Organisation TK
Ablauf- /Prozessorganisation, Aufbauorganisation, Strategien/Konzepte, Lean-Management
Ablauf- /Prozessorganisation, Aufbauorganisation, Strategien/Konzepte, Lean-Management
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Flashcards
43. Worum geht es in der Ablauf- /Prozessorganisation in erster Linie?
- Minimierung der Durchlaufzeiten (z.B. rasche Auftragsabwicklung)
- Tiefe Prozesskosten durch Maximierung der Kapazitätsauslastung (z.B. optimale Auslastung der Sachmittel und Stellen oder Mitarbeiter)
42. Nenne 3 Vorteile der Stablinien-Organisation?
- Stabstellen übernehmen Sonderaufgaben
- Entlastung der Instanzen durch fachliche Beratungen
- Quantitative und qualitative Ünterstützung der Instanzen
41. Welche Dimensionen gehören zur Ablauforganisation?
- Zeit (wann-wie lange?)
- Raum (wo-woher-wohin?)
- Menge (wie viel?)
40. Planung mit Businessplan, wie ist ein Businessplan aufgebaut?
- Das Unternehmen im Überblick
- Aktuelle und zukünftige Situation
- Markt heute und in Zukunft
- Marketing
- Infrastruktur und Meilensteine
- Finanzplanung
- Finanzierung
39. Welche Zeithorizonte für strategische Zielsetzungen kennen Sie?
Geben Sie auch jeweils den Zeitrahmen an.
- Kurzfristige Ziele: 3-12 Monate (Quartalsziele)
- Mittelfristige Ziele: 1-3 Jahre
- Langfristige Ziele: über 3 Jahre
38. Erkläre Sie das S M A R T-Prinzip?
S = speziefisch definiert (eindeutig und verständlich formuliert)
M = messbarkeit festgelegt (nach quantitativen oder qualitativen Kriterien)
A = akzeptabel also erreichbar (evtl. auch aktionsorientiert)
R = realistisch geplant (aufgrund der Bedingungslage und Ressourcen)
T = Terminbezogen (terminlich klar begrenzt als Vorgabe)
37. Ziele der Organisation?
- Problemlösungsprozess für prozessorientiertes Vorgehen
- Businessplan mit strategischen Management und Infrastrukturen
- Ablauf-/ Prozessorganisation mit Prozessoptimierung
36. Was bedeutet Organisation?
Organisation regelt den Aufbau des Unternehmens und dauerhaft die optimale Zusammenarbeit.
35. Welche der aufgeführten Grundformen der Ablauf- /Flussdiagramme gibt es nicht?
34. Prozesse der Kernfunktionen (Geschäftsprozesse)
- Logistik
- Produktion
- Marketing
- Verkauf
- Werbung
33. Prozesse der Supportfunktionen (Unterstützungsprozesse)
- Finanz- und Rechnungswesen
- Informatik
- Personalwesen
- Administration
- Controlling
32. Was muss eine "Wertschöpfungskette" insbesondere erfüllen - oder worauf ist sie hauptsächlich ausgerichtet?
Kernprozesse (Haupaufgaben) bestehen aus Tätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind, einen Kundenwert zu schaffen.
31. Was genau wird in einem "Balkendiagramm" erfasst und dargestellt?
Das Balkendiagramm dient der Aktivitäten- und Terminplanung, es vermittelt einen schnellen Überblick über Aufgaben und Zeithorizont.
30. Wozu dient der "Projektstrukturplan" (PSP)?
Er sorgt für Transparenz, indem Haupt- und Teilaufgaben prozessorientiert und hierarchisch gegliedert werden.
29. Durch welche hauptsächlichen Massnahmen kann die Minimierung der Durchlaufzeiten erreicht werden?
- Bearbeitungszeiten verkürzen
- Transportzeiten verkürzen
- Liegezeiten verkürzen
28. Wenn es um die Ziele der Ablauf- /Prozessorganisation geht, tritt oft ein "Dilemma" der Prozessorganisation auf. Was genau bedeutet das?
Es entstehen Zielkonflikte zwischen tiefen Prozesskosten und hoher Qualität.
27. Was genau soll durch einzelne Konzepte oder Strategien im Prozessmanagement grundsätzlich erreicht werden?
Messbare Leistungsgrössen in den Bereichen Kosten, Qualität, Service und Zeit sind heute sehr wichtig.
26. Welche Hauptziele werden im "Lean-Management" angestrebt?
- Kostenoptimierung
- kurze Durchlaufzeiten
- maximale Kapazitätsauslastung
25. Weshalb müssen beim "Business Reengineering" - neben vielen Chancen - auch bestimmte Gefahren beachtet werden?
- Widerstand (Mitarbeitende/Kunden)
- Radikale Veränderung durch Umstrukturierung
24. Bei der Analyse von Prozessen sollen quantifizierbare Informationen gewonnen werden. Welche einzelnen Analysen können dafür vorgenommen werden
- Zeitanalyse
- Ort-/ Raumanalyse
- Mengenanalyse
- Kostenanalyse
- Qualitätsanalyse
23. Wenn Aufgaben erfüllt werden sollten - spricht man vom so genannten "Kongruenzprinzip"
a) Wie ist das zu verstehen?
b) In welcher Situation sollte dies genau geregelt werden?
a) Aufgabe + Kompetenzen (Befugnisse, Zuständigkeiten) + Verantwortung (Sach- oder Führungsverantwortung)
b) Bei der Zuteilung von Aufgaben oder Aufträgen oder beim Delegieren von Aufgaben
22. Welche Kompetenz wird in dem folgenden Beispiel 3 angesprochen?
Bei einer Stellenbesetzung im Zuge der Nachfolgeregelung wird der Personalchef bei der Personalrekrutierung einbezogen.
21. Welche Kompetenz wird in dem folgenden Beispiel 2 angesprochen?
Die Finanzchefin verhandelt im Namen des Untenehmens mit Finanzinstituten und mit der Steuerbehörde.
20. Welche Kompetenz wird in dem folgenden Beispiel 1 angesprochen?
Der Verkaufsleiter legt den Spielraum für Kundenrabatte fest. Innerhalb dieses Rahmen können die Aussendienstmitarbeiter selbständig über den Rabatt entscheiden, die sie ihren Kunden gewähren.
19. Weshalb werden vorwiegend in mittleren und grösseren Unternehmen Stabstellen geschaffen?
a) Begründen Sie den Einsatz von Stabstellen.
b) Mit welchen Nachteilen ist in Stablinienorganisationen - also beim Einsatz von mehreren Stabstellen - grundsätzlich zu rechnen?
Nennen sie 3 Nachteile.
a) Mengenmässige und/oder qualitative Überlastung der Instanzen (meistens Leitungsstellen) - Sie entlasten somit bestimmte Führungskräfte oder Instanzen und übernehmen Sonderaufgaben für das Unternehmen.
b) Kompetenzkonflikte
- lange Informations-/ Kommunikationswege und Entscheidungswege
- Missverständnisse bei Mitarbeitenden
- Machtmissbrauch der Stabstellen (Einmischung in andere Funktionsbereiche im Unternehmen)
18. Welche Vorteile werden durch eine Matrix-Organisationsform (Mehrliniensystem) generell erzielt?
Führen Sie 2 Vorteile auf.
- Spezialisierung der Vorgesetzten - z.B. der Funktionen und Sparten
- Schnelle Informations-/ Kommunikationswege
- erhöht Flexibilität und optimale Koordination (Zusammenarbeit im Unternehmen)
- mehrdimensionale Betrachtungsweise
17. Beschreiben Sie kurz, was ein Profitcenter vor allem zu erfüllen hat?
- Selbständiges erarbeiten der gesetzten Ziele
- Profit - also Gewinn - selbst erwirtschaften
- eigene Erfolgsrechnung führen und erstellen
- abgegrenzte Organisationseinheit im Unternehmen
16. Welche Organisation ist geeignet bei...
KMU's mit kleinerem Leistungssortiment?
Funktionale Organisation
15. Welche Organisation ist geeignet bei...
grossen Unternehmen mit diversifizierten Angebot oder sehr unterschiedlichen Absatzgebieten?
divisionale oder Sparten-Organisation - evtl. auch Matrix-Organisation
14. Entscheiden Sie sich, bei welchen Aussagen welches Organisations-Instrument (Hilfsmittel) erstellt werden sollte:
a) Stellenbeschreibung
13. Entscheiden Sie sich, bei welchen Aussagen welches Organisations-Instrument (Hilfsmittel) erstellt werden sollte:
b) Funktionsdiagramm
12. Welche Strategien werden im Prozessmanagement verfolgt?
- Prozessorientierung - KVP
- Benchmarketing-Prozess
- Holdingstrukturen
- Kooperationen
- Outsourcing
- Supply Chain Management
11. Welche Konzepte werden im Prozessmanagement verfolgt?
- Lean-Management
- Qualitätsmanagement (Teil des TQM)
- Business Reengineering (mit Lean- und Qualitätsmanagement)
10. Mit welcher Vorgensweise lassen sich Prozesse optimieren?
Empirisches Vorgehen
- Dauert oft sehr lage
- wird als "ewige" Baustelle empfunden
Konzeptionelles Vorgehen
- Umfassende (ganzheitliche) und abgeschlossene Veränderungen
- wirkt als komplette Neuorientierung
9. Welche Hauptziele verfolgt das Lean-Management?
- Kostenoptimierung
- kurze Durchlaufzeiten
- maximale Kapazitätsauslastung
8. Was sind die Kernziele eines Business Reengineering?
- Kostensenkung
- Produktivitätssteigerung
- Qualitätssteigerung
- Marktanteilssteigerung in Quantensprüngen
7. Wie kann das Qualitätsmanagement die erbrachte Leistung beim Kunden prüfen und/oder messen?
Mit den vier Kernkriterien als Messinstrument.
- Angebot
- Preis-/ Leistungsverhältnis
- Garantien/ Gewähleistung
- Mitarbeitende
- Freundlichkeit
- Fachliche und Sachliche Kompetenz
- Image
- Werbewirkung und PR mit Öffentlichkeitsarbeit
- Engagement für Umwelt und Gesellschaft
- Organisation
- Rasche, zuverlässige Auftragsabwicklung
- Kundengerechte Reklamationsbearbeitung
6. Welche Synergien und Potenziale werden bei einer Kooperation ausgeschöpft?
- Kosteneinsparungen durch gemeinsame Tätigkeiten
- Rationalisierungsmassnahmen nutzen
- Ausbaumöglichkeit/ Marktposition verbessern
- Leistungsfähigkeit erhöhen
5. Welche Vor- und Nachteile bringt ein Outsourcing mit sich?
Nennen Sie je zwei:
Vorteile:
- Vereinfachung der internen Strukturen und Prozesse
- Konzentration auf das Kerngeschäft (Kernkompetenzen)
Nachteile:
- Generelle Abhängigkeit zur Partnerfirma
- Weniger Flexibilität (kein Ersatzteil zur Verfügung - erst bestellen)
4. Was heisst Supply Chain Management?
Vernetzung der Zulieferkette (Lieferkettenmanagement)