SCM VL12 (Stölzle)
SCM 13.04.15: Von der Logistik zum Supply Chain Management
SCM 13.04.15: Von der Logistik zum Supply Chain Management
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Cartes-fiches
Der Weg von der Transport-Umschlag-Lagerungs-Logistik zum Supply-Chain-Management.
(Grafik mit den Dimensionen "Erkenntnisobjekt" und "zeitiliche Entwicklungsstadien")
WICHTIG
Supply Chain Management: Von der Unternehmens- zur Netzwerksicht (Grafik).
Wovon hängt das SCM-Verständnis ab? (1 Satz)
wichtig
Das Supply Chain Management-Verständnis und somit der Integrationsbedarf hängen wesentlich von der Reichweite der betrachteten Akteure und den betrachtenden Integrationsfeldern ab.
Ziel ist die Schaffung eines Zusatznutzens (schnellere, fehlerfreiere Lieferungen, Kosteneinsparungen, etc.)
(Bzgl. GRAFIK: Eine so lineare Kette existiert in der Realität nicht.)
Probleme der Begrifflichkeit "Supply Chain Management"
- "Supply": Eigentlich liegt der Fokus weniger auf der Beschaffung und mehr auf dem Vertrieb.
- "Chain": Eigentlich besteht keine Kette sondern ein Netzwerk
-> Es handelt sich also eigentlich um Demand Network Management
Von Logistikketten zu Logistiknetzwerken im SCM
(Grafik mit Fokalem Unternehmen und den Akteuren von dessen SC)
Bezugspunkte des Supply Chain Management-Konzepts (4 Stichworte mit Erklärung)
WICHTIG
Logistikkonzeption
SCM als unternehmensübergreifende Ausweitung der betriebswirtschaftlichen Logistikkonzeption
Beschaffungskonzeption
SCM als Weiterentwicklung der unternehmensübergreifenden Versorgungsfunktion der Beschaffung
Marketingkonzeption
SCM als Kernprozess bzw. Strategie im Rahmen der Marketingkonzeption
Netzwerkansatz / Netzwerkmanagement
SCM als eine Form des Managements strategischer Unternehmensnetzwerke
Der Integrationsbedarf des Supply Chain Managements findet sich in der Logistikkonzeption sowie in den drei Bezugspunkten der SCM-Konzeption wieder.
Der aus dem SCM abgeleitete Integrationsbedarf erfordert die unternehmensübergreifende Abstimmung der Geschäftsprozesse (Grafik und Erklärung).
Ein hoher Integrationsgrad in der SC ist gegeben, wenn sich Manager verschiedener Wertschöpfungsstufen bei ihren Entscheidungen nicht von eigenen „Partikularinteressen“ leiten lassen, sondern den gemeinsamen Erfolg für die ganze Supply Chain anstreben.
(Durch diese Komplexität und Vernetzung entstehen keine "quick wins" sondern Grund für die Integration sind langfristige Überlegungen, was in Unternehmen eher unbeliebt ist)
Anspruch ans SCM aus Sicht der Logistik-Praxis
WICHTIG
„State of the Art“-Definition des Council of Supply Chain Management Professionals :
Supply Chain Management encompasses the planning and management of all activities involved in sourcing and procurement, conversion, and all Logistics Management activities. Importantly, it also includes coordination and collaboration with channel partners, which can be suppliers, intermediaries, third-party service providers, and customers.
In essence, Supply Chain Management integrates supply and demand management within and across companies.
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-> Umfassender Integrationsanspruch des SCM:
Unternehmensinterne und -übergreifende Integration von Material-, Waren- und Informationsflüssen über mehrere Wertschöpfungsstufen hinweg bis zum Endverbraucher