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Fitnesstrainer

Fitnesstrainer


S. S.
Diese Lernkarten vertiefen anatomische und physiologische Grundlagen des Bewegungsapparats, insbesondere Aufbau, Funktion und Steuerung der Muskulatur sowie des Nervensystems. Im Fokus stehen Muskelfasertypen, Kontraktionsmechanismen, Gelenkbewegungen und die Rolle des Rumpfes bei Stabilität und Kraftübertragung. Ideal für Sportstudierende oder medizinische Fachkräfte, die fundiertes Wissen für Training, Therapie oder Rehabilitation benötigen.
Flashcards
59
Students
105
Language
German
Category
Sports
Level
Other
Created / Updated
24.02.2016 / 28.07.2026

Flashcards

Medianebene

Sie teilt den Körper in zwei spiegelbildlich annähernd gleiche Hälften.

Transversalebene

Sie verläuft horizontal durch den Körper und teilt ihn in einen oberen und einen unteren Abschnitt

proximal

körpernah

distal

körperfern

radial

in Richtung Speiche gelegen

ulnar

In Richtung Elle gelegen

tibial

in Richtung Schienbein gelegen

fibular

in Richtung Wadenbein gelegen

dorsal

In bezug auf Hand, Fuss:

hand, Fussrückenseitig

palmar

in Richtung Hohlhand

plantar

in Richtung Fusssohle

Am Rumpf:

Medial

median

lateral

zur Medianebene hin

exakt in der Mitte angeordnet

seitlich, von der Medianebene weg

Am Rumpf:

kranial

superior

kopfwärts

oberhalb, über, höher

Am Rumpf:

kaudal

inferior

steisswärts

unterhalb, unter, tiefer

Am Rumpf:

dorsal / posterior

Ventral / anterior

 

rückwärts, hinten liegend / dito

bauchwärts, vorne liegend / dito

Flexion

Beugung eines oder mehrerer Gelenke

Extension

Streckung eines oder mehreren Gelenke

Anteversion

"Vorschwingen" Nah vorne führen einer Extremität

Retroversion

Rückwärtsführen einer Extremität

Zirkumduktion

kreisförmige Bewegungen eines Gelenkes

Die Bedeutung der Faseranordnung

Vergleicht man die Kraft eines gefiederten Muskels mit der eines Spindelförmigen, so stellt man fest, das der gefiederte, obwohl er äusserlich nicht grösser wirkt, bedeutend stärker ist.

Im gefiederten Muskel können mehr Fasern an der Sehne angreifen und damit ihre Kraft auf den Knochen übertragen;

Die Kraftentfaltung eines Muskels wird von seiner Faseranzahl bestimmt

 

Gefiederte Muskeln

Sind Kraftmuskeln ( z.b Oberschenkelmuskel, Schollenmuskel)

Will man die potentielle Kraft eines Muskels abschätzen, muss man den Beitrag aller beteiligten Muskelfasern erfassen. Dazu bildet man die Summe aller Muskelfaserquerschnitte.

Der anatomische Querschnitt misst man an der dicksten Stelle des Muskelbauches

Spindelförmiger Muskel

Schnelligkeitsmuskel. Sie sitzen im Körper dort, wo ausladende und schnelle Bewegungen ausgeführt werden( z.b Trizeps, Bizeps, Schneidermuskel)

Beim Spindelförmigen Muskel fallen anatomischer und physiologischer Querschnitt zusammen. Durch diese Faseranordnung wird die Verkürzung der Einzelfaser (ca. 50%) voll für die Verkürzung des ganzen Muskels wirksam.

Ein Spindelförmiger M kann sich daher in seiner Länge mehr verkürzen als ein gefiederter.

Fasertypen des Skelettmuskels

Sie unterscheiden sich.....?

Der menschliche Skelettmuskel setzt sich aus unterschiedlichen Fasertypen zusammen.

Sie unterscheiden sich an Enzymen für die Energiebereitstellung, im Aufbau der Myosinfilamente und in der Art der nervösen Steuerung.

Wie zeichen sich die ST-Fasern (langsame fasern) aus?

(rote Muskelfasern)

- langsame Kontraktionsgeschwindigkeit

- aeroben Stoffwechsel

- grosse Ermüdungsresistenz

Wie zeichen sich die FT-Fasern aus?

(weisse Muskelfasern)

- schnelle Kontraktionsgeschwindigkeit

- grosse Kraftentwicklung

Was bedeutet spinale Sensomotorik?

In den Glenkkapseln, Sehnen und muskeln befinden sich empfindliche Sensoren. Dieseinformieren das ZNS über unsere Stellung im Raum sowie über die Bewegung der Körperposition.

Das ZNS gibt die notwendigen Bewegungsbefehle an den Stütz und Bewegungsaparat weiter für die Erhaltung des Gleichgewichts. Das verläuft auf einer unbewussten Ebene.

Ziel des Sensomotorischen Trainings?

Die verbesserung Tiefensensibilität und die Stabilisierung der Gelenkfunktionen.

Ständiges wiederholen führt dazu, das die bewusste Steuerung einer Bewegung im Gehirn programmiert wird.

Gerader Bauchmuskel ( M.rectus abdominis)

U

A

F

U: 5 - 7 Rippe, Schwertfortsatz des Brustbeins

A: Schambein, Symphyse

F: - Becken fixiert: Einrollen des Rumpfes

- Rumpf fixiert: Becken aufrichten, aufheben der Lendenlordose

- Bauchpresse

Äusserer schräger Bauchmuskel ( m, obliquus externus abdominis)

U

A

F

U: 5 - 12 Rippe, Schwertfortsatz des Brustbeines

A: Beckenkamm, Rectusscheide

F: Beidseitige Kontraktion:

- Einrollen des Rumpfes

- Aufrichten des Beckens

- Bauchpresse

Einseitige Kontraktion:

- Drehung des Rumpfes zur gegenseite

Innerer schräger Bauchmuskel ( M. obliquus internus abdominis)

U

A

F

U: Beckenkamm, Lumbalaponeurose

A: untere Rippen, Rectusscheide

F: Beidseitige Kontraktion:

- Einrollen des Rumpfes

- Aufrichten des Beckens

- Bauchpresse

Einseitige Kontraktion:

- Drehung des Rumpfes zur gleichen Seite

- Seitneigen des Rumpfes

Querer Bauchmuskel ( M.transversus abdominis)

U

A

F

U: Innenseite der 6 unteren Rippen, Lumbalaponeurose, Beckenkamm

A: Rectusscheide

F: - Bilden der Taille

- Bauchbresse

Viereckiger Lendenmuskel ( M.quadratus lumborum)

U

A

F

U: Beckenkamm

A: 12 Rippe, Quertfortsätze des 1 -4 Lendenwirbels

F: -Neigen des Rumpfes zur Seite

- Ausatmung unterstützen

Hüftbeugemuskulatur ( M. Illiopsoas)

U

A

F

 

U: LWS L1 - L4, Becken innenseite

A: Trochanter Minor

F: - Beugen / Add/ Aussenrotation im Hüftgelenk

- Becken Kippung

Rükenstrecker ( M.erector spinae)

Medialer Trakt

A

F

Der mediale Trakt stellt einen langen Muskelzug dar, der die Rinne zwischen Dorn- und Querfortsätzen völlig audfüllt und im Berreich der LWS am kräftigsten ausgebildet ist.

F: - Muskuläre Verspannung der WS ( wichtig für die Statik)

Bewegt die WS:

- streckt die WS bei beidseitiger Kontraktion

- neigt die WS zur seite

-verdreht betroffene Abschnitte der WS

Rückenstrecker ( M.erector Spinae)

Lateraler Trakt

F:

- Aufrichten vom Rumpf aus Vorbeuge

- Neigen vom Rumpf zur Seite

- Aufrihten vom Rumpf aus Seitneigung

- Drehung der WS

- Neigen vom Kopfes nach hinten und drehen

Grosser Gesässmuskel ( M.glutaeus maximus)

U

A

F

U: Kreuzbein, Darmbeinschaufel, Kreuzbein- Sitzbeinhöckerband

A: Oberschenkelknochen, Oberschenkelbinde

F: - Strecken im Hüftgelenk

- Aussenrotation im Hüftgelenk

- Ab- und Adduktion je nach Muskelanteil

Mittlerer Gesässmuskel ( m. glutaeus medius)

U:

A:

F:

 

U: Darmbeinaussenseite

A: Grosser Rollhügel am Oberschenkelknochen

Funktion: - Abduktion

- Innenrotation (vorderer Muskelanteil)

- Aussenrotation (hinterer Anteil)

kleiner Gesässmuskel ( M.gluteus minimus)

U

A

F

U: Darmbeinaussenseite

A: Grosser Rollhügel am Oberschenkelknochen

F: - Abduktion

- Innenrotation

Oberschenkelbindenspanner ( M.tensor fasciae latae)

U

A

F

U: Vorderer oberer Darmbeinstachel

A: an der Oberschenkelbinde, die bis an die Aussenseite des Schienbeinkopfs reicht.

F: - Flexion im Hüftgelenk

- Abduktion

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