Shareholder-Orientierung stellt die Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner (z.B. Aktionäre einer AG) in den Mittelpunkt.

Bei der Stakeholder-Orientierung wird die Organisation in ihrem gesamten sozialökonomischen Kontext erfasst, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen. Diese Anspruchgruppen sind z.B. : Eigentümer, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Staat, Öffentlichkeit, etc.

Bennen Sie wichtige Kapitel / Überschriften, zu denen ein Geschäftsplan fundierte Aussagen liefern muss. (8 Nennungen)

  • Visonen / Ziele / Strategien
  • Geschäftsschwerpunkte
  • Angebot / Markt / Kunden
  • Wertschöpfung
  • Kosten, Aufwand
  • Personalaufwand
  • Investitionen
  • Erlöse / Einnahmen / Umsatz
  • Entwicklungsprognose, Wachstumsplanung
  • Kompetenzen
  • Kooperations- / Netzwerkpartner

Benennen Sie 4 offensichtliche Nachteile eines NU-Einsatzes und beschreiben Sie jeweils Maßnahmen oder Handlungsoptionen, um diesen Nachteilen entgegen zu wirken

Abhängigkeit vom NU

  • Entsprechende Koordination/Kooperation
  • Verfügbarkeit sicherstellen
  • Prüfung der Stabilität des NU

NU-Ausfall-Risiko

  • Risiko durch entsprechende Zuschläge berücksichtigen
  • vertragliche Absicherung
  • Alternativplan vorbereiten

Risiko schlechter Qualität

  • Qualität auf Basis entsprechender Selbst- und Fremdkontrollen / Proben / Nachweisen vereinbaren

Ungewollter Kompetenzverlust

  • Konzentration auf das Kerngeschäft
  • strategisch entscheiden, worin die Kernkompetenz liegt und diese nicht abgeben

Definieren Sie den Begriff Bonität und benennen Sie 3 konkrete Maßnahmen, welche die Bonität eines Ingenieurbüros wirksam verbessern können.

Bonität ist die Eigenschaft einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, aufgenommene Schulden zurückzahlen zu können und zu wollen.

Verbesserung der Bonität eines Ingenieurbüros:

  • Verbesserung der Qualität und Dokumentation der Unternehmensorganisation
  • Verbesserung der Zukunftsorientierung des Unternehmens
  • Einführung leistungsfähiger Controlling-Instrumente
  • Dokumentation der wirtschaftlichen Verhältnisse
  • aktive Gestaltung des Verhältnisses zur Bank

Definieren Sie den Begriff Liquidität und benennen Sie 3 konkrete Maßnahmen, welche die Liquidität eines Unternehmens wirksam verbessern können.

Die Liquidität bezeichnet die Verfügbarkeit über genügend Zahlungsmittel.

Verbesserung der Liquidität eines Unternehmens:

  • monatlicher/wöchentlicher Liquiditätsstatus und Deckungsgrad
  • Cash-Management, Finanz- und Investitionsplan
  • Liquiditätsflussrechnung auf Basis des Produktions-, Investitions-, und Finanzplans
  • Leasing bzw. Miete statt Kauf
  • Zahlungsbedingungen

Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen hängt maßgeblich von ihrer Fähigkeit ab, die "richtigen" Aufträge zu akquirieren.

Beschreiben und erläutern Sie 3 Fähigkeiten hoher Akquisationskompetenz

  • Positionierung am Markt berücksichtigen: Bedürfnisse des Kunden und eigene Stärken vergleichen, zukünftige Geschäftsfelder und Wettbewerbssituationen berücksichtigen
  • Die richtigen Anfragen beschaffen: Qualifizierte Anfragen nach Leistungen, Größe, etc. richtig klassifizieren, Angebote mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit beobachten
  • Bekanntheitsgrad und guten Ruf bei Zielgruppen gestalten
  • Produktbeeinflussung und direkter Kundenkontakt
  • Stammkunden gewinnen und pflegen

Ordnen Sie folgende 6 Unternehmenstypen im folgenden Schaubild richtig ein:

  • Klassische BU / KMU
  • Regional-Matador
  • Spezialist
  • Segment-Profi
  • Systemanbieter
  • Große Bau AG (Alleskönner)

Siehe Bild

Erläutern Sie welche klassischen Entwicklungsstrategien für KMU vorrangig interessant sind

  • Entwicklung zum "Regional-Matador" durch Platzierung des Leistungsangebots in einem klar definierten Markt-Radius
  • Entwicklung zum Spezialisten durch Spezialisierung auf ein Produkt bzw einen Prozess
  • Entwicklung zum Segment-Profi durch das Setzen von fachlichen Schwerpunkten mit einem produkt- und marktorientierten Ansatz

Beschreiben Sie stichwortartig und beispielhaft zu jedem der nachfolgend aufgeführten Megatrends 3 konkrete Teilaspekte und erläutern Sie mögliche Konsequenzen für die strategische Ausrichtung eines mittelständischen Bauunternehmens in Deutschland:

  • Globalisierung
  • Demographie
  • Nachhaltigkeit
  • Urbanisierung
  • Kapital- und Finanzmärkte
  • Investitions- und Konsumverhalten
  • Wandel der Arbeit
  • Individualisierung

Globalisierung:

  • Grenzen lösen sich auf, zunehmende weltweite Verflechtung
  • EU-Liberalisierung, Abbau staatlicher Eingriffe bzw. Vorschriften
  • Zunahme globaler Unternehmenskooperationen
  • Fokussierung auf lokale Vernetzung, um sich gegen Auslandskonkurrenten zu behaupten
  • Entwicklung eines neuen Geschäftsfeldes "Auslandsbau"

Demographie:

  • Zunehmende Alterung der Bevölkerung
  • Schrumpfen der Bevölkerung
  • ANwachsende Migrationsströme
  • Fokussierung auf altersgerechtes Bauen

Nachhaltigkeit

  • Ökologie
  • Ökonomie
  • Soziales
  • Prozessqualität
  • Einbringen von Kompetenzen in die integrale Planung
  • Ressourceneffizientes Bauen mit anschließender Ökobilanzierung

Urbanisierung

  • Landflucht
  • Überlastung städtischer Infrastrukturen
  • Zunahme der Ein-Personen-Haushalte
  • Bauen im Bestand als Kernkompetenz
  • Revitalisierung von Brachflächen

Kapital- und Finanzmärkte

  • Beteiligung der Privatwirtschaft an öffentlichen Bauvorhaben
  • Interesse ausländischer Investoren am hiesigen Immobilienmarkt
  • Zunehmende Dynamik der Kapital- und Finanzmärkte
  • PPP als neues Geschäftsfeld
  • Projektentwicklungen initiieren, ausländisches Kapital einwerben

Investitions- und Konsumverhalten

  • hybrides Konsumverhalten
  • Polarisierung
  • Verlagerung des Konsums zum Immatriellen und zur Sicherheit
  • Schaffung von qualitativem Wohnraum mit hohem Vorsorgecharakter bzw. hoher Wertstabilität

Wandel der Arbeit

  • zunehmende Flexibilität
  • Vernetzte Arbeitsweisen
  • Verknüpfung von Beruf und Familie
  • Innovative Ansätze für die TGA entwickeln
  • Fokussierung auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Individualisierung

  • Lösen von traditionellen Strukturen
  • Freigestellte Positionierung jedes Individuums
  • Ende der Klassengeselschaft
  • Fokussierung auf Spezialimmobilien

Risikomanagement

Nennen Sie für die Risikogruppe "Vertragsrisiko" 2 Einzelrisiken, mit denen das Risikopotential detaillierter spezifiziert werden kann.

Vertragsrisiko:

  • Widersprüche
  • Unklarheiten
  • Unterschiedliche Interpretation

Risikomanagement

Nennen Sie für die Risikogruppe "Risiko durch Auftraggeber" 2 Einzelrisiken, mit denen das Risikopotential detaillierter spezifiziert werden kann.

Risiko durch Auftraggeber:

  • fehlende Entscheidungen
  • Bonität
  • Zahlungsmoral

Risikomanagement

Nennen Sie für die Risikogruppe "Personalrisiko" 2 Einzelrisiken, mit denen das Risikopotential detaillierter spezifiziert werden kann.

Personalrisiko:

  • Fluktuation
  • Kapazitätsengpässe
  • Findungsrisiko
  • Entwicklungsrisiko

Risikomanagement

Nennen Sie für die Risikogruppe "EDV-Risiko" 2 Einzelrisiken, mit denen das Risikopotential detaillierter spezifiziert werden kann.

EDV-Risiko:

  • Datenklau
  • Anwendungsprobleme
  • Datenverlust
  • Viren

Risikomanagement

Nennen Sie für die Risikogruppe "Finanzielles Risiko" 2 Einzelrisiken, mit denen das Risikopotential detaillierter spezifiziert werden kann.

Finanzielles Risiko:

  • Fehlkalkulation
  • Kreditlinie / Banken
  • Währungsrisiko

Risikomanagement

Nennen Sie für die Risikogruppe "Nachunternehmer-Risiko" 2 Einzelrisiken, mit denen das Risikopotential detaillierter spezifiziert werden kann.

Nachunternehmer-Risiko:

  • Leistungs- / Qualitätsrisiko
  • Ausfallrisiko
  • Abhängigkeit

Welches Instrument wird üblicherweise eingesetzt, um die Auswirkungen eines identifizierten Risikos in Relation zu seiner Eintrittswahrscheinlichkeit zu bestimmen? Skizzieren Sie den Aufbau des Instruments.

Risikomanagement-Relevanzmatrix

Nennen Sie die 4 übergeordneten Sicherungsmaßnahmen gegen Projektrisiken

  • Risikovermeidung
  • Risikoverminderung
  • Risikoabwälzung
  • Risikoselbsttragung

Formulieren Sie konkrete Sicherungsmaßnahmen für das Risiko durch neue Wettbewerber

  • Preispolitik
  • Abdeckung von Nischenmärkten

Formulieren Sie konkrete Sicherungsmaßnahmen für das Risiko durch Kalkulationsfehler

  • Zwischenkalkulationen
  • Nachkalkulationen

Formulieren Sie konkrete Sicherungsmaßnahmen für das Risiko durch Ausfall des EDV-Systems

  • Virenschutz
  • Spiegelung der Daten

Formulieren Sie konkrete Sicherungsmaßnahmen für das Risiko durch Zinsänderungen

  • langfristige Zinsvereinbarungen treffen

Formulieren Sie konkrete Sicherungsmaßnahmen für das Risiko durch Ausfall einer Führungskraft

  • Vertretung regeln
  • Informationsweitergabe gewährleisten

Beschreiben Sie für International tätige Baukonzerne stichpunktartig, mit welchen generellen Geschäftsausrichtungen das Überleben im hart umkämpften Baumarkt gesichert wird (4 Nennungen) und nennen Sie ein typisches Bauunternehmen der deutschen Bauwirtschaft namentlich.

  • Reduzierung der Bautätigkeit, Vergabe von Bauleistungen an NU
  • Angebot von Dienstleistungen, z.B. Facility Management
  • Generalunternehmerschaft, Konzessionsgeschäft
  • Umfassendes Produktportfolio

Unternehmen: Bilfinger SE

Beschreiben Sie für breit aufgestellte Mittelständler stichpunktartig, mit welchen generellen Geschäftsausrichtungen das Überleben im hart umkämpften Baumarkt gesichert wird (4 Nennungen) und nennen Sie ein typisches Bauunternehmen der deutschen Bauwirtschaft namentlich.

  • Systemanbieter
  • SF-Bau
  • hohe Eigenleistung
  • hohe Produktkompetenz

Unternehmen: Max Bögl

Beschreiben Sie für regionale Bauunternehmen stichpunktartig, mit welchen generellen Geschäftsausrichtungen das Überleben im hart umkämpften Baumarkt gesichert wird (4 Nennungen) und nennen Sie ein typisches Bauunternehmen der deutschen Bauwirtschaft namentlich.

  • lokaler Wohnungs- oder Tiefbau
  • Altbaumodernisierung
  • Annahme von Arbeiten als NU
  • Ausbaugewerke

Unternehmen: Nesseler Grünzig Bau

Beschreiben Sie für Spezialisten stichpunktartig, mit welchen generellen Geschäftsausrichtungen das Überleben im hart umkämpften Baumarkt gesichert wird (4 Nennungen) und nennen Sie ein typisches Bauunternehmen der deutschen Bauwirtschaft namentlich.

  • Spezialisierung auf Tätigkeiten (z.B. Spannstahl- oder Verpressarbeiten)
  • Spezialisierung auf Kunden (z.B. Deutsche Bahn, Einzelhandel)
  • Spezialisierung auf Dienstleistungen (Logistik)
  • Spezialisierung auf Produkte (Nasszellen, Fassaden)

Unternehmen: Bauer Spezialtiefbau

Bewertungskriterien nach Basel II

Nennen Sie für die folgenden 2 Bewertungskriterien jeweils 2 konkrete Untersuchungsparameter:

  • Controlling-Instrumente
  • Zukunftsorientierung

Controllinginstrumente:

  • Berichtswesen
  • Soll-Ist-Vergleiche
  • Finanzierungsstrategie

Zukunftsorientierung:

  • Unternehmensstrategie
  • Produkte
  • Personalkonzeption

Bewertungskriterien nach Basel II

Welche Feststellungen führen zwangsläufig zu einem schlechten Rating? (4 Nennungen)

  • Permanente Überziehung der Kreditlinie
  • Unzureichende Schufa Auskunft
  • Unbeantwortete Fragen
  • Unzureichende Liquidität

Beschreiben Sie stichpunktartig das japanisch geprägte Kaizen-Prinzip unter den Gesichtspunkten:

  • Tempo
  • Beteiligte / Protagonisten
  • Vorgehensweise
  • Umsetzungsprinzipien / Devise
  • Fokussierung / Erfolgsorientierung

  • Tempo: kleine Schritte
  • Beteiligte / Protagonisten: Jeder Firmenangestellte
  • Vorgehensweise: Kollektivgeist, Gruppenarbeit, Systematik
  • Umsetzungsprinzipien / Devise: Erhaltung und Verbesserung
  • Fokussierung / Erfolgsorientierung: Menschen

Beschreiben Sie stichpunktartig das europäisch geprägte Innovations-Verständnis unter den Gesichtspunkten:

  • Tempo
  • Beteiligte / Protagonisten
  • Vorgehensweise
  • Umsetzungsprinzipien / Devise
  • Fokussierung / Erfolgsorientierung

  • Tempo: Große Schritte
  • Beteiligte / Protagonisten: Wenige Auserwählte
  • Vorgehensweise: Ellenbogenverfahren, individuelle Ideen und Anstrengungen
  • Umsetzungsprinzipien / Devise: Abbruch und Neuaufbau
  • Fokussierung / Erfolgsorientierung: Technik

In welchem Zusammenhang stehen TQM und Six Sigma zum Kaizen?

TQM und Six Sigma sind Bestandteile des Kaizen. Kaizen ist der Oberbegriff und beinhaltet z.B. TQM und Six Sigma.

Worin besteht der Zusammenhang zwischen Rating und Bonität?

Das Rating steht für Bewertung bzw. Einstufung und ist im Finanzwesen eine Einschätzung der Bonität des Schuldners.

Welche Kaufmännischen Folgen hat ein schlechtes Rating?

Die Schuldner müssen einen höheren Zinssatz zahlen.

Welches Hauptziel wurde mit der Einführung der Eigenkapitalvorschriften nach Basel II verfolgt?

Hauptziel von Basel II ist es, anders als bei Basel I, die staatlich verlangten Eigenkapitalanforderungen am tatsächlich gegebenen Risiko auszurichten.

Aus welchen Kostenbestandteilen setzt sich der Kreditzinssatz zusammen?

  • Eigenkapitalkostensatz
  • Standardrisikokostensatz
  • Geld- und Kapitalmarktkostensatz
  • Betriebskostensatz

Nennen Sie die wesentlichen Teilziele des Liquiditäts-Risikomanagements. (3 Nennungen)

  • Verhinderung von Unterliquidität und Minimierung des Insolvenzrisikos
  • Verhinderung von Überliquidität und Minimierung des Zinsverlusts
  • Auffindung und SIcherung der Kostenminimalen Finanzierungsvariante

Nennen Sie die wesentlichen Teilziele des Liquiditäts-Risikomanagements. (3 Nennungen)

  • Verhinderung von Unterliquidität und Minimierung des Insolvenzrisikos
  • Verhinderung von Überliquidität und Minimierung des Zinsverlusts
  • Auffindung und SIcherung der Kostenminimalen Finanzierungsvariante

Erklären Sie kurz den Sinn und die Funktionsweise einer Balanced Scorecard als modernes Steuerungsinstrument.

Die BSC ist ein geeignetes Hilfsmittel des strategischen Controllings und der wertorientierten Unternehmenssteuerung, weil sie sich nicht auf Soll-Ist-Vergleiche finanzieller Ziele beschränkt, sondern auch die leistungstreibenden Faktoren der Prozess-, Kunden-, und Mitarbeiterperspektiven einschließlich deren wechselseitiger Einflüsse einbezieht. Damit schließt die BSC die Lücke zwischen theoretischer Planung und praktischer Umsetzung.

Eine Balanced Scorecard

  • verlangt, die Strategie auf Stimmigkeit und Konsistenz zu prüfen
  • erfordert, die Strategie in Kennzahlen zu konkretisieren, wobei sie die finanziellen Kennzahlen und die strategischen Faktoren der weiteren Perspektiven ergänzt
  • umfasst Leistungstreiber und messbare Ergebnisse, wobei die finanziellen Kennzahlen als Zielgrößen an der Spitze stehen
  • macht Kausalbeziehungen zwischen den Kennzahlen aller Perspektiven deutlich und prüfbar
  • erleichtert es, die Strategie und ihre Auswirkungen zu kommunizieren
  • kann die Grundlage für strategiekonforme Vergütungsgestaltungen und Zielvereinbarungen bilden
  • führt zu einer ständigen Rückkopplung und Überprüfung der Strategie und ihrer Umsetzung

 

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