Personalassistent 2015 / Gehaltswesen

Kontrollfragen / Übungen Lohnadministration

Kontrollfragen / Übungen Lohnadministration


M. N.
Diese Karteikarten befassen sich mit dem Gehaltswesen und richten sich an Personen, die sich mit der Verwaltung von Löhnen und Sozialversicherungen in Unternehmen auseinandersetzen. Sie behandeln Themen wie Lohnarten, Lohnkomponenten, Familienzulagen, Leistungen Dritter und die Erwartungen von Mitarbeitenden und Arbeitgebern an das Lohnsystem. Besonders relevant sind die Ausführungen zu Unfalltaggeldern, Krankentaggeld, Invalidenversicherung und den verschiedenen Entschädigungen. Diese Karteikarten sind ideal für Personalverantwortliche, HR-Manager und alle, die sich mit der Gestaltung und Verwaltung von Lohnsystemen beschäftigen.
Flashcards
88
Students
34
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
29.03.2015 / 02.07.2024

Flashcards

Lohnkomponenten:

Lohnkomponenten haben 3 Anteile:

Individuellen Anteil:  bestehend aus 

  • Fester Anteil
  • Funktion / Arbeit
  • Leistung
  • Erfahrung / Dienstalter
  • Sozialanteil

Kollktiver Anteil:

  • Erfolg

Situativer Anteil:

  • Sonderprämien
  • Fringe Benefits.

Was sind die Erwartungen von Mitarbeitenden und AG an den Lohn / an das Lohnsystem?

Je 4 Gründe:

Gründe AN:   

  • gerechter Lohn (den Leistungen und Anforderungen angepasst und bei gleicher Arbeit für Frauen und Männer gleich hoch)
  • Lohn muss persönliche Bedürfnisse decken
  • flexibel verhandelbar
  • Teuerungsausgleich, Gratifikation, 13. ML, Bonus
  • Spesen und Auslagen gedeckt
  • pünktlich bezahlt
  • Fringe Benefits

 

Gründe AG:

  • nachhaltig finanzierbar
  • dem Arbeitsplatz / Anforderungsprofil entsprechen (Verantwortung, Kompetenzen und Aufgaben berücksichtigen)
  • genügende attraktiv / auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig
  • zufriedene Mitarbeiter für engere Bindung an UN
  • Leistungsansporn für MA
  • den Bedürfnissen den AN gerecht sein.

Ein künftiger MA hat Fragen betr. KiZu und Ausbildungszulagen:

Ab welchem Alter und wie lange werden KiZu und AusbiZu ausbezahlt und was sind die aktuellen Minimalansätze?

KiZu:   

  • ab Geburtsmonat bis zum Ende des Monats, in dem das Kind 17 Jahre alt geworden ist (vollendetes 16. Altersjahr).
  • gesetzliches Minimum CHF 200.-- (wird aber kantonal vorteilhafter geregelt).

AusbiZu:

  • anschliessend bis zum Abschluss der Ausbildung, jedoch max. bis 25. Altersjahr.
  • gesetzliches Minimum CHF 250.-- (kantonal besser).

Welches Minimaleinkommen muss man haben, um KiZu oder AusbiZu zu bekommen?

Familienzulagen werden nur ausgerichtet, wenn das jährliche Einkommen mindestens aktuell CHF 7'050.-- (der  Hälfte der minimalen AHV-Vollrente) entspricht.

 

Unternehmung möchte erfolgsorientierte Entlöhnungsformen einführen.

3 mögliche Formen nennen und beschreiben:

Gewinnbeteiligung:   Ist vom Gewinn der UN abhänging. Es muss vorab klar festgelegt werden, von welcher Gewinngrosse die Beteiligung erfolgen soll.   (Geschäftsleitung / Führungskräfte)

Umsatzbeteiligung:  Richtet sich nach dem Absatz von Waren oder Leistungen (Verkaufsmitarbeiter) 

Provision:   Beteiligung in Prozenten am Wert der vom MA vermittelten oder abgeschlossenen Geschäfte (z.B. Autoverkäufer).

3 Fakten  betreffend Unfalltaggeld nennen!

  • voll oder teilweise arbeitsunfähig
  • wird ab dem 3. Tag nach dem Unfall für jeden Kalendertag ausgerichtet
  • bei voller Arbeitsunfähigkeit 80% des versicherten Verdienstes
  • gehört nicht zum massgebenden (AHV-pflichtigen) Lohn und ist somit von Sozialversicherungsabzügen befreit.

Wie hoch ist der jeweilige Lohnzuschlag in % für:  

  • vorübergehende Nachtarbeit?
  • vorübergehende Sonntagsarbeit?
  • Überzeit?
  • Überstunden?

vorübergehende Nachtarbeit: 25%

vorübergehende Sonntagsarbeit:  50%

Überzeit:  25%

Überstunden:  25%.

 

US-Amerikanerin, verheiratet, 2 schulpflichtige Kinder, möchte im Unternehmen arbeiten.

2 Gründe angeben, weshalb es wichtig ist, die Personaldaten ihres Ehemannes zu erfragen!

  • um festzustellen, ob sie der kantonalen Quellensteuer unterliegt.
  • wer die Kinderzulagen einfordert.

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