Personalmanagement
NbW Personalassistent Mai 2014
NbW Personalassistent Mai 2014
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Lernkarten
Mit was beschäftigt sich die Personalplanung?
Mit der wichtigsten Ressource im Unternehmen, den Mitarbeiter. Und mit der Planung der Zukunft. D.h., es wird eine Abschätzung der künftig benötigten personellen Ressourcen gemacht. Und mit welchen Massnahmen dieser ZIEL-Personalbestand erreicht werden kann und wie die entsprechenden Kosten budgetiert werden sollen.
Was kann bei einer Fehlplanung geschehen?
Das Budget steigt an, weil zu viel Personal im Aufgebot steht. Oder es müssen kurzfristig und teure "Feuerwehrübungen" in der Rekrutierung getätigt werden, da zu wenig Personal eingeplant wurde. Und auch die soziale Verantwortung der Unternehmung geg. ihren Mitarbeitern steht auf dem Spiel, wenn z.B. Kündigungen ausgesprochen werden müssen oder keine Personalentwicklung betrieben wird.
Es geht um die nachhaltige Sicherung und Attraktivität der Arbeitsplätze genauso wie um den finanziellen Erfolg der Unternehmung.
Wie wird die Personalplanung auch noch genannt?
Sekundärplanung
Wieso wird die Personalplaung auch Sekundärplaung genannt?
Weil sie sich auf Informationen aus anderen Unternehmensbereichen, insbesondere des Marketings, der Produktion und er Finanzen abstützt!
Nennen sie die Teilpläne der Personalplanung:
- Personalbedarfsplanung (ist das "Herzstück")
- Folgeplanung
- Personalkostenplaung
- Personaleinsatzplaung
Wie hoch sind in etwas die Personalkosten in einem Unternehmen?
Welches ist die Grundlage einer hohen Personalgenauigkeit?
Grundlage dafür sind detaillierte Kenntnisse der eigenen Unternehmung, insbesondere der heutigen Situation und der Unternehmungsstrategie für die mittel- und langfristige Zukunft. Diese Inofs müssen daher beschafft und ausgewertet werden.
Welche Informationen sind bei einer Personalplanung grundlegend wichtig?
- Der Ist-Zustand (Geschlecht, Fähigkeiten, Fluktuation)
- Die Unternehmungsstrategie (Mittelfristplanung, 5 Jahre)
- Die externen Einflussfaktoren (technologische Fortschritt)
Nennen sie die vier Dimensionen der Personalbedarfsplaung:
- Quantitative Bedarf (Wie viel MA benötigen wir in Zukunft?)
- Qualitative Bedarf (Welche Kompetenzen, welche Fähigkeiten und welches Wissen benötigen unsere MA's in Zukunft?)
- Zeitliche Bedarf (Wie lange benötigen wir unsere MA's?)
- Örtliche Bedarf (Wo genau benötigen wir künftig unsere MA's?)
Welche Informationen werden im quantitativen Bedarf der Personalbedarfsplanung analysiert?
- Unternehmensstrategie
- Absatz- und Umsatzplanung
- Produktionspläne
- geplante oder absehbare Organisaitonsveränderungen
- Automatisierungen
- Marktveränderungen
- Konkurrenzsituation
- Konjunktur
Was sagt ihnen der Begriff FTE aus?
Full Time Equivalent - Ist eine Messgrösse, welche anstelle von Köpfen oder Menschen den konkreten Beschäftigungsgrad ausdrückt.
Wie wird der quantitative Personalbedarf auch noch genannt?
Bruttopersonalbestand
Wie erhalten ich den quantitativen Netto-Personalbedarf? (Rechnungsweg aufzeigen)
quantitative Brutto-Personalbedarf
./. Fluktuation
= quantitativer Netto-Personalbedarf
Wie können Kompetenzen analysiert werden?
Analyse durch..
- Personalbeurteilungen
- mittels Fremd-Selbsteinschätzung
- Assessments
- Einschätzung von HR oder Linie
Zeitlicher Bedarf; was ist hierbei besonders wichtig und wieso?
Das eine Vorlaufzeit für Ausbildung bzw. Einarbeitung eingeplant wird. Dies ist vor allem für die Personalkostenplanung wichtig.
Welche Personalarbeiten löst die Folgeplanung aus?
- Die der Personalgewinnung (wie und wo rekrutieren wir zusätzlich benötigte Mitarbeiter?)
- In der Personalentwicklung (welche MA können und wollen wir weiterentwickeln und für die künftigen Herausforderungen fit machen?)
- Personaltrennung (evtl. keine Einsatzmöglichkeiten mehr)
- Personalkostenplanung
- Personaleinsatzplanung
Wie erfolgt die Planung der Personalbedarfsplanung und der Folgeplanung?
eher mittelfristig
Und die Planung der Personaleinsatzplanung?
relativ kurzfristig (monatliche o. wöchentliche Einsatzpläne)
Was sind direkte Kosten?
- Lohn
- Sozialversicherungen
- Boni
- Spesen
Was verstehen sie unter übrige Kosten resp. übriger Personalaufwand?
- Gewinnungsaufwand
- Kosten für Aus- und Weiterbildungen
Was ist die Zielsetzung des Personalprozesses "Personalgewinnung"?
Die richtige Person - zur richtigen Zeit - am richtigen Ort.
Doch auch die Methodenkompetenz, das Verständnis für Marketing, Empathie und Menschenkenntnisse sowie indirekte Werbung.
Was ist Marketing?
Erstens ist sie eine Denkhaltung, welche den Kunden und die Befriedigung seiner Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Zweitens, ist sie auch eine wichtige, vielleicht auch die wichtigste, strategische Aufgabe für das Management. Drittens ist Marketing im Sinne einer betriebswirtschaftlichen Disziplin auch eine Wissenschaft.
Was bedeutet Dienstleistungsmarketing?
"Der Mitarbeiter als Marketinginstrument". Der Mitarbeiter steigt vom Kostenfaktor zum eigenständigen Erfolgsfaktor im Mix der Marketinginstrumente auf!
Nennen sie die vier Marketinginstrumente und je zwei Beispiele dazu:
- Product: Produkt- und Sortimentsgestaltung, Verpackung, Branding
- Price: Preisgestaltung, Differenzierung, Absprachen
- Promotion: Kommunikation, Werbung, Sponsoring
- Place: Verkaufskanäle, Distributionsstrategie, Gestaltung der Verkaufsräume
Welches ist das fünfte P im Marketinginstrument?
- People: Identifikation, Ausbildung, Kundenorientierung, Werte
Was ist die Definition von Personalmarketing?
Unter Personalmarketing ist die Ausrichtung aller Aktivitäten auf Gewinnung neuer und die Erhaltung bestehender Mitarbeiter zu verstehen.
Zeigen sie die gemeinsamkeit zwischen Konsumgütermarketing & Personalmarketing auf:
- Konsum.: Kundenbindung und Kundengewinnung ist das Hauptziel
- Personal.: Bindung bestehender und die Gewinnung neuer Mitarbeiter
Wie wird Personalmarketing betrieben?
Durch die Haltung der Mitarbeiter im HR
- guter Kundenservice geg. Stellenbewerbern am Telefon
- durch eine effiziente und unbürokratische Personaladmin.
- gute Büroraumgestaltung
- durch das Verpflegungskonzept
- attraktive Fringe Benefits
- Arbeitszeitmodelle
- aber auch durch die Art und Weise, wie man sich vom MA trennt!!
Was ist die Kernaufgabe des Personalmarketings?
- Personalgewinnung
- Personalentwicklung
Was heisst Employer Branding?
Die Arbeitgeberattraktivität - seine Marke am Markt zu positionieren und zu pflegen.
Personalgewinnung Schritt für Schritt: Nennen sie die Schritte in der richtigen Reihenfolge..
- Stellenanalyse und Gewinnungsstrategie
- Stellenausschreibung
- Vorselektion
- Selektion und Interview
- Entscheid
- Einführung und Review
Welches sind die Kernfragen der Personalgewinnung?
- THE WHO: Wem wollen wir unsere freie Stelle "verkaufen"?
- THE WHAT: Was haben wir denn zu bieten - in Bezug auf die Stelle, in Bezug auch auf die Unternehmung
- THE HOW: Art und Weise, wie unser Angebot vermarktet werden soll (Medienkanäle)
Was heisst Kompetenz?
Es ist die Fähigkeit eines Menschen, bestimmte Aufgaben selbständig durchzuführen.
Nennen sie die vier Haupt-Kompetenzen:
- Persönlichkeitskompetenz (Charaktereigenschaften)
- Sozialkompetenz
- Fachkompetenz
- Führungskompetenz
Welche Kompetenzen sind bei der Personalauswahl rasch zu erkennen und welche nicht?
Die Fachkompetenzen sind rasch festzustellen. Anspruchsvoller wird es bei den Persönlichkeits-, Führungs- und den sozialen Kompetenzen.
Nennen sie je zwei Beispiele zu den Haupt-Kompetenzen:
- Persönlickeitskompetenzen: Entscheidungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Leistungsorientierung
- Sozialkompetenzen: Teamfähig, Überzeugungskraft, Interkulturelle Sensibilität
- Fach(Methoden)kompetenzen: Arbeitstechnik, Problemlösungen, Kreativitätsmethodik
- Führungskompetenzen: Umsetzungsstärke, Zielorientiert, Ergebnisorientiert
Welche Überlegungen werden gemacht, bevor die Besetzung einer Stelle konkret in Angriff genommen wird?
- Braucht es die Stelle so noch, sind die Aufgaben wirklich zwingend nötig? Was würde passieren, wenn die Stelle ganz einfach nicht mehr besetzt würde? Kann sie allenfalls durch eine anderweitige Arbeitsauteilung eingespart werden? Können andere Stellen durch die Verlagerung einzelner Aufgbengebiete aufgewertet werden (Job Enrichement oder Job Enlargement für andere Funktionen)?
- Sind die entsprechenden Ressourcen (FTE) budgetiert? Braucht es wieder den gleichen Beschäftigungsgread wie zuvor oder reicht auch ein tieferer (Teilzeit-) Beschäftigungsgrad?
Welche Angaben sind mind. in einer Stellenbeschreibung enthalten?
- Basisteil (Basisinfo. zur Stelle, Funktionsbewertung)
- Hauptteil Stelle (Stellenziele, Hauptaufgaben, Zusatzaufgaben)
- Hauptteil Mitarbeiter (Alter, Geschlecht, Erfahrung, fachliche-, soziale-, persönlichen Kompetenzen)
Aus wie viel Teilen kann eine Stellenbeschreibung sein?
zwei Teilen..
- der, der die Organisation abbildet
- und die Anforderung an den idealen MA
Wie kann die Stellenbeschreibung detailliert heruntergebrochen werden?
Mit einem Kompetenzenmodell