PPS Prüfung 3

Kapitel 6 - 9 Testrepetition

Kapitel 6 - 9 Testrepetition


Hans Dampf
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Produktionssteuerung und Produktionsplanung, geeignet für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Produktionszielsetzung, Terminermittlung, Kapazitätsplanung, und verschiedene PPS-Systeme ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute in der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen oder die praktische Anwendung in Unternehmen vorbereiten.
Flashcards
41
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
30.07.2014 / 30.08.2015

Flashcards

Was sind die Auswirkungen einer zu geringen Materialmenge?

  • Keine Termineinhaltung
  • Arbeitsplatzgefährdung
  • Kleinere Maschinenauslastung
  • Imageschaden

Was sind die Auswirkungen einer zu grossen Beschaffung der Materialmenge?

Erhöhung von:

  • Verderb-/Untergangsrisiko
  • Kapitalbindung
  • Lagerkosten
  • Zinskosten

Wie heissen die vier Beschaffungsformen?

  • Fallweise Beschaffung
  • Fertigungssynchrone Beschaffung
  • Vorratsbeschaffung
  • Just in Time

Wie errechnet sich der Brutto- und Nettobedarf?

Materialbedarf

Worin bestehen Unterschiede zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiarbedarf?

Materialbedarf

Wie wird die optimale Losgrösse mit der Probiermethode bzw. der Formel ermittelt?

Probiermethode

Formel Klassische Losgrössenrechnung

Sechs Bereiche der Logistik.

  • Beschaffungslogistik
  • Produktionslogistik
  • Lagerlogistik
  • Distributionslogistik
  • Entsorgungslogistik
  • Informationslogistik

Drei Einflussgrössen der Produktionslogistik.

  • Produkteentwicklung
  • Produktstruktur
  • Fertigungsstruktur

Hauptaufgabe der Logistik.

Räumliche, zeitliche und mengenmässige Differenz zwischen Angebot und Nachfrage zu überbrücken.

Gliederung der Fertigungsstruktur in drei Teile (Prinzipien).

  • Objektprinzip
  • Verrichtungsprinzip
  • Gruppenprinzip

Definition Strategie.

Bestimmtes Vorgehen im Unternehmen, um den Erfolg des Unternehmens zu sichern.

Was verstehen Sie unter Verteilzeiten? Wie unterscheiden sich die Verteilzeiten?jj

Sind Zeiten, die nicht direkt dem Auftrag belastet werden können.

Planzeiten + Verteilzeiten = SOLL-Zeit

  • Sachlich

Maschine

  • Persönlich

Mensch

Aufgaben der Produktionsprogrammplanung

  • Absatzprogramm
  • Prognoseverfahren
  • Unsicherheiten
  • Planungsmodelle
  • Zusammensetzung des Programms
  • Controllingssysteme

Warum werden Planungen periodisch überarbeitet und angepasst?

Sie sind wegen der langfristigen Planung ungenau. Die Marktbedürfnisse ändern sich ständig.

Drei Hauptfunktionen der Produktionsplanung.

  • Produktionsprogrammplanung
  • Mengenplanung
  • Termin- und Kapazitätsplanung

Drei Zielkonflikte bei den Planungsparametern.

  • Hohe Qualität vs. Hohe Produktivität
  • Hohe Versorgungssicherheit vs. Geringe Kapitalbindung
  • Komplexitätsreduktion vs. Flexibilität

Grafische Darstellung Gesamtarbeitszeit, Auftragsbearbeitungszeit, Fertigungsdurchlaufzeit und Operationsdurchlaufzeit.

Durchlaufplanung

Bestimmung der Produktionskapazität durch vier Faktoren.

  • Leistung der Betriebsmittel
  • Leistung der Betriebsstätten
  • Leistung der Mitarbeiter
  • Effektivität der Organisation

Zwei Arten der Kapazitätsstrategien.

  • Technische Kapazität
  • Wirtschaftliche Kapazität

Unterschied Kapazitätsbedarf und Kapazitätsangebot.

  • Kapazitätsbedarf: wie viel Kapazität brauche ich zur Abdeckung der Marktbedürfnisse
  • Kapazitätsangebot: was kann ich bieten zur Abdeckung der Marktbedürfnisse

Drei Möglichkeiten zur Belastungserhöhung.

  • Zusatzaufträge
  • Instandhaltung durchführen
  • Terminverlagerung

Drei Materialbedarfsarten.

  • Primärbedarf
  • Sekundarbedarf
  • Tertiärbedarf

Definieren Sie "Steuerung" mithilfe der vier Schritte der Produktionssteuerung.

  • Auftragsveranlassung
  • Sichern
  • Überwachen
  • Steuern, planen

Erklärung Mittelpunktterminierung.

Es ist ein Engpassarbeitsplatz, von da aus wird vor- und rückwärts terminiert.

Steuerungsmassnahmen bei personeller Unterkapazität.

  • Verlängerte Werkbank
  • Outsourcing

Wie heissen die zwei Hauptfunktionen der Produktionssteuerung?

  • Auftragsveranlassung
  • Auftragsüberwachung

Schnittstellen der Steuerung.

  • Instandhaltung
  • Fabrikplanung
  • Personalwesen
  • Rechnungswesen
  • Vertrieb
  • Logistik
  • Konstruktion
  • QS

Ziele der Produktionssteuerung.

  • Minimieren Rüstkosten
  • Minimieren Durchlaufzeiten
  • Maximale Materialausnutzung
  • Kostenorientierte Kapazitätsauslastung

Was gehört zur Übergangszeit?

  • Nachliegezeit
  • Transportzeit
  • Vorliegezeit

Drei Arten der Terminermittlung.

  • Auftragsorientierte Terminermittlung
  • Kapazitätsorientierte Terminermittlung
  • Integrierte Terminermittlung

Welche Störungen können auftreten? Zwei Beispiele jeweils.

  • Arbeitsbedingte Störungen: Krankheit, Unfall
  • Anlagenbedingte Störungen: Schaden, Wartung
  • Materialbedingte Störungen: Diebstahl, Qualitätsfehler
  • Dispositionsbedingte Störungen: Planungsfehler, Fehlerhafte Rückmeldung

Unterschied Zentral - Dezentral.

  • Zentral

Produktionsabläufe werden von einer zentralen Stelle aus geplant. Fertigungsstellen führen sie aus.

  • Dezentral

Die Fertigungsstellen führen die Arbeitsplanung selbst durch. Die zentrale Planungsstelle stellt die Rahmenbedingungen auf.

Erklären Sie das Kanban-Prinzip.

Es ist ein mindestbestandorientierte Produktionsdisposition. 

Neue Aufträge werden ausgelöst, wenn der Lagerbestand einen Mindestbestand unterschritten hat.

Erklären Sie das JIT-Prinzip.

Es ist eine produktionssynchrone Beschaffung. Umstellung von einem Bring-System auf ein Hol-System.

Schwerpunkte der Produktionszielsetzung

  • Terminorientiert
  • Bestandsorientiert
  • Kapazitätsorientiert

Was heisst ERP?

Enterprise Resource Planning

Einheitliches System zur Erfassung und Darstellung sämtlicher Geschäftsprozesse.

Unterschied Push/Pull-Prinzip

Push: Schiebeprinzip: ein Auftrag wird durch die Fertigung "gedrückt"

Pull: Ziehprinzip: Kundenauftrag löst Bedarf aus

Begriff Controlling

Beherrschen, überwachen, steuern von Kosten, Termin, Qualität.

 

Welche Funktionen übt Controlling aus?

  • Planung
  • Information
  • Analyse/Kontrolle
  • Steuerung

2 konventionelle PPS-Systeme

 

2 Logistikorientierte PPS-Systeme

konventionell: Schwachstellenorientierung, Einzelkostenbetrachtung

 

logistikorientiert: Selbstkontrolle auf jeder Fertigungsstufe, Gesamtkostenbetrachtung

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