SCM VL 2 (Stölzle)
SCM Stölzle 18.2.15.: Grundlagen der Logistik
SCM Stölzle 18.2.15.: Grundlagen der Logistik
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Cartes-fiches
Beliebte Kennzahl für Logistik Benchmarking
Logistikkosten / Umsatz
oder Umsatz/Bestände
-> immer Branchenintern!
Bedeutung von Informationen in der Logistik
Leitspruch: Informationen erstetzen Bestände
Informationslogistik ist genauso wichtig wie Güterlogsitik.
Die Optimierungspotenzial in der Güterlogistik sind zu einem grossen Teil ausgeschöpft, während bei den Informationen noch grosse Potenzial ausgeschöpft werden können.
Zu beachtende Interdependenzen zwischen den Teilsystemen in der Logistik
(de typ labert nacher zu allem ewig, ohni richtigi substanz - ha nid gwüsst was drzue notiere)
Wirtschaftsprozesse dienen der Bedürfnisbefriedigung durch die Schaffung von Nutzen (Kundenorientierung)
Durch Wertschöpfungsprozesse werden Kundenprobleme gelöst bzw. Kundenbedürfnisse befriedigt
Log. UG transportieren nicht sondern "lösen Probleme"
Systemdenken vermeidet suboptimale logistische Entscheidungen durch die Berücksichtigung von Ressourcen- und Prozessinterdependenzen
Engpass- und Synergieeffekte werden in Entscheidungen einbezogen
Zahlreiche Kostenkonflikte zwischen einzelnen logistischen Teilsystemen
werden erkannt
Durch eine ausgewogene Berücksichtigung sowohl von Logistikkosten als auch von Logistikleistungen können Logistiksysteme effizient gestaltet werden
Entscheidend ist i.d.R. das Verhältnis zwischen Wertvolumen und Transportkosten
Systemdenken: Logistiksystem - Definition
System zur raum-zeitlichen Gütertransformation
Versorgung von Bedarfspunkten, d.h. Sicherstellung von Verfügbarkeit
– mit dem richtigen Produkt
– im richtigen Zustand
– zur richtigen Zeit
– am richtigen Ort
zu den dafür minimalen Kosten (Frage nach gewünschtem Verhältnis zwischen Leistung und Kosten)
(hat den Teil "Versorgung von Bedarfspunkten" hervorgehoben)
Bündelung - sinnvoll?
Intelligente Verpackungsgestaltung, wozu Bündelung zählt, ist ein extremer Effizienzhebel in der Logistik.
Gesamtkostendenken - Ziel und Komponenten
Ziel: Erfassung aller entscheidungsrelevanten Logistikkosten
Komponenten: Logistikkosten sowie unmittelbar mit den Logistikkosten zusammen zu betrachtende Kosten, z.B. Fehlmengenkosten in Form von entgangenen Aufträgen oder Kosten zur Bearbeitung von Reklamationen. (Abhängig von Zielsetzung; Logistikkosten können sehr unterschiedlich sein, je nachdem welche Kosten als Logistikkosten verstanden werden müssen.)
Komponenten der Gesamtkosten
Auftrags- abwicklungs- kosten
+ Transportkosten
+ Verpackungskosten
+ Bestandskosten
+ Lagerhauskosten
+ Service- niveau- kosten
+ Loskosten
= Gesamtkosten
Kategorien von Logistikkosten
(wichtig)
Transport- und Handlingkosten
Kosten für die Durchführung des Material- und Warenflusses (ein- und/oder auslagern, kommissionieren, verpacken, transportieren...)
Kapitalbindungs- und Wagniskosten
Kosten für die in der gesamten Logistikkette gebundenen Materialien und Waren (Lagerbestandskosten)
Lagerhauskosten
Weitgehend fixe Kosten für Gebäude und Einrichtungen (Abschreibung oder Pacht)
Planungs- bzw. Lenkungskosten
Kosten für das Abwickeln und Steuern der Aufträge und Bestellungen sowie für die Planung und Bereitstellung der Einsatzfaktoren
Komponenten des Lieferservice (4)
Lieferzeit
Lieferzuverlässigkeit (Liefer- u. Termintreue)
Lieferbeschaffenheit (gibt an, inwieweit die gelieferten Waren in Art und Menge dem Auftrag des Empfängers entsprechen (Liefergenauigkeit) und ob sie den Empfangspunkt ohne Beschädigungen (Lieferungszustand) erreichen)
Lieferflexibilität
Definition Unternehmenslogistik
Die Unternehmenslogistik trägt die Verantwortung für die Koordination und Umsetzung der material- und warenflussbezogenen Leistungen im und zwischen Unternehmen