Sonstige
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Flashcards
Organisation/Organisationsstruktur
Begriff
Organisation = Erfolgsfaktor von Unternehmen
Organisationsstruktur = Element bei Bewältigung von Herausforderungen
2 Bedeutungen: als Tätigkeit oder als Ergebnis
Organisation und Personaleinsatz
Bestimmte Aufgaben können nicht alleine bewältigt werden
Personal = wettbewerbsentscheidender Faktor
Organisatorische Regelung: Gerüst um Aufgaben erfolgreich durchzuführen
Führung
Begriff
Führung = unverzichtbare Funktion, die der Bestandssicherung des Ganzen dient und vornehmlich aus dem Einsatz von Vorgesetztenverhalten zur Steuerung der Arbeitsausführung besteht.
-> nicht nur zwischen 2 Hierarchieebenen z.B. bottom-up leadership, laterale Führung
Organisation
2. Bereich
Organisation als Institution (Verfolgung spezifischer Ziele z.B. NATO)
als einzelwirtschaftliche Unternehmen (Verfolgung erwerbswirtschaftlicher Ziele)
Organisationsbegriffe
3 Stk.
Organisation als Institution = Das Unternehmen ist eine Organisation
Organisation als Instrument = Das Unternehmen hat organisiert
Organisation als Tätigkeit = Das Unternehmen wird organisiert
Effektive Organisation
2 bedeutende Bereich
Gestaltung organisationalen Grundgerüstes
Gestaltung organisationalern Abläufe
Begriff Aufbausynthese
+ Stellenarten
Aufbausynthese druch Stellen- und Abteilungsbildung
1. Instanz: Jede Stelle mit Entscheidungs- und Weisungsbefugnis
2. Ausführungsstelle: Stelle hat KEINE Entscheidungs- und Weisungsbefugnis
3. Stabstelle: Unterstützende Funktion der Instanz
4. Dienstleistungsstelle: Ähnlich wie Stabsstelle, unterstützt mehrere Linienstellen gleichzeit, hat bestimmte Leistungsbefugnisse
Begriffe Primärorganisation, Sekundärorganisation
Primärorganisation: Feste Grundstruktur
Sekundärorganisation: Stellen und Abteilungen mit Ausführung vorübergehender/ergänzender Spezialaufgaben
Grundlegende Organisationsformen
- funktionalorganisation
- Funktionsbedingung
- Vorteile/Nachteile
Auf 2. Ebene werden Bereiche/Abteilungen aufgeführt, die aufgrund der Spezialisierung durch die Zusammenfassung gleichartiger Verrichtung entstanden sind
Funktionsbed: überschaubares Absatzprogramm, Stabile Marktverhältnisse
Vorteile:
Aufbau/Nutzen Expertenwissen
Erleichterte funktionale Koordination
Klare Zuständigkeiten
Begrenzter Bedarf an FK
Nachteile:
Vernachlässigung betr. Gesamtzusammenhangs
Fehlende Marktnähe
Erschwerte Verantwortungszuschreibung
zeitraubende Gesamtabstimmung
Eingeschränkte Tätigkeitsräume
Grundlegende Organisationsformen
- Divisionale Objektorganisation
Funktionsbed.
Vor-/Nachteile
Auf 2 Ebene nach Objekten/Sparten gegliedert
Funktionsbed. Großunternehmen mit heterogen Produkten, Kunden...., relative Autonomie der Divisionen
Vorteile:
Orientierung an erfolgsnahen Größen
Klare Verantwortlichkeiten
Schnelle Reaktion
Motivation und unternehmerisches Denken
Nachteile:
Konkurrenzkampf
Doppelarbeit
Erschwerte Nutzung von Synergieeffekten
Erhöhter Führungsbedarf
Grundlegende Organisationsformen
Holdingorganisation
- 3 Arten
- Funktionsbed.
- Vor-/Nachteile
1. Operative Holding: Eine Muttergesellschaft + 1 oder mehrere Tochtergesellschaften
2. Managementholding: Holding tritt selber nicht am Markt auf. Keine operativen Tätigkeiten
3. Finanzholding: gibt finanzielle Ziele vor. Operative Tätigkeit und strategische Leitung liegt bei Tochterunternehmen
Vorteile:
Große strategische/strukturelle Flexibilität
Flache Hierarchien sind möglich
Klare Zuordnung von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen
Nutzung steuerlicher Vorteile
Nachteile:
Latente Gefahr von Widerständen der Tochtergesellschaft gegenüber der Holding
Tendenz zum übertriebenen Kontrollaktivitäten der Holding
- Emotionale Spannung zwischen Mitarbeiter der Töchter und der Holding
grundlegende Organisationsformen
Matrixorganisation
Ziel
Vor-Nachteile
3 sogenennte Sekundärorganisationen
Es gibt 2 zweite Ebenen
Ziel: effizientere Strukturgestaltung zu erreichen
Vorteile: ganzheitliche, innovative Problemlösung
Entlastung U-Führung durch spezialisierte Leistungsfunktionen
kurze Kommunikationswege
Nachteile:
Gefahr zu vieler Kompromisse
problematische Kompetenzabgrenzung
hohe Informationsverarbeitungskapazität erforderlich
3 sogenannte Sekundärorganisation:
Produktmanagement, Kundenmanagement, Projektmanagement
Äußere Organisationsumwelt
Klassifizierung
- formale Konzepte
- Komplexität
- Dynamik
- Umweltdruck
Äußere Organisationsumwelt
Klassifizierung
- inhaltliche Konzepte
Globale Umwelt
organisationale Umwelt
Problemorientierte Orgagestaltung
- Fokales Unternehmen
= zeitlich, stabil Netzwerk (Bspl. MLP)
Modulare Organisation
Nachteile
- Hohes Konfliktpotenzial wenn Zielsetzung der einzelnen Module denen des Gesamtunternehmens nicht entsprechen
- Tendenz zu Mehrfacharbeiten in einzelnen Modulen
Organisationsveränderung
- Quellen der Dynamik
- Interne Treiber von Dynamik
- Ebenen der Veränderung
Quellen der Dynamik: Leistungspersönlichkeiten, Markt und die Konkurrenz, Personal, Stakeholder vs. Shareholder, Rechtsordnung.
Interne Treiber: Interaktions- und Gruppendynamik, Netzwerkdynamik, Organsiationsdynamik
Ebenen der Veränderung: Einzelnen, Gruppe, Unternehmensbereiche, Gesamtunternehmen
Personaleinsatz
Ziel
2 neuere Formen
Ziel: effizienter Einsatz von Mitarbeiter durch Gestaltung von:
Arbeitsinhalten, Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit
Neuer Formen:
individuumorientiert:
Job Rotation
Job Enrichment
Job Enlargement
Gruppenorientiert:
Projektgruppe
Qualitätszirkel
Teilautonome Arbeitsgruppe
Vorteile Personalbeurteilung aus Mitarbeitersicht
- Steigern der Arbeitszufriedenheit durch Transparenz der Leistung
- Steigern Mitarbeitermotivation durch regelmäßiges Feedback
- Steigerung Identifikation von FK und Mitarbeitern mit U-Zielen durch Kommunikation der Ziele
Gegenstand der MA-Beurteilung
persönlichkeitsrelevante
verhaltensbezogene Faktoren
Leistungs- bzw. funktionsbezogene Faktoren
Organisationsveränderung
Formen der Veränderung
geplanter Wandel:
gewolltes/ungewolltes Ergebnis eines gezielten Eingriffs.
Eingriff= Alle absichtlichen, gesteuerten und kontrollierten Anstrengungen
ungeplanter Wandel:
ohne bewusste Eingriffe
Unternehmen sind dynamscihe Gebilde
Außerordentliche Wandlungsvorgänge
emergentes Phänomen
- Hindernisse der Veränderung
- Arten des Widerstandes
Hindernisse: Trägheit von Organisationen, organisationaler Konservatismus oder Strukturkonservatismus
Arten des Widerstands: Blinder Widerstand, Politischer Widerstand, Ideologischer Widerstand
Umgang mit Widerständen
- Rechtzeitige offen Information
- Aktive Beteiligung der betroffenen Personen
- Aufbau vertrauensvollen Kommunikations- und Arbeitsklima
- Qualifizierung der Betroffenen
- Berücksichtigung langjähriger Arbeits- Sozialbeziehung
- Schutz von Personen
- Early wins sichtbar machen
- Zulassen von Fehlern
- rasche Stabilisierung der erzielten Veränderung
Personaleinsatz
- Ziel Personalarbeit
- 2 Funktionen
Ziel: : Einsatz von Humanressourcen unter Berücksichtigung organisationsbezogener und individueller Ziele bestmöglich gestalten
2. Funktion: - Managementfunktion d. Personaleinsatzes
- Sachfunktion "Personal"
Bedingungen des Personalmanagements
+ Rechte und Pflichten AN/AG
- Arbeitsrecht
- Arbeitsvertrag
Rechte und Pflichten AG:
Hauptpflicht -> Zahlung Gehalt
Nebenpflicht-> Weisungsrecht, Fürsorgepflicht, Eigentums- und Persönlichkeitsschutz
Rechte und Pflichten AN:
Erbringung Arbeitsleistung
Nebenpflicht-> Unbestechlichkeit, Gehorsamspflicht, Auskunfts- und Anzeigepflichten
Personalstrategie
Strategietypen nach Porter
- Strategie der Kostenführerschaft
- Differenzierungsstrategie
- Nischenstrategie
Ebenen des Personalmanagements
strategische
operative
taktische
Ebenen Personalmanagements
Taktische Ebene
+ Gründe
Fokus auf einzelne Gruppen von Mitarbeitern bzw. Arbeitsplätzen. Konkretisierung der strategischen Ebene
Gründe: Inhaltsbezug, Modularisierungsbezug, Schnittstellenbezug
Ebenen Personalmanagements
Operative Ebene
+ Merkmale
Ebene des Individuums, Konkretisierung der höheren Ebenen z.B. Anforderungsprofil Stelle
Merkmale:
- Mitarbeiterbezug
- Stellenbezug
- Regelungsdichte
Akteure des Personalmanagements
- Merkmale des AN
- Merkmale leitende Angestellte/FK
AN:
Vorliegen Arbeitsvertrages
zu erbringende Dienstleistung für einen anderen
persönliche Abhängigkeit (Weisungsgebundenheit durch Eingliederung in Betriebsablauf)
leitende Angestellte/FK:
- selbstständig zur Einstellung/Entlassung von AN berechtigt
- Besitzt einer Generalvollmacht oder Prokura
- Weitgehend autonome Entscheidungsfindung oder maßgebliche Beeinflussung von Entscheidungen
klassische Aktivitätsfelder
Personalbeschaffung
- Ziele der Anwerbung
- Informationsfunktion
- Aktionsfunktion
- Selektionsfunktion
Vorteile "interner" Anwerbung
- Stabilisierung Personalstruktur
- Senkung Fluktuation
- Steigerung Motivation (Karriereperspektive)
- Interne Bewerber kennen Betrieb
- Geringere Kosten- und Zeitaufw. für Stellenbesetzung
- Geringeres Auswahlrisiko
Ziele der Personalauswahl
Identifikation geeigneter Bewerber aus der Unternehmen oder ext. Arbeitsmarkt
Bewerber ist grundsätzlich geeignet, wenn Qualifikationsprofil mit Anforderungsprofil der Stelle übereinstimmt
Probleme bei der Beurteilung von Bewerberqualifikationen
- hidden informations
- hidden intention
- hidden characteristics
3 Funktionen der Vorgesetztenbeurteilung
Diagnosefunktion
Personalentwicklungsfunktion
Partizipationsfunktion
360Grad Feedback
Vorteile, Nachteile
Vorteile:
- Umfassender Überblick über Leistungen und Verhaltensweisen von MA
- Größere Verlässlichkeit d. Beurteilungen durch größere Beurteilungsgruppe
- Verbesserung der Kundenorientierung
- Initialisierung von Qualitätsverbesserungsprozessen
Nachteile:
- Hoher Zeitaufwand i.d. Durchführung und Auswertung der Beurteilten
- Möglichkeit der Anhäufung von Beurteilungsfehlern
- Anpassung d. Verhaltens a.d. Erwartungen der einzelnen Beurteiler und keine Entwicklung des eigenen Profils
Personalentwicklung
Begriff
Ziel
Begriff: alle Maßnahmen, die der beruflichen Entwicklung eines MA dienen
PE im engen Sinne = Bildung (Aus/Weiterbildung)
PE im weiteren Sinne = Bildung + Förderung
PE im weiten Sinne = Bildung, Förderung
Ziele: Unternehmensbezogene, Mitarbeiterbezogene, gesellschaftliche Ziele
3 instrumente Personalentwicklung
- Personalbildung
- Personalförderung
- Arbeitsstrukturierung
3 instrumente Personalentwicklung
- Personalbildung
- Personalförderung
- Arbeitsstrukturierung
Personalcontrolling
3 Controlling Objekte
- Instrumentelles Personalcontrolling
- Institutionellen Ansatz
- Funktionales Personalcontrolling