Prozessmanagement

10 Veränderungen begleiten (Change Management)

10 Veränderungen begleiten (Change Management)


R. S.
Karten
15
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.03.2015 / 25.08.2023

Lernkarten

Aktive Beteiligung und 5 Stufen

Akzeptanz auf breiter Ebene und ein Klima des Vertrauens schaffen, Ausmass der Beteiligung je nach Art der Veränderung und jeweiligen Situation:

  • Befehl
  • Bombenwurf
  • Selektive Partizipation
  • Pilot
  • Totale Partizipation

Emotionale Akzeptanz

Endgültige Abschiednahme vom gewohnten Verhalten. Der absolute Tiefpunkt ist erreicht.

Schock/Überraschung

Neue Situation entspricht nicht mehr der gewohnten.

Verneinung

Versuch, die aktuelle Situation mit dem gewohnten Verhalten in den Griff zu bekommen.

Rationale Einsicht

Gewohntes Verhalten bringt nicht den erwünschten Erfolg

Experimentieren/Lernen

Neue Verhaltensmuster entwickeln, erproben und bewerten

Erkenntnis /neu erlernte Kompetenz

Aktuelle Situation mit neuem Verhalten bewältigen.

Integration/stete Weiterentwicklung

Verhaltensmuster stabilisieren und in ähnlichen Situationen erneut anwenden.

Offene Information, 3 Aspekte

  • Nachvollziehbare Gründe erhöhen das Problemverständnis und die Änderungsbereitschaft
  • Klarheit über das Vorgehen, Teilziele, Zwischenschritte, Endzustand reduzieren die Ungewissheit
  • Mögliche Probleme, offen ansprechen, Betroffene können sich ein Bild über Art und Ausmass der Veränderung machen

lernfördernde Faktoren 6

  1. Sorgfältig begleitete Veränderungsprozesse
  2. Krisen bzw. Leidensdruck
  3. Promotoren von Veränderungen
  4. Hinterfragen bestehender Strategien, Strukturen und der Kultur
  5. Freie Kapazitäten für Lernprozesse
  6. Den Lernprozess begünstigende Instrumente

lernende Organisation

Fähigkeit eines Unternehmens (eines Organisationsbereichs) sein Wissen, seine Fähigkeiten und  Werte gezielt zu entwickeln, nutzbar zu machen und weiterzuentwickeln um vorausschauend Probleme zu vermeiden oder aufgetretene Probleme und Anforderungen besser zu beherrschen.

Veränderungsbedarf

Notwendigkeit einer  Veränderungen und Ausmass.

Veränderungsbereitschaft

Individuelle Einstellung ist entscheidend. Zwei typische Verneinungsstrategien:

  • Vogel-Strauss-Politik
  • Abwarten und Tee trinken

Veränderungsfähigkeit

Persönliches Wissen und Können der Beteiligten aber auch der Organisation, gestalten und implementieren. Besitzt eine Organisation nicht ohne weiteres

Individueller Veränderungsprozess 7

  1. Schock/Überraschung
  2. Verneinung
  3. Rationale Einsicht
  4. Emotionale Akzeptanz/Krise
  5. Experimentieren/Lernen
  6. Erkenntnis/neu erlernte Kompetenz
  7. Integration/stete Weiterentwicklung

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